Kapitel I. Die Optimisten. 365 Gemeingut war, bleibt durch alle menschlichen Handlungen hindurch Gemeingut.“ „Hierin liegt“, sagt Bastiat, „das wesentliche Gesetz der sozialen Harmonie.“ Der Grundeigentümer, der in der Theorie Ricardo’s als der Drache erscheint, der die Schätze der natürlichen Reichtümer bewacht, und dem man Tribut bezahlen muß, um sie benützen zu können; der in den stürmischen Anschuldigungen, die Proüdhon gegen das Eigentum schleuderte, als der hingestellt wird, der die Gaben Gottes sich angeeignet hat, — er erscheint in der Theorie Bastiat’s nur noch als ein einfacher Vermittler zwischen der Natur und dem Verbraucher, als ein guter Dienst bete, der für mich an der gemeinschaftlichen Quelle das Wasser holen Seht, und dem ich nicht für das Wasser bezahle, sondern nur für die Mühe, die es ihm bereitet, es mir zu bringen 1 ). Es kommt aber noch besser mit Hinsicht auf diese Harmonie! Von den beiden Bestandteilen, die in jedem Gute verbunden sind, dem kostenden Un d dem freien oder gemeinschaftlichen Bestandteil, zeigt der erstere die Heigung, nach und nach im Verhältnis zu dem zweiten an Bedeutung zu verlieren. Es ist tatsächlich ein allgemeines Gesetz, das infolge der Fort- schritte der Industrie die für eine gleiche Bedürfnis-Sättigung notwendige Menschliche Anstrengung immer geringer wird. Die neue Arbeit ist fast stets produktiver als die frühere. Das gilt für alle Erzeugnisse, für das Getreide sowohl wie für die Kohle, für den Stahl wie für die Baumwollen stoffe, und nicht nur für die Erzeugnisse der Erde, sondern für den Boden selbst. Es kostet immer weniger, neuen Boden urbar zu machen, geradeso, Wle es immer weniger kostet, neue Maschinen herzustellen. Der Teil des Natürlichen Nutzen wird aber in keiner Weise geringer: „Das Getreide a t heute genau denselben Nutzen, wie am Tage nach der Sintflut. 1 Was folgt daraus? Da aller Besitz nur aus einer Summe von Werten Umsonst'i,.. 1 },, sa 2 e eu ch: Nein, Ihr habt die Geschenke Gottes nicht unterschlagen, sonst habt h • S '° aus < t° n Händen der Natur empfangen, das ist wahr! Aber um- Zu behalten * f f 1 ? au °h an eure Kräder weitergegeben, ohne für euch etwas zurück- Kap. yjjj ‘ g - daher in Frieden, ohne Furcht und ohne Bedenken“ (Harmonies, Paradox'u al * en Menschen gratis zur Verfügung in Fälle; das ist kein Verfüg Un n • Blne Übertreibung; sie steht ihnen ebenso gratis und im Überfluß zur zu geben u '/i 16 - ( * as Wasser des Bergstromes, nur mit der Bedingung, sich die Mühe lohnen“ t i r Sle zu holen oder die, die diese Mühe für uns tun, für diese Mühe zu ent laß di e [)j Kap. X, S. 362). — Bastiat will aber durchaus nicht sagen, IJ| n die Kohl en< ^ en c * er Aktionäre nur die Mühe bezahlen, die sie genommen haben, rio mrn en p,,. 0 zu holen, sondern die Mühe, die sie (in der Form von Ersparnissen) ge- j .g „ en ’ um die Ausbeutung zu ermöglichen. Si! i<>n, er ‘ hatte schon davon gesprochen, daß die natürlichen Kräfte umsonst u >id Wasser** a h« r nur von denen, die sich noch niemand angeeignet hat, wie Luft > und die infolgedessen Allen zur Verfügung stehen.