Schwankungen der Wasserkräfte,

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Daß durch solche schwankenden Wasserkräfte die erzielbare
Kohlenersparnis sinkt, weil der spezifische Kohlenverbrauch
der mit ihnen parallel arbeitenden Dampfkraftanlagen außerordentlich
 ansteigt, hat Wunder!) für die Stuttgarter Verhältnisse
 sehr ‚eingehend nachgewiesen in seiner Untersuchung
über wirtschaftliche Grenzen für das Zusammenarbeiten von
Wasser- und Dampfkraftanlagen. Er hat gezeigt, daß der
wirtschaftliche Wirkungsgrad
des Stuttgarter Elektrizitätswerkes
 bei einer Vergrößerung
der Wasserkraftanlagen und
einer entsprechenden Verkleinerung
 der Wärmekraftanlagen

bi

14101 817101417

a = Saalach bei Freilassing, b = Isar bei
Mittenwald, c = Isar bei München, d =
[sar bei Plattling, e = Lech bei Schongau.
Abb. 4. Mittlerer Pegelstand nach Abb. 5. ‚Mittlerer Pegelstand nach
10 jährigen Beobachtungen. 10jährigen Beobachtungen.

a = Main bei Lichtenfels, b = Main bei
Aschaffenburg, 6 = Pegnitz bei Forchheim.

ständig sinken würde, Er zeigte, daß selbst bei hohen Kohlenkosten
 dieses noch zutrifft, da der spezifische Kohlenverbrauch
von 1,2 kg auf 4 kg ansteigt. Bei den Verhältnissen vor dem
Kriege würde demnach ein weiteres Ausbauen der Stuttgarter
Wasserkräfte unterblieben sein. Dagegen kommt Wunder bei der
jetzigen Sachlage zu der Überzeugung, daß trotzdem der weitere
Ausbau der Wasserkräfte betrieben werden muß, weil in Zukunft
nicht nur die Wirtschaftlichkeit ausschlaggebend sein kann, sondern
 die Brennstoffnot solche Maßnahme rechtfertigt.
Der Ausnutzung der kleineren und mittleren Wasserkräfte

‘). Vortrag im Württembergischen elektrotechn. Verein am 19, XI, 1919,