J 16 5 sein kann und auch bei der vielfach gedrängten Fülle des Gebotenen den Teilnehmern nicht die Möglichkeit zu ruhiger Verarbeitung und Durchdenkung bleibt. Daher ist vielfach der berechtigte Wunsch geäußert, noch darüber hinaus auch auf schriftlichem Wege eine Ver- bindung zwischen den einzelnen Fürsorgeinstanzen in der Provinz Westfalen zu schaffen. Diesem Zwecke soll die vorliegende Schriftenreihe „Beiträge zur sozialen Fürsorge“ dienen, deren einzelne Nummern in zwangloser Folge der Öffentlichkeit übergeben werden. Angesichts der Fülle von Fachzeitschriften erschien dieser Weg zweckmäßiger als die Heraus- gabe einer eigenen periodischen Zeitschrift, zumal die Buchform auch mancherlei sachliche Vorteile bietet. Die Zielsezung der „Beiträge“ ist damit gegeben: Information und Propaganda. Die Auswahl der zu bearbeitenden Gebiete muß durch die Eigenart der Verhältnisse in unserer Provinz und die jeweiligen Bedürfnisse bestimmt werden. Etwaige Anregungen in dieser Hinsicht werden dankbar angenommen und nach Möglichkeit gern berücksichtigt. Ich hoffe, daß die „Beiträge“ bei allen Fürsorgeeinrichtungen, den öffentlichen sowohl wie den privaten, gute Aufnahme finden und zu ihrem Teile daran mitwirken mögen, daß die Fürsorge immer planmäßiger, zielbewußter und damit wirkungsvoller geübt werde. Dr. Dieckmann, Landeshauptmann der Provinz Westfalen.