Seidenpreise. 15 Die Preise der Rohseide sind nach den Einfuhrlisten Deutschlands in den statistischen Ausweisen für 1913 wie folgt angenommen: Preise der Rohseide pro Tonne. 41 000^ Aus Italien Frankreich Österreich - 40 000 „ 37 000 Rußland 32 000 „ 28000 „ 26000 „ „ Japan . „ China . der Türkei . Der Wert der Welterzeugung an Rohseide berechnet sich danach auf ungefähr 1073 Mill. Mark Hinzu kommen noch: 1000 t Tussahseide im Werte von 17 Ferner die aus den Ausschußkokons und -abfällen gewonnene Florett- und Bouretteseide. Im allgemeinen wird angenommen, daß aus den Kokons die gleiche Menge Florett- und Bourette seide wie Grege zu gewinnen sei. Von sachverständiger Seite wird jedoch diese Schätzung — soweit es sich um Gespinste für Seidenartikel handelt — als zu hoch befunden und es er scheint die Annahme von bestenfalls 60 Proz. im Verhältnis zur Ausbeute an Grege richtiger. Hiernach ergeben sich dann 20 273 t Florett- und Bourette seide, von denen mehr als ®/ 4 Florettgarne und nur ein schwaches Viertel Bourettegarne sind, im Durchschnittswerte von 12 000 Jt pro Tonne 243 „ Gesamtwert der Welterzeugung 1333 Mill. Mark Die Seidenpreise. Die Seidenpreise wechseln sehr je nach dem Ausfall der Jahresproduktion. Die Verhältnisse der letzten 20 Jahre ergeben sich aus umstehender Aufstellung. Die Preise sind den Vierteljahrsheften zur Statistik des Deutschen Reiches 1913 entnommen. Beim Vergleich des Durchschnittspreises der ersten fünf Jahre (1893 bis 1897) mit dem der letzten fünf Jahre (1909 bis 1913) ergibt sich eine Erhöhung bei I bei II bei III von 2 Proz. von 1,6 Proz. von 3,3 Proz.