46 I. Geschäftliche Versicherung. Weniger schnell und weniger gleichmäßig ist, mit den Gesamtein nahmen verglichen, die Steigerung des gefaulten von den Gesellschaften erzielten Gewinns vor sich gegangen. Aus je 1000 Mk. Gesamteinnahmen entfielen an Gewinn: Tabelle 18. 1902 1903 1904 1905 1906 1907 1908 1909 171 175 ’ 176 174 174 174 178 178 Mk. Die in Spalte 2 der Tabelle 16 angegebenen Gewinnbeträge sind den Bilanzen entnommen; es sind daher darin auch die Gewinne ent halten, die aus dem Betrieb anderer Versicherungszweige herrühren; sie belaufen sich aus durchschnittlich 4 Mill. Mk. im Jahre. Für das Lebcns- versicherungsgeschäft allein sind in den Gewinn- und Verlustrechnungen folgende Jahresüberschüsse nachgewiesen: Tabelle 19. ohne mit Jahr Versicherungseinrichtungen von Berufsvereinigungen Mk. Mk. 1 2 3 1902 78 523 167 78 967 063 1903 84 258 485 86 050 463 1904 90 658 158 92 426 101 1905 96 339 522 97 571850 1906 102 523 360 103 896 244 1907 111907 638 113 867 743 1908 120 209 582 121 791 160 1909 129 752 740 131 523 612 Inwieweit diese Gewinne an den aus Tabelle 16 ersichtlichen Gewinn abführungen im einzelnen beteiligt sind, kann nicht festgestellt werden- Es ist jedoch daran festzuhalten, daß der an die Versicherten fließende Gewinn fast ausnahmslos aus dem Lebensversicherungsgeschäft herrührt, mithin den Versicherten dieses Versicherungszweiges verbleibt. Gewinn aus Policenverfall. In den Überschüssen sind natürlich auch die Gewinne enthalten, die ihren Ursprung in der vorzeitigen Auflösung von Kapitalversicherungen auf den Todesfall haben. Soweit die große Lebensversicherung in Be tracht kommt, wäre es ein Irrtum, anzunehmen, daß sie bedeutend sind. Bei der heute meist gebräuchlichen Berechnung der Prämienreserve er-