40 HHH mmm dem wir, als die Hälfte de6 Volkes, unseren vollen Köni ginnenanteil an den Pflichten und der Arbeit der Regie rung und Gesetzgebung. Langsam, aber sicher, so wie die alten Arbeitsfelder sich verschließen und hinter uns versinken, fordern wir den Ein tritt in die neuen. Wir erheben diese Forderung nicht allein um unsert willen, sondern zum Wohle der Menschheit. Ein Reiter, der allein in finsterer Nacht durch unbekann tes Land reist, dem mag es geschehen, daß er plötzlich sein Pferd unter sich scheuen fühlt, ja, daß es sich auf bäumt und ihn fast zur Erde schleudert. In der Finsternis wird er dem Tiere fluchen und meinen, es wolle ihn ein fach abwerfen, um sich für immer von seiner Last zu be freien. Aber, wenn dann der Morgen anbricht und die Hü gel und Täler beleuchtet, die er durchwandert hat, wird er rückwärts blickend erkennen, daß die Stelle, an der sein Tier gescheut hat, an der es wie festgenagelt stehen blieb und an der es sich weigerte, auf dem alten Weg zu bleiben, tatsächlich der Rand eines gewaltigen Abgrunds war. Ein Schritt weiter, und Roß und Reiter wären hinab gestürzt. Und er wird sich sagen, daß ein Instinkt, weiser als sein eigener, das Tier im Dunkel geleitet hatte, es zu rückweichen und einen neuen Pfad suchen ließ, auf dem sie beide vorwärts konnten.* In der Verwirrung und der Dunkelheit der Gegenwart mag es manchem scheinen, daß die Frau in ihrem Stre ben nach neuen Wegen und Arbeitsgebieten nur von un verantwortlichem Impuls getrieben sei, oder daß sie selbst süchtig nur ihren eigenen Vorteil im Auge habe auf Kosten der Menschheit, für deren Gedeihen sie so lang und treulich gesorgt hat. Aber, wenn eine hellere Zu kunft anbricht und die verdunkelnden Nebel der Gegen- * Wird nicht berichtet, daß selbst der Esel, den Bileam ritt, den Engel mit dem feurigen Schwert sah, nicht aber Bileam selbst?