<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">
  <teiHeader>
    <fileDesc>
      <titleStmt>
        <title>Denkschrift über die Maschinenindustrie der Welt, bestimmt für das Komitee B des Vorbereitenden Ausschusses der Internationalen Wirtschaftskonferenz des Völkerbundes</title>
      </titleStmt>
      <publicationStmt />
      <sourceDesc>
        <bibl>
          <msIdentifier>
            <idno>1724926314</idno>
          </msIdentifier>
        </bibl>
      </sourceDesc>
    </fileDesc>
  </teiHeader>
  <text>
    <body>
      <div>
        <pb n="1" />
        EIGENTUM
DES
INSTITUTS
FÜR
|[WELTWIRTSCHAFT
KIEL
BIBLIOTHEK
| Nr. U CZ
        <pb n="2" />
        <pb n="3" />
        <pb n="4" />
        Sa
£; SW
TAT
5 8 a
A 2 A 2
WW PP A Ad
SE
= 2 a ES A EN SET ES RT Ha EEE Ü
k AA A SE SS Sn 2 EN 1-8 SS © a r A nr
4144 ex A _. ke BD 5X A af \ 1 ? 5 SED S ; x Ö
6 E Rn FE = nn OS 2 de “= 3 eu u =&gt; m
ie; Emmi &gt; A % 5 ze : Mal A, G SS £ A sl A %
S SEX N K3 x. x AS 4 RZ FEE
5 HA UV Si A
a AK ZA RR. u 5 AA Da SB 1 8
Sr 5 - £ A X A a SEN £ e
- = . De SE AT ASS — ku“: ®..
        <pb n="5" />
        <pb n="6" />
        DENKSCHRIFT
DIE
MASCHINENINDUSTRIE
DER WELL
BESTIMMT FÜR DAS
KOMITEE B DES VORBEREITENDEN
AUSSCHUSSES DER’ INTERNATIONALEN
WIRTSCHAFTSKONFERENZ
DES VÖLKERBUNDES
BERLIN-CHARLOTTENBURG, OKTOBER 1926
VEREIN
DEUTSCHER MASCHINENBAU - ANSTALTEN (VDMA)
KARL LANGE

UBER
        <pb n="7" />
        &gt; "&gt;
7
&amp; &gt; |&lt;
eo
(©
ia ©
Ss
A
        <pb n="8" />
        Inhaltsverzeichnis
Seite
Vorwort: en . a A
l. Vorläufiger Bericht über die wesentlichen Entwick-
lungsbedingungen der Maschinenindustrie in den
letzten Jahren ;.. wa
A. Produktion und Produktionsfähigkeit. . . .
B. Ausfuhr: | 1. ZA A
C..Einfuhr‘ Sl 8
D. Anteil der verschiedenen Maschinenarten am
Außenhandel 1 10
E. Verhältnis des Außenhandels zur Produktion. 11
F. Maschinenindustrie und Konjunktur . . .. 12
G. Maschinenindustrie und Industrialisierung . .. 12
H. Maschinenindustrie und ‚internationale Ar-
beitsteilung‘. . A a4
2. Produktionsmöglichkeit (Kapazität). .... . . 15
3. 4Die tatsächliche Produktion. E19
4. Zahl der beschäftigten Arbeiter, Zahl der Arbeits-
losen NE 23
d. Arbeitsstunden, Arbeitsleistung... a a9
v.. Löhne , . =. EI NN 8
7. Verwendete Rohstoffe. . .. 2 37
8. Zolltarife, Ein- und Ausfuhrverbote und -be-
freiyngen! 1. A AL 41
9. Aus: und Einfuhr... 8 47
10. Verbrauch auf die Kopfzahl und nach Ländern. .. 53
AL. Preise: = a a
12. Industrielle Organisation, Ein- und Verkaufs-
verbände "I 61
Anhang
Statistisches Material
Seite
Vorbemerkungen zum statistischen Material. . . 67
Zu Punkt 3. Die tatsächliche Produktion... .. 75
Zu Punkt.4. Zahl der beschäftigten Arbeiter, Zahl der
Arbeitslosen 1. . {+ Ale ur JO
Zu Punkt 5. Arbeitsstunden, Arbeitsleistung... 2, 117
Zu Punkt 6. Löhne... „129
Zu Punkt 8. Zolltarife, Ein- und Ausfuhrverbote und
-befreiungen 14. va 14)
Zu Punkt 9. Aus- und Einfuhr .. .. . ‚163
Zu Punkt 10. Verbrauch auf die Kopfzahl und nach
Ländern‘ re N 87
Zu Punkt11. Preise .. eu a1 91

111
        <pb n="9" />
        Vorwort.
1. Aufgabe der Denkschrift.

Die Denkschrift, welche auf das an Deutschland ergangene Ersuchen der Kommission B
des vorbereitenden Ausschusses der internationalen Wirtschaftskonferenz des Völkerbundes
ausgearbeitet wurde, stellt eine erste Studie über die Lage der Maschinenindustrie der
Welt dar.

2. Abgrenzung des Begriffs „Maschinenindustrie“.

Die Abgrenzung des Begriffs „Maschinenindustrie‘“ erfolgte in der Arbeit so, daß elektro-
technische Erzeugnisse und Kessel nicht einbegriffen, dagegen Lokomotiven mitberücksichtigt
wurden. Für die Abgrenzung im einzelnen kann hier auf die Vorbemerkungen zum statisti-
schen Material im Anhang verwiesen werden.

3. Unterlagen, auf denen die Denkschrift aufgebaut ist.

Die Sammlung des Materials für die vorliegende Denkschrift mußte notwendigerweise
neben den deutschen Ziffern auf das in Deutschland vorhandene ausländische statistische
Material beschränkt bleiben. Die Zahlenangaben für die einzelnen Punkte wurden, soweit
möglich, amtlichen Unterlagen entnommen; vor allem beruht die gesamte Außenhandels-
statistik auf den amtlichen Erhebungen der betreffenden Länder. Ebenso beruhen die An-
gaben über die Zolltarife auf amtlichem Material, während bei der Erfassung der Produktion,
der Zahl der beschäftigten Arbeiter, der Arbeitsstunden usw. neben amtlichen Feststellungen
auch Erhebungen privater Organisationen benutzt werden mußten.

Die Schwierigkeiten, die sich aus der vielfachen Lückenhaftigkeit, Unsicherheit und Un-
vergleichbarkeit des statistischen Materials ergaben, sind besonders in den Vorbemerkungen
des statistischen Anhangs dargelegt, mußten aber auch in der Denkschrift selber, vor allem
in den Kapiteln 2 und 3, im einzelnen behandelt werden. Aus dem dort Gesagten ergibt sich,
wie wünschenswert eine Vereinheitlichung und Verbesserung der internationalen Maschinen-
industriestatistiken sein würde.

4. Gliederung der Denkschrift.

Die Denkschrift folgt in ihrer Anlage der durch die Kommission B des vorbereitenden
Ausschusses der internationalen Wirtschaftskonferenz des Völkerbundes vorgeschlagenen
Disposition.

Die Darstellung der Denkschrift beruht auf einem umfangreichen statistischen Material,
das in einem der Denkschrift beigefügten Anhang vollständig wiedergegeben ist.

1:
        <pb n="10" />
        Berichtigungen

Seite 3, Zeile ı, ist das ‚Wort fast‘ zu/streichen.

Seite 6, Zeile 3: „Uneinheitlichkeit‘ statt „Unheitlichkeit‘‘.

Seite 45, zweite Spalte: ‚,Verzollungsgewicht in kg“ statt „in 100 kg‘.

Spalte Frankreich, erste: Teilspalte: Die Worte „gültig bis 20. November ‚1927‘
sind zu‘ streichen.

Seite 49, Tabelle: Der Anteil der österreichisch-ungarischen Nachfolgestaaten an der
Gesamtmaschinenausfuhr, im. Jahre ı925 heträgt 2,7% (statt! 2,9%), der. der übrigen
europäischen Länder 2,8% (statt 2,6%).

Seite 50; Zeile 6: „1025 statt „1915°%

Seite. 51, Zeile‘ 2; „nach. folgenden vier Gesichtspunkten‘ statt‘ „fünf. Gesichts:
punkten“. Entsprechend ist bei der folgenden. Aufzählung die 4 in eine 3, die 5 in eine 4
zu verwandeln.

Seite ‘51, Zeile 22: an 10. Stelle‘. statt/an 5. Stelle.

Seite 63, Tabelle: Nach Angabe von tschechischer Seite ist der Hauptverband der
tschechischen Maschinenindustrie der „Sdruzeni kovodelnehc prumyslu ceshoslovenskeho“.

Seite 63, zu ı.: Nach Auskunft der amerikanischen Botschaft gibt es in den Vereinigten
Staaten keine zentrale Organisation der gesamten Maschinenindustrie.

Seite ‚03, Tabelle, letzte Spalte: Zweitletzte Zahl: 193,4. statt‘ 1034.

Seite 102: Fußnote *) erste Zeile „unter Nr. VIa 1 bis 18“ statt „unter Nr. VIa ı bis 10“.

Seite 107: unter 17. Norwegen: „Quelle: Statistik arbok for Kongeriket Norge 1922“
statt 1912.

Seite 116: unter 17. Norwegen: Die Überschriften der Spalten ‚„Monatsdurchschnitt“
und ‚, fahr‘ sind auszutauschen.

Seite 150: Bei der Tarifnummer 529 „Holzbearbeitungsmaschinen‘“ muß es heißen:
„Dägegatter 39,50‘, „andere 52,60‘, statt ‚„Sägegatter 52,60‘, „andere 39,50“.

Seite 174 ist die Fußnote zu ergänzen: ‚?) Ziffern für 1921 geschätzt nach den Er-
gebnissen der Monate Mai bis Dezember“‘.
        <pb n="11" />
        <pb n="12" />
        1.
Vorläufiger Bericht
über die wesentlichen Entwicklungsbedingungen
der Maschinenindustrie in den letzten Jahren.
        <pb n="13" />
        <pb n="14" />
        A. Produktion und Produktionsfähigkeit.
Zahlentafel 1.
Produktion und Produktionskapazität des Maschinenbaues der Welt.
1913 1925
Vorkriegswerte Zeıt t
Produktion !) =——— g ; 080 7] Be- a SS
Produktion | Kapazität ! schäftiz ‘ Produk- |
———- — - na . Kapazität
Mill. M 0 Mill. M / 0/ PP M / 0 ET a.
. . ll, . 11, . ı _. A
ı / n 2 | n grad Millionen Mark
Ver. Staaten... 1 6775 50,0 8465 | 57,6 11380 | 57,1 | 74,5 % 12697 | 17000
Großbritannien ....... 1602 11,81 2007 | 13,6 | 2307 | 11,6 |87,4% | 3010 3460
Deutschland ....'. . | 2800 20,6 UN 1933 | 13,2 | 3359 | 16,9 jez2,4 0/0) 3} 2900 | 5038
270012,
Übrige Länder“. "9 2378 | 17,6 JE 2800 | 15,7 ]X .2860 | 14,4 | 80,0 %/g | 3452 | 4280
(24782) |
- EV SF A A =
Zusammen |13555 |100,0 || 14705 |100,0 | 19856 |100,0! 74%, [22059 | 29778
MN Die Kapazität im Jahre 1913 ist gleich der Produktion (vgl. Kapitel 2); der Besechäftigungsgrad kann mit 100% an-
genommen werden.
2) Die eingeklammerten Zahlen geben die Produktion in den heutigen Grenzen wieder.
3) Die Kapazität wurde nicht mit Hilfe dieses Beschäftigungsgrades errechnet (vgl. Kapitel 2).
1. Vor dem Kriege.

Im Jahre 1913, noch £ast auf dem Höhepunkt der letzten Weltkonjunktur vor dem Kriege,
hatte, wie aus der obenstehenden Zahlentafel 1 ersichtlich (vgl. auch Abbildung 1), die ge-
samte Weltproduktion an Maschinen einen Wert von rund 13% Milliarden Mark, und zwar
dürfte damals die Produktionsfähigkeit im allgemeinen voll ausgenutzt gewesen sein. Die
Hälfte hiervon entfiel auf die Vereinigten Staaten!), während sich Deutschland mit 14, Groß-
britannıen mit reichlich */,„ und alle übrigen Produktionsländer mit zusammen etwas weniger
als 15 in die andere Hälfte teilten.

Abbildung 1
Weltmaschinenproduktion
im Jahre 1913 im Jahre 1925
(Werte) (Vorkriegswerte)
__ merika
3. ©
Sl
A
8
RE Car
Con

Die allem Anschein nach verhältnismäßig stetig verlaufene Entwicklung der Welt-
maschinenproduktion, die zu dem für 1913 festgestellten Stande geführt hat, läßt sich in ihrem
Verlauf von Jahr zu Jahr mangels Zahlenunterlagen nicht darstellen. 1914 wurde sie durch
den Weltkrieg schroff unterbrochen.

1) Vgl. Anmerkung 2 auf S. 5.

Q
        <pb n="15" />
        2. Nach dem Kriege.

Auch die Entwicklung während des Krieges und bis 1919 bzw. 1920 entzieht sich sta-
tistischer Erfassung. Von da ab spiegelt sie sich in der Entwicklung des Beschäftigungsgrades
der drei großen Produktionsländer wieder (s. Abbildung 2). Die außerordentlich starken
Schwankungen und Gegensätze, die hier zum Ausdruck kommen, bilden gleichsam die Dünung
des Sturmes, den der Weltkrieg auch für die Weltwirtschaft bedeutete.

Abbildung 2.
Beschäftigungsgrad in der Maschinenindustrie der Ver. Staaten, Großbritanniens und Deutschlands
in den Jahren 1920 bis 1926.
vo v „
ION a
! | \
Großbritannien 2I- 19G
zZ nn
“ so
7 in
5 160
„70T un 0
SL F“
Yo /
ZUM zz 717 TTS 3 fa DR OA AUS
| Viertefjahre \ Vierteljahre \ Vierteljahre \ Vierteljahre \ Vierteljahre \ Viertefjahre \Wiertefjahre
OS WET RE EZ DEZE 6,
; 1). Belegschaftsstärke (Arbeiter) in Prozenten des Standes bei voller Betriebsausnutzung (Statistik des Vereins
Deutscher Maschinenbau-Anstalten).

2) Nach der in Prozenten der Versicherten berechneten Arbeitslosigkeit in „General Engineering and Founding‘‘.

3) Nach der in Prozenten der Gewerkschaftsmitglieder berechneten Arbeitslosigkeit im ‚„„Maschinen- und Schiffbau‘‘,

4) Indexzahlen des Beschäftigungsgrades in den Gießereien und Maschinenbauwerkstätten der Ver. Staaten (National
Industrial Conference Board) Juni 1920 = 100 gesetzt.

Erst für das Jahr 1925 ist wieder eine Schätzung der Weltproduktionsfähigkeit und Welt-
produktion an Maschinen möglich (s. Zahlentafel 1 und Abbildung 1).

a) Kapazität.

Die Gesamtproduktionsfähigkeit der Welt an Maschinen ist in dem Jahrzwölft seit 1913
in Vorkriegswerten!) um 46,5% gestiegen. Da aber diese Produktionsfähigkeit aus Kon-
junkturgründen 1925 nur mit 74% statt wie 1913 mit schätzungsweise 100% ausgenützt wurde,
so beträgt die Steigerung der tatsächlichen Produktion nur knapp 10%. Im übrigen muß bei
dem Vergleich zwischen 1913 und der Gegenwart noch in Erwägung gezogen werden, daß
bei aufsteigender Konjunktur, wie sie für die nächsten Jahre im allgemeinen zu erwarten ist,
nicht.nur eine Annäherung der tatsächlichen Produktion an die Produktionsfähigkeit, sondern
auch gleichzeitig eine Zunahme dieser. letzteren stattzufinden pflegt.

