43 blicklichen Wert des Grund und Bodens, wie er sich in den zurzeit" erzielten Bodenpreiseu spiegelt, unter diesen Umständen viel besser wieder,, da dieses den Preis des qm nach dem Durchschnitt der jeweils für den qm erzielten Verkaufspreise berechnet, nicht aber auch zu gleicher Zeit die Summe der Quadratmeter (die Größe des Blocks) berücksichtigt. Da nun aber in der Gemeinde sehr häufig größere Ankäufe aus bäuer lichem oder Speknlantenbesitz von gewerbsmäßigen Baustellenverkäufern stattfinden, so würden in den betreffenden Jahren nur die von diesen für den qm gezahlten Preise als Durchschnittsbodenpreise zur Geltung kommen, während die von diesen getätigten Verkäufe mit ihrer Wert steigerung nicht ins Gewicht fallen. Um jedoch vollkommen sicher zu gehen, will ich beide Durchschnitts ziffern angeben und dadurch zugleich den Unterschied zwischen dem Er gebnis der Anwendung beider Mittel zeigen; die Umsätze größerer Terrains werden nach dem gewogenen Mittel dann stets ein Sinken der Bodenpreise vortäuschen. Es würde nun ein falsches Bild geben, wenn ich die Bodenpreise der ganzen Feldmark durch einen allgemeinen Durchschnitt festlegen wollte, da der Wert des Grund und Bodens in Fichtenau bedeutend von dem im alten Dorfe, dieser aber wieder von dem im Grätzwalde oder gar in den abgelegensten Teilen der Gemarkung abweicht. Ich bin daher der Einteilung der Geniarkung in 5 Kartenblätter gefolgt, wie sie das Kgl. Katasteramt festgesetzt hat. Bilden diese immerhin auch keine geschlossenen Entwicklungsteile, so kommen sich doch hier die Boden- preise sehr nahe; trotzdem fühlte ich mich einigemale wegen zu weit gehenden Unterschieds der Bodenpreise in demselben Kartenblatt ver pflichtet, eine weitere Teilung innerhalb derselben vorzunehmen. Kartend latt 1. Das auf diesem dargestellte Gelände wird im Norden und Osten begrenzt durch das Vorwerk Grüueliude, im Westen von Kartenblatt 5 und im Süden von Kartenblatt 2. Das Terrain befindet sich zum größten Teil noch in landwirt schaftlicher Bewirtschaftung; ein Bebauungsplan ist noch nicht speziell für das Gebiet nordöstlich des Woltersdorfer Weges, also auch nicht für diesen Teil der Gemarkung festgestellt. Trotzdem sind zwei Komplexe, die am weitesten vom Dorfe entfernt, in der Nähe der Grünelinder Grenze liegen, parzelliert worden. Die Bodeupreise waren naturgemäß sehr billig; es sind daher nur kleine Leute, die sich hier Land er worben haben. Dadurch, daß diese Leute trotz der Bekauntmachung der Gemeinde, daß der Fluchtlinienplan noch nicht festgesetzt sei, sich hier ankauften, stehen ihnen große Unannehmlichkeiten bevor, weil der vom