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Nun  lassen  Sie  mich  züm  Schluß  einen
Ausblick  auf  die  Gesamtlagc  in  Deutschland

tun,  um  die  Frage  zu  besprechen:  Gibt  es  denn  überhaupt  einen
Ausweg  aus  dem  Elend  unserer  Tage,  ist  nicht  alles  Stückwerk,
was  wir  tun  könnten,  nimmt  nicht  das  Verhängnis  seinen  Gang,
o  daß  wir  ihm  nicht  entrinnen  können?  Ich  widerspreche  einem
olchen  Pessimismus,  und  ich  muß  sagen,  ich  bedauere  es,  daß
eitens  der  extremen  Rechten  so  oft  der  Eindruck  erweckt  wird,
als  gäbe  es  für  unser  deutsches  Volk  nicht  die  Möglichkeit  des
Wiedererstehens,  als  sei  alles  zugrunde  gerichtet  durch  diese»
Frieden.  Das  darf  nicht  sein,  das  kann  nicht  sein  und  das
braucht  auch  nicht  zu  sein.  -(Sehr  richtig!)  Wie  liegen  denn
die  Dinge  heute.  Gewiß,  die  Lage  Deutschlands^teht  Ihnen  klar  Iw
vor  Augen.  Aber  lassen  Sie  zunächst  zweierlei  auch  vor  Ihren
Augen  erstehen.  Wenn  wir  heute  in  der  Lage  wären  —  und
in  absehbarer  Zeit  werden  wir  dazu  in  der  Lage  sein  —,  wieder
über  Rohstoffe  in  Deutschland  zü  verfügen,  dann  würde  zunächst
einmal  in  bezug  auf  Aufträge  in  unserem  Wirtschaftsleben  nicht
eine  Zeit  des  Niederbruchs,  sondern  eine  Zeit  der  Hochkonjunktur ­
  vor  uns  stehen.  Auf  der  einen  Seite  kommen  alle  die  Aufträge ­
  des  Deutschen  Reiches,  die  während  fünf  Jahren  ruhten,
weil  die  produktive  Arbeit  zurückstand  gegenüber  der  Kriegswirtschaft.
  und  zweitens  bat  dieser  Kriea  das  eine  bewiesen:  Un-