größerer Flächen, gut verschlichten (bei 16—18° C), ein quer über die frische Lackfläche gezogener Pinselstrich war nach 1 bis 2 Minuten nicht mehr sichtbar, 4. Trocknung, Die Trockenfähigkeit wurde bei Zimmertemperatur (16—18° C) und normaler Luftfeuchtigkeit bestimmt (Methode Dr. H, Wolff, Laboratoriumsbuch für die Lack- und Farbenindustrie)., Der Fußbodenlack war nach 2 Stunden staubtrocken, nach 6 Stunden durchgetrocknet und hart, Bei Zusatz von Ocker in dem von der Firma empfohlenen Mischungsverhältnis (95 Gew,-Tle, Fußbodenlack, 10 Gew.-Tle, Terpentinölersatz, 45 Gew.-Tle, Ocker) ergaben sich dieselben Trockenvorgänge, 5. Härte und Abreibbarkeit, Die Ritzproben zur Beurteilung der Härte ergaben glatte Schnitte Ohne splitternde Ränder, Starke und längere Beanspruchung durch Reiben (Filzunterlage) ergab kaum einen sichtbaren Angriff, bei heftigem Reiben mit der Hand bis zum Heißwerden wurde der Lack nicht klebrig. 6, Die fertige Lackierung bildete eine ebene Fläche von gutem Glanz und war leicht schleifbar. Beim Anhauchen verlor sich die Trübung in wenigen Augenblicken, dicke Wassertropfen ergaben nach dem Eintrocknen leichte Ränder, die sich mit einem weichen Tuche leicht entfernen ließen. N. Parkettlack. Es wurden genau dieselben Versuche durchgeführt wie unter I erläutert, 1, Farbe und Klarheit. Der Lack ist dunkel gefärbt (vielleicht noch eine Nuance dunkler wie der Fußbodenlack), blank und durchsichtig und ohne Bodensatz. 2, Viskosität. Die Viskositätszahl war im Mittel von 3 Messungen 0,5 für den Vergleichslack — 1 (bei 16° C), 3. Streichfähigkeit; Die sehr geringe Zähigkeit zeigt sich auch in sehr geringem Widerstand beim Verarbeiten. Der Lack läßt sich sehr leicht verschlichten, Pinselstriche verschwinden in wenigen Sekunden, Ein zu starkes Laufen (Gardinenbildung) wurde nicht bemerkt, (Versuche bei 16 bis 18°C.) 2 35