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Verringerung des Verbrauches von Brennstoffen,

Wirtschaftlichkeit erreicht wurde. Infolge der starken Schwankungen
 der Wasserkräfte, wie solche z. B. Abb. 3 zeigt, die dem
Buche von M. Gerbel, Kraft- und. Wärmewirtschaft ‚in der
Industrie 1918, Verlag Julius Springer, entstammt, ist es notwendig,
 Dampfreserven zur Verfügung zu haben, die dann aber
ungleich ausgenutzt werden und dadurch unwirtschaftlicher arbeiten,
 als wenn sie dauernd Verwendung finden.
Durch geeignete Verkupplung solcher Wasserkraftanlagen mit
bestehenden Dampfanlagen durch Hochspannungsleitungen wird
die Wirtschaftlichkeit beträchtlich erhöht werden können.

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Abb, 3. Wassermenge des Inn oberhalb‘ Rosenheim in cbm/sek. in den
verschiedenen Monaten des Jahres.

Es sei hier übrigens noch auf die Verschiedenartigkeit der
Wasserkräfte, je nach dem, ob der fragliche Fluß aus dem Hochoder
 Mittelgebirge kommt, hingewiesen. Dr. Ing. L. Schneider 2)
hat darüber Angaben gemacht, die hier in den Abb. 4 und 5 wiedergegeben
 werden mögen. Er faßt seine Ausführungen wie folgt
zusammen:

„Die Mächtigkeit der in den Alpen entspringenden. Wasserkräfte
 ist am größten in den Sommermonaten April-September,
am geringsten im Winterhalbjahr Oktober-März, Die Wasserkräfte
 der Mittelgebirge sind am ergiebigsten in der Zeit vom
Januar— April, am kargsten von Juli—November.“

1) Wasserkraftwerk, Heizungskraftwerk und Lichtwerk. Dinglers Polytechn.
 Journal 1912, S. 10.