Notwendigkeit der Aufklärung,

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Bedeutung der rationellen Abwärmeverwertung eine Dezentralisation
 der Werke, eine Zerteilung in kleinere Einheiten, deren
Größe durch das Gebiet gegeben ist, welches mit der Abwärme
versorgt werden kann. ' Daraus resultiert eine Unterteilung, bei
welcher natürlich noch eine Menge andere Momente für die Gliederung
 der Versorgungsgebiete in Frage kommen. Wenn nun auch
nicht damit zu rechnen ist, daß bestehende Städtezentralen ohne
weiteres unterteilt und mit ihren Teilen am verschiedene Stellen
der betreffenden Städte umgestellt werden, so wird die Möglichkeit
 der Abfallwärmeverwertung zumindest bei Erweiterungsnotwendigkeiten
 in Hinkunft nicht unberücksichtigt bleiben dürfen.
In deutschen Städten wird diesen Erkenntnissen bereits Rechnung
getragen; auf Grund der guten Erfolge, die in München mit der
Schwabinger Anstalt erzielt wurden, wird beispielsweise beim Neubau
 des dortigen Technischen Museums eine Elektrizitätszentrale,
deren Abwärme zur Beheizung des Museums dienen wird, als
Erweiterung der Münchener Elektrizitätswerke gebaut“.
Ein weiteres Beispiel großzügiger Abwärmeverwertung gibt das
Kraftwerk Fortuna‘ der Rheinischen Aktiengesellschaft Fortunagrube
 in Bergheim a. d. Erft. In der dort befindlichen Brikettfabrik
 werden große Mengen Fabrikationsdampf niederer Spannung
 benötigt. In 18 großen Dampfkesseln wird aber Dampf
hoher Spannung erzeugt und zum Betriebe von Dampfturbinen,
deren 5 Stück von ca. 32 000 kW Leistungsfähigkeit vorhanden
sind, verwendet. Ein Teil des erzeugten Drehstromes wird, auf
sine Spannung von 25000 Volt transformiert, zum Teil den in
der Nähe befindlichen Elektrowerken und der Stadt Köln geliefert,
der andere Teil wird im Kreise Bergheim und zum Betriebe der
Gruben verbraucht. Die Gestehungskosten sind ‚entsprechend
niedrig.
Für die Erzielung von Kohlenersparnissen ist es von besonderer
Bedeutung, daß die Überzeugung für die Notwendigkeit derselben
in alle Kreise getragen wird, daß auch wirklich das geschieht.
was als notwendig erkannt ist. Dann werden wir nicht nur mit
den zur Verfügung stehenden Brennstoffen auskommen, sondern
wir werden auch noch ungeheure Ersparnisse, die mehrere Milliarden
betragen, machen können. Das Wichtigste wird aber sein, daß die
wirtschaftliche Schädigung, die unsere Industrie jetzt durch den
Kohlenmangel zu ertragen hat, aufhört und dadurch indirekt riesige
Verluste vermieden werden.