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Zustimmung.)  Ich  glaube  nicht,  daß  alle  diejenigen,  die  davon
sprachen,'  daß  die  Demokratie  der  Gevechtigkeitsfriede  sei,  heute
noch  irgendwie  ernstlich  jene  Anschauung  aufrechterhalten.  Bleiben ­
  wird  zu  allen  Zeiten,  daß  ein  Volk  sich  selbst  verläßt,  das
den  Gedanken  aufgibt  an  eine  Bestimmung  in  der  Welt,  das  den
Gedanken  aufgibt,  mit  der  Lebensmacht,  die  ihm  bleibt,  für
dieses  sein  Recht  in  der  Welt  zu  kämpfen.  Der  größte  Schlachtenlenker, ­
  der  Mann,  an  den  uns  Leipzig  gemahnt,  der,  wenn
auch  hier  seine  Macht  zusammenbrach,  auch  in  diesen  Kämpfen
sich  als  großer  Stratege  bewies,  er  hat  das  Wort  gesprochen:  Die
Feldherren  irren,  die  da  meinen,  daß  die  Schlachten  physisch  gewonnen ­
  werden,  die  meisten  Schlachten  werden  moralisch  gewonnen, ­
  oder  moralisch  verloren.  Das  ist  ein  Wort,  das,  glaube
ich,  auch  gilt  für  die  Völkerkriege  und  das  über  dem  letzten  Weltkriege ­
  stehen  kann.  Moralisch  gewonnen  haben  diesen  Weltkrieg
trotz  der  glänzenden  Taten  unserer  Armee  und  ihrer  Führer  diejenigen, ­
  die  sich  das  stärkere  Nationalgefühl  bis  zum  letzten  Ende
zu  bewahren  wußten  ssehr  wahr!),  und  die  den  Mut
hatten,  die  Gewalt  entgegenzusetzen  -  der  Zersetzungsarbeit,
die  bei  ihnen  versucht  wurde,  damit  sie  sich  nicht  so
entwickeln  konnte,  wie  sie  bei  uns  zur  Entwicklung  gekommen
ist.  sSehr  richtig!)  Wollen  wir  aus  dieser  Entwicklung  doch
das  eine  lernen  und  für  unsere  zukünftige  Politik  zur  Grundlage
nehmen:  Keiner  von  uns  ist  vielleicht  frei  gewesen  von  Illusionen ­
  in  diesem  Weltkriege,  mancher  von  uns  hat  die  Widerstandsfähigkeit ­
  des  deutschen  Volkes  höher  eingeschätzt  als  sie  tatsächlich ­
  war  und  sein  konnte;  aber  niemals  ist  eine  Weltillusion
mehr  zusammengebrochen  als  die  Illusion,  daß  die  Außenpolitik
bestimmt  würde  durch  die  innere  Politik  eines  Landes,  und  daß
die  Demokratisierung  Deutschlands  irgendwie  auf  die  Verbesserung ­
  unserer  auswärtigen  Lage  .wirken  könnte.  sSehr  richtig!)
Das  ist  das  eine,  was  ich  hier  ganz  kurz  zu  dieseir  Fragen  des
Friedens  von  Versailles  in  diesem  Zusammenhange  sagen  möchte.
Das  Zweite  ist
die  Frage  der  Reichsverfassung.
Ich  glaube  mich  nicht  zu  irren,  wenn  ich  auf  die  Tatsache  hinweise: ­
  Die  Kämpfe  um  die  Reichsverfassung  sind  ohne  große