Durch den erfreulichen Abschluß sind wir in der Lage, das Geschäftsguthaben unserer Genossen zu 4 v. H. zu verzinsen." Eine schlesische Kreisgesellschaft berichtet im zweiten Geschäftsjahr 1917 über einen Umsatz von 19 Millionen M. Die Gesellschaft, ursprünglich Einkaufsgesellschaft, ist jetzt auf dem Gebiete der Nahrungsmittelversorgung mit Ausnahme der Mehl verteilung die Geschäftsstelle des Kreisausschusses, d. h. diejenige Stelle, die den kaufmännischen Teil des Warenverkehrs (Einkauf, Lagerung, Verwertung, Verkauf) erledigt. Im Laufe des letzten Geschäftsjahres wurde ihr die Kreisfleischstelle (Geschäftsabteilung) und die Krcisstclle für Obst und Gemüse (Geschäftsabteilung) an gegliedert, während ihr schon vorher die Geschäftsabteilungen der Kreiskartoffelstelle und der Kreisfettstelle übertragen worden waren. Sie betreibt zwei Kreisschlächtereien und eine „Gemüse verwertung". Die Schlußzahlen der Einzelrechnungen am 31. Dezember 1917 sind folgende: Nr. Bezeichnung Soll Mark Pf. Haben Mark PI 1 Bare Kasse 2 758 755 18 2 737 252 65 ' 2 Bankverkehr 4 731 974 08 4 869171 08 3 Gläubiger und Schuldner lDarlehn) 9 416 10 301 079 50 4 Postscheckamt 3 369 377 04 3 357 177 06 5 Waren 2 524 721 38 2 323 480 47 6 Kartoffeln 981 254 94 1 020 449 71 7 Fleisch 4 294 861 99 4 257 185 21 8 Obst und Gemüse . . . 390 683 83 287 186 38 9 Verschiedenes . '. . ... 8 791 68 — — — 10 GkschäfiSemrichtung . . . 6 303 19 18 54 11 Geschäftsunkosten .... 79 053 67 1 192 48 19 154 193 08 19 154 193 08 Ganz andere Verhältnisse liegen den Berichten derLebens- mittelgesellschaft in einem rheinischen Kreise mit starker Industrie zugrunde. Im ersten Berichte heißt es hier: „Die Gesellschaft hat ihre Tätigkeit in ihrer Eigenschaft als Neben abteilung der Kreisverwaltung am 25. Juli d. I. begonnen. Diese Tätigkeit sollte sich hauptsächlich darauf erstrecken, Lebensmittel, in erster Linie solche, welche in den landwirtschaftlichen Bezirken