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Verringerung des Verbrauches von Brennstoffen,

In obiger Zusammenstellung steckt allerdings insofern noch
ein Risiko, als der Kohlenpreis im Laufe der kommenden Jahre
sinken kann, wodurch die Dampfkraftanlagen sich wirtschaftlich
den Wasserkraftanlagen wieder nähern. Die Berücksichtigung dieses
Faktors dürfte am deutlichsten veranschaulicht werden durch Ermittlung
 jener Kohlenpreise, bei welchen sich unter sonst gleichbleibenden
 übrigen Annahmen die Energie-Erzeugungskosten für
Dampf- und Wasserkraftanlagen gleichstellen.
Es ergibt sich:
B, Herstellung und Betrieb im Krieg (Kriegsanlagen).
Dampfkraft- und Wasserkraftanlage ergeben gleich hohe Be-;riebskosten,
 wenn die Kohlenkosten im Kesselhaus pro Tonne
betragen:
Betriebsstunden 200900 kW
8000
5000
2500
1000

5000 kW
45
‘8 65
84 113
172 232

48
70
121
250

C. Herstellung im Frieden und Betrieb im Krieg (Gemischtanlagen).
 ‘
Dampfkraft- und Wasserkraftanlage ergeben gleich hohe Bebriebskosten,
 wenn die Kohlenkosten im Kesselhaus pro Tonne
betragen:
Betriebsstunden 20000 kW 5000 kW 1000 kW
8000 16 22 23
5000 23 32 ; 34
2500 41 56 58
LO000 84 114 120

d, h, eine im Frieden hergestellte Dampfkraftanlage von 20 000 kW
mußte bei 8000 Betriebsstunden die Kohle für 16 M pro t einkaufen,
um den Strom zum gleichen Preis zu erzeugen, wie eine unter
denselben Verhältnissen gebaute gleichgroße Wasserkraftanlage.
Der Kohlenpreis im Frieden ist mit 18 M pro t angenommen,
gegenwärtig mit 180 M. Nimmt man beispielsweise an, daß der
Kohlenpreis auf 84 M pro t zurückgeht, so wird eine im Krieg
hergestellte 20 000-kW-Dampfkraftanlage nur bei weniger als
2500 Betriebsstunden und eine im Frieden hergestellte Dampfkraftanlage
 nur bei weniger als 1000 Betriebsstunden den Strom billiger
herstellen können wie die gleichgroße Wasserkraftanlage.