62 in dieser neuen Resolution. Bei dem zweiten Punkt han delt es stch> darum, daß diese Entschließungen in keiner Weise gegen die Neutralen gerichtet sind. Unsere Auf merksamkeit ist auf die Tatsache gelenkt worden, daß in neutralen Ländern eine gewisse Unruhe entstanden zu sein scheint, und zwar besonders in den Vereinigten Staaten von Amerika, im Hinblick auf die Folgen der Entschlie ßungen dieser Konferenz, und es besteht anscheinend ein Gefühl — ich sage nicht, daß dieses weit verbreitet ist, — daß diese Entschließungen gegen die neutralen Länder ge richtet sind und abzielen und daß sie diesen einzigartige, anormale, und unberechtigte Beschränkungen von seiten der verschiedenen Länder, welche diese Entschließungen ge zeichnet haben, auferlegen würden. Dies ist nicht der Fall. Die Entschließungen umfassen nur die notwendigen Maß nahmen der Selbstverteidigung gegen einen wirtschaftlichen Angriff, welcher die Lebensinteressen der Alliierten be droht, und ich brauche kaum zu sagen, daß bei der Durch führung derselben jede Bemühung gemacht werden wird, um die Neutralen vor Leiden sicherzustellen. Tatsächlich sind in dieser Angelegenheit unsere Interessen und die Interes sen der Neutralen identisch. Der Beschluß der Alliierten geht dahin, sich gegen den Angriff von anderer Seite zu verteidigen, und dies ist oder sollte die volle Garantie dafür sein, daß wir keine Angriffspolitik gegen andere Völker richten werden (Beifall)." Man sagte mir, daß eine gewisse Befürchtung be stehe, und zwar nicht in neutralen Ländern, sondern in unserm eigenen Lande, daß die Durchführung dieser Ent schließungen eine Abkehr von unserer traditionellen Frei handelspolitik bedeute (ironischer Beifall der Liberalen). Es gibt in diesem Hause sehr wenig ältere und kaum glü hendere Freihändler als ich es bin (Beifall)."