23 Fall ist das Ding nützlich) heißt Brauchbarkeit. Die Brauchbarkeit ist noch die allgemeine, abstrakte, nebulöse ­ Erkenntnis, daß ein Ding für eine Bedürfnisbefriedigung ­ tauglich oder brauchbar ist. Die Brauchbarkeit ­ eines Dinges setzt noch nicht dessen Begehr voraus; das Begehren einem Dinge gegenüber entstellt erst dann, wenn seine Gewinnung eine Kraftausgabe oder wirtschaftliche Tätigkeit erfordert. Erst durch das Vorhandensein der wirtschaftlichen Tätigkeit wird ein Ding zu einem wirtschaftlichem Gute gestempelt. Das Messen der Befriedigung vieler Bedürfnisse seitens eines Gutes oder eines Bedürfnisses seitens vieler Güter, dieses wirtschaftliche Wählen und Wägen ergibt den konkreten Gebrauchswert der Dinge. Der Gebrauchswert ­ ist also die ins Konkrete und Individuelle ­ der Wirtschaft übersetzte allgemeine Brauchbarkeit ­ eines Dinges. Wie nicht jede Brauchbarkeit eine Nützlichkeit einschließt, so ist auch der Gebrauchswert eines Dinges nicht immer mit einem Nutzen verbunden. Wenn der wirtschaftliche Nutzen aber vorliegt, und wenn der Nutzen eines Dinges in Beziehung zur gelieferten Befriedigung gesetzt wird, wobei auch ein Vergleich zu eventuellen Ersatzgütern eingeschlossen ist, wird der Nutzwert des Gutes erkannt. Somit sehen wir, daß eine Reihe von Erkenntnisprozessen ­ und Bewußtseinsinhalten den oft sehr langen Übergang von einem uns indifferenten Gegenstände zu einem durch seinen unmittelbaren oder mittelbaren Gebrauchswert (oder in Beziehung auf eine Nützlichkeit Nutzwert) für uns bedeutsamen Gegenstände vermitteln. All dies sind innere Bewußtseins-, Erkenntnis-, und Willensvorgänge, die mit der ganzen Entwicklung von äußerer und innerer Kultur (Technik und Psychik) der Menschen Zusammenhängen; all dies sind Prozesse, die den Menschen mit den Gegenständen der äußeren Welt