Überlandzentralen.

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macht sich diese Unannehmlichkeit nicht so stark bemerkbar da
dann oft schon ein Ausgleich eintritt. Es regnet meist nicht im
ganzen Gebiete gleichzeitig. Da man in Zukunft ja nach Zusammenschluß
 strebt, werden sich auch diese Verhältnisse von
selbst bessern.
Auch die Vermeidung der um die Mittagszeit eintretenden
starken Abnahme der Belastung wird zu Brennstoffersparnissen
führen. Wie aus den Abb. 34-—36 zu ersehen ist, tritt gegen 12 Uhr
eine scharfe Einsenkung der Belastungskurve ein. Durch gruppenweise
 Regelung der Mittagspause der Hauptkraftabnehmer läßt

N
ION.

350

300

250
200

750
100
50

Pa
a=5. IX. 1916, Regen. b=6, IX. 1916, vormittags Regen, nachmittags schön.
Abb. 38. Belastung einer Überlandzentrale bei Witterungswechsel.

sich diese Einsenkung wesentlich verbessern und damit eine bessere
Ausnutzung des Brennstoffes erzielen. Po
Eine Quelle. außerordentlich großer Kohlenersparnis bildet der
Anschluß industrieller Einzelanlagen an. elektrische Kıaftwerke.
Solche Einzelanlagen arbeiten wärmewirtschaftlich vielfach äußerst
mangelhaft. Sie arbeiten zum Teil mit ganz alten Maschinen
und sind sehr schwankender Belastung ausgesetzt, so daß die
Kohle sehr. schlecht ausgenutzt wird. Viele Einzelanlagen verbrauchen
 auf die kWh . bezogen die 2-fache, oft sogar die
3—5-fache Kohlenmenge von derjenigen eines gut gebauten und
geleiteten Kraftwerkes, Wenn man bedenkt, daß von dem Kohlenverbrauch
 vor dem Kriege üngefähr die Hälfte für die Industrie
in Anspruch genommen wurde, so leuchtet ein, daß die hier erzielbare
 Ersvarnis außerordentlich 2708 ist. und sich wohl leicht auf