1) Bei der Errechnung von Vorkriegswerten war das Bestreben maßgebend, den Einfluß der in der
ganzen Welt hervorgetretenen Goldentwertung auszuschalten. Zu diesem Zweck wurden die Nachkriegswerte
in den Schaubildern mit Hilfe des auf Gold reduzierten Index des Board of Trade auf Vorkriegswerte um-
gerechnet, da in England das Preisniveau am wenigsten durch Zölle beeinflußt wird. Dies geschah in den
Schaubildern über Aus- und Einfuhr, um die Kontinuität zu wahren, auch im Jahre 1925, obwohl hier der
englische Index aus besonderen Gründen die Goldentwertung nicht genau wiederspiegelt. In diesem Jahre
nämlich erfolgte die Rückkehr Englands zum Goldstandard; diese Angleichung des Pfundes an den Pari-
stand bewirkte nicht sofort eine Senkung des Großhandelsindex. Das geht daraus hervor, daß im Jahre 1924
der auf Gold reduzierte Index auf 151, im Jahre 1925 auf 159 und im ersten Halbjahr 1926 auf 147 stand.
Es wurde deshalb, um den daraus entstehenden Fehler bei der Umrechnung zu vermeiden, in den Tabellen
nur mit einer Preissteigerung von 50% gerechnet.
        <pb n="16" />
        Innerhalb des gegen 1913 etwas erweiterten Gesamtrahmens haben die Anteile der ein-
zelnen Länder stärkere Veränderungen erfahren. Während die Produktionsfähigkeit Deutsch-
lands sich um 20 bzw. (in den heutigen Grenzen) 24% vergrößert hat, ist diejenige der
kleineren Produktionsländer um etwa 15 bzw. 20%, diejenige Großbritanniens um 44% und
diejenige der Vereinigten Staaten um 67% gewachsen.

b) Tatsächliche Produktion.

Auf Vorkriegswerte zurückgerechnet beträgt die Gesamtproduktion 14,7 Milliarden Mark
gegenüber 13,5 Milliarden Mark für 1913.

Was die Anteile an der tatsächlichen Weltproduktion betrifft, so ist gegenüber 1913 der-
jenige der Vereinigten Staaten von 50 auf 57,6% gestiegen *), derjenige Großbritanniens von
11,8 auf 13,6%, dagegen derjenige Deutschlands von 20,6 auf 13,1% gefallen, derjenige der
übrigen Länder von 17,6 auf 15,7% zurückgegangen (s. Abbildung 1).

Im großen und ganzen stellt sich die Produktionslage 1925 gegenüber 1913 also so dar,
daß Deutschland 900 Millionen, oder auf die jetzigen Grenzen berechnet, 800 Millienen Mark*®),
die übrigen Länder 100 bzw. 200 Millionen an Produktionswert verloren, dagegen Groß-
britannien 400 Millionen und die Vereinigten Staaten 1700 Millionen gewonnen haben.

B. Ausfuhr.

Zahlentafel 2.
Maschinenausfuhr der Welt.
1913 nn
Vorkriegswerte ' Zeitwerte
Mil. M | % Min. M. | 0% |, Steigerung | xriy, M. | Steigerung
Vereinigte‘ Staaten... . -W9806 | 268 853,2 | 34,8 |+4+- 25,2 % | 1 279,8 * 88,0 9/9
Großbritannien | EN 721,3: [128,4 598,8 | 24,4 — 17,0 %% 898,2 |+ 24,5 %
Deutschland A |] 738,4‘ 1: 29,0 | 489,9 20,0 = 734,9 — 0,5%
Übrige Länder‘... 2.0 ua06,9 15,8 18 508,3 | 20,8 |+ 28,1 %% |. 762.5 H- 92,0 %/o
Zusammen . .} 25372 |100,0 | 2450,2 |100,0 |— 3,4%) 3675,4 |+44.9%
1. Vor dem Kriege.

Die gesamte Maschinenausfuhr aller Produktionsländer der Welt hatte 1913 einen Wert
von 21% Milliarden Mark (vgl. Zahlentafel 2). Anders als bei der Produktion aber läßt sich
bei der Ausfuhr infolge der überall vorhandenen amtlichen Außenhandelsstatistiken der Ver-
lauf des 1909 beginnenden Aufstiegs und die Entwicklung des Anteils der verschiedenen
Länder im einzelnen von Jahr zu Jahr verfolgen. Während 1909 die Maschinenausfuhr Eng-
lands diejenige Deutschlands um fast ein Drittel und diejenige der Vereinigten Staaten noch
um die Hälfte übertraf, war bis 1913 innerhalb des allgemeinen Aufschwunges die Maschinen-
ausfuhr Englands von Deutschland um ein geringes überholt und von den Vereinigten
Staaten fast eingeholt, so daß jedes dieser drei Länder rund zwei Siebentel des Maschinen-
welthandels inne hatte, während auf die Gesamtheit aller übrigen Produktionsländer das
letzte Siebentel entfiel.

°) Da es sich hier um Produktions werte handelt und den Produktionserhebungen der Vereinigten
Staaten natürlich die dortigen Inlandspreise zugrunde liegen, die z. T. über den Preisen des Weltmarktes
und damit auch über den Ausfuhrpreisen der Vereinigten Staaten selber für die gleichen Maschinen liegen, so
erscheint hierdurch Produktion und Kapazität der Vereinigten Staaten im Vergleich zu den übrigen Ländern
überhöht, besonders für 1925 nach den Zolltariferhöhungen von 1922. Eine zahlenmäßige Reduktion ist
jedoch mangels ausreichender Unterlagen leider nicht möglich. Der Anteil der Ausfuhr an der Erzeugung ist
aus dem gleichen Grunde entsprechend größer, als er nach dem Wertvergleich erscheint.

3) Siehe die Berechnung in Kapitel 2.

| 19%
        <pb n="17" />
        Abbildung 3.
Entwicklung der Maschinen-Ausfuhr der Hauptproduktionsländer
in den Jahren 1908 bis 1913 und 1920 bis 1926.
(Vorkriegswerte in Millionen RM.)*)
Mill RM. OHR Ph.
900; - 200
A "800
700 700
600 600
S0C 500
#00 1400
300 / 1300
Ü der {73

m an 1200

m
100 1700

7

C | | 1 VA Ca

*) Für die Vorkriegsjahre wurden die tatsächlichen Ausfuhrwerte zugrunde gelegt. Für die Nachkriegszeit wurden
bei Deutschland die Gewichtsziffern der Jahres-Ausfuhr mit dem Durchsechnıtts-Tonnenpreis der Maschinen-Ausfuhr von
1913 (1108 Mk./t) multipliziert, während bei den Ver, Staaten, bei Großbritannien und bei den übrigen Ländern die mit
den Jahresdurchschnittskursen der betreffenden Währungen errechneten Reichsmark-Werte mit Hilfe des auf Goldbasis
umgerechneten Großhandelsindex des britischen Board of Trade auf den Vorkriegsstand (1913) reduziert wurden.

Die Ergebnisse für 1926 wurden durch Verdoppelung der Ergebnisse des ersten Halbjahres 1926 errechnet.

2. Nach dem Kriege.

Nach dem Kriege zeigt die Entwicklung des Außenhandels (Abbildung 3) in scharfem
Gegensatz zu der Gleichmäßigkeit und Stetigkeit der Vorkriegsentwicklung von 1920 bis
1924 ein Bild stärkster Unfeitlichkeit und schroffster Gegensätze in noch ‚weit stärkerem
Maße als die Entwicklung des Beschäftigungsgrades, wobei es übrigens bemerkenswert ist,
daß bei den Vereinigten Staaten 1920/21 der Beschäftigungsgrad viel stärker sinkt als der
Außenhandel, und 1921/22 Beschäftigungsgrad und Außenhandel sich sogar in entgegen-
gesetztem Sinne bewegen.

An der übersteigerten Hochkonjunktur des durch den Weltkrieg teils hervorgerufenen,
teils aufgestauten Erneuerungs-, Ergänzungs- und Umstellungsbedarfs der Welt mit ihrem
Gipfelpunkt im Jahre 1921 nehmen nur Großbritannien und die Vereinigten Staaten in vollem
Maße teil, während von dem darauf folgenden Rückschlag. sämtliche Produktionsländer be-
troffen werden. Der Wiederaufstieg‘ setzt — parallel zur Gesamtkonjunktur — bei den Ver-
einigten Staaten schon 1922, im Durchschnitt der kleineren Produktionsländer 1923 und bei
Großbritannien und Deutschland erst 1924 ein. Erst seit dieser Zeit gewinnt man den Ein-
druck, daß sich, mindestens für die drei großen Produktionsländer, wieder eine einigermaßen
gleichlaufende Stetigkeit in der Entwicklung der Ausfuhrkurven anbahnt, die mit derjenigen
vor dem Kriege vergleichbar ist. Im ersten Halbjahr 1926 haben Großbritannien und Deutsch-
land sowohl absolut als auch in ihrem gegenseitigen Verhältnis fast genau den Stand ihrer
Maschinenausfuhr zwischen 1910 und 1911 erreicht, während die Ausfuhr der Vereinigten
Staaten die Ausfuhr jedes dieser beiden Staaten um mehr als die Hälfte übertrifft und den
Rekordstand von 1920 überholt hat.

Verfolgt man die Ausfuhrentwicklung der drei großen Produktionsländer seit 1924 von
Monat zu Monat und bis in das dritte Vierteljahr 1926 hinein (Abbildung 4), so zeigt sich
daß auch der in der großen Linie seit 1924 stetige und gleichlaufende Aufstieg von erheblichen
Rückschlägen im einzelnen nicht frei ist, was bezüglich der Beurteilung der weiteren Ent-
wicklung immerhin zur Vorsicht mahnt.

R
        <pb n="18" />
        Abbildung 4.
Amerikanische, britische und deutsche Maschinen-Ausfuhr
in den Jahren 1924 bis 1926.
Monatliche Schwankungen durch Berechnung von Dreimonatsdurchschnitten ausgeglichen.
(Quelle: Amtliche Monatsstatistik der betreffenden Länder)
ML G.MK. Mill. EM.
120 — 720
10} ' ‘70
00} 100
90 0
80 Q
u £
% ’
- nl d
50, 1 f
% Ci
F | | |
JA AM ANFAAL
Jar MMS SWTMMISNOTMMIHST
m III Az 95 —B A926 —

Im Jahre 1925, für das aus allen Ländern Zahlen vorliegen, betrug die Gesamtausfuhr
aller Produktionsländer der Welt, auf Vorkriegswerte zurückgerechnet, 2,45 Milliarden, also
um ein Geringes weniger als 1913 (2,5 Milliarden). Innerhalb dieser fast unveränderten Ge-
samtsumme haben aber die Ausfuhrziffern der einzelnen Länder eine desto stärkere Ver-
änderung erfahren. Während gegenüber 1913 die Ausfuhr Deutschlands um ein Drittel und
die Großbritanniens um gut ein Sechstel zurückgegangen ist, ist diejenige der Vereinigten
Staaten um ein Viertel und diejenige der Gesamtheit der übrigen kleineren Produktionsländer
sogar um mehr als ein Fünftel gestiegen.

Abbildung 5.
Weltmaschinenausfuhr
im ‚Jahre 1913 im Jahre 1925
(Werte) (Vorkriegswerte)
NY
4 in i_ Vo
\ SS KO ZA
&gt; &gt; a Länder 1,7 |
Ö 8 Minor te I!
A = = Jen 167
a N N Cha n =
I Oesterr -unger: Nachfolge -Staaten U
. &gt; 2,9 % Tankreici %6
Schw.
HuroßS

Der Anteil der Vereinigten Staaten am Maschinenaußenhandel der Welt ist von 26,8%
auf 34,5% gestiegen, dagegen derjenige Deutschlands von 29% auf 20% und derjenige Groß-
britannıens von 28,4% auf 24,4% gefallen (Zahlentafel 2 und Abbildung 5). Auch hier, wie
in der Produktion, hat Großbritannien Deutschland 1925 überholt und damit statt seiner die
zweite Stelle erreicht.
        <pb n="19" />
        C. Einfuhr,
Abbildung 6.

Entwicklung der Maschinen-Einfuhr sich industrialisierender Gebiete vor und nach dem Kriege
in den Jahren 1908 bis 1913 und 1920 bis 1924.
(Vorkriegswerte in Millionen RM.)*)

PR MA. MIR
650 _ 650

“or |
600 - en
550 550
500 00
Sb. SU
406 700
350 “350
|
300 ‘300
|
250 1250
Kr
200 200
150 | A 750
AUSTRANEN
700 » en bes 2700,
PA
50 Fr % za \s0
9 GE On EB 020 21 EB E38 TE

*) Für die Vorkriegszeit tatsächliche Werte, für die Nachkriegszeit mit Hilfe des auf Goldbasis umgerechneten Groß-
handelsindex des britischen Board of Trade auf Vorkriegswerte reduziert.

Die Verteilung der Weltmaschinenausfuhr auf die Einfuhrländer ohne eigene Maschinen-
produktion (Abbildung 6 und 7) — der Übersichtlichkeit halber nach Erdteilen zusammen-
gefaßt — zeigt wieder die gleichen bezeichnenden Unterschiede zwischen Vor- und Nach-
kriegsentwicklung. 1908 bis 1913 verhältnismäßig geringe Schwankungen, 1920 bis 1924 außer-
ordentlich starke Gegensätze, die erst gegen Ende dieses Zeitraumes wieder einigermaßen
zur Annäherung streben‘).

Die absolut und relativ bei weitem stärkste Einfuhrentwicklung gegenüber der Vor-
kriegszeit weist Asien auf, während Lateinamerika sich unter seinem Vorkriegsniveau hält,
Australien und Afrika sich mit Schwankungen innerhalb ihres Vorkriegsniveaus bewegen.
Was vorliegt, ist also nicht so sehr eine gesteigerte Industrialisierung der früheren Rohstoff-
gebiete im ganzen, als vielmehr innerhalb dieser sich industrialisierenden Gebiete eine ver-
hältnismmäßige Verlagerung des Schwerpunktes nach dem fernen Osten*®).

1) Es ist auffällig und vielleicht ein bemerkenswertes Zeichen für die Gesetzmäßigkeit des Weltkonjunktur-
verlaufs, daß, wenn man, wie es in Abbildung 7 geschehen ist, für 1913 die Kurven der Maschineneinfuhr der
Erdteile auf einen Punkt vereinigt, dann für 1909, trotz divergierenden Verlaufes vor und nachher, die
Kurven sich wieder nahezu auf einen Punkt vereinigen.

?) Auch der gesamte Welthandel hat eine solche verhältnismäßige Verschiebung nach Osten aufzuweisen
(vgl. Societe&amp; des Nations :Memorandum sur la Production et le Commerce, Genf 1926).

Q
        <pb n="20" />
        Abbildung 7.

Steigerung der Maschinen-Einfuhr der Erdteile
Amerika in Nord- und Latein-Amerika getrennt.
(Die Einfuhr jedes Erdteils 1913 = 100 gesetzt.)*)

N MH

HT] ‚220
7 a “n00000000 LU 00 -

E00 CM w

‘ — Afrika

780 200 AUSTTOF:: Do

160 '
740 5
720
„Cr
YT. 170
CO, uf
Oz Ü 0 HE 5 ARD 21 ER 3 mer

*) Die für die Nachkriegszeit zugrunde gelegten Einfuhr-Ziffern sind mit Hilfe des auf Goldbasis umgerechneten
Großhandelsindex des britischen Board of Trade auf Vorkriegswerte reduziert,

Gliedert man die Maschineneinfuhr der Welt in die austauschmäßige Einfuhr derjenigen
Länder, die selber Maschinen produzieren, und in die Einfuhr der Länder ohne eigene Ma-
schinenproduktion, so ergibt sich folgendes Bild:

Zahlentafel 3.
| 1925 |
| Vorkriegswerte | Zeitwerte
Werte in Mill Mark
Einfuhr der Produktionsländer . 1659=— 65,4% ı 1369= 55,8% | 2053= 55,8 %
Übrige‘ Einfuhr‘ 878 — 34,6% ı 1081= 44,2% ı 1622=— 44,2%
ML nn St —— En —
Welteinfuhr A a mr 2 537 == 100,0 °% 2 450 —100,0 9% | 3675 — 100,0 9%

Die Maschineneinfuhr der sich industrialisierenden Länder hat also zwar absolut eine
gewisse Zunahme erfahren; wenn aber ihr Prozentanteil von 35 auf 44% gestiegen ist, so
beruht das weniger hierauf, als auf dem erheblichen Rückgang des gegenseitigen Austausches
zwischen den selbst Maschinen erzeugenden Ländern.

