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        <title>Probleme der Wirtschaftsgeschichte</title>
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            <forname>Georg von</forname>
            <surname>Below</surname>
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      <div>wirtschaft eine Errungenschaft der Neuzeit. ] zj
mit den praktischen Erfahrungen zusammen. Man nahm ihren
Nuten für die kommunale Finanzverwaltung und ihre Vorzüge
für die wirtschaftliche Stellung der ärmeren Mitglieder der
Gemeinde wahr. Man beobachtete, wie die Gemeinheitsteilungen
 keineswegs immer wirtschaftlich günstige Folgen gehabt
 haben, wie sie wohl die Urbarmachung des aufgeteilten
Heide- und Bruchlandes bewirkten, wie sie sich schon um der
großen Ausdehnung der alten gemeinen Marken willen als notwendig
 erwiesen, wenn man dem Land den für das Volksganze
erforderlichen Ertrag abgewinnen wollte, wie sie aber doch auch
technisch nicht immer günstig wirkten, sondern z. B. zum Teil
eine Waldverwüstung hervorbrachten und wie sie gelegentlich
eine unwirtschaftliche Vergrößerung der Bauerngüter herbeiführten!).
 Der Gegensatz gegen die manchesterliche Zeit wird
prägnant ausgesprochen, wenn K. Bücher die radikale Aufteilung
der Allmenden als die „Überschätzung des Individuums und die
Verachtung des hisstorisch Gewordenen“ tadelt?).
Die Agrarzölle, die Deutschland seit 1879 hat, erscheinen mit
reicherer Motivierung, als sie sie in früheren Zeiten gehabt haben.
Es kommt ihnen die Anschauung zustatten, daß aus allgemeinen
und mannigfachen Gründen die Landwirtschaft geschütt werden
müsse. Man macht unter anderem geltend, daß Agrarzölle auch
durch das wohlverstandene Interesse der Industrie gefordert
wurdens). In Deutschland werden die neueren Getreidezölle
gerade in dem Moment eingeführt, in dem Handel und Jndustrie
einen Aufschwung nehmen. Man kommt zu der überzeugung,
daß sie gerade beim Industriestaat einen Sinn haben, während
für sie bei einem Land ohne industrielle Entwicklung Anlaß und
Berechtigung fehlt.
Mit dem hier Gesagten berührt sich die Theorie, daß der
1) Über Vorteile und Nachteile der Gemeinheitsteilungen val.
Beiträge, S. 363 f. und 373. Eine Einkehr zugunsten der Allmenden
bedeutet das preußische Gesez vom 14. März 1881.
2) Vgl. Wygodzinski, S. 155.
L :). Val. Sering, Wörterbuch der Volkswirtschaft, 3. Aufl., Bd. 1,

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