59 faßt: „Nachdem die Verbandsmächte so zur gemeinsamen Verteidigung gegen den Feind eine gemeinsame Wirt schaftspolitik auf Grund der gefaßten Beschlüsse anzuneh men vereinbart haben, und in der Erkenntnis, daß die Wirksamkeit dieser Politik davon abhängt, daß diese Be schlüsse sofort in Kraft gesetzt werden, verpflichten sich die Vertreter der verbündeten Regierungen, ihren Regierun gen zu empfehlen, unverzüglich alle Maßnahmen, zeitweise wie dauernde, zu ergreifen, die für die sofortige völlige und gänzliche Verwirklichung dieser Politik erforderlich sind, und einander die zur Erreichung dieses Zieles gefaß ten Beschlüsse mitzuteilen." Mein ehrenw. Freund (Mr. Bonar Law) hat mehr als einmal in diesem Hause klargelegt, daß die Delegierten zu der Konferenz gingen, um die Maßnahmen zu diskutie ren und zu untersuchen, welche in Vorschlag gebracht wer den könnten, und daß die Entschließungen, welche die Kon ferenz fassen würde, ausdrücklich den verschiedenen Regie rungen zur Billigung vorgelegt werden sollten. Diese Be- schließungen sind schon formell und öffentlich von der fran zösischen Regierung angenommen worden (Beifall). Der selbe Weg ist von der Regierung Sr. Majestät eingeschla gen worden, ein Beschluß, welcher, wie ich hoffe, die Bei stimmung des Parlaments finden wird (Beifall). Mit einigen Maßnahmen hat man bereits begonnen. Das Handelsministerium ist eifrig damit beschäftigt, Pläne zu entwerfen, um uns von der feindlichen Versorgung mit Farben, Zink und anderen wichtigen Waren unabhängig zu machen. Ein staatliches System der Hilfe für wissen schaftliche und technische Forschung ist im Begriff geschaffen zu werden, ja, man kann sagen, es ist bereits geschaffen worden. Untersuchungen werden von sachverständigen