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und  Dogma  noch  zusammenhängen.  Die  Sozialdemokratie  wird
zugrunde  gehen,  wenn  sie  nicht  den  Mut  hat,  döm  Vvklk  p  sagen:
Diese  Ideen  einer  längst  vergangenen  Zeit  sind  starres  Dogma
gegenüber  einer  Entwicklung  in  Deutschland,  die  ganz  andere
Wege  gegangen  ist;  wir  müssen  nach  dem  Ergebnis  der  Entwickelung ­
  eines  halben  Jahrhunderts  uns  in  einem  neuen  Programm
zusammenfinden,  in  dem  wir  auch  die  Ergebnisse  dieser  Entwickelung ­
  für  unser  Programm  ziehen.  Tut  sie  das  nicht,  dann  bricht
sie  zusammen  an  ihrer  inneren  Unwahrhaftigkeit.  Die  Sozialdemokratie ­
  fordert  in  ihrem  Programm  die  Vergesellschaftung
aller  Produktionsmittel  und  weiß  genau,  daß  sie  Deutschland
dem  Untergänge  zuführen  würde,  wenn  sie  das  in  die  Praxis
übersetzte.  (Sehr  richtig!).  Schon  das  ganze  Gesetz  über  die
Sozialisierung  in  Weimar  wurde  ja  nicht  betrieben  von  sachlichen ­
  Gesichtspunkten  aus,  sondern  bestimmt  durch  die  Telegramme ­
  über  den  drohenden  Generalstreik  in  Berlin.  sSehr
wahr!)  Es  war  die
Kapitulation  vor  der  Straße  und  die  Kapitulation
vor  dem  eigenen  Gewissen.
Liest  man  die  Reden  sozialistischer  Führer,  dann  erkennt  man,
daß  sie  innerlich  ganz  anders  empfinden.  Dann  hören  wir
Herrn  Scheidemann  ans  dem  Parteitage  sagen:  Bankrottgestreikte
  Betriebe  kann  man  nicht  sozialisieren!  Im  Programm
verlangt  man  nicht  nur  den  Achtstundentag,  sondern  hält  fest  auch
in  der  Ausmünzung  des  Programms  in  kleine  Münze  an  der
alten  Redensart  der  Bekämpfung  der  Akkordarbeit.  Dabei  ist
es  heute  der  „Vorwärts",  das  Zentralorgpu  der  Sozialdemokratie, ­
  der  da  aufruft  zur  zwangsweisen  Einführung  der  Akkordarbeit ­
  in  den  Staatsbetrieben.  sHört!  Hört!)
Glauben  Sie  denn,  daß  die  Sozialdemokratie  sich  nicht  auch
innerlich  bewußt  ist,  welch  törichtes  demagogisches  Schlagwort
es  ist,  wenn  der  Herr  Reichskanzler  Bauer  von  dem  Hausherrenreebt
  der  Arbeiter  iw  den  Betrieben  spricht  Mehr  richtig!),  daß  es
ein  ganz  töricktes,  von  diesem  Stuhle  aus  bisher  nicht  gesprochenes ­
  Schlagwort  ist,  davon  zu  sprechen,  im  alten  Deutschland  hätte
der  Arbeiter  nur  von  der  Gnade  gelebt,  im  neuen  Deutschland