träge gehalten worden. Das Bundesorgan war zur Agi- tation in 36 868 Exemplaren verschickt worden. Daneben waren 4564 Broschüren verkauft und verteilt worden. Die Ausgaben hatten sich im letztem Jahre auf 5388,35 Mark belaufen. Der Kassenbestand hatte sich bis auf 693,44 Mark vermindert, und es erwies sich als unab- weisbar, Maßregeln zur Besserung der Geldverhältnisse zu treffen. Der jährliche Mitglieder Beitrag von einer Mark war von vornherein viel zu gering gewesen, zu- mal dafür anfangs unsere Zeitschrift mitgeliefert worden war. Er ist zunächst auf 5 Mark und Ende 1895 auf 6 Mark jährlich erhöht worden, wofür Frei Land mitge- liefert worden ist. Es unterliegt auch keinem Zweifel, daß die von Dr. Heinrich Wehberg veranlaßte Herausgabe eines wöchent- lich erscheinenden Blattes eine übereilung gewesen war. Das große Format des Blattes war zum Aufbewahren nicht geeignet, während der Inhalt darauf berechnet war. Ich bedauerte sehr, daß ich die Form und das wöchentliche erscheinen des Blattes nicht schon bei seiner Verlegung nach Berlin geändert hatte. Auf mein andrängen war den Lesern anfangs Oktober 1892 vom Vorstande und von der Redaktionkommission angezeigt worden, daß das Blatt nicht mehr wöchentlich, sondern halbmonatlich geliefert werden sollte. Es sollte vom kommendem Jahre an auch wieder wie früher „Deutsch Land“ in Heften erscheinen. Die bevorstehende Hauptversammlung follte darüber Beschluß fassen*). Be- dauerlicherweise hat Adolf Damaschke infolge dieses Vor- standbeschlusses, den er in dieser Form für vermeidbar hielt, seinen Austritt aus der Redaktionkommission er- klärt. Er hat es in der gleichen Nummer unserer Zeit- schrift angezeigt und hat den Freunden der Sache, denen er durch diese Tätigkeit näher getreten sei, lebewohl ge- T F Fssgrift Fret Land 1892 Nr. ©. 92083