Die im Malerbetrieb geleisteten Arbeiten werden von den Kun- den größtenteils nicht bar bezahlt, sondern müssen auf Kredit aus- geführt werden, Ebenso muß auch ein großer Teil der Rohstoffe auf Kredit gekauft werden, Aus diesem Grunde ist neben dem Kassen- buch noch ein Kunden- und Lieferantenbuch notwendig. Die in der Praxis angewandten Kunden- und Lieferantenbücher führen wegen der Begriffe „Soll“ und „Haben“ leicht zu Verwechslungen. Man setzt daher für Soll und Haben besser Meine Leistung Seine Leistung oder Lieferung Zahlung oder Zahlung Lieferung Unter Berücksichtigung dieser Begriffe würde dann ein Konten- blatt für einen Kunden folgendermaßen aussehen: Nr Name des Kunden üch- Dr ı Text Leistung [ein PeiermelSeins Kallane) en | um in qm (Lieferung) (Zahlung) | merk | und das eines Lieferanten: Di Name des Lieferanten ; Soll Haben 1 Buch- Zn / Te en lm phil ı 1 ; | \ Es wäre hier die Frage aufzuwerfen, ob es nicht vorteilhafter ist, für mittlere und größere Malerbetriebe statt eines Kunden- und Lieferantenbuches eine Kartothek zu führen. Die Kartothekkarten sind handlicher und beweglicher, Der Meister kann z.B. jederzeit das gewünschte Kunden-Konto herausnehmen und mit demselben zum Kunden zur Abrechnung gehen. Die Kartothekkarten haben denselben Aufbau, wie die vorhin an- geführten Kontenblätter, Die Karten heftet man in einen Leitzordner alphabethisch ein oder stellt sie in einem Kartothekkasten auf. Aus- gefüllte Karten nimmt man am Ende des Jahres heraus und bindet Sie. zu einem Buch zusammen, wenn der Malermeister sie aufbewahren will, Zu Il. Führt man in einem mittleren oder größeren Malerbetrieb eine einfache Buchhaltung, so sind neben den oben besprochenen Ge- Schäftsbüchern noch Hilfsbücher notwendis. Allerdings muß darauf 151