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        <title>Die technischen Hilfsmittel für den Transport zu Wasser und zu Lande von Fleisch in gekühltem und gefrorenem Zustande</title>
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            <forname>Richard</forname>
            <surname>Pabst</surname>
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            <forname>Gustav</forname>
            <surname>Niederlein</surname>
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            <idno>1687964882</idno>
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      <div>am 31. Dezember 1911 seit..der ‚Viehzählung. von 1908 um 330457 Stück 
abgenommen hatte... Den Anteil der in den Gefrieranstalten vorgenommenen 
Schlachtungen an dieser Abnahme zeigt folgende Zusammenstellung: 
Ochsen Kühe Kälber 
1908 719.333 15 958 7.767 
1909 758.271 48 828 8753 
1910 846 206 105 919 12 639 
io11 1.083.592 144 634 23 628 
{9 1 245 091 122929 18 626 
In der gleichen Periode wurden in den Schlachthöfen der Stadt Buenos 
Aires die folgenden Mengen geschlachtet: 
Ochsen Kühe Kälber 
1908 225 000 165 000 "00 
V 195 000 195 000 0 
175 000 250000 * 000 
„35.000 340 000 “50 J00 
a 140 000 320 000 150 000 
Für den Verbrauch der Stadt Buenos Aires kommt außerdem noch eine 
erhebliche Menge der in ‘den Gefrieranstalten geschlachteten Tiere in 
Betracht. Es waren ‚dies‘ 1908: 169 113; „1909: 174050; 1910: 239 859; 
19112317429; und 1912: 355 955 Stück Rindvieh. 
Zur Vervollständigung der Übersicht über den inneren Verbrauch der 
Republik, soweit er statistisch erfaßt wird, seien auch die Schlachtungen 'in 
den übrigen Schlachthöfen der argentinischen Republik für die gleiche Zeit 
aufgeführt: 
Ochsen Kühe Kälber 
1908 219.424 214.987 W7:687 
09 242 740 243 631 . 547 
9 235.030 323 256 36 821 
394 715. „ 659635 55 716 
U ) 523 146 626 924 36171 
Viehbestand. Die aus vorstehenden Zahlen! ersichtliche enorme Zunahme der‘ Küh- 
schlachtungen. Jäßt die Besorgnisse der argentinischen Regierung um die 
Erhaltung ‚des Viehbestandes begreiflich, erscheinen. Man sieht jedoch, daß 
im Jahre 1912 die. Zahl der Kuhschlachtungen und auch der Kälber- 
schlachtungen nicht unbeträchtlich zurückging, und das Ackerbauministerium 
kann in seinem Bericht über das Jahr 1912 feststellen, daß trotz der enormen 
Schlachtungen der Rindviehbestand am 31. Dezember 1912 bereits wieder 
mit 29.016 000 Stück anzunehmen ‚war, 'd. h. es bestand gegenüber der 
Viehzählung von 1908 nur noch eine Abnahme von 100625 Stück. Trotz- 
dem im: Jahre 1912 in den Gefrieranstalten 1326 646 Stück Rindvieh ge- 
schlachtet worden waren; hat also’der Bestand am 31. Dezember 1912 gegen» 
über dem im gleichen Zeitpunkt des Vorjahres vorhandenen noch. um zirka 
230 000 Stück zugenommen. 
IQL</div>
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