Gegen den Stirom! Slugichriffen in zwöllfer Stunde. Unter diefem Titel werden in zwanglojer Reihenfolge einige zeit: gemäße Betrachtungen über politijhe und wirtihHaftlide Zeit: und Streit: jragen erfcheinen. Waz die Tagesprefie aller Richtungen — {fei e& aus Naummangel, jet e& au anderen Gründen — oft vermifjen läßt und bei den Fehlen ziner ernften politijhen Literatur in Öfterreig auch Jonft nicht leicht zu finden ift, fol hier in einem anderen, natürlich viel zu engen Rahmen teilweife wenig{ten8 an einigen Beifpielen dargeboten werden: eine völlig anzenjurierte Überzeugung für unabhängige Geifter! Aljo fein füßlich bereitete® Lejefutter für die ANzuvielen, die parteiifch- frifierten Doktrinarismus oder Klatfh in jenjationeller Aufmachung be vorzugen; Feine fentimentale Courths-Mahlerei in demagogifher Brühe, Jondern: ungejdminkte Darlegungen von rüdjihHt8lojer Diffenheit für denkende Nöpje! Für alle, die die wuchernde Korruption des öffentlichen Leben nicht nur verabjchenen, fondern auch bekämpfen wollen. Eine Fülle von Problemen Hat die neue Zeit geboren. Nur einige wenige alktıtelle, befonder& drängende Fragen können einer Erörterung Anterzogen werden und Beleuchtung erhalten. Die aber jo dafür um fo auggiebiger und fchärfer fein, und zwar von einem Standpunkte aus, der in fein Prokruftesbett einer Sondergilde fihH zwängen läßt. „Wozu der Sekte prahlerijhe Tracht?“ frägt Schillers Pofja ... Aber nicht bloß den zunfimäßigen Aufpug wollen die Verfajfer diejer fritifch-polemijchen Außeinanderjegungen mit den Gößen des Tages von fichH abwerfen, jondern auch die VBerlogenheit traditioneller Legendenbildung. Segen den Strom! Das Heißt: Gegen die politijche Rorruption! lautet die Parole und fie wird befolgt werden, unbe himmert um alle Berwünjhungen und Bannflüche der Feme, dem Herr- idenden Terror zum Trog! Denn wir — obgleich ungefjhlißt durch Immunität, die öffentligen Mandataren und ihHren Schranzen fo fehr jugutefommt — Fürchten fie nicht, die „giftigen Schmeißfliegen des sortjeßung 3. Umichiagfeite,