an Qualität gleichbleibende Arbeit, dieser Umstand versetzt mich in die Lage, auch auf eine konstante Leistung rechnen zu können. Olft wird man bei Handarbeiten (anstreichen), die im Akkord vergeben werden, und dessen Akkordsatz evtl. eine Kürzung aus irgend wel- chen Gründen erfahren hat, mit einer gewissen Qualitätsverminde- rung rechnen müssen. Eine Qualitätsverminderung beim Anstrich mit der Spritzpistole kann nur durch Änderung des zu verspritzen- den Materials in Frage kommen, dieses Übel gibt mir also gleich Auf- schluß über gelieferte Lackqualität oder sofern man die Lacke selbst zubereitet, über falsche Zusammenstellung derselben, ‚Welche Faktoren tragen nun dazu bei, um bei Arbeiten mit der Spritzpistole den höchsten Grad der Wirtschaftlichkeit zu erreichen? Zunächst spielt die Öffnung und Beschaffenheit der zur Verwendung kommenden Düse eine wesentliche Rolle, da diese gewissermaßen die Lackfördermenge vorschreibt, Weiterhin kommt der Preßluft- druck als wichtigster Faktor in Frage, Folgerichtig müßte größter Druck und größte Düsenöffnung auch der größten Leistung ent- sprechen. Jedoch ist man auch hier wie bei jeder anderen Maschine an bestimmte Grenzen gebunden, Gerade so wie mir bei allzu großer Schnittgeschwindigkeit die arbeitende Schneide des Stahls verbrennt, würde mir bei zu hohem Druck der Lack auch zu feinstem Nebel zerstäubt, die Streuung zu groß und die Deckkraft zu gering sein, Außerdem würde eine große Düsenöffnung einen größeren unhand- lichen Apparat erfordern und wäre dieser infolge des kolossalen Streukegels nicht genügend ausgenützt, sei es denn, daß ungewöhn- lich große Flächen mit einemmal zu bearbeiten wären. In solchen Fällen würde man eine sogenannte Flachstrahldüse in Anwendung bringen, deren Bauart es ermöglicht, mit geringem Druck große Streuung zu erzielen, Diese Düsen sind in letzter Zeit mit großem Erfolg angewandt worden. — Gewisse Leistungserhöhungen lassen sich außerdem dadurch erzielen, daß man das Farbgefäß auch unter Druck setzt und so den Lack der Zerstäuberdüse zuführt, Dem Aufbau einer Vorkalkulation müssen folgende einwandfrei festgestellten Werte zugrunde liegen, 1, Farbenprüfung auf Konsistenz. (Einmalige Zusammenstellung der Farbe als grundlegend.) 2, Luftpressung beim Spritzen in at. (Gleichhalten durch Regu- lierventil.) 3. Düsenöffnung der Pistole, 4. Fördermenge in mm? in */,.„ Min. oder in 1 Min,, aus 1 und 3 ermittelt, 5, Farbverlust je mm? bzw. m? gespritzter Fläche in v.H, (so un- bedeutend, daß dieser Punkt wohl in Fortfall kommen kann). 80