o — 49 — I >1 Z Z< 15 ß 00 aj O EL M auf einige geringe Zugeständnisse blieben jedoch alle diese unerfüllt. Das Ministerium sagte wohl eine Prüfung ~ 1 im Drang der Umstände geriet alles in Vergessenheit. : lge wurde über die Errichtung eines Entrepot verhandelt, >es Magazines zur Lagerung der eingeführten und ver- lolonialwaren unter Zollverschluß, aus dem sie innerhalb | zrenzten Zeit entnommen und ohne nochnialige Zollzahlung lnkreich und Holland versandt werden konnten. Nachdem ichtung eines Entrepot reel, d. h. eines wirklichen Ma- ^ äudes, vorläufig an der Platzfrage gescheitert war, wurde : t Dekret vom Juni 1812 wenigstens das Entrepot fiktif, erung in einem beliebigen vom Eigner anzugebenden , genehmigt. Bedeutenden Umfang hat dieser Verkehr -.icht erlangt. An Lizenzen wurden während des Jahres tsächlich kaum drei Dutzend in den drei Hansestädten be- f Grund deren Waren im Werte von 6,2 Millionen Franken | ausgeführt wurden; eine Einfuhr stand dem überhaupt jenüber. In den Lübecker Hafen lief während der Jahre f ld 1812 kein einziges Schiff ein. Den Reedereibetrieb * besonders die Vorschrift, daß ein Drittel des Werts fuhrladungen in Lyoner Seidenstoffen bestehen mußte, eine _j: [/ die natürlich durchaus nicht für diese entlegenen Teile - hes paßte. Bisweilen wurde deshalb den Reedern ge- ie Seide statt seewärts aus-, nach Deutschland einzuführen, bei der Ausfuhr durch westfälisches Leinen zu ersetzen. ^ Absatz der im Frühjahr 1811 in so großen Massen aus importierten Kolonialwaren nach Binnendeutschland be ben größten Schwierigkeiten. Seitdem die verschärften en Maßnahmen den direkten Schleichhandel von Helgo- der deutschen Nordseeküste unterbunden hatten, richtete englische Verkehr hauptsächlich nach der Ostsee, wobei und die kleine Insel Hanöe als Hauptstapelplätze dienten, e englischen Handelsagenten und zum Teil unter Mit- er preußischen Regierung, die den Schleichhandel zu einer Finanzquelle machte, wurden nun Preußen unb Sachsen it Kolonialwaren überschwemmt, daß die mit dem hohen en Zoll belasteten Vorräte der hanseatischen Kaufleute icht aufkommen konnten. Wir haben also das eigentüm- l. d. H. Geschichlsv. IX. 1913. 4