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innerhalb  der  Völker  gegenüber  dem  Ausgehen  dieser  Gedanken
in  internationalen  Strömungen.  Wie  wir  kämpfen  müssen  für
diese  Gedanken,  das  wird  Ihnen  die  Zukunft  erst  zeigen,  indem
man  versuchen  wird,  die  Schule  gegen  uns  zu  führen  und  alle
Machtmittel  des  Staates  einzusetzen  gegen  diese  Gedanken.  Ich
unterschätze  nicht  die  Machtmittel  des  Staates,  aber  ich  habe  das
felsenfeste  Vertrauen  zu  unserer  Jugend,  daß  sie  jeden  Gedanken
nach  dieser  Richtung  hin  wegweisen  wird,  daß  sie  sich  ihr  altes
Bekenntnis  zum  Deutschtum  und  zu  deutschem  Wesen  durch  noch
so  viele  Wanderredner,  die  in  den  Aulen  der  Schule»  für  den
Kosmopolitismus  sprechen,  nicht  irgendwie  aus  dem  Herzen
wird  reißen  lassen.  (Stürmischer  Beifall!)  Wir  alle  haben  die
Verpflichtung,  diesen  Kampf  durchzuführen  in  der  kommenden
Generation.  An  unserer  Partei  wird  es  liegen,  mit  wegweisend
zu  sein  auf  diesem  Gebiete.
Unsere  alten
liberalen  Grundsätze,
niemals,  glaube  ich,  haben  sie  sich  mehr  abgehoben  in  praktischer
Gegenwartsarbeit  als  in  dieser  Zeit.  Denn  all  das,  was  in  uns
als  Auffassung  liberalen  Wesens  lebendig  ist,  muß  sich  auslehnen
gegen  die  formalistische  Demokratie,  gegen  dieses  unbedingte
Sichbeugen  unter  den  Mehrheitswillen,  unter  den  man  uns
zwingen  will.  (Sehr  richtig!)  So  einseitig  hat  noch  kein  Volk
seine  Verfassung  lediglich  auf  den  Mehrheitswillen  aufgebaut
wie  das  deutsche  in  dieser  Verfassung.  (Sehr  richtig!)  Selbst
die  vielgerühmten  westlichen  Demokratien  haben  es  stets  für  notwendig ­
  gehalten,  eine  Erste  Kammer  gegenüber  der  Zweiten,
die  lediglich  von  der  jeweiligen  populären  Meinung  abhängig
ist,  zu  schaffen.  Sehen  Sie  nach  den  Vereinigten  Staaten  von
Amerika;  wie  stark  sind  da  die  Bremsvorrichtungen  in  der  Macht
des  Präsidenten,  in  dem  Senat!  Sehen  Sie  nach  Frankreich,
sehen  Sie  nach  England!  Wo  hat  man  jemals,  bis  zur  Gemeinde ­
  herab,  alles  lediglich  auf  die  Mehrheit  und  auf  die
Augenblicksstimmung  so  eingestellt,  wie  das  in  Deutschland  unter ­
  dem  Eindruck  der  Novemberrevolution  geschehen  ist.
lind  was  man  heute  auf  wirtschaftlichem  Gebiet  lut,  das  muß
gerade  jeden  liberalen  Mann  in  die  schärfste  Opposition  treiben.