A 2. Kapitel. Die Maßnahmen gegen das feindliche Vermögen. 21 England and Wales under and for the purposes of the above mentioned Act, at the Publie Trustee Office, Kingsway, London, W. C., such notice, in writing, as Is hereinafter mentioned, together with a statutory declaration, duly stamped, verifying the same, or in default thereof will be peremptorily excluded from the benefit of the said order. Such notice and statutory declaration must each be headed: „In the Matter of the Trading with the Enemy Amendment Act, 1914, and in the Matter of A. Heinemann’s Schiffsbauaktiengesellschaft, Enemies within the Act. 1915. B. 3522“. The notice must contain: a) The full names or name, address and description of the elaimant. b) A statement that the claimant is not an enemy within the meaning of the Trading with the Enemy Amendment Act, 1914. 6) Full partieulars of the nature and amount of the claim, including a statement of any account between the enemy and the claimant. d) Full particulars of any security held by theclaimantfor theclaim oran y part thereof. Every claimant holding any security is to produce the same before Mr. Justice Younger, at his Chambers, the Royal Courts of Justice, London, Room No. 252, on Wednesday, the 8th day of March 1916, at 12 o’clock at noon, being the time appointed for adjudicating on the claims. Exeept for the purpose of produeing their securities, claimants are not required to attend on the adjudication unless requested by notice so to do. Dated the 15th day of February 1916. Coward and Hawksley, Sons and Chance, 30, Mineing-lane, London, E. C.,, Sollieitors to the Public. Trustee, Custodian for England and Wales. Die Interessen des deutschen oder österreichischen Vermögens- inhabers in England gegenüber diesen Gläubigeransprüchen nach allen Richtungen erfolgreich zu schützen, dürfte kaum möglich sein, wenn auch das Gericht grundsätzlich zuläßt, daß ein englischer Rechtsanwalt als Vertreter des „Feindes“ zu den angemeldeten Forderungen in schrift- licher Eingabe Stellung nimmt. Kine Anfrage des Verfassers an. die Rechtsanwälte des Public Trustee wurde von diesen dahin beantwortet, daß sie mit dem Vertreter der deutschen Firma, also eines alien enemy, nicht verkehren könnten, ich müßte einen Kollegen in London veranlassen, vom Foreign Office die Erlaubnis zu bekommen, mit mir in dieser Angelegenheit zu verkehren. Diesem Rate wurde Folge gegeben und es war zufolgedessen möglich, durch ein Londoner Anwaltsbureau die vollständigen Eingaben der englischen Gläubiger an das Gericht in Ab- schrift dem deutschen Interessenten zuzustellen, worauf auf gleichem Wege wieder geant- wortet werden konnte. Die betreffende Korrespondenz trägt die Aufschrift: Written under authority of the Parliamentary Counsel dated 14 April 1916. Dagegen wird bei Liquidation ganzer Geschäfte jede Auskunft verweigert. Siehe Seite 51 unten. Nach dem Gesetz ist das Gericht in seiner Beschlußfassung voll- ständig frei. Es kann deshalb die Liquidation des Vermögens, ganze oder teilweise Bezahlung der englischen Gläubiger verfügen, oder aber auch anordnen, daß das „feindliche“ Vermögen noch länger in der Ver- waltung des Custodian bleiben soll!). 1) Siehe nähere Ausführungsbestimmungen über den Handel mit dem Feinde (Eigentumsüberweisung und Eigentumsanträge) 1915, erlassen vom Großkanzler auf Grund des Ergänzungsgesetzes über den Handel mit dem Feinde 1914, vom 11. Januar 1915; wiedergegeben in Ausw. Amt, Ausnahmegesetze, S. 39.