Tausch und Wert. 29 Und so hat allmählich der Haushalt, die primitive Familie, statt für ihre eigenen Bedürfnisse zu arbeiten, mit ansehn müssen, wie Jndnstrieen, Handwerke ausgewandert sind, sich von ihr losgelöst haben, welche alle im Hinblick auf den Tausch produzierten. Und doch ist noch etwas anderes vonnöten ge wesen, damit der Austausch die uns bekannte gewaltige Ent wicklung hat nehmen können. Diese Handwerke mußten durch eine andere Klasse ergänzt werden, die noch mehr für den Austausch spezialisiert ist und die man die Händler nennt; sie haben in der Kulturgeschichte eine Rolle allerersten Ranges gespielt: jene Kaufleute von Tyrus und Sidon, die Händler von Karthago, und später die Heldengeschlechter der holländi schen und englischen Kaufleute, die die Welt bevölkert, zivilisiert, kolonisiert, kultiviert, bereichert und auch — ver dorben haben. Der Kaufmann ist ursprünglich in der sehr einfachen Gestalt, die wir in gewissen Dörfern gesehn haben und die man dort noch heute sehn kann, aufgetreten: der des Hausierers, des Hausierers, der seinen Packen auf dem Rücken trägt oder sein Wägelchen von Gehöft zu Gehöft, von Dorf zu Dorf fährt, seine Ware auspackt und die jungen Mädchen und Männer in Versuchung führt. Und es hat Etappen gekostet, der Weg von dem fahrenden Händler zum großen Warenhaus, oder noch besser zu jenen amerikanischen Häusern, die weder Laden noch Waren haben, sondern wo alle Einkäufe nur brieflich erfolgen. Aber das sind nur Geschäftsleute (buslness men), während die ersten Händler Heroen waren.