16° ; Verringerung des Verbrauches von Brennstoffen.

Wirkungsgrad der Feuerung ein niedrigerer ist. Dieser Übelstand
 mußte notgedrungen in Kauf genommen werden. Es ist
aber wichtig, daß er so schnell wie nur irgend möglich
beseitigt wird, denn dadurch allein würde es möglich
sein, sofort eine große Kohlenersparnis zu erzielen, weil
dann entsprechend mehr aus der zur Verfügung stehenden Kohle
herausgeholt werden ‘könnte. Andererseits wird. es aber auch
zweckmäßig sein, wenn sich möglichst viel Anlagen, die auf hochwertige
 Sorten eingerichtet sind, der Lage anpassen und entsprechende
 Änderungen vornehmen. Es ist deshalb dringend erforderlich,
 daß diejenigen Werke und Einzelanlagen, welche bisher
nur Nußkohlen zu verfeuern imstande waren, sich auf die Verfeuerung
 oder wenigstens auf die Mitverwendung eines anderen

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Abb. 31. Trocknungsanlage des Elektrizitätswerkes Duisburg.

Brennmaterials einrichten; dies kann geschehen durch Umbau
der Feuerungen, Einbauen von Unterwindfeuerung, Aufstellung
von Kohlenbrechern usw.
Durch weitgehendste Ausnutzung der in den Abgasen der Kessel
enthaltenen Wärme, des Abdampfes der Speisepumpen und anderer
Hilfsmaschinen,. des Abblasewassers der Kessel und des Kühlwassers
 der Kondensatoren muß die Wärmeausnutzung tunlichst
gehoben werden. Hierüber hat Klin genberg!) sich kürzlich eingehend
 geäußert, so daß auf seine Arbeit hier nur hingewiesen
werden braucht. Des weiteren beachte man die Arbeit von M.
Gerke, ETZ 1920, 'S. 601 über die Abwärmeverwertung hei
Dampfkraftwerken.
- Auch die Abwärme der Generatoren kann mit Erfolg zum
Trocknen von Gemüse, Obst und ähnlichen Produkten verwendet
werden. Solche Anlagen sind z.B. in Stuttgart ?), Duisburg 3),
3) ETZ 1920, S, 561 und E. u. M. 1920, S. 320.
?) Elektrische Kraftbetriebe und. Bahnen, 1918, Heft 12.
3) ETZ 1917. SS. 478