24 - bezahlen. Man muß hier verstehen, daß das „Belieben“ der ein- zelnen Individuen und daher der ganzen Marktwirtschaft, ihre Nachfrage nach einem bestimmten Produkte zu vermehren, in die engsten Grenzen, die ihrer Kaufkraft, ihres „Istbudgets“, ein- geschlossen ist, aus dem außer diesen, auch bei einem höheren Preise noch nachgefragten, noch sehr viele andere Güter und Dienste beschafft werden müssen, um das „Sollbudget“ zu decken. Das alles waren Dinge, die sich für einen Kopf wie Ricardo von selbst verstanden. Nach dieser notwendigen Abschweifung kehren wir zu un- serem Gegenstande zurück: Es ist also der Profit aus dem statischen Preise der beliebig reproduzierbaren Güter abzuleiten und nicht etwa aus einem Monopol- preise weder der Kapitalgüter, d. h. der zur Fertigstellung von Verwendungsgütern erforderlichen Werkzeuge, Roh- und Hilfs- stoffe, noch der fertigen Verwendungsgüter selbst. Denn beide sind „beliebig reproduzierbar“, können also in der Statik keine Monopolgewinne über den statischen Konkurrenzpreis hinaus abwerfen. Außerdem ist ein uns gegebenes Datum der kapitalistischen Gesellschaft, daß alle Kapitalisten, die beliebig reproduzierbare Güter erzeugen, einen ihrem Kapital entsprechenden Profit einstreichen, diejenigen aber, die außerdem ein Verkaufs- monopol besitzen, über diesen sozusagen „normalen“ Profit hinaus noch den Surplusgewinn eines Monopoleinkommens. Nur der normale „Profit“ aber ist Problem: der Surplusgewinn des Monopols läßt sich auf das Einfachste verstehen.!) Suchen wir also die Formel für den statischen Preis der be- liebig reproduzierbaren Güter. Da der Zuschlag von +m hier fortfällt, ergibt sich zunächst ihre Wertformel in folgender Gestalt: sie läßt sich aber noch viel mehr vereinfachen: wir können auch den Zu- bzw. Abschlag g eliminieren. Und zwar, weil die höhere oder geringere Qualifikation ohne Einfluß auf den Preis der beliebig produzierbaren Güter ist. 1) Ich habe trotzdem ein übriges getan und gezeigt, daß der Zu- resp. Ab- schlag für Monopolgewinne, resp. -tribute zwar nicht mit absoluter, wohl aber mit genügender Genauigkeit berechnet werden kann. Dieser Gegenstand interessiert uns hier nicht.