Andererseits geht aus den Zahlen hervor, daß der gegenseitige Austausch der Maschinen-
produktionsländer immer noch die wichtigere Rolle spielt. Darauf wird noch zurückzu-
kommen sein.

1913
        <pb n="21" />
        D. Anteil der verschiedenen Maschinenarten am Außenhandel.
Abbildung 8.

Die Maschinen-Ausfuhr der Haupterzeugungsländer
(Deutschland + Großbritannien + Ver. Staaten)
in wichtigen Gruppen
in den‘ Jahren 1909 bis 1913 und 1923 bis 1925,

(Absolute Werte.)*)
ML. Mk. Pl. Ih
HOT HE
Tafel
360| 0 S
320) 1320
280 280
LANE 2
ZW Zn 0
200,
760 £0
720 20
4”

80 30
#C ‘40
ten AA UN Te &gt;
USE EC

*) Für die Vorkriegszeit tatsächliche Werte, für die Nachkriegszeit mit Hilfe des auf Goldbasis umgerechneten Groß-
handelsindex des britischen Board of Trade auf Vorkriegswerte reduziert.

Für Textilmaschinen ist die Angabe der Vorkriegs-Ausfuhr in den Jahren 1908 bis 1912 nicht möglich, da die Textil-
maschinen in der Außenhandelsstatistik der Ver. Staaten noch nicht gesondert ausgewiesen wurden.

Auch die Verteilung des Weltaußenhandels in Maschinen auf einige wichtige Maschinen-
gattungen (Abbildung 8 und 9) zeigt nochmals den schon mehrfach dargestellten Gegensatz
zwischen Vor- und Nachkriegszeit, wobei jedoch auch hier wieder seit 1924 die Verteilungs-
verhältnisse einer neuen Gleichmäßigkeit zustreben. Zwei Veränderungen fallen besonders
auf, eine vorübergehende und eine dauernde.

Die Textilmaschinen (Abbildung 9) weisen im Jahre 1923 eine unverhältnismäßig starke
Steigerung ihres Anteils auf (welche für 1921/22, wo die Zahlen nicht vollständig vorliegen,
noch sehr viel schärfer zum Ausdruck kommen würde), um sich jedoch von 1924 an wieder
einigermaßen der Entwicklung der übrigen Maschinengattungen anzuschließen. Die auf-
fallende Ähnlichkeit der steilsten Spitze auf den Kurvenbildern 3, 6, 7 und 8 ist nicht zufällig.
Es handelt sich hier im wesentlichen um eine außerordentlich starke stoßweise Textil-
maschinenausfuhr von England vor allem nach Britisch-Indien, aber auch nach Japan und
China.

Die, wie es scheint, dauernde Verschiebung besteht darin, daß der Anteil der Bureau-
maschinen an der Gesamtausfuhr (Abbildung 9) den aller anderen Gattungen im Verhältnis
zur Vorkriegszeit stark überholt hat, wenn sie auch natürlich absolut hinter der Ausfuhr
der anderen Maschinenarten zurücksteht (Abbildung 8). Jedoch ist hierbei noch zu berück-
sichtigen, daß, worauf die Zahlentafel in Kapitel 11 hindeutet, die Schreibmaschinen, die
den Hauptteil der Bureaumaschinen ausmachen, ihr nominelles Vorkriegspreisniveau be-
halten haben (also in Wirklichkeit um etwa 34% im Preise gesunken sind), während die
Preise der übrigen Maschinenarten sich teils der Goldentwertung angepaßt haben, teils
sogar noch über sie hinausgegangen sind. Es handelt sich bei den Bureaumaschinen

10
        <pb n="22" />
        Abbildung 9.
Die Maschinen-Ausfuhr der Haupterzeugungsländer
(Deutschland + Großbritannien + Ver, Staaten)
insgesamt und in wichtigen. Gruppen
in den Jahren 1909 bis 1913 umd 1923 bis 1925.
(1913 = 100 gesetzt.)
vn vn
1407 717%0
72U 720
, 00
50
60
%o
5
“0. 0 I WI8  BE3 ET es
—  (OSO/N} — — — — Landmaschinen
—.— .— Büromaschinen wenn e neuen WErHZEUGITIASCHITEN
m m Ex TilmasSCHINEN mm Hralfinaschiten
um den bei weitem jüngsten der zusammengestellten Zweige des Maschinenbaues. Während
der Außenhandel anderer Maschinengattungen in der Nachkriegszeit gegenüber 1913 zu-
nächst einen mehr oder weniger scharfen Rückgang erlitten hat, und sich erst allmählich
dem Vorkriegsniveau wieder annäherte, hat die Anwendung der Bureaumaschinen sich im
wesentlichen in der gleichen Weise wie vor dem Kriege ausgebreitet. Dies um so mehr, als
gewisse Verhältnisse der ersten Nachkriegsjahre, die in einigen europäischen Ländern die
wirtschaftliche Entwicklung im allgemeinen hemmten, umgekehrt gerade die Anwendung
von Bureaumaschinen begünstigten.
E. Verhältnis des Außenhandels zur Produktion.

Der Anteil des Außenhandels an der Produktion, der 1913 fast ein Fünftel ausmachte, $ ff
ist 1925 anstatt zu steigen, auf ein Sechstel zurückgegangen.“ Dieser verhältnismäßige Rück- “ww ff
gang des Außenhandels betrifft, wie wir sahen, lediglich den gegenseitigen Austausch
zwischen den Maschinenproduktionsländern, da die Ausfuhr in die sich industrialisierenden
Rohstoffländer absolut und relativ sogar noch etwas gestiegen ist.

Der Rückgang des Maschinenaußenhandels stellt, wie wir noch sehen werden, ein be-
sonders bedenkliches Krankheitszeichen eines Rückganges der internationalen Arbeitsteilung
dar, auf welcher die ganze moderne Entwicklung der Weltwirtschaft beruht. Die Ursache
liegt vor allem in der Vervielfachung der Zollgrenzen und der Erhöhung der Zollmauern,
die nach dem Kriege besonders innerhalb Europas eingetreten ist (vgl. Kapitel 8). Diese ge-
setzliche Hemmung des Außenhandels durch erhöhte Zölle und mannigfache andere Er-
schwerungen des internationalen Handelsverkehrs, wie 'z. B. die Paßschwierigkeiten, welche
die Kontrolle laufender Maschinen und die Monteurtätigkeit stark behindern, ist noch ver-
schärft dadurch, daß in einigen Staaten, wie Italien und Spanien, bei öffentlichen Aus-
schreibungen die Verwendung anderer als einheimischer Erzeugnisse verboten oder erschwert
ist und in anderen Staaten eine mehr oder minder starke private Propaganda gegen die Ver-
wendung ausländischer Erzeugnisse unternommen worden ist.

11
        <pb n="23" />
        F. Maschinenindustrie und Konjunktur.

Die wirtschaftliche Lage der Maschinenindustrie als der eigentlichen Produktionsmittel-
industrie muß in besonders hohem Maße von der allgemeinen Wirtschaftskonjunktur ab-
hängen; es ist zu erwarten, daß ihre Konjunkturempfindlichkeit weit über dem Durchschnitt
liegt. Denn während die Schwankungen in der Nachfrage nach Gütern des Massenverbrauchs
sich naturgemäß innerhalb verhältnismäßig enger Grenzen bewegen, ist die Nachfrage nach
Produktionsmitteln für Neuanlagen, Erweiterungen und Verbesserungen von Betrieben
nicht nur in Zeiten des Konjunkturaufschwungs und der Haussespekulation außerordentlich
steigerungsfähig, sondern sie kann andererseits auch sehr stark vermindert werden, da es
ohne weiteres möglich ist, in Zeiten der allgemeinen Krise und Absatzeinschränkung auf
kürzere oder längere Zeit mit den bisherigen schon nur teilweise ausgenutzten Produktions-
mitteln die Produktion aufrecht zu erhalten.

Wie unter 4 B an der Bewegung des Beschäftigungsgrades in den wichtigsten Maschinen-
produktionsländern gezeigt wird, war die Konjunktur für die einzelnen Länder in der Nach-
kriegszeit keineswegs eine einheitliche. Auch in der Gegenwart hat sich noch keine volle
Gleichmäßigkeit im Konjunkturverlauf herausgebildet, deren Rückkehr jedoch in dem Maße
zu erwarten steht, in dem die Währungen aller beteiligten Länder ihren Anschluß an das
Gold gesichert haben werden.

Der gegenwärtige Stand kann folgendermaßen charakterisiert werden:

Die Vereinigten Staaten, die seit Mitte 1924 eine steigende Konjunktur zu verzeichnen
hatten — wie aus der Abbildung 2 ersichtlich, steigt seit Mitte 1924 (parallel mit der Ent-
wicklung der Gesamtkonjunktur) auch der Beschäftigungsgrad im Maschinenbau —, halten
sich aut dem erreichten“*hohen Niveau; es machen sich‘ keinerlei Anzeichen für einen Nieder-
gang der Konjunktur bemerkbar. |

- Abweichend davon hat sich die Konjunktur in denjenigen europäischen Ländern bewegt,
die eine stabile Währung aufzuweisen „haben. ‚Hier war im, Verlaufe des ersten halben
Jahres 1926 ein gewisser Tiefpunkt erreicht, der in Deutschland den Beschäftigungsgrad im
Maschinenbau im 3. Vierteljahr auf 50,5% herabdrückte. In diesen Ländern ist jedoch der
tiefste Punkt bereits überschritten und die Konjunktur zieht an, was sich besonders in
Deutschland an einer Zunahme der Aufträge für den Maschinenbau bemerkbar macht.

Eine gewisse Dämpfung allerdings wird für die europäische Konjunktur von solchen
Staaten ausgehen, die entweder in der Stabilisierung ihrer Währung schon begriffen sind,
denen diese noch bevorsteht, oder die eine Deflationspolitik betreiben. Die mit diesen
Währungsvorgängen verbundenen krisenhaften Erscheinungen werden die Nachfrage dieser
Länder sowohl nach selbsterzeugten als auch nach eingeführten Maschinen vermindern.

Die im Gange befindliche Industrialisierung bisheriger Rohstoffländer ohne eigene
Maschinenindustrie wird sich aller Voraussicht nach fortsetzen und steigern. Hier wäre ein
ganz besonders starker Auftrieb für die Maschinenindustrie der Welt von dem Augenblick
an zu erwarten, wo ein so dicht besiedeltes Land wie China nach Überwindung seiner inneren
Wirren vollen Anschluß an den Weltmarkt nehmen würde.

Eine gewisse Zwischenstellung nimmt Rußland ein, das zwar bereits eine eigene
Maschinenindustrie besitzt, deren Produktionsfähigkeit aber auf absehbare Zeit hinaus noch
nicht ausreichen wird, um den Maschinenbedarf, der von der Industrialisierung dieses großen
Landes ausgeht, zu befriedigen; wobei allerdings auch hier das Zeitmaß der Industriali-
sierung sehr stark von der Entwicklung der politischen Verhältnisse abhängig sein dürfte.

G. Maschinenindustrie und Industrialisierung.

Wenn im vorstehenden die Industrialisierung bisheriger Rohstoffländer unter dem Ge-
sichtspunkt der bereits bestehenden Maschinenindustrien und ihrer Absatzaussichten aus-
schließlich positiv bewertet wurde, so scheint doch gerade das Beispiel Rußlands die Frage
nahezulegen, ob diese Wertung nicht kurzsichtig ist, und ob nicht die Gefahr droht, daß die

12
        <pb n="24" />
        in der Industrialisierung befindlichen Länder hierbei auch eine eigene Maschinenindustrie
entwickeln und damit in absehbarer Zeit den bisherigen Maschinenindustrien eine ver-
hängnisvolle Konkurrenz bereiten und alle jetzt so verlockenden Ausdehnungsmöglichkeiten
abschneiden werden.

Diese Frage legt es nahe, kurz zu untersuchen, welche Bedingungen für die Entstehung
einer voll ausgebildeten Maschinenindustrie innerhalb einer Volkswirtschaft unentbehrlich
oder doch besonders günstig sind.

1. Zunächst kann normalerweise eine eigene ausreichende Eisenerzeugung innerhalb des
gleichen Landes als gesunde Grundlage einer international konkurrenzfähigen Eisenver-
arbeitung betrachtet werden. Die Eisenerzeugung wiederum, wenn sie auch ihrerseits
gesund und konkurrenzfähig sein soll, bedarf einer entsprechenden Rohstoffgrundlage. Als
Rohstoffgrundlage für die Eisen- und Stahlerzeugung kommt vor allem in Frage: verkok-
bare Kohle (ausnahmsweise für die Stahlerzeugung durch elektrischen Strom aus Wasser-
kräften ersetzbar), Erz und Schrott. Ohne das ausreichende Vorhandensein mindestens
zweier‘ dieser Grundlagen im eigenen Lande hat sich, wie es scheint, bisher eine beträcht-
liche Eisenerzeugung nirgends entwickeln können.

Zwar befanden sich die Eisenverarbeiter in Ländern ohne eigene Eisenerzeugung und
ohne Eisenzölle bisher sogar im Genuß niedrigerer Eisenpreise als die Eisenverarbeiter in
Ländern mit eigener zollgeschützter und kartellierter Eisenproduktion, solange unter den Eisen
schaffenden Industrien der verschiedenen Länder ein unbeschränkter internationaler Wett-
bewerb bestand. Dieser Vorteil für die Verarbeiter in den Ländern ohne eigene Eisen-
erzeugung wird sich aber verringern, je weiter die in Gang befindliche internationale Kar-
tellierung der Eisenerzeuger fortschreitet; damit gewinnt das Vorhandensein einer aus-
reichenden Eisenerzeugung im eigenen Lande mehr und mehr ihre natürliche Bedeutung
wieder zurück.

2. Die Maschinenindustrie bedarf in besonderem Maße einer hochgelernten, intelligenten
und anpassungsfähigen Industriearbeiterschaft.

3. Die wissenschaftliche mathematisch-physikalisch-technische Forschung und das tech-
nische Schulwesen aller Grade muß entwickelt sein, um eine produktive Mitarbeit am Fort-
schritt der maschinellen Technik zu ermöglichen und die von der Maschinenindustrie be-
nötigten Ingenieure und Techniker ausbilden zu können.

4. Die Maschinenindustrie bedarf eines Innenmarktes von erheblichem Umfange, nicht
nur, wie das für jeden Produktionszweig wünschenswert ist, des gesicherten Absatzes wegen,
sondern ganz besonders auch noch deshalb, weil gerade für eine Produktionsmittelindustrie
der dauernde unmittelbare Zusammenhang und Erfahrungsaustausch mit Benutzern der
Produktionsmittel ein wesentliches und unumgängliches Erfordernis ist.

