Wortes vorgetragen, und befindet jede Arbeitswerttheorie an sich — nicht nur etwa die meine, sondern grundsätzlich jede! — als „höchst sonderbar und unlogisch“. Ich will nicht sagen, wie ich das finde, sondern nur wiederholen, daß auch die Marxsche Wert- lehre nichts anderes ist als eine solche „höchst sonderbare und un- logische“ Arbeitswerttheorie des Wertes — und daß jede andere, z. B. jede wörtlich gemeinte Arbeitszeittheorie, schon formal un- möglich, ein logisch-arithmetischer Nonsens wäre‘). Nach dieser ersten Probe wird man es begreiflich finden, wenn ich auch im sachlichen, zu dem ich jetzt schreite, vom ABC beginne. Ich werde, wie mein Herr Kritiker von Marx rühmt, ihn‘ „nach altbewährter didaktischer Methode schrittweise, gleich- sam mitfortschend und mitentdeckend, dem vollständigen Gesetz näher bringen“. Dabei werde ich mich, so viel wie möglich, einer Sprache bedienen, die so leicht kein Mißverständnis zuläßt, und die auch Marx mit Vorliebe anwendet, der mathematischen.“ Bis hierher bin ich meiner damaligen Niederschrift gefolgt Ich entwickelte dann die Formel des statischen Preises ähnlich wie oben und fuhr darauf fort: „Wir haben in unserer Gleichung auf der rechten Seite nur bekannte Größen. Und zwar lassen sich alle diese bekannten Größen ohne weiteres umrechnen auf einen Generalnenner, nämlich auf Arbeitswert, gemessen an der Zeit. Es ist das ein kom- binierter Maßstab, wie wir ihn oft brauchen, ähnlich wie Kilogramm- meter (bei Kraftmaschinen) oder Tonnenkilometer (bei Eisenbahnen) oder Stundentonnen (bei Wasserfällen). So können wir auch hier E und s zurückführen auf „Arbeitswertstunden“. Denn hier er- zeugt jede Arbeitsstunde jedes Produzenten den gleichen Wert. Nenne ich die Arbeitswertstunde @ und die Zahl der in einem Produkt insgesamt verkörperten Stunden 77 so erhalte ich also die Formel: = TG Das ist die Marxsche Formel des absoluten Wertes. ı) Es bedarf für den Kenner der älteren Theorie keines ausführlichen Beweises, daß alle „Arbeits‘“-Theorie des Wertes vor Marx ebenfalls schon Arbeitszeit- und Arbeitswerttheorie war. Das ist bei Smith, Ricardo usw. ausdrücklich ausgesprochen. Wenn man hier überhaupt unterscheiden will, so kann man es nur tun, weil die älteren den Ton mehr auf die Menge, Marx mehr auf die Zeit, ich mehr auf den Wert der Arbeit lege. Aber wir wollen sämtlich die Menge einer Arbeit bestimmten Wertes an der Zeit messen.