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in  der  Deutschen  Demokratischen  Partei  sahen.  Diese  Deutsch-Demokratische
  Partei  nannte  sich  stütz  —  die  ausschlaggebende
Partei  im  neuen  Deutschland.  Von  dicheri  ausschlaggebenden
Bedeutung  hat  man  recht  wenig  gemerkt.  Im  wesentlichen  war
sie  doch  nichts  als  das  Beiwägelchen  der  Sozialdemokratie  ssehr
richtig!)  das  von  dem  großen  sozialdemokratischen  Auto  mitgezogen
  wurde  —  und  das  dann  bei  den  Bewegungen,  denen  ein
solches  Wägelchen  ausgesetzt  ist,  leichtlich  links  und  rechts  hinschtvankte
  ohne  Ziel  und  ohne  Sinn.  (Lebhafter  Beifall!)  Ich
frage  mich  hier&gt;  einmal,  wenn  ich  an  die  Traditionen  der  Deutschen ­
  Demokratischen  Partei  denke,  wenn  ich  mir  vorstelle,  daß
sie  doch  im  wesentlichen  Vertreter  der  alten  Freisinnigen  Partei,
der  alten  Fortschrittlichen  Volkspartei  in  sich  birgt:  was  würde
wohl  Eugen  Richter  im  Grabe  sagen,  wenn  er  hörte,  daß  seine
Partei  den  1.  Mai  zum  Nationalfeiertag  gemacht  hat  ssehr  gut!),
der  Mann,  der  die  sozialdemokratischen  Zukunftsbilder  schrieb,
der  Mann,  ber  gerade  in  den  letzten  Jahren  seines  politischen
Wirkens  im  Kampf  gegen  hie  Freisinnige  Vereinigung  ein  so  entschiedenes ­
  Gewicht  darauf  legte,  den  Individualismus  abzugrenzen ­
  gegenüber  dem  Sozialismus  und  kein  Hehl  daraus
machte,  daß  das  Bürgertum  geschlossen  gegenüber  der  Sozialdemokratie ­
  stellen  müßte.  (Sehr  richtig!)  Ich  denke  daran,  mit
welchem  Ingrimm  Männer  wie  Generaldirektor  Heineken  davon ­
  sprechen,  daß  sie  die  letzten  Schiffe,  die  der  Lloyd  noch  bcsitzt,
  mit  der  schwarz-rot-güldenen  Gösch  hinausschicken  müßten,
wie  dieser  Mann,  der  sonst  im  „Berliner  Tageblatt"  seine  Betrachtungen ­
  niederschrieb,  wie  Herr  Heineken  sagt:  Die  Schamrote ­
  kommt  uns  ins  Gesicht,  wenn  wir  daran  denken,  daß  wir
auf  See  nicht  mehr  unsere  alten  Fahnen  zeigen  können:  Ihr  wißt
ja  nicht  im  Binnenland,  was  die  Fahnen  bedeuten  für  den
Mann  da  draußen,  sowie  es  manche  hier  im  Jnlande  noch  nicht
wissen,  was  sie  für  den  Ausländsdeutschen  bedeuten.  sSehr
richtig!)  Glaubt  man  wirklich,  daß  die  Völkerschaft  des  19.  Januar ­
  Demokraten  in  die  Deutsche  NationalverfaMmluna  gewählt
hak,  damit  sie  die  Reichsfahne  mit  niederholen  helfen?  Ich
glaube,  daß  cs,  Hunderttausende  und  Million  eil  gibt,  die  sich
dieit  abwenden  von  dieser
Politik  des  Nachlanfens  gegenüber  der  Sozialdemokratie.