Die unter 2., 3. und 4. aufgezählten Erfordernisse sowie das unter 1. erwähnte des
Schrottentfalles scheinen vorauszusetzen, daß die übrige Wirtschaft eines Landes bereits zu
einem erheblichen Grade industrialisiert sein muß, ehe an die erfolgreiche Entwicklung einer
eigenen Maschinenindustrie gegangen werden kann. Diese vorherige Industrialisierung der
übrigen Wirtschaft aber ist inzwischen naturgemäß auf Einfuhr ihrer Produktionsmittel an-
gewiesen.

Ist aber mit Hilfe eingeführter Produktionsmittel die Industrialisierung der übrigen
Volkswirtschaft eines Landes hinreichend weit durchgeführt, und beginnt auf dieser Basis
eine eigene Maschinenindustrie sich zu entwickeln, so ist auch dieses letzte und erst nach
geraumer Zeit erreichbare Entwicklungsstadium für die Maschinenindustrien der älteren
Industrieländer keineswegs in irgendeiner Weise bedrohlich. Denn beim Maschinenwelt-
handel ist, wie oben unter C nachgewiesen, trotz der hierfür ungünstigen Nachkriegsentwick-
lung der gegenseitige Austausch der Maschinen erzeugenden Länder untereinander nach
wie vor wesentlich wichtiger als die Ausfuhr nach den sich industrialisierenden Ländern.
Die Maschinen produzierenden Länder sind sich gegenseitig ihre besten Kunden.

13
        <pb n="25" />
        H. Maschinenindustrie und internationale Arbeitsteilung,

Dieser gegenseitige internationale Austausch gerade in Maschinen 'beruht auf dem inner-
sten Wesen der Arbeitsteilung. Jedes Volk, das an der Entwicklung der Technik mit-
arbeitet, macht sich damit auf dem Gebiete des zivilisatorischen Fortschrittes, der keine
nationalen. Schranken kennt, nützlich und wichtig. Diese Mitarbeit ‚befähigt jedes Volk zu
immer neuen eigenen Erfindungen und Fortschritten auf dem Gebiete der Maschinen-
technik, die einerseits durch das internationale Patentrecht geschützt, andererseits von allen
anderen mitarbeitenden Nationen benutzt werden müssen, wenn sie nicht ihrerseits zurück-
bleiben und den Anschluß an die vorderste Linie der Entwicklung verlieren wollen.

Der alte Streit zwischen Schutzzoll und Freihandel, der durch manche Ereignisse und
Stellungnahmen der letzten Zeit in ein neues Stadium getreten zu sein scheint, kann selbst-
verständlich nicht an dieser Stelle aufgenommen werden. Wie man. aber auch grundsätzlich
und für andere Wirtschaftsgebiete zu dieser Frage stehen möge, so. ergibt sich jedenfalls aus
dem eben Ausgeführten für die Frage der Maschinenzölle folgendes:

a) Solange die übrige Wirtschaft eines Landes noch nicht hinreichend industrialisiert ist,
dürfte es nicht möglich sein, durch Schutzzölle auf Maschinen eine leistungsfähige Maschinen-
industrie .hochzuzüchten und lebensfähig zu erhalten. Wohl aber werden solche Zölle die
Industrialisierung der ‚übrigen Wirtschaft erschweren, der sie die Produktionsmittel ver-
teuern, und damit wird letzten Endes nur die Bildung der Voraussetzungen beeinträchtigt,
die für das Wachstum einer eigenen Maschinenindustrie notwendig ‚sind.

b) Ist aber die übrige Wirtschaft mit Hilfe eingeführter Produktionsmittel hinreichend
industrialisiert und ‚sind die Bedingungen für die Entstehung einer eigenen Maschinen-
industrie gegeben, so wird sich diese Maschinenindustrie mit innerer Zwangsläufigkeit auch
ohne Nachhilfe durch ‚hohe Schutzzölle entwickeln. Allenfalls könnten innerhalb dieses
eng begrenzten Entwicklungsstadiums vorübergehende Erziehungszölle im engsten Sinne des
Wortes (insbesondere Degressivzölle) in Frage kommen.

Solche Erziehungszölle würden spätestens in dem Augenblick überflüssig werden, in dem
die Maschinenindustrie soweit erstarkt ist, daß sie sich der Ausfuhr und dem Wettbewerb
auf den offenen Weltmarkt zuwenden kann. Von diesem Augenblick an ist auch ein Schutz-
zoll nicht nur nicht mehr nötig, sondern auch gar nicht mehr ausnutzbar, da bei einem
exportierenden Industriezweig der Zoll im Inlandspreis nur durch monopolistische Preis-
kartelle ausgenutzt werden kann, die Maschinenindustrie sich aber zur Bildung derartiger
Kartelle im allgemeinen nicht eignet.

Diese Tatsache steht auf dem Gebiet der Maschinenindustrie auch einer internationalen
Kartellierung, auf die zur Zeit starke Tendenzen der internationalen Wirtschaftsentwicklung
hinzuweisen scheinen, und in welcher das wichtigste Vorprodukt der Maschinenindustrie
(Eisen) eine führende Rolle spielt, entgegen.

Aus solcher Schwierigkeit internationaler Kartellierung folgt jedoch keineswegs, daß
die Maschinenindustrie sich dem Zuge der Zeit nach internationaler Annäherung und ver-
ständnisvoller internationaler Zusammenarbeit entziehen dürfte.

Im Gegenteil, ein gegenseitiges Kennenlernen und eine stärkere persönliche Fühlung
zwischen den Maschinenindustrien der verschiedenen Länder wird dahin wirken, das viel-
fach durch Unkenntnis hervorgerufene gegenseitige Mißtrauen abzubauen und der Über-
zeugung zum Durchbruch zu verhelfen, daß alle Maschinenbauer aller Länder Mitarbeiter
am Fortschritt der menschlichen Zivilisation sind, und daß der Beitrag keines Landes ent-
behrt werden kann, ohne diesen Fortschritt zu verlangsamen.

14
        <pb n="26" />
        DD
Produktionsmöglichkeit (Kapazität).
        <pb n="27" />
        <pb n="28" />
        Über die Produktionskapazität der Maschinenindustrie liegen bei keinem der in Betracht
kommenden Länder statistische Angaben vor.

Zu Schätzungen kann man auf doppelte Art gelangen:

1. Man kann bei solchen Ländern, in denen Produktionsstatistiken bestehen, die tatsäch-
liche Produktion auf dem Gipfel der Hochkonjunktur mit der Produktionskapazität
gleichsetzen, von der Erwägung ausgehend, daß auf dem Höhepunkt der Konjunktur die
Produktionskapazität im allgemeinen voll ausgenutzt sein dürfte.

?r. Man kann aus einer Gegenüberstellung der Ziffern des Beschäftigungsgrades in v. H. der
vollen Belegschaftsstärke und der Ziffern der tatsächlichen Produktion auf die Größe
der Produktion bei voller Belegschaftsstärke schließen. ,

Auf diesem Wege gelangt man jedoch nur für die Nachkriegszeit zu Schätzungen der
Produktionskapazität, da für die Vorkriegszeit die erforderlichen Angaben über den Be-
schäftigungsgrad fehlen. Für die Vorkriegszeit kommt man auf Grund allgemeiner Er-
wägungen zu folgendem Ergebnis:

Das Jahr 1913 war der Höhepunkt des letzten Konjunkturkreislaufes vor dem Krieg, wie
daraus hervorgeht, daß Roheisen- und Rohstahlerzeugung in sämtlichen Ländern von 1912
auf 1913 noch eine starke Steigerung aufzuweisen haben. Man kann also nach der oben unter
1. angestellten Erwägung, die Produktionskapazität der tatsächlichen Produktion des Jahres
1913 gleichsetzen.

Für die Nachkriegszeit ergibt sich für die verschiedenen Länder folgende Größe der
Produktionskapazität:

1. Vereinigte Staaten. Für die Vereinigten Staaten liegt zwar die Produktionsziffer für
das Hochkonjunkturjahr 1919 vor. Da aber seit dieser Zeit der Goldwert stark gestiegen ist
und sich infolgedessen die Maschinenpreise gesenkt haben, ergäbe sich, wenn man den Pro-
duktionswert dieses Jahres gleich der Produktionskapazität setzte, ein viel zu hoher Betrag
für diese. Ein Maschinenindex, mit Hilfe dessen man den Einfluß der Preissenkung auf den
Produktionswert ausschalten könnte, existiert aber nicht. Auf diesem Wege gelangt man also
praktisch wegen der einmaligen starken Preissenkung zu keinem Ergebnis. Man muß infolge-
dessen die Produktionskapazität mit Hilfe des Beschäftigungsgrades errechnen.

Der Beschäftigungsgrad betrug im Jahre 1923 im Maschinenbau 90% des Jahres 1920
(Hochkonjunkturjahr); die tatsächliche Produktion war 1923 15334 Mill. M. Daraus ergibt
sich eine Produktionskapazität von etwa 17000 Millionen oder in Vorkriegswerten von
11330 Millionen Mark. Bei dieser Art der Berechnung ist allerdings der Einfluß der Ratio-
nalisierung nicht berücksichtigt.

2. Großbritannien. Die Produktion betrug 1925 bei einem Beschäftigungsgrad von 87,4 %
(nach der in Prozent der Versicherten errechneten Arbeitslosigkeitsziffer im allgemeinen
Maschinenbau) 3 010 Millionen Mark. Die Produktionskapazität betrug demnach in Nach-
kriegswerten 3460 Millionen Mark. in Vorkriegswerten also 2307 Millionen Mark.

3. Deutschland. Deutschland hatte im Jahre 1925 eine Produktion von etwa 2900 Mil-
lionen Mark bei einem Beschäftigungsgrad (nach dem Verhältnis der tatsächlichen Arbeiter-
zahl zur Zahl der Arbeiter bei voller Betriebsausnutzung) von etwa 72%.

Man kann jedoch hier nicht wie bei den beiden anderen Staaten von dem Beschäftigungs-
grad unmittelbar auf die Produktionskapazität schließen, da im Jahre 1925 — insbesondere
im letzten Vierteljahr — stark mit Kurzarbeit gearbeitet wurde, was in der Beschäftigungs-
ziffer nicht zum Vorschein kommt, und da ferner bei der damals neu einsetzenden Krise.
wie immer im ersten Stadium der Depression, von den Unternehmungen in der Hoffnung auf
baldige Besserung der Lage der Versuch gemacht wurde, die Arbeiter mit Kurzarbeit und
Beschäftigung mehr unproduktiver Art, durchzuhalten.

Man wird deshalb zu einem einwandfreieren Resultat kommen, wenn man bei einer Er-
rechnung der Produktionskapazität vom dritten Vierteljahr 1926 ausgeht, da einerseits hier

17
        <pb n="29" />
        die genannten Umstände nicht mehr wirksam waren*), andererseits sich die Kapazität gegen-
über 1925 nicht erhöht hat, weil im Jahre 1926, einem Krisenjahr, keine Erweiterung der
Anlagen vorgenommen wurde.

Im dritten Vierteljahr 1926 betrug der Wert der Produktion bei einem Beschäftigungs-
grad von 50,5% 636 Millionen Mark, das sind im ganzen Jahr 2 544 Millionen Mark; das er-
gibt, über den Beschäftigungsgrad gerechnet, eine Produktionskapazität von 5038 Millionen
Mark, oder in Vorkriegswerten 3359 Millionen Mark.

Will man die Produktionskapazität der Nachkriegszeit mit der der Vorkriegszeit ver-
gleichen, dann ist von der Kapazität im Jahre 1913 ein bestimmter Prozentsatz wegen der Ge-
bietsabtretungen abzusetzen. Wie hoch dieser Prozentsatz ist, darüber kann man zu an-
nähernden Schätzungen gelangen. Nach dem Verhältnis der in der elsaß-lothringischen
Maschinenindustrie beschäftigten Arbeiter zu der Gesamtarbeiterzahl der deutschen Maschinen-
industrie entfielen auf Elsaß-Lothringen 2,6% der Gesamtproduktion. In den an Polen ab-
getretenen Gebieten war die Maschinenindustrie nicht stark vertreten; man wirdsie mit etwa
1% der Gesamtproduktion ansetzen können. Es ergibt sich also unter Berücksichtigung der
Gebietsabtretungen eine Produktionskapazität für die Vorkriegszeit von 2700 Millionen Mark.
Demnach ist im Jahre 1925 gegenüber 1913 eine Erhöhung um 24,3% zu verzeichnen.

Jährliche Produktionskapazität der Maschinenindustrie der Welt.
Vorkriegswerte in Mill. MW. 1925 in von N
111, .
ı 1913
1913 | 1925 1925
Ver. Staaten von Amerika 6775 RK 11330 167% 17 000
Großbritannien... 1602 Il. 2307 144 %/9 3 460
Deutschland. 2 2800 3 359 120 % 5 038
(2 700) *) (124 9%) *)
Übrige Länder. . . 2878 2 860 120% 4 280
(2478) \ 5 N
Zusammen: | 13555 19856 147% 29.778

*) Die eingeklammerten Zahlen für 1913 beziehen sich auf die jetzigen Grenzen. Die eingeklammerten Steigerungs-
prozentsätze von 1913 auf 1925 geben die Steigerung der Produktionskapazität gegenüber 1913 in den heutigen Grenzen wieder.

1) Im dritten Vierteljahr 1926 wurde nach der Statistik des VDMA der Beschäftigungsgrad unter Be-
rücksichtigung der Kurzarbeit berechnet.

18
        <pb n="30" />
        3.
Die tatsächliche Produktion.
        <pb n="31" />
        <pb n="32" />
        Wie aus den Produktionszahlen im Anhang (Punkt 3) ersichtlich, gelten die vorhandenen
statistischen Angaben über die Maschinenproduktion bei den wichtigsten Produktionsländern
für verschiedene Jahre, nämlich in der Vorkriegszeit für 1913 und 1914, in der Nachkriegszeit
für die Jahre 1923, 1924 und 1925. Es muß deshalb der Versuch unternommen werden, aus
den vorliegenden Angaben die Maschinenproduktion in der Vorkriegszeit für das Jahr 1913,
in der Nachkriegszeit für das Jahr 1925 zu ermitteln.

Für die Vereinigten Staaten lautet das Ergebnis der amtlichen Produktionserhebung
für das Jahr 1914 auf 5420 Millionen Mark. Nun war aber im Jahre 1914 die Konjunktur
gegenüber 1913 bereits merklich zurückgegangen: Die Produktion von Roheisen sank von
1913 auf 1914 in den Vereinigten Staaten um 23%, die Produktion von Stahl um 25%, von
Walzwerksprodukten um 26%, von Kohle um 10%. Dieser Produktionsrückgang dürfte
in erster Linie durch das Nachlassen der Aufträge aus dem Eisenbahnbau, der Eisen-
konstruktion und dem Baumarkt verursacht sein; in zweiter Linie wird der Maschinenbau
daran beteiligt sein. Man kann also annehmen, daß die Maschinenproduktion um einen
Prozentsatz zurückgegangen ist, der zwischen Kohle und Eisen liegt. Man wird infolge-
dessen nicht stark fehlgreifen, wenn man bei den Maschinen einen Produktionsrückgang von
etwa 20% annimmt. Auf diese Weise würde man für die Vereinigten Staaten 1913 eine
Produktion von 6755 Millionen Mark erhalten.

In der Nachkriegszeit liegen die Produktionsangaben für die Vereinigten Staaten für
das Jahr 1923 vor, für England für das Jahr 1924 und für Deutschland für das Jahr 1925.
Um die Produktion in den Vereinigten Staaten für das Jahr 1925 zu ermitteln, kann man
den Rückgang des Beschäftigungsgrades im Maschinenbau der Vereinigten Staaten von
1923 auf 1925 zugrunde legen. Der Beschäftigungsgrad betrug 1923 90% des Standes vom
Juni 1920, im Jahre 1925 74,5%. Rechnet man mit Hilfe dieser Methode die Produktionszahl
von 1923 auf 1925 um, so erhält man in Nachkriegswerten 12697 Millionen Mark, in Vor-
kriegswerten 8465 Millionen Mark.

Ermittelt man mit Hilfe desselben Verfahrens die Produktion in Großbritannien für
das Jahr 1925, so erhält man statt 2 936 Millionen Mark im Jahre 1924 3010 Millionen Mark
im Jahre 1925, da der Beschäftigungsgrad nach der in v. H. der Versicherten berechneten
Arbeitslosigkeit in ‚General Engineering and Founding‘“ von 84,7% auf 87,4% ge-
stiegen war.

Für einige wenige im Rahmen der gesamten Weltnroduktion unbedeutende Länder
kann mangels Unterlagen eine Errechnung der Produktion für das Jahr 1913 bzw. 1925 nicht
erfolgen. Jedoch beeinflußt diese Tatsache das Gesamtergebnis nicht, da der Anteil dieser
Länder an der Gesamtproduktion nur 2—-3% beträgt.

Man erhält auf diese Weise die umstehende Tabelle. Die Gruppierung der einzelnen
Länder ist die, die der Abbildung 1 entspricht. Dabei ist jeweils die Mitte der unteren
und oberen Begrenzungszahlen, wie sie im Anhang für die Maschinenproduktion ver-
schiedener Länder gegeben sind, angegeben.

921
        <pb n="33" />
        Weltmaschinenproduktion.
1913 1925 .
in %, der Vorkriegs- in % d
Zeitwerte / Zeitwerte ES CS
NW ML Weltpro- |. Mill. 4 werte Weltpro-
DU duktion Aa in Mill. X duktion
1. Amerika
Vereinigte Staaten... .* Be 6 775 50,0 12 697 8 465 57,6
Canada 1 320 2,4 710 473 3,2
&gt; Europa
Großbritannien. . ... . FC 1602 | 11,8 3010 | 2.007 13,6
Deutschland’) 4 SU _ 2800 20,6 2.900 1.933 13,1
Rußland TE 475 3,5 405 | 270 1,8
Österreich-Ungarn bzw. Nachf.-St.. . 460 3,4 332 / 221 15
Frankreich... A 263 | 1,9 520 | 347 24
Kane 175 1,3 260 178 | 1,2
Belgien. 2 N 154 1. 162 108% 0,7
SCHWEIZ. He LE a 150 1,1 285 190 1,3
Schweden un ET a 122 0,9 170 | 113 0,8
Übrige europäische Länder ... .. 136 1,1 241 161 al
&lt; Australien, Asien
Austral.-Neuseelanda_.. . . «A 76 0,6 152 | 101 0,7
Japan ER a 47 0,3 215 143 | 1,0
13555 | 100,0 | 220590 14705 2 _ 100,0
*) Bei einem Vergleich der Vorkriegs- und Nachkriegsproduktion Deutschlands ist infolge der Gebiets-
abtretungen die Produktion des heutigen Gebiets für die Vorkriegszeit mit 2700 Mill. M. anzusetzen. Die
Produktion von Frankreich erhöht sich dementsprechend für 1913 um 75 Mill. M. auf 338 Mill. M., die
Rußlands infolge der Abtretungen an Polen um 25 Mill. M. auf 500 Mill. M.
In bezug auf den Genauigkeitswert der in der Tabelle wiedergegebenen Ziffern ist
folgendes zu bemerken:
in der in der
Vorkriegszeit| Nachkriegszeit
Amtliche Produktionsstatistiken liegen für Länder vor, die von der gesamten 5
Weltproduktion innehatten ...; . m 5712 9% 65%
Auf Schätzungen, die auf genauerer Grundlage vorgenommen werden konnten,
(insbesondere Produktionserhebungen privater Verbände), beruhen. . . . 361% ] 28%
Auf weniger genauen Schätzungen aufgebaut sind. . . . 6% 70

%)
        <pb n="34" />
        A
Zahl der beschälftigten Arbeiter. —
Zahl der Arbeitslosen.
        <pb n="35" />
        <pb n="36" />
        A. Zahl der beschäftigten Arbeiter.

Bei einer Feststellung der Beschäftigtenzahl im Maschinenbau der einzelnen Länder
und infolgedessen bei der Errechnung der Beschäftigtenzahl im Maschinenbau der Welt
erheben sich dieselben Schwierigkeiten, die sich bei der Feststellung der Weltproduktion von
Maschinen ergaben. Einmal ist die Statistik lückenhaft, andererseits grenzt sie den Begriff
des Maschinenbaues in den einzelnen Ländern nicht gleichmäßig ab und schließlich liegen
die Statistiken nicht alle für dasselbe Jahr vor. Trotzdem kann man für die Jahre 1913
und 1925 auf die gleiche Weise, wie sie bei der Produktion angewandt wurde, zu annähern-
den Schätzungen gelangen.

Man erhält dabei für die einzelnen Länder folgende Zahlen:

1. Vereinigte Staaten.‘ Es‘ liegt‘ die Angabe der Arbeiterzahl‘ für das Jahr 1914
vor. Sie betrug 518 050. Geht man von derselben Erwägung aus, die bei der Errechnung
der Produktion für das Jahr 1913 angestellt wurde, d. h. also, nimmt man für 1914 gegen-
über 1913 eine Minderbeschäftigung von 20% an, dann erhält man für das Jahr 1913 eine
Arbeiterziffer von 620 000.

Für die Nachkriegszeit liegt die Angabe der Arbeiterziffer für das Jahr 19283 vor. Es
waren damals im Maschinenbau der Vereinigten Staaten 703 741 Arbeiter beschäftigt. Rechnet
man diese Zahl mit der Ziffer des Beschäftigungsgrades — der Beschäftigungsgrad wird für
das Jahr 1923 mit 90% des Standes vom Juni 1920, für das Jahr 1925 mit 74,5% angegeben
— auf das Jahr 1925 um, so erhält man 582 000 Arbeiter.

2. Großbritannien. Für die Vorkriegszeit liegen Angaben nicht vor. Rechnet man den
gleichen Produktwert je Kopf wie in Deutschland, vergleicht man andererseits die Zunahme
der Produktion vom Jahre 1913 auf 1925, für welches Jahr die Arbeiterzahl annähernd fest-
steht, so erhält man.für das Jahr 1913 rund 330 000 Arbeiter.

Für die Nachkriegszeit liegt die aus den gegen Arbeitslosigkeit im Maschinenbau im
Jahre 1925 versicherten Personen errechnete Beschäftigtenzahl vor. Sie beträgt 690 000.
Da die Versicherungsgrenze sehr hoch ist (250 £), sind in dieser Zahl die Angestellten
mit einbegriffen, die in den Zahlen für die Vereinigten Staaten und Deutschland nicht mit-
gezählt sind. Die Zahl der Angestellten und Beamten macht in diesen beiden Ländern 16
bis 18% aus. Man wird also nicht fehlgehen, wenn man einen Prozentsatz von etwa 12
von der genannten Beschäftigungszahl abzieht. Man erhält so für das Jahr 1925 eine Ar-
beiterzahl von rund 500 000 für Großbritannien.

3. Deutschland. Für die deutsche Maschinenindustrie wird die Gesamtzahl der Be-
schäftigten im Jahre 1913 vom VDMA auf 500 000 bis 600 000 geschätzt. Nimmt man das
Mittel dieser Zahlen (550 000) und rechnet man mit dem für Mitte 1914 festgestellten An-
teil der Arbeiter an der Gesamtbelegschaft der VDMA-Mitgliedsfirmen (83,7%), so ergibt
sich für 1913 eine Arbeiterzahl von rund 460 000.

Im Jahre 1925 betrug die Zahl der Beschäftigten im deutschen Maschinenbau 554 000.
Das ergibt nach entsprechender Rechnung (Anteil der Arbeiter an der Gesamtbelegschaft
— 81,5%) für 1925 eine Arbeiterzahl von rund 452 000.

4. Für die übrigen Länder gelangt man auf ähnliche Weise zu annähernden Ergebnissen
über die Arbeiterzahl im Maschinenbau. Teils konnten die statistischen Angaben des An-
hangs ohne weiteres benutzt werden, teils lagen Ziffern für vorhergehende Jahre vor, die
zu einer ziemlich genauen Schätzung der Arbeiterzahl in den Jahren 1913 und 1925 führen
konnten, zum Teil mußte aus den Nachkriegsziffern auf die Arbeiterzahl im Jahre 1913
zurückgeschlossen werden, wobei der Produktionswert pro Kopf insofern eine Kontrolle
bot, als er in Ländern mit wirtschaftlich gleicher Struktur annähernd derselbe sein dürfte
— hierauf ist noch näher einzugehen —. Man erhält auf diese Weise die untenstehende
Tabelle. Die Zahlen haben keinen unbedingten Genauigkeitswert. Es liegt jedoch hier
ähnlich wie bei der Produktion; die Zahlen der wichtigsten Produktionsländer sind ziem-
lich genau, die auf ungenauer Grundlage geschätzten Ziffern fallen demgegenüber nicht so
stark ins Gewicht. Die Fehlergrenze bei der Errechnung der Arbeiterzahl im Maschinen-
bau der Welt dürfte. 10%. nicht überschreiten.

95
        <pb n="37" />
        Zahl der Arbeiter im Maschinenbau der Welt*).
1918 1925 nn
Zahl der v. H. der Zahlider Il vH. der
Arbeiter Gesamtzahl ! Arbeiter Gesamtzahl
1. Amerika
Vereinigte. Staaten. Sn. 620 000 32,8 % 582 000 28,3%
Canada. a om 40 000 20% 40 000 1,9 %
Europa
Großbritannien 0 A 330 000 17,4% 500 000 24,4 %/
Deutschland kr. N 460 000 | 24,3% | 452 000 ' 22,0%
Rußland 130 000 6,9 9/, 98 000 4,8%
Österreich-Ungarn bzw. Nachf.-St.. . 80 000 4,2% | 66 000 8,2%
Frankreich ne 45 000 2,4% 85 000 4,1%
Teaben ah TU | 30 000 1,6% 3 35 000 17%
Beizien U S 24 000 139% 25 000 B2%
Schweiz u HEN 5 42 000 2,29% 45 000 2.29%
Schweden... 4 25 000 139% 20 000 1,0%
Übrige europäische Länder ) 30 000 16% 40 000 1.99%
” Australien, Asien
Australien und Neuseeland . 15 000 0:8 % 20 000 1:0%
Japan ar 20 000 1,19% 47 000 2,83%
X Zusammen a1 891000 100,0 % | 2055000 100,0 %

*) Für die Gesamtzahl der Beschäftigten im Maschinenbau der Welt (einschl. Angestellten) würde sich nach
A A de ee
die Ver. Staaten zu. Die Beschäftigtenziffer im deutschen Maschinenbau betrug im Jahre 1925: 554 000.

Aus der Tabelle ergibt sich zunächst, daß die Arbeiterziffer, was auf den ersten Blick
natürlich erscheinen mag, ungefähr in gleichem Verhältnis gestiegen ist wie die Produktion
(nämlich um 8,5%). Es ist jedoch z ubedenken, daß diese Steigerung um 8,5% sich inner-
halb des möglichen Fehlers hält, der bei den Schätzungen der Arbeiterziffern gemacht sein
kann. Man darf also aus dieser Steigerung keine Schlüsse derart ziehen, daß die Produktion
in demselben Verhältnis wie die Arbeiterzahl steigt.

Daß dies nicht der Fall ist, ergibt sich daraus, daß der Anteil der Vereinigten Staaten
an der Arbeiterzahl im Maschinenbau der Welt mit 28,3% im Jahre 1925 viel geringer ist
als der Anteil an der Weltproduktion, der 57,6% betrug, d. h. also, Arbeiterzahl und Pro-
duktion in den verschiedenen Ländern stehen in keinem festen Verhältnis, vielmehr ist die
Produktion pro Kopf für die einzelnen Länder eine ganz verschiedene.

Vergleicht man bei denjenigen Staaten, wo eine genauere Produktionsziffer und Ar-
beiterzahl vorliegt, die Produktion pro Kopf des Arbeiters, so erhält man für die Ver-
einigten Staaten im Jahre 1923 — es ist dieses Jahr deshalb genommen, weil hier die Pro-
duktion und die Arbeiterzahl nach den Erhebungen des amtlichen Zensus vorliegt —
21790 Mark, in Deutschland für 1925 6400 Mark; für England sind die Zahlen ungenau,
man kann den Produktionswert je Kopf ähnlich wie in Deutschland ansetzen.

Der für die verschiedene Produktionsgröße je Kopf des Arbeiters in der Hauptsache
maßgebende Grund ist folgender:

In den Vereinigten Staaten geht die Produktion, wie in der gesamten Industrie, so auch
im Maschinenbau, unter Anwendung von mehr Maschinen vor sich, und zwar deshalb, weil
dort der hohe Lohn in viel stärkerem Grade als in Deutschland und anderen europäischen
Ländern die Maschinenverwendung rentabel macht.

Daß der obengenannte Grund der ausschlaggebende ist, dafür bieten folgende Tatsachen
einen Beleg:

Die Produktion in den Vereinigten Staaten ist seit 1913 gestiegen, obwohl die Arbeiter-
zahl die gleiche geblieben ist; dagegen war der Lohn in den Vereinigten Staaten gegenüber
1913 stark gestiegen und erzwang dadurch eine verstärkte Maschinenverwendung.

26
        <pb n="38" />
        Es zeigt sich ferner, daß in den Ländern, die eine ähnliche wirtschaftliche Struktur wie
die Vereinigten Staaten haben, der Produktionswert pro Kopf sich dem in den Vereinigten
Staaten nähert, während die europäischen Länder sich in dieser Beziehung um Deutschland
gruppieren. In Canada war der Produktwert pro Kopf im Jahre 1922 16380 Mark, während
er beispielsweise in

Schweden 9856 M. (1924)
Holland tr. 0 7940 M. (1924)
Rußland. 4400 M. (1924/25)
betrug.
B. Arbeitslosigkeit und Beschäftigungsgrad.

Die statistischen Unterlagen über den Beschäftigungsgrad in der Maschinenindustrie
sind äußerst lückenhaft. Schätzungen sind nicht möglich. Soweit Statistiken vorliegen,
läßt sich folgendes sagen:

Für die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Deutschland ist der Beschäftigungs-
grad für die Nachkriegszeit in folgender Tabelle wiedergegeben (vergl. auch Abbildung 2).

Ver. Staaten | Großbritannien | Deutschland

1920 97,1 (96,5)*)

1921 58,4 (77,0)*) 89,6
1922 ' 69,6 (12) 1 90,0
1923 90,0 (7,99) 81,7
1924 76,4 84,7 70,5
1925 74,5 87,4 71,8

*) Es fehlen Angaben für einige Monate.

Aus der Tabelle ist zu ersehen, daß die Bewegung des Beschäftigungsgrades in den drei
Ländern eine ganz verschiedene ist. Großbritannien und die Vereinigten Staaten sind von
der Weltkrise, die im Jahre 1921 einsetzte, beide stark betroffen, während Deutschland in-
folge der Inflation unter ihr nicht zu leiden hatte. Im Jahre 1922 setzte in den Vereinigten
Staaten eine Neubelebung ein, die im Jahre 1923 ihren Gipfelpunkt erreichte. Von da ab
sinkt der Beschäftigungsgrad wieder stark. Da die Konjunktur für die Vereinigten Staaten
vom amerikanischen Binnenmarkt ausging, nahm England an ihr nicht teil; der Beschäfti-
gungsgrad nimmt stetig bis zum Jahre 1925 zu. Bei Deutschland bedingt die Stabilisierung
eine Abnahme des Beschäftigungsgrades, die jedoch nicht sehr stark ist, weil Auslands-
kredite die Stabilisierungskrise nicht völlg zum Ausbruch kommen ließen!). Erst Ende 1925
setzte die Krise ein, die sich aber in der Jahresziffer für 1925 noch nicht ausdrückt (vgl. Ab-
bildung 2), eine Bewegung, die die anderen Länder nicht mitmachen.

Die Bewegung des Beschäftigungsgrades in den anderen Staaten verläuft, soweit sie sich
statistisch verfolgen läßt, ebenfalls verschieden. Die Konjunktur in den meisten dieser Länder
folgt ınit nur ganz geringen Abweichungen der Konjunktur in Großbritannien, so in den
nordischen Ländern, Niederlande und in der Schweiz. Die Länder mit entwerteter Valuta
haben in der Konjuktur aus leicht ersichtlichen Gründen einen abweichenden Verlauf, so
Belgien und Österreich — für Frankreich liegen leider Ziffern nicht vor.

Man kann also zusammenfassend sagen: Eine einheitliche Weltkonjunktur, die sich bei
der Maschinenindustrie aller Staaten gleichmäßig auswirkt, hat sich in der Nachkriegszeit
noch nicht wieder herausgebildet.

1. nehmen die Vereinigten Staaten einen besonderen Verlauf,

2. weichen die Inflationsländer von der allgemeinen Linie ab, während die Bewegung des
Beschäftigungsgrades in den anderen Ländern allerdings einen ziemlich gleichmäßigen
Rhythmus zeigt.

AL BE SIE Die Passivität der deutschen Handelsbilanz als wirtschaftspolitisches Problem,

97
        <pb n="39" />
        <pb n="40" />
        5.
Arbeitsstunden — Arbeitsleistung.
        <pb n="41" />
        <pb n="42" />
        Die Statistiken über die Arbeitszeit im Maschinenbau ergeben für die Vereinigten Staaten,
Großbritannien und Deutschland folgendes:

1. Vereinigte Staaten. Es wurde im Maschinenbau der Vereinigten Staaten im Jahre
1914 im gewogenen Durchschnitt 551% Stunden gearbeitet, im Jahre 1923 52 Stunden; es fand
also eine Reduktion um 6 Prozent statt. Die Reduktion ist deshalb verhältnismäßig gering,
weil auch das Jahr 1923 ein-Jahr der Hochkonjunktur war.

2. Großbritannien. Vor dem Kriege, im Jahre 1914, wurde 53—54 Stunden gearbeitet;
vom Jahre 1919 ab war die Arbeitszeit tarifvertraglich auf 47 Stunden festgelegt. Jedoch ist
zu berücksichtigen, daß auf Verlangen der Unternehmer die Arbeiter 30 Stunden in vier
Wochen an Mehrarbeit leisten müssen. Läßt man diese Überstunden bei einem Vergleich
der Vor- und Nachkriegszeit außer Betracht, von der Erwägung ausgehend, daß auch in der
Vorkriegszeit Überstunden geleistet wurden, so ergibt sich eine Reduktion der Arbeitszeit
um 11—13 Prozent.

3. Deutschland. Im Jahre 1913 lag der gewogene Durchschnitt der Arbeitszeit für die
Arbeiter in der Metallindustrie nach den Tarifverträgen etwas über 54 Stunden; nach dem
Kriege, im Jahre 1925, betrug die durchschnittliche Arbeitszeit nach der Statistik des VDMA
51,4 Stunden, es fand also eine Reduktion um rund 5 Prozent statt. Dabei schwankte die
Arbeitszeit in den Jahren 1924 und 1925 zwischen 43,7 und 52,8 Stunden.

4. Übrige Länder. Ähnlich wie für die drei genannten Staaten liegen die Dinge bei
allen übrigen Ländern. Vor dem Kriege wurde fast überall 9—10 Stunden am Tage ge-
arbeitet, nach dem Kriege schwankte die Arbeitszeit um die Dauer von acht Stunden, indem
sie je nach dem Stande der Konjunktur über oder unter dieser Zeit lag. In Japan betrug sie,
allerdings im Jahre 1921, etwa 9—10 Stunden.

Jeienfalls ergibt sich aus den Zahlen, daß keines der verglichenen Länder — mit Aus-
nahm Japans — sich durch besonders lange oder besonders kurze Arbeitszeit von den an-
deren unterscheidet, was natürlich nicht ausschließt, daß bei einem Vergleich bestimmter
Jahre die durchschnittliche Arbeitszeit infolge des Einflusses der Konjunktur eine ver-
schiedene ist.

Über die Arbeitsleistung im Maschinenbau liegen Angaben nicht vor.

31
        <pb n="43" />
        <pb n="44" />
        6.
Tr
Lönne.
        <pb n="45" />
        <pb n="46" />
        Eine zusammenfassende Darstellung der im Anhang unter Punkt 6 gegebenen Lohn-
statistiken stößt auf besonders große Schwierigkeiten. Nicht nur, daß auch hier die sta-
tistischen Ergebnisse in den einzelnen Ländern für verschieden abgegrenzte Industriebereiche
vorliegen, es ergeben sich vielmehr noch die besonderen Mängel, die mit einer Vergleichung
der Lohnstatistiken stets verbunden sind. In dem einen Lande werden die Tariflöhne er-
faßt, in einem anderen die tatsächlich gezahlten Löhne usw.

Die untenstehende Tabelle ist also nur mit äußerster Vorsicht zu Jesen; eine genaue Aus-
wertung verlangt ein Rückgreifen auf das im Anhang wiedergegebene Material, wo sich die
nötigen Angaben über die Art der Lohnstatistiken in den einzelnen Ländern finden. Soweit
in der Tabelle Tariflöhne angeführt sind, liegen die betreffenden Wochenverdienste höher
i 7 ckord ä ‚ Überstundenarbeit usw.).

GE0lEG von Aldkor em ME (Mark pro Woche).
Gelernte Ungelernte
Ende 1925 m—__ Ende 1925
1913/14 | Ende 1925 in % von | 1913/14 | Ende 1925 | in % von
1913/14 | 1913/14
l1. Amerika

Vereinigte Staaten (Verdienste). . . | 62.37 129,32 207 45,74 ‘ 102,65 224

Canada (Tariflöhne) ... m 81,— 128,50 161
? Europa

Großbritannien (Tarifmäß. Zeitlöhne) . . 41,74 60,23 | 144 | 23,29 | 40,91 | 176

Deutschland (Tariflöhne) . .". I 36,92 46,24 126 23,55 a. 31160132

Rußland!) RN EEE ; . |

Österreich (Tariflöhne). .... 23,80 24.10 101 17,85 20.18 | 113

Ungarn (Durchschnittslöhne) k “ 28,80 ; 15,05 n

Tschechoslowakei (Tariflöhne) 34,08 . 19.20 -

Frankreich (Verdienste). . 35,75 21.80

Italien (Tariflöhne) ...... 28,60 22.08 |

Belgien (Tariflöhne) . . 28.35. | 31,20 110 16,74 2112 4 126

Schweiz (Verdienste) 30,90 59,25% 192 23,70 45.40? 192

Schweden?) „3.

3. Australien- Asien
Australien. | r |
Neuseeland . .. 70,90 | 110,752) “, 48,30 | 85,17 2) 180
66,— 85,30 9 |

l) Für Rußland ist der durchschnittliche Verdienst für die Metallarbeiter (gelernte un d ungelernte) für 1913 mit 16,76 M.,
für 1925 mit 43,50 M. angegeben, also eine Steigerung auf 260%.

?) Für 1924.

3) In Schweden betrugen die Wochenverdienste für Gelernte und Ungelernte im Durchschnitt im Jahre 1913 28,— M.,
im Jahre 1924 62,— M., also eine Steigerung auf 221%,

Ohne sich auf die genauen Zahlen und vor allen Dingen die genauen Steigerungsprozent-
sätze festzulegen, lassen sich doch die Lohnverhältnisse im Maschinenbau der wichtigsten
Produktionsgebiete aus der Tabelle ablesen.

Es ist daran zu erinnern, daß die Zahlen der Tabelle die Nominallöhne wiedergeben,
also nichts über die Kaufkraft des Lohnes und damit über den Lebensstandard der Arbeiter
in den verschiedenen Ländern aussagen. Bei einem Vergleich der Reallöhne wären die
Unterschiede in der Lohnhöhe wesentlich geringer.

Die Zahlen geben also nur einen Überblick über den Lohn als Produktionskostenbestand-
teil der Produzenten in den verschiedenen Maschinenproduktionsgebieten. Aber es darf nicht
Ohne weiteres aus der verschiedenen Lohnhöhe auf die Konkurrenzfähigkeit der einzelnen
Maschinenindustrien geschlossen werden. Es entscheidet für die internationale Konkurrenz-
‘ähigkeit nicht der Lohn allein, es müssen vielmehr für eine Beurteilung der internationalen
Konkurrenzfähigkeit sämtliche Produktionskostenbestandteile verglichen werden. Hierzu

De
08
        <pb n="47" />
        fehlen die genauen Unterlagen. Es jäßt sich jedenfalls soviel sagen, daß z. B. bei einem Ver-
gleich der Vereinigten Staaten und Deutschland Deutschland zwar einen niedrigeren Lohn
hat, dafür aber höhere Sozialabgaben und Steuern.

Wie die Tabelle zeigt, haben die höchsten Löhne im Jahre 1925 diejenigen Staaten auf-
zuweisen, deren wirtschaftliche Entwicklung durch den Krieg gefördert oder doch wenigstens
nicht gehemmt wurde, und in denen andererseits ein durch Einwanderungsbeschränkungen
aufrecht erhaltener Mangel an Arbeitskräften herrscht. Hierhin gehören die Vereinigten
Staaten, Kanada, Australien, Neuseeland.

Dieser Gruppe von Ländern folgen die im Krieg neutral gebliebenen Länder — Schweden,
Schweiz und Niederlande — und Großbritannien, deren Löhne etwa auf gleichem Niveau
liegen.

Es folgen dann solche Länder, die eine Inflation durchgemacht haben oder noch in der-
selben stehen. An ihrer Spitze in deı Lohnhöhe steht Deutschland, es folgt Frankreich,
Tschechoslowakei, Belgien, Italien, Ungarn und Österreich.

Im großen und ganzen haben diejenigen Länder, welche die höchsten Löhne im Jahre 1925
aufzuweisen haben, auch die größten Steigerungen seit 1913 zu verzeichnen.

Aus der Tabelle ist neben dem Gesagten noch ersichtlich, daß die Löhne ungelernter
Arbeiter prozentual in fast allen Ländern eine stärkere Steigerung aufzuweisen haben als
die Löhne der gelernten Arbeiter.

SQ
        <pb n="48" />
        I.
Verwendete Rohstoffe.
        <pb n="49" />
        <pb n="50" />
        Fast die Hälfte der Selbstkosten des Maschinenbaues entfällt auf die Materialkosten.
In Deutschland!) wurde der Materialanteil der Selbstkosten Anfang 1925 auf rund 47 Prozent,
in Großbritannien®) Anfang 1924 auf rund 46 Prozent, in den Vereinigten Staaten?) 1919
auf rund 42 Prozent berechnet.

Von den Materialkosten insgesamt entfallen auf Betriebsstoffe (Kohle, Öl, Leder u. a.)
schätzungsweise rund 20 Prozent, auf in den Maschinen selbst verarbeitete Rohstoffe rund
80 Prozent.

Der Anteil, den die verschiedenen Rohstoffe an den Materialkosten haben, ist in den
einzelnen Zweigen des Maschinenbaues verschieden. Die wichtigsten dieser Rohstoffe sind
Eisen, Neumetalle und Holz. Neumetalle und Holz werden nur in wenigen Zweigen der
Maschinenindustrie in solcher Menge verarbeitet, daß ihr Preis die Selbstkosten nennenswert
beeinflußt. Bei allen anderen Gruppen tritt der Verbrauch an Holz und Neumetallen völlig
zurück hinter denjenigen von Eisen.

Das Gesamtgewicht der in einer Maschine durchschnittlich enthaltenen Eisensorten ver-
teilt sich schätzungsweise im Durchschnitt zu etwa 40—50 Prozent auf Roheisen, zu etwa
30—35 Prozent auf Stabeisen. Diese beiden Eisensorten sind daher die wichtigsten im
Maschinenbau verwendeten Rohstoffe. Der Roheisenanteil schwankt, je nachdem wieviel
Maschinengußbruch statt Roheisen bei der Herstellung der Gußstücke verwendet wird.

1) Nach den Selbstkostenberechnungen des Vereins Deutscher Maschinenbau-Anstalten.

?) Nach einer Erhebung, welche die Engeneering Employers’ Federation unter ihren Mitgliedern an-
gestellt hat und an der sich etwa 1000 Maschinenfabriken (65% der Mitglieder der Vereinigung) be-
teiligt haben.

5) Nach „ A Graphic Analysis of the Census of Manufactures 1849 to 1919‘, Herausgegeben von dem
„National Industrial Conference Board“.

a9
        <pb n="51" />
        <pb n="52" />
        S.
Zolltarife, Ein- und Ausfuhrverbote.
        <pb n="53" />
        <pb n="54" />
        Es lassen sich bei der. Zollgesetzgebung der Länder in der Nachkriegszeit gegenüber
der Vorkriegszeit zwei Tendenzen feststellen, die sich auch auf die Erzeugnisse des Ma-
schinenbaues erstrecken:

1. die Tendenz zu weitgehendster Unterteilung der einzelnen Tarifpositionen. Sie
ist vor allem bei Spanien, Italien, den Österreichisch-ungarischen Nachfolgestaaten und
Belgien zu bemerken.

2. die Tendenz zu. Zollerhöhungen.. \ Sie ist! am stärksten bei den Ländern, in
denen sich Anfänge einer Maschinenindustrie bemerkbar machen, während solche Länder,
die eine bereits sehr ausgebildete Maschinenindustrie mit Exportüberschuß besitzen, eine
geringe oder überhaupt keine Steigerung aufzuweisen haben. Eine Ausnahme allerdings
bilden die Vereinigten Staaten, die trotz Bestehen eines außerordentlich großen Ausfuhr-
überschusses ihre Zölle gegenüber der Vorkriegszeit wesentlich erhöht haben.

Die umstehende Tabelle A gibt Auskunft über die Steigerung der Zollsätze gegenüber
der Vorkriegszeit. Zu der Tabelle ist folgendes zu bemerken:

Bei der Betrachtung der Steigerung der Gewichtszölle ist zu berücksichtigen, daß gegen-
über 1913 -der Goldwert gefallen ist, daß also bei einer Steigerung der Zollsätze auf 150 Pro-
zent des Vorkriegsstandes die Wertzollbelastung etwa die gleiche wie in der Vorkriegszeit
ist. Die Steigerung der Wertzölle ist selbstverständlich nicht ohne weiteres mit der Steige-
rung der Gewichtszölle zu vergleichen; bei ihnen‘ erübrigt sich auch natürlich die Berück-
sichtigung der Goldentwertung.

Aus der Tabelle A ist die Höhe der Zollbelastung bei den einzelnen Ländern im Jahre
1926 nicht zu ersehen. Sie ergibt sich aus der Tabelle B auf S. 45, welche die Wertbelastung
wichtiger Maschinenarten in den einzelnen Staaten einander gegenüberstellt.

Einfuhrverbote spielen bei den meisten Ländern keine Rolle. Polen bildet hierin die
wichtigste Ausnahme. In der Tschechoslowakei besteht ein Einfuhrbewilligungsverfahren,
wovon jedoch einige Maschinenarten befreit sind.

A
        <pb n="55" />
        Der Stand der Maschinenzölle im Herbst 1926 im Vergleich zu 1913 in 22 Ländern. Tabelle A.

(Eine Steigerung ist durch ein „+“, eine Ermäßigung durch ein „—'“ gekennzeichnet. Bei den durch ein „W“ bezeichneten Prozentsätzen handelt es sich um We rt zölle.)

Land Werkzeugmaschinen Textilmaschinen Landmaschinen Antriebsmaschinen Druckmaschinen Nicht besonders
genannte Maschinen
1. Amerika

Ver, Staaten. + 100%, W + 40% W unverändert frei 0% bis + 50%, W + 100% W + 50% W

Canada (Generaltarif) . 0% W 0% W — 70% bis — 12,5 % W 0% W 0% W 0% WW

Argentinien... — 100 nt . En % W % 100 9%, bis 0% W on m % a = 100% W — 100% W

3rdsili Vor dem Krri rt-, nach da jege Wert-, = 0 WW Tor jege Wert-, nacl 0 W Vor dem Kriege Wert-, nach

Brasilien... dem Kriege Gewichtsrölle dem Kriege Gewichtsrölle 100 dem N Kriere Gewichterölle) DM —_ Kricne Gewichtszulle

2. Europa

Großbritannien“ unverändert frei unverändert frei unverändert frei unverändert frei unverändert [frei unverändeıt frei

Deutschland .

Allgem. Tarit a. X. 09% +40 9%, bis + 100 %, 0% bis -+ 100%, 09% 09/, 0%
Vertragstarif A. +4 100 9%

Österreich . / /
Allgem. Tarif . ’ . + 33,3 9% bis + 192 D% nn 100 0% bis + 33,3 0% 0 % bis + 67 CR + 40 U bis + 87 0% „+ 33 0% bis - 133 d%“ + Cl On bis + 133 U
Vertragstarif 1 41383% bis -}94,5% — 100% bis +14 % —12% bis — 10% 0% bis. + 36% M-- 38% bis -- 82% 25% bis + 87%

Tschechoslowakei
Allgem. Tariı ‚—. + 265% — 56% -+ 163%, bis -|- 339% + 265% — 56% + 265%
Vertragstarif . +152%, bis 290%, 409% bis + 55% + 53% bis 73% 483%, bis + 258%

Frankreich
Generaltarif . . . + 162% + 260% bis +300% -+ 90%, bis -+ 258 % A 144 % -4- 130%, bis + 138% - 152%
Minimaltarif . 0% + 49% — 40%, bis — 11% — 9% — 10% = 59%

italien
Autonom, Tarif . ; |} 220 9/o bis +1 400 9% +50% bis + 260%, — 100%, bis -- 200%, -+-125°%, bis +1 400%, -+— 80% bis -L 476% +- 380%, bis -+ 1060 %
Nertragstarit . -+— 184 % bis — 780%, + 150% — 100 % bis + 200%, -+ 50%, bis -— 734%, -+ 50% bis -+— 476 % ; /

Belgien (Minimaltarif‘) 132%, bis -+ 2 220% -+ 100%, bis + 400%, — 10%, bis -+ 800%, -} 100 %, bis -+ 2 180% + 50%, bis + 1640 % -|- 45%, bis -[- 1640 %

Schweiz
Generaltarif?) . . 150% bis + 233% = 313% 275% 4-150% bis + 233% = 400% + 150% bis ‘-}- 238%

_ Vertragstarif . . . + 119% bis + 200 % -L 275% -+ 186 % bıs + 275% + 119%, bis -+ 200% 1} 400%, bis + 900 % + 119% bis + 209%

Schweden: u 0% 09% WW 0% 0% — 100% bzw. 0% 0% WW

Niederlande  .... unverändert frei unverändert frei unverändert frei unverändert frei | unverändert frei | unverändert frei

Dänemark... 0% W 0% W — 100%, W bzw. 0%, W 0% W 0% W 0:0% W

Norwegen ss + 50%, W + 50% W + 50% W + 50% W + 50% W + 50% W

Spanien - ,

Reihe I... : . | -+3850% bis 1 000 % + 875% + 300 %, bis +1 200 % — 14%, bis -+1157%, + 309%, bis + 355% -+720 %, bis +1 120 %
Reihe 11... 11 50% bis ++ 350% -|- 225 % + 100 % bis + 400% — 71%, bis + 530%, +} 36%, bis + 82%  -|-170% bis + 377%
3. Australien-Asien

Australien (Gen.-Tarif) -— 60% W bis +140%W A 140% W | — 83%, W bis + 40%W‘ + 200% W von frei auf 10%, W —60%,W bis +140%, W

Britisch-Indien . ... von Irei auf 2!/,% W von frei auf 21, % W | unverändert frei von frei auf 21/, % W von frei auf 2'/,% W von frei auf 21/, % W

Chinas 0% W | 0% W | 0% W | 0% W | 0% W 0% W

Jap Vor dem Kriege Wertzölle, nach dem Kriege meist Gewichtszölle unter starker Steigerung der Wertbelastung + 33% W

4. Afrika
Südafrik. Union
Generaltarif . | — 100% W bis 0% W | — 100 % W bis 0% W — 100% W — 100% W bis 0%, W 0%, W — 100%, W bis 0% W
1) Vor dem Kriege einheitlicher Tarif; ein Vergleich dieser Sätze mit den jetzigen Maximalsätzen würde eine noch stärkere Steigerung ergeben,
2) Der neue Schweizer Generaltarif ist noch nicht in Kraft.
        <pb n="56" />
        Tabelle zum Vergleich der wertanteiligen Zollbelastungen für einige Erzeugnisse des Maschinenbaues in den wichtigsten Einfuhrländern.
Nach dem Stande vom 1. September 1926. Tabelle B.
_ | Wertanteilige Zollbelastung in “/g in den Ländern (die eıngeklammerten Zahlen bedenten die Zolltarifnummern) SS
Verzollungs Preise nt Verein, Stma — ——
N Gewicht in RM erein, Staaten Frankreich Schweiz Schweden
Erzeugnisse } Mindesttarif ı Großbritannien | Dentschland für Deutschland |für Meistbegün- jo | a AZ
in 408 kg für 100 kg (Meist- |  Autonomer Tarıt &lt;ültig_bie | stigte Minimal- ! Derzeitiger Neuer ürMeistbegünstigte
begünstigvng) 20-November-1027 tarif Gebrauchstarif | Generaltarit Mindesttarife
Schmalspurlokomotive mit zwei Führersitzen 8 800 124,— 156 (372) frei 7,2 (892) 14,4*) (512) 9,7 16,5 (883 a) 16,5 (883 a) 10 (1033)
Dreifache Expansions - Dampfmaschine mit
Kondensation von 600 PS . . . 0 0 +4 70 CO9 129,— 15 (372) ] 4,7 (894) 28 (610) 7 * 10,3 (894 c) 12,4 (894 c) 10 (1034)
Kompressor. (mit Kollıen) 4 wu X u 1 900 109,— 30 (372) % 5 (906d) 11,8*) (510) 9,6 | 14,7 (896 b) 29,4 (896 b) 10 (1 034)
Stehender 100-PS-Kinzylinder-Dieselmotor
ohne Schwungrad LE, 17 500 127,— 39 (372) ” 5,5 (894) 9,9*) (510) 8,1 10,4 (894 d) 12,5 (894 d) 9 ( 995)
Karussell-Drehbank a DZ 28 000 88,— 30 (372) » 4,9 (904) 31,6 (E25) 7,9 15,9 (894.d) 18 (894d) \ 6,8 (1 011)
Papiermaschine EL 94 000 | 114,— 30 (372) ” | 2,8 (906 d) 14.9 (6520) 3,7 11,5 (894 c) 14 (894 c) 10 (1034)
\Wollwebstuhl A 2C00 125,— 35 (372) » ) 6,6 (900) 27,2 (518) 6,8 11,7 (886 ) ‚16 (886) 10 (1034)
Laufkran für 5 Tonnen Nutzlast olıne elek- ,
irischen Teil. 0 a m 8 000 70, 3) (372) 5 9,4 (894) 11 *) (6252) 8,8 23,7 (895 b) | 31,5 (895 b) 10 Si 034)
Revolver-Mercerisiermaschine ..... 12 900 200,— 35 372) | 3 (902) | 7,8 (516) 6,4 6 (894 d) | 8 (894d) 10 (1.034)
iegeldruckschnellpresse .... . . .. . 920 242,— 30 (372) 2,9 (96 d) 6 (621) 3,2 6,6 (890 a) 9,9 (890a) 6,5 (1 018)
Dampf-Dreschmaschine a a 6000 95,— frei ; 5,8 (906d) , 12,3*) (622) . 10 17 (895b, M4)| 25 (895 b, M 4) 8,4 (1 027)
Betr. Frankreich: Nach dem Frar”onkurse vom 1,9 1926, 100 Fr, —=12,51M. *) Auf Grun“ 4es Provisoriums vom 5. 6. 1926 (gültig bis 20 2 1927).
Verzollungs. | Preise Canada Belgien | N ben ) Deutsch- Italien Dänemark| Japan Polen nn
Erzeugnisse Gewicht in RM Britisch, | Ver- |Angemeineıt Minimaltarif | vertragstarif Oesterreich , Vertragstarif | Meistbe-| (Neuer '. Deutschland|f, Meistbegün-
. k für 100 kg ' Vorzugs- | trags- Tarif (Meist- (Meist- ‚Vertragstarif (Meist- günsti- | Tarif) (autonomer | stigtce Kon-
in 100 kg für EB tarif tarıf | ‚egünstigung)| pe Änstigung (Meistbegünst,, | begünstigung [gungstari Avril 1926| Tarif) ventionaltarif
Schmalspurlokomotive mit zwei Führersitzen 8 800 124,— | 22 90 35 (438) 7,2 (1030) | 58 (6527 a) Od (463) 65,3 (528) | 5 (224) |31,4 (673) | 18,3 (167?)
Dreifache Expansions - Dampfmaschine mit 15 25 271/2 (453) | 3,7 (1025a) I 26,4 (528 d) 15,8 (438 b) 17,8 (396a I) | 5 (224) |15 (576)] 24,5 (1679)
Kondensation. von 600 PS}. ... .. ++ 70 000 129,— 20,3 ; (1677)
Kompressor (mit Kolben) 1. 1 900 109,— 15 25 271/2 (463) | 8,9 (1025a) | 41,4 (cx 538) iS (441c II) [| 16,4 (431a I) | 5 (224) |59,5 (587)| 29,1 er)
| . 167’)
Stehender 100-PS-Einzylinder-Dieselmotor Ms 26 2712 (453) | 4,7 (1026a) }21,7 (628d) 16,8 (438b) 32,2 (396a II) | 5 (224) |35,4 (577) | 19,6 (16719)
ohne SchwungTad u. u A aa 17 500 127,— 21,3 | (1677)
Karussell-Drehbank TTS 28 000 88,— 15 25 27‘, (453) | 6,5 (1040) 1651 (538) 23,2 (441*a II) | 36,3 (403a) | 5 (224) |33 (596)| 31 (ca)
29,2 16713)
Papiermaschine 2 4000 14, — 15 25 271/2 (453) | 3,1 (1064b) 39,4 (ex 538) 194 (441c) | 16,6 (409) [| 6 (224) |20 (602)[| 21,8 (1671)
5,4
Wollwebstulil Cr kr 2.000 126,— | 15 25 271/2 (453) | 3,8 (1048) * 4,8 (534 a) 8.8 (440 b?) fa (416) |! 5 (224) |1ı5,2 (698)| 26,2 (era) 15,7
12,8
Laufkran für 5 Tonnen Nutzlast olıne elek- 6 000 76,— ß 45 271/2 (453) ı 6,2 (1 029) 48,7 (cx 538) 50,3 (441c%) ı 43,4 (446) | 5 (224) "43,4 (583) | 33 Nom)
frischen Teil 2. hs eat ha na aa ,
Revolver-Mercerisiermaschine . . . . 1 1» 12900 200,— n 25 2712 (453) 2,4 (1041) 22,4 (538c) frei (441c) 14 (525) ' 5 (224) |1ı5 (601)| 15,4  6T4b) .
Fiegeldruckschnellpresse . . . 2. 1 1 920 242, — 15 2712 (453) ı 3,5 (1064b) 21,6 (538b) 14 (441C®) 12 (412) 5 (224) |25 (603)| 10,3 1671e)
20
Dampf-Dreschmaschine 2... 5 000 95,— 5 m 10 (447 1 9,4 (1057b) 16 (530b) 134 (439b) | 18,9 (407b) 5 (224) |20 (604)[20 (167%)
| 19,9 . .
Betrifft Deutsch Oesterreich: Die fetten Zahlen geben die durch die Umsatzsteuer erhöhte Belastung an.
Rat-ifft Palen- Nach dem Zilaty-Kurs vom 1 Sen ember 1926. 45 Zinır — 1 £ ancl
. Verzollungs-| Preise Babe aa Australien ! Spanien I Sul Britisch. ı Nieder- Südafrikanische Union Argen- |
Erzeugnisse ‚Gewicht „in RM Meistbe- Britischer | General- für beg“nstigung ı ländisch. Britisch, | Mindest-| Höchst- jui Brasilien
in 100 kg für 100 kg günstigung "orzugstarıf! tarıf deutschland Stragstarit) Indien Indien Jorzugstarifl _ tarif ==... tarif tulen —
Schmalspurlokomotire mit zwei LFührersitzen 8 800 124,— 15 (424) 40 (177) | 55 (177) 125 12,9 (648) 2,5 (81 a) | frei (29) frei frei 3 (138) 1 5 (26) I 5,3 (1 008)
Dreifache Expansions - Dampfmaschine mit - | L Ss .
Kondensation von 600 PS . . . . . 44 70 000 129,— 15 (424) 45 (176) | 60 (176) | 31 9,3 (650) 2,5 ‘81 a) | 6 (de » Y 3 (118 d) | frei | 4,7 (1 008)
Kompressor (mit Kolben) ‚1 4 1 900 109,— 15 (424) frei | 10 (175) I 46,9 11,2 (652) 2,5 (81 b) 6 (16) » ” 3 (118d) ” 5,5 (1 009)
Stehender 100-PS-Einzylinder-Dieselmotor
ohne SchwungTad- 1. 2 eh aa 17 500 127,— 15 (424) 45 (178) | 60 (178) 14,9 9,4 (650) 2,5 (81a) | 6 (16) 3 (118d) » 4,8 (1 008)
Karussell-Drehbank }. + A a 28 000 88,— 15 (424) 45 (176) | 60 (176) 34 27,3 (654) 2,5 (81 b) 6 (16) 3 (118 d) 5,5 (1 009)
Papiermaschine Kr ES 94 000 114,— 15 (421) 45 (176) | 60 (176) 11,4 14 (658°) 2,5 (81 b) 6 (16) 3 (118 d) } 5,3 (1 009)
Wollwebsiuhl En 2.000 125. — frei (424) 45 (176) | 60 (176), 65 frei (657!) 2,5 (816) 6 (16) 3 (118 d) 4,8 (1 (09)
Laufkran für 5 "Tonnen Nutzlast olıne elek- | \
trischen Teil + er DE nn 6 000 76,- 15 (424) 35 (176 d)| 50 (176 d 73,6 21. (6581!) 25 (81b) 6 (16) 3 (97) 15 (1 004)
Reovolver-Mercerisiermaschine . . . 12 ©00 200; 15 at 45 (176) ‘| 60 (176) 26 (554) drei (657%) 2,5 (81 g 6 (16! 3 (118d) D 3 (1 009)
Viegeldruckschnellpresse ...... 920 242,— 15 (424) frei |10 (169, 11,6 (579) 6.7 (658?) 2,5 (81b) | 6 (16) ; „ 3 (118d) » 15 (1 014)
Dampf-Dreschmaschine a Dar 5 000 95.— 15 (424) I 221» (165) | 35 (165) , 26,3 (570, ] 12.6 (653)12 I} frei (65) 6 (16) frei (118 a) x frei
        <pb n="57" />
        <pb n="58" />
        0:
Aus- und Einfuhr.
        <pb n="59" />
        <pb n="60" />
        A. Ausfuhr:

1. Die Maschinenausfuhr der Maschinenproduktionsländer insgesamt. Eine Zusammen-
stellung‘ der Ausfuhr und der‘ Ausfuhrüberschüsse bzw. der Einfuhrüberschüsse der Pro-
duktionsländer von Maschinen für die Jahre 1913 und 1925 ergibt folgende Tabelle:

—_ 1913 } = 1925 — [| Ausfuhr
Ausfuhr: i.vy.H; | Ueber- Ausfuhr: |! iv. HK, | Ueber- 1925 . -
Zeitwerte| der Ge- schuß ; Zeitwerte: der Ge- ‚Schuß in % von
in Mill. / samt- | in Mill: in Mill samt- - | in Mill. | 1918
RM ausfuhr RM RM ausfuhr | RM
1. Amerika
Vereinigte: Staaten 1 Ra HERNE 680,6 26,8 -- 652,3 1 279,8 34,8 +1 on) 188,0
Canada te 36,9 1,55 -— 119,6 76,7 2,1) — 166,8{ ‚208,0
»* Europa ©

Großbritannien 1 721,3 -,|° 28,4 I. :- 600,5 898,2 | 24,4 | 676.0] 124,5.

Deutschland 5.0. A, 738,4 29,0 SE 734,9 ° 20,0 [* 636,0 99,5

Rußland*).. = 341,3 En 156,1

Österreich-Ungarn bzw. Nachf.-St. 27,5 1a 34.09 98,5 2F \— 31,6' 305,8

Frankreich‘) 76,7 3,0 — 146,7 169,4 4,6 :— 42,9 221,0

Hallen US A a 18,1 0,79 -— 8320 26,3 0,7 — 127,08 145,2

Bee 62.6 250 — 25,5 58,6 16 — 3720935

Schweiz 62,3 2,508 + 28.18 125,5 3,4 + 73,5 201,0

Schweden DNA 48,9 1,9 + 24,4 90,2 2,4 bt 48,3) 184,5

Übrige europäische Länder . . 53,9 2,9 0 99,7 28 |— 172,6] 185,0

Australien-Asien

Australien-Neuseeland**) . . m 8 91 — 100,21 56,7 02 he 191,21 98,3

Yapanı. 2,1. u a . ) — 61,3 ı 12,1% 0,3 li— 109,3 288,0

Insgesamt | 2537,2 | 100,0 |+878,0 | 3675,4 | 100,0 |+1 622,2] 144,9

*) Die russische Ausfuhr erreichte nicht 1 Mill. RM.

**) Die neuseeländische Ausfuhr erreichte nicht 1 Mill. RM.

Zu der Tabelle ist folgendes zu bemerken:

Bei einer Beurteilung der Steigerung der Ausfuhr von 1913 auf 1925 ist zu berücksich-
tigen, daß eine wertmäßige Zunahme der Ausfuhr auf 150 Prozent. des Standes von 1913 bei
Ausschaltung der Preissteigerung im großen und ganzen ein Gleichbleiben der tatsächlichen
Ausfuhr bedeutet?).

Die alle anderen Staaten übertreffende Steigerung der Ausfuhr bei Österreich-Ungarn
bzw. dessen Nachfolgestaaten ist auf die Trennung Österreich-Ungarns in verschiedene
selbständige Staaten zurückzuführen, was zur Wirkung hatte, daß der frühere binnenwirt-
schaftliche Verkehr dieser Gebietsteile nun als Außenhandel erscheint.

Der in der Tabelle ausgewiesene Ausfuhrüberschuß sämtlicher Produktionsstaaten ins-
gesamt stellt denjenigen Betrag dar, der zur Befriedigung des Einfuhrbedarfs nicht selbst-
produzierender Maschinenbedarfsländer in den verschiedenen Jahren zur Verfügung stand.

Die Tabelle kann unter den verschiedensten Gesichtspunkten gelesen werden. Die
wichtigsten darin hervortretenden Verschiebungen von 1913 auf 1925 sind bereits oben be-
handelt. Es sei hier noch auf folgendes aufmerksam gemacht:

Aus der Tabelle ergibt sich, daß solche Länder, die ihre Maschinenindustrie durch hohe
Zollmauern zu schützen versuchen, gegenüber 1913 keine Ausfuhrsteigerung, sondern in den
meisten Fällen im Gegenteil nach Vorkriegswerten einen Ausfuhrrückgang ‘zu verzeichnen
haben.

2. Die Ausfuhr nach Maschinenarten: Hierüber geben die Abbildungen 8 und 9 Aus-
kunft. Untersucht man den Charakter der Ausfuhr der einzelnen Länder für sich, so ergibt
sich, daß in der Ausfuhr diejenigen Maschinenarten voranzustehen pflegen, die einen beson-
ders breiten Innenmarkt in dem Produktionsland selbst haben. So stehen an erster Stelle in

‚ 1) Da’in Kapitel 1 die Ausfuhrzahlen auf Vorkriegswerte reduziert wurden, sind hier die tatsächlichen
Werte der Nachkriegszeit wiedergegeben.

49
        <pb n="61" />
        der Ausfuhr der Vereinigten Staaten die Landmaschinen, in der Großbritanniens die. Textil-
maschinen, in der Deutschlands ebenfalls die Textilmaschinen, oder — wenn man aus diesen
die Nähmaschinen ausscheidet — die Werkzeugmaschinen. An erster Stelle in Belgiens Aus-
{uhr stehen die Bergwerksmaschinen, bei Schweden die Milchseparatoren.

3. Die Ausfuhr nach Absatzmärkten: Ordnet man die Ausfuhr der drei wichtigsten Aus-
fuhrländer, die zusammen 1913 84,2 Prozent, 1924 74,4 Prozent und 1915 79,2 Prozent des
Welteinfuhrbedarfs befriedigten, nach Absatzmärkten, so erhält ınan folgende drei Tabellen:

Die zehn wichtigsten Absatzmärkte der Vereinigten Staaten 1913 und 1924‘).
| 1913 1924 a
ii. Land | Mill. RM nn Land ii. Mill. RM
1: Canada en a 145,9 Canada 158,6
9. Großbritannien und Irland. . . . 68,5 2. Argenginiem eh EL 105,8
8 Brasilien TEEN m le hehe 30,7 3. Großbritannien und Irland 17. |. 103,2
4 MEXIKO NR AR 26,6 4. Frankteich, VOTE 70,4
6. Frankreich N 20,5 Me 59,9
6... Rußland dl ir Ve 19,9 CD N 59,5
7. Argentinien. ee 19,6 CD N 58,4
8. Australien. N 19,2 8 AUSETALCH S N 52,6
9. Cuba. 2. 18,1 O. Brasilien. 0 28,4
40 Japan O7 2 15,5 10. Südafrikanische Union . . TE 22,4
Zusammen... | 83845 IM Zusammen - a 719,2
(d. i. von der Gesamtmaschinenausfuhr (d. i. von der Gesamtmaschinenausfuhr
der Ver. St. — rd. 57%) der Ver. St. — rd. 71%)
Die zehn wichtigsten Absatzmärkte Großbritanniens 1913 und 1924).
) 1913 1924 nn
Land | Mill. RM Land *_ Mill, RM
1. Britisch-Indien. 22 A 102,1 1 Britisch-Indien X A A 186,3
9 Rußland. TIT 9 Australien 0 Ne 58,1
3 Frankreich 45,6 8 Frankreich... HI 53,8
A. Australien EN : 43,6 A. Japan 51,0
5. Argentinien ee DE 34,7 5. Südafrikanische Union . 38,2
6. Japan U Me 33,9 6. Brasilien. . au. 28,9
7; Südafrikanische Union. . 7 - 28,9 7. Belgien. , 27,1
8. Brasilien. ee # 25,9 8. Argentinien ... 24,4
9: Belgien. A 21,3 OO. Spanien. P 22,4
30. Niederlande‘. 22 19:9 AO Chin 22,0
16° 0 ur 512,2
(d. i. von der Gesamtmaschinenausfuhr (d. i. von der Gesamtmaschinenausfuhr
Großbritanniens = rd. 60%) Großbritanniens = rd. 67%)
1) Die Ziffern für 1925 liegen noch nicht vor.
Die zehn wichtigsten Absatzmärkte Deutschlands 1913, 1924 und 1925.
a 1924 2 a
Land Mill. RM Band Mill. RM Kand Mill. RM
Rußland 222 136,5 Niederlande 4. 34,9 Teaen A A 59,9
Österreich-Ungarn . 84,4 Polen. ea 0 33,0 Niederlande. .. 48,1
Frankreich 5 - 74,6 jtahen ek 31,3 Brasilien a Den 43,9
Großbritannien . . 39,9 Österreich 29:5 Rußland en 39,9
Ytahen : AA 39,2 Tschechoslowakei . 24,8 Tschechoslowakei . 34,7
Belgien 2 87,1 Brasiliens 2 23,9 Polen 34,2
Niederlande ».. . 35,0 Schweiz. 2.0. a0 23,4 Großbritannien . 33,3
Spanien A: 26,0 Argentinien 19,8 Argentinien |. 29,6
Schweiz 2. 25,6 Großbritannien . - 19,2 Schweiz 29,3
Brasilien 24.8, Schweden . 0. A. Spamen BL 4 _287
528,1 257,7 | 381.6
d. i. von der Gesamtmaschinen- ! d. i. von der Gesamtmaschinen- Cd. i. von der Gesamtmaschinen-
UStuhr Deutschlands — 72%. ausfuhr Deutschl. = 49,7%. ausfuhr Deutschl. = 51.8%.

50
        <pb n="62" />
        Wie aus den Tabellen zu ersehen ist, bestimmt sich die Größe der Absatzmärkte für die
einzelnen Ausfuhrländer nach folgenden fünf Gesichtspunkten:

1. Nach der Größe des gesamten Einfuhrbedarfs eines Landes.
Dieser bestimmt natürlich weitgehend die absolute Größe der Ausfuhr der Exportstaaten
dorthin. Hier liegt der Grund, warum z. B. Rußland und Frankreich im Jahre 1913 für alle
drei Staaten unter den ersten sechs Absatzmärkten zu finden sind. Für Frankreich gilt das-
selbe noch im Jahre 1924. Daß Deutschlands Ausfuhr dorthin so stark gesunken ist — sie
rückte sogar hinter die zehnte Stelle — liegt an der immer noch bestehenden handels-
politischen Diskrimination deutscher Maschinen in Frankreich.

2. Nach der Entfernung der Absatzmärkte von den Ausfuhr-
ländern, d. h. nach der Fracht. Die Frachtverhältnisse führen dazu, daß der europäische
Markt die Domäne der deutschen Ausfuhr darstellt, während die Vereinigten Staaten in be-
sonders hohem Maße auf dem amerikanischen Kontinent absetzen.

%. Nach den handelspolischen Verhältnissen. Ihr Einfluß macht sich
besonders bei den Absatzmärkten Deutschlands geltend; sie bewirken z. B., wie schon er-
wähnt, daß weder im Jahre 1924 noch im Jahre 1925 Frankreich unter den zehn ersten Absatz-
märkten Deutschlands zu finden ist, weiterhin, daß Italien von der dritten Stelle im Jahre 1924
an die erste Stelle im Jahre 1925 rückte, daß Polen — infolge des allerdings erst im zweiten
Halbjahr einsetzenden deutsch-polnischen Zollkrieges — im Jahre 1925 nunmehr an sechster
Stelle anstatt an zweiter Stelle wie im Jahre 1924 stand, daß Spanien, welches im Jahre 1924
überhaupt nicht unter den zehn ersten Absatzländern zu finden ist, im Jahre 1925 infolge des
abgeschlossenen Handelsvertrages an fünfter- Stelle rückte.

ı. Nach der Politischen Zusammengehörigkeit, meist verbunden mit
handelspolitischen Begünstigungen; sie bewirkt, daß der größte Teil der britischen Ausfuhr
nach den britischen Dominions geht.

B. Einfuhr.

In der folgenden Tabelle sind die zehn wichtigsten Einfuhrländer nach ihrer Größe ge-
ordnet wiedergegeben. Die Zahlen für 1925 sind nicht ganz vollständig, die Ziffern für
Australien und Brasilien mußten geschätzt werden (s. Anhang), da die amtlichen Ergebnisse
der Einfuhrstatistiken noch nicht vorliegen.

Die zehn wichtigsten Maschineneinfuhrländer der Welt.
nn 198ß 1924 1925
Masch.-Einfuhr Masch.-Einfuhr Masch.-Einfuhr
Land ‚in Mill. RM Land in Mill. RM Land in Mill. RM
Rußland. 1 341,3 Frankreich ‘0. 213,1 Kanada A 243,5
Frankreich... 223,4 Britisch-Indien . . 196,0 .. Britisch-Indien . 225,4
Kanada. 156,5 Großbritannien . 179,22 | Großbritannien . 221,3
Britisch-Indien . 139,2 Japan 178,2 1 Frankreich . 212,3
Großbritannien . . 120,8 Kanada LA 162,2 Brasilien X.) 172,8
Österreich-Ungarn . 112,4 Australien...” 140,3 Rußland . 156,1
Brasilien . . 101,9 Belgien 1 40, 134,5 Stalien. 153,3
Etalien el 101,3 Argentinien . 128,4 Australien . 145,0
Deutschland . 101,2 Niederlande . 111,3 Argentinien 142,8
Argentinien 90.6 Brasilien... 103,6 Niederlande 125,2
1 488,6 1 546,8 1797,7
d. i. von der Gesamtmaschinen- d. i. von der Gesamtmaschinen- d. i. von der Gesamtmaschinen-
einfuhr — rd. 59%. einfuhr — rd. 51% einfuhr — rd. 50%.

51
        <pb n="63" />
        <pb n="64" />
        10.
Verbrauch auf die Kopfzahl und nach Ländern.
        <pb n="65" />
        <pb n="66" />
        Berechnet man den Maschinenverbrauch der wichtigsten Staaten, dann erhält man {fol-
gende Tabelle:
Maschinenverbrauch der Welt.
(Zeitwerte.)
1913*) 1925*)
in pro Kopf in pro Kopf
Mill. RM in RM Mill. RM in RM
Gesamtverbrauch A . , 13556 22 059
davon: 1. Amerika.
Ver. Staaten! N 6122 63,5 11 475 | 99,4
Canada PA 419 | 585,9 876 98,5
Süd- und Mittelamerika . .. 359 | 4,9 509 | 6,6
2. Europa.
Großbritannien”) | 1002 | 222 2357 | 42,8
Deutschland RES MAR 2163 | 32,3 2 264 / 36,2
Rußland SENAT, 816 4,9 561 | 4,3
Österr.-Ungarn bzw. Nachf.-St.. | 566 | 11,0 | 364 12,8
Frankreich N 410 WW 13,8 570 14,5
Übr. europ. Maschinenproduk-
tionsländer A U 893 1 1 133 | 1.332 | 13,3
Übrig. europ. Länder 160 LI 3,5 2111 2,9
3. Australien-Asien.
Australien... 152 ® 330 279 1 46,5
Neuseeland... 24 24,0 47 33,6
Brit.-Indien . 139 0,4 2250 4 0,7
China Ve 20 0,06 88 0,2
Ta an LO9 2,0 381 6.4
4. Afrika,
Südafr. Union . 5 A „1

*) Für einige Länder — nicht aber für die drei Hauptproduktionsländer — beziehen sich die An-
gaben auf andere Jahre als die angegebenen. Bezüglich der Einzelheiten sei auf die beiden Tabellen im An-
hang (Punkt 10) verwiesen.

as Die Ziffern für Großbritannien verstehen sich auch für das Jahr 1925 einschl. Irland. Ohne den
Age Freistaat ergibt sich für Großbritannien im Jahre 1925 ein Maschinenverbrauch pro Kopf von
IL, -

Vergleