19 kosten) als die zweite Prämisse der gesellschaftlichen Wertsynthese zu betrachten ist. Drittes Kapitel. Die Seite des gesellschaftlichen Warenaustausches, des Güterumlaufs, ein überwiegend sozialökonomisches Problem, wo Angebot und Nachfrage Bedarf und Deckung in Wechselwirkung oder wechsel seitige Verursachung miteinander treten. Das ist der eigentliche Relationsbegriff der Wertlehre oder die freie gesellschaftliche Synthese in der Wertbildung, wie sie von den nationalökonomischen Theorien der absoluten freien Konkurrenz gedacht war. Viertes Kapitel. Die Seite der bewußten zwangs gemeinschaftlichen Wertbildung. Hier sind die Ein wirkungen einer gemeinwirtschaftlichen Gewalt, des Staates, auf die Wertbildungsprozesse zu betrachten; dann die Forderungen einer Politik der Sozialtaxen, die Begründung von Steuerbelastungen nach Gesichts punkten einer sozialen Ökonomik und Ethik. Das ist überwiegend ein Modalitätsbegriff in der Wertlehre oder das modifizierende Moment in der synthetischen Bildung der Werte, wodurch die gesellschaftliche Syn these der freien Konkurrenz modifiziert wird, überhaupt die zwangsgemeinschaftliche Synthese in der Wert bildung. Als leitender Denker auf dem Gebiete der Wert lehre, dieser Kondensierungsformel, sozusagen, alles wirtschaftlichen Seins und Werdens, aller wirtschaftlichen Prozesse, ist Ricardo zu erachten. Die folgenden Ausführungen werden zu zeigen suchen, mit wie großer intuitiver Gedankenkraft dieser beste Synthetiker und Systematiker des nationalökonomisehen Ideengehalts das Grundlegende des sozialökonomischen Lebens erfaßt hat, denn auf ihm bauen bewußt oder unbewußt die wissenschaftlichen Systeme der Volkswirtschaft in der Gegenwart. Die vorliegende Abhandlung sucht schließ- 2*