Braunkohlenförderung

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Die Unterbringung der neu hinzuziehenden Leute macht naturgemäß
 auch hier große Schwierigkeit. Da aber .die Produktion
eines Braunkohlenarbeiters in: bezug auf gewonnene Wärmeeinheiten,
 wie vorstehend gezeigt, eine mehr als 1,7 mal so große
als die eines Steinkohlenarbeiters ist, so ergibt sich natürlich
eine wesentlich höhere Ausnutzung der ja so knappen vorhandenen
bzw. mit so großen Schwierigkeiten herzustellenden Bauten.
Die Durchschnittsleistung eines Mannes im Braunkohlenbergbau
 ist naturgemäß auch in letzter Zeit starken Schwankungen
unterworfen gewesen. Dies ist aus nachstehender Tabelle zu
ersehen, die von Prof, Kegel?!) aufgestellt ‘ist nach Angaben
von E. Musset®). Auch hier wird man bestrebt sein müssen,
die Leistungen zu erhöhen. Das wird ganz besonders dadurch
möglich werden, daß die maschinellen Einrichtungen verbessert
und vermehrt werden.

Durchschnittsleistungen eines Mannes in einer Schicht
in tt

fahr

1913. . .
1914...
1917 00000000000
1. Jan, bis 31.Okt.1918
Oktober 1918 .
November 1918
Januar 1919
Februar 1919
März 1919 .
April 1919 .
Mai 1919 .
Juni 1919

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5

4,42
4,27
2 68

17,8
15,3
12.8

Der Deutsche Braunkohlen-Industrieverein in Halle hat über
die Leistung je Kopf und Schicht noch folgende Zahlen bekanntgegeben:


1) Zeitschrift des Vereins Deutscher Ingenieure, 1920, Heft 7 S. 163
2) Freie Wirtschaft, 1919. Heft 11/12, S. 395: