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(Zustimmung,!)  Dazu  die  weitgehende  Zustimmung  in  den  Wirtjchaftlichen
  Fragen  der  Sozialisierung,  im  Betriebsrätegesetz  —
wo  ist  da  der  Wall  gegen  die  Sozialdemokraten,  wo  ist  da  ein
Vertreten  bürgerlicher,  liberaler  Ideale?  (Sehr  richtig!).
Lassen  Sie  mich  hier  auch  ein  Wort  sprechen  gegenüber  der
Verherrlichung,  die  die  Republik  von  einigen  Rednern  auf  dem
demokratischen  Parteitage  gefunden  hat.  Ja,  was  war  denn
das  Ideal  der  alten  Fortschrittlichen  Volkspartei?  Ihr  Ideal
war  die  Monarchie  nach  englischem  Muster,  das  war  die  Monarchie, ­
  eingeengt  durch  konstitutionelle  Garantien,  durch  ein
Ministerium,  das  sich  stützen  müßte  auf  das  Vertrauen  der
Mehrheit,  auf  das  Parlament.  Es  gibt  überhaupt  keine  größere
geschichtliche  Lüge  als  die,  das  alte  System  sei  am  9.  November
zusammengebrochen.  Nein,  am  9.  Novembeiu  brach  das  Ideal
der  Demokratie  zusammen.  (Sehr  richtig!)  Das  Ideal  der
Demokratie  war  die  Verfassung,  die  wir  seit  der  Reichskanzlerära
  des  Prinzen  Max  hatten  (sehr  wahr!),  und  deswegen  ist  es
eine  etwas  zu  schnelle  Anpassungsfähigkeit,  nun  in  dem  Zusammenbruch ­
  des  Ideals  mit  einem  Male  das  neue  Ideal  zu
sehen,  das  man  jetzt  derartig  verteidigt,  daß  man  dort  davon
spricht,  es  wäre  ein  Hochverräter,  wer  sich  gegen  die  Republik
in  Deutschland  auflehnte.  (Sehr  gut!)  Es  wäre  gut,  wenn  wir
doch  etwas  mehr  von  den  schlagwortähnlichen  Begriffen  .frei
kämen.  So  ein  Schlagwort  sind  auch  die  „gegebenen  Tatsachen"
und  der  berühmte  „Boden",  auf.  den  sich  so  viele  sofort  stellen,
falls  er  sich  findet,  gleichgültig,  ob  es  ein  neuer  oder  ein  allerneuester
  Boden  ist.  (Heiterkeit.)
Was  ist  denn  eigentlich  an  „Tatsachen"  überhaupt  in  der
Gegenwart  „gegeben"?  Wer  will  denn  in  dieser  Gegenwart,
in  der  jeder  Tag  neue  weltpolitische  Ereignisse  bringt,  neue  soziale ­
  und  wirtschaftliche  Umwälzungen,  wer  will  denn  heute  in
dieser  revolutionären,  in  Gärung  begriffenen  Zeit,  sagen,  sie
habe  gegebene  Tatsachen  geschaffen?  (Sehr  richtig!)  Nein,  sie
hat  Umwälzungen  geschaffen,  von  denen  wir  nicht  wissen,  oib
sie  weitergehen  werden,  als  wie  sie  heute  sind  oder  ob  eine  rückläufiae
  Bewegung  eintreten  wird;  aber  was  sie  nicht  geschaffen
hat,  das  waren  irgendwie  konstante  Verhältnisse.  1  Was  uns  von
der  Demokratischen  Partei  trennt  und  trennen  wird,  das  ist  in