1. Vereinigte Staaten. a) Quellen und Methodik der Statistik. In den Vereinigten Staaten fanden vor dem Kriege alle fünf Jahre (1909 und 1914), nach dem Kriege alle zwei Jahre (1919, 1921, 1923 und 1925) amtliche Produktionserhebungen statt, deren Ergebnisse im ‚Statistical Abstract of the United States“!) veröffentlicht sind. Die Erzeugung der Maschinenindustrie ist in mehreren Positionen ausgewiesen, wobei jedes Unternehmen*) nach seinem Haupterzeugnis klassifiziert ist.) In Betracht kommen folgende Positionen: 1. Agriculture implements (Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte); 2. Foundry and machine-shop products (Gießerei- und Maschinenbauerzeugnisse); 3. Cash registers and calculating machines (Registrierkassen und Rechenmaschinen); 4. Locomotives, not made by railroad companies (Lokomotiven, ausschließlich der von Eisenbahngesellschaften gebauten); B.A Pumps (Pumpen)*); o. Scales and balances (Waagen); /. Sewing machines, cases and attachments (Nähmaschinen einschließlich Gestellen und Zubehör); 8. Typewriters and supplies (Schreibmaschinen einschließlich Zubehör); 9. Washing machines and clothes wringers (Wasch- und Wringmaschinen); 10. Windmills (Windmühlen, Windmotoren); 11. Engines and water wheels (Kraftmaschinen und Wasserräder)*), 6); 12. Gas machines and gas and water meters (Gasmaschinen und Gas- und Wasser- messer) °); 13. Machine tools (Werkzeugmaschinen für Metallbearbeitung)”); 14. Textile machinery and parts (Textilmaschinen und Teile davon)”). Diese Positionen enthalten in bedeutendem Umfange auch Erzeugnisse, die nicht als Maschinen gelten können, z. B. die Position Nr. 1 neben Maschinen und maschinellen Ge- räten auch einfache nicht-maschinelle Geräte und Werkzeuge, wie Sensen, Sicheln, Hacken, Spaten usw., welche allerdings innerhalb der Gesamtproduktion nicht allzusehr ins Gewicht fallen dürften. Ein schwerwiegender methodischer Mangel ist jedoch die Einbeziehung der Gießereierzeugnisse bei der Position Nr. 2 (Foundry and machine-shop products), da hiermit einerseits auch die Erzeugung von sogenanntem Handelsguß (für Bauzwecke, Haushaltungs- gegenstände usw.) einbegriffen ist, andererseits die Produktion an Maschinenguß vielfach doppelt gezählt ist, nämlich einmal als Gießereiprodukt und zweitens im Werte des End- produktes®). Eine Eliminierung der Gießereiprodukte aus dieser Position ist auch schätzungs- weise nicht möglich. Die Einbeziehung einiger nicht in Stahl- und Walzwerken hergestellter Eisen- und Stahlprodukte (‚Iron and steel, processed and welded‘“ und „steel barrels, drums, S 1) Ergebnisse für 1919 im Stat. Abstract 1912; für 1914, 1919, 1921 und 1923 im Stat. Abstract 1924. Die Ergebnisse für 1925 sind noch nicht veröffentlicht. °) Bei den Erhebungen von 1909, 1914 und 1919 sind alle Unternehmungen mit einer Jahresproduktion von 500 $ oder mehr erfaßt, bei den Erhebungen von 1921 und 1923 nur diejenigen mit einem Produktions- wert von 5000 £& oder mehr. Für die Gesamtproduktion der Maschinenindustrie dürfte diese Änderung keine größere Bedeutung haben (vgl. Stat. Abstract 1924, S. 723). 5) So sind der Erzeugung der Maschinenindustrie teilweise auch andere Erzeugnisse als Maschinen zu- gerechnet, während andererseits die Produktion verschiedener Unternehmungen, welche nur nebenbei Maschinen herstellen, nicht einbegriffen ist (vgl. Commerce Yearbock 1924; S. 276). *) Ab 1914 zwei Positionen: Pumps, hand (Handpumpen), und Pumps, power (Kraftpumpen). 5) In Commerce Yearbook 1924, S. 277, Bezeichnung: „Steam or internal combustion engines and water wheels, not including steam boilers, made for sale as reparate units“ (Dampf- und Verbrennungskraftmaschinen sowie Wasserräder, ausschließlich der als besondere Einheiten hergestellten und verkauften Dampfkessel). °) Beim Zensus von 1909 in der Pos. „Foundry and machine-shop products‘ einbegriffen. 7) Beim Zensus 1909 und 1914 in der Pos. „Foundry and machine-shop products“ einbegriffen. 8) Vgl. Statist. Abstract 1924, S. 7923. 7