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Verringerung des Verbrauches von Brennstoffen,

III. Abfalilkraft verfügbar:
Kunstseide Färberei
Preßhefe (Lüftungsverfahren) Spiritus (Dickmaischverfahren)
Zucker Seife
Wäscherei Badeanstalten
Leim i Zentralheizungen.
Kartoffelsirup
Daraus ersieht man, in welcher Weise zweckmäßig Betriebe
zu vereinigen sind, um eine gute Kraft- und Wärmewirtschaft zu
erzielen und daß z. B. Elektrizitätswerke und Heizanlagen sowie
Badeanstalten mit Vorteil! zu verbinden sind.
Daß durch die Nutzbarmachung von Abfallwärme große Erfolge
 erzielt werden können, geht daraus hervor, daß Anlagen
schon‘ mehrfach dahin verbessert worden sind, daß eine Nutzbarmachung
 der gesamten Wärme bis zu 80%, erreicht worden
ist. Beispielsweise sei hier noch auf die äußerst interessante Ausnutzung
 verdichteter Abdämpfe von Kochern des Ing. E. Wirth!)
hingewiesen, durch die aus dem Schwadenabdampf industrieller
Anlagen usw. beträchtliche Wärmemengen nutzbar gemacht werden
können. Nach M. Gerke ®) kann die Wärmepumpe‘ auch angewendet
 werden zur Vorwärmung des Speisewassers auf Siedetemperatur.
 Die dadurch erzielbare Wärmeersparnis soll etwa
80/, betragen.
Dr.-Ing. E. Reutlinger?) schätzt die erzielbaren Ersparnisse
an Kohle wie folgt: '
Durch Abdampfverwertung und Ausnutzung der Überschuß-Energie
 ....0.0..0 50004 „ 10 Mill. t
Durch Verwertung der Abhitze . ......0.0..... 83 „ t
Durch Abgasverwertung bei Gasmaschinen. : ...... 01, %
Man sieht also, daß allein aus den ebengenannten Anwendungsgebieten
 etwa 13 Mill. t Kohlen erspart werden können. Rechnet
man dazu noch die anderen vorstehend erwähnten Möglichkeiten zur
Erzielung von Ersparnissen, von denen die weitgehendste Verwendung
der Wasserkraft die bedeutendste ist, so ergeben sich noch weitere
beträchtliche Kohlenmengen, die in Wegfall kommen könnten.
Die Abgase von Gasmotoren wurden bisher meistens zur Wasseroder
 Lufterhitzung oder zur Trocknung benutzt. In neuerer Zeit
werden sie aber auch dazu benutzt, um das mit 40—70° abfließende
1) Zeitschrift des Vereins Deutscher Ingenieure, 1919, S. 1074,
2) ETZ 1920, S. 608.
3) Kölner technische Blätter, 1920, Heft 3, 8. 6.