X|] Vorwort. schichte der Wirtschaftssstufentheorien gegeben habe, so dient sie dem Zweck, zur wahren Erkenntnis ihrer Verwendbarkeit zu führen: sie landet bei der Einsicht, daß jene nur als Ideal typen zu verwenden sind. Im Vordergrund meiner Abhand- lungen, gewissermaßen als Programm für ihre Gesamtheit, steht die über „Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung der Völker“ 1). Seit dem Erscheinen der ersten Auflage meines Buchs hat die Geschichte der Wirtschaftsstufentheorien eine eindringende Behandlung in der Breslauer Dissertation (1922) von Ed. Gretener, Die Kritik der Wirtschaftsstufentheorien, erfahren, die in allen Hauptsstücten eine Bestätigung meiner Darlegung bringt. Zu deren Ergänzung sei erwähnt, daß Gretener als Ahnherrn der B. Hildebrandschen Stufentheorie Natural,, Geld- und Kreditwirtschaft J. Pereire namhaft macht (S. 6) und in der Ablehnung derselben noch weiter geht, als ich (S. 13). Ich selbst habe auf eine der Idee der Stadtwirtschaft nahetommende Anschauung bei Gobinean hingewiesen (Vier- teljahrsschr. f. Soz.. und WG. Bd. 17 S. 203). Zur Frage der Wirtschaftssstufentheorien vgl. weiter Edgar Salin, Schmol- lers Jahrbuch Bd. 45 (1921), S. 486 ff. und die unten ge- nannte Literatur. Ueber die neueste Literatur zur Idealtypenfrage s. meine „Deutsche Geschichtschreibung von den Befreiungskriegen bis zu unsern Tagen“, 2. Aufl. S. 148 ff. und meine Abhandlung „Zum Streit um das Wesen der Soziologie“, Jahrbücher für Nationalökonomie 1926, März-April-Heft. Ueber neuere Darstellungen der Wirtschaftsgeschichte seien folgende Besprechungen genannt: über die von M. Weber: Mitteilungen aus der historischen Literatur Bd. 53, S. 49 (Häpke); Weltwirtsch. Archiv 20, S. 487 (G. v. Below); über die von Häpke und Sieveking: Jahrbücher für Nationalöko- 1) Daß ich auch allgemein historiographisch mein Ziel leidlich ,er- reicht habe, dafür darf ich mich vielleicht auf ein Zeugnis von Alfred Fovelau?es. S. dessen Aeußerungen in der V.j.schr. f. Soz.- u. WG. 16, S. 202.