3 7 sult againak javära kirälyvälasztäsi jogärol lemondott ugyan, de azert az örökles jogän ällo kiraly is a szent koronätol koronäzas ütjän nyeri törvenyes hatal- mät. * 1 Es sei eben ein Kardinalsatz des ungarischen öffent lichen Rechts [A magyar közjognak .... alaptetele], daß die Regierungsgewalt [föhatalom, wörtlich : Obergewalt] aus der Heiligen Krone auf den zum Thron Berufenen hinüber fließt [ätszärmazni]. Ohne Krönung gibt es keinen gesetz lichen König, keine gesetzliche Königsgewalt; koronäzas nelkül a magyar közjog szerint nincs törvenyes kiraly, nincs törvenyes kiralyi hatalom, mert ezt a hatalmat a tronra jogosftott a nemzet akaratäböl a szent koronätol kapja. Es gibt auch keine Untertanenpflicht [nincs alattvalöi köteles- seg], weil — wie ja doch Werböczy klar sage — die freien Mitglieder der Nation, die Adeligen, nur der Gewalt des gesetzlich gekrönten Königs, des rex legitime coronatus unterworfen sind [mert a nemzet szabad tagjai, a nemesek csak a törvenyesen megkoronäzott kiräly hatalmänak van- nak alävetve]. An Stelle der Adeligen sind seit 1848 die Staatsbürger Glieder der Heiligen Krone. Nur der gekrönte König könne Gesetze sanktionieren [szentesfthett törve- nyeket] und Privilegien erteilen.^ Im G. A. III : 1799 spiegeln sich nach v. Timon alle diese staatsrechtlichen Lehrsätze [ugyanezek a közjogi tetelek] wieder, indem dort als Frist für die Krönung sechs Monate seit der Thronerledigung" festgesetzt werde. Sie muß innerhalb dieser Zeit inomisse, okvetlenül erfolgen. Während der Zeit bis zur Krönung hat der Erbkönig nur, wie sich Ferdinandy 2 ausdrückt, eine Rumpfgewalt, v. Timon nennt ihn, den bereits berufenen, aber noch ungekrönten haereditarius rex bloß «tronutod », Nachfolger auf dem Thron, Thronfolger. Er kann bloß die mit der Verfassung übereinstimmende Regierungsgewalt aus üben : csak az alkotmänynyal megegyezo kormänyzati hatal- 1 Von Timon selbst unterstrichen. 2 Staats- und Verwaltungsrecht des Königreichs Ungarn und seiner Nebenländer, madjarisch derzeit nicht erreichbar, daher in der Übersetzung von Heinrich Schiller, Bd. XVI der «Bibliothek des öffentlichen Rechts », Hannover 1909, S. 89.