79 liehen Rasse bestimmt. Selbst dieses Faktum aber wird die Mehrzahl der Frauen nicht klar genug verstandesmäßig erfaßt haben, um es in die Form einer logischen Darlegung zu bringen. Die Fortentwicklung des Menschengeschlechtes auf Er den (eine Entwicklung, die je mehr die alten Mythen und Träume einer beschränkten persönlichen Unsterblichkeit verblassen, der Seele Hoffnung ist, deren Licht uns leuch tet), eine Entwicklung, von der wir erhoffen, daß die Menschheit einer fernen Zukunft an Geisteskraft und Weite des sozialen Empfindens die höchsten Menschen der Jetztzeit um so viel überragen werde, als diese unsere ersten Urahnen überragen, die mit zitternden Schenkeln sich zu aufrechtem Gang erhoben, und deren Lippen die ersten Worte formten — diese Entwicklung ist nur dann möglich, wenn die männliche und weibliche Hälfte des Menschengeschlechts gemeinsam fortschreiten, auch künf tig Seite an Seite wachsend, wie es in der Vergangenheit war. Aber auch diese tiefe Wahrheit haben möglicherweise nur wenige Frauen deutlich und logisch als die Grundlage ihres Handelns erkannt. Wie aus den ersten primitiven Männern und Frauen, die kaum die Zahl ihrer Finger zäh len, die keine abstrakte Idee fassen konnten, keine hem mende Kraft eines sozialen Empfindens kannten, sich in einer höheren Kultur eineSappho, ein Aristoteles, einSchel- ling nur dann entwickeln konnten, wenn Mann und Frau sich Seite an Seite, Schritt für Schritt zusammen entwickel ten, wenn mit den Windungen des männlichen Gehirns auch die des weiblichen Zunahmen, wenn so wie ihre Stirne höher ward, auch die seine wuchs: so wird auch in Zu kunft, wenn je der lange Aufstieg der Menschheit sich voll ziehen soll, Mann und Frau Seite an Seite marschieren müssen, durch Vererbung aufeinander einwirkend und rückwirkend, wenn nicht jeder Fortschritt unmöglich wer den soll. i