Die rechte Seite weist in der Addition der Spalte „Fremdrech- nung‘ die Summen der über ein Fremdkonto laufenden Posten auf, die sich im Einzelnen auf die verschiedenen Karten verteilen. All- monatlich werden die Karten aufgerechnet und ihre Salden, nach- dem sie auf der Karte vermerkt worden, in ein Sammelbuch über- tragen. Die Addition der Salden eines Monats in diesem Buch muß übereinstimmen mit dem Monatssaldo der Spalte „Fremdrechnung“ im Grundbuch unter Berücksichtigung des Vormonats bzw. der vorigen Bilanz. Beispiel: © 1 Bilanz ; 3 Nam Val 10 SL. 1.197] 2872194. e TE Sy DIS Als Ob Hammer & Co., Crefeld 378 95/Fr. & J. Möller, Iserlohn 417 1.569' 145 Vereinsbank, Hier ! 5.904 7.282 302 J. W. Spengler, Hanau 1.029 275 , 417| Gustav Freund, Hildesheim 36| 180 | 135| Wechselgläubiger 3.715 3.973 89/Bernhard Aldinger, Breslau 906 104 Gottfried Abler, Mainz 1.046 | 207 349 Schmittmann G. m.b. H., Berlin 849 439 110 Emmerich & Arndt, Bautzen 10 426 Friedrich Anders, Köln 45° “ 339 Armbruster & Sohn, Hamburg 364/Nicolaus Winter, Halle a. S. 557 6.356 ah 6.265. | 6.356 10.557 15 569 OS Probe 31. 1.19... 1.250 16.819 | Statt der Salden kann man auch Soll und Haben einzeln ein- setzen; hierdurch wird eine Übersicht über die Umsätze erzielt. Bei großer Kontenzahl muß man das Sammelbuch so anlegen, daß die einzelnen Konten rasch gefunden werden können. In gleicher Weise verfährt man mit dem Inhalt der ‘Grund- buchspalte „Eigenrechnung‘“. Auch hier werden die Karten all- monatlich saldiert und die Salden in ein zweites Sammelbuch ein- getragen. Die Monatsaddition dieser Salden muß — gleichfalls unter Berücksichtigung des Vormonats bzw. der letzten Bilanz — gleich dem Monatssaldo der Spalte „Eigenrechnung‘ im Grundbuch sein. Dieser Saldo ist im entgegengesetzten Sinne gleich dem Saldo der Spalte „Fremdrechnung“ im Grundbuch. Somit ist der Grundsatz der kaufmännischen Buchhaltung, daß das Soll gleich dem Haben sein muß, gewahrt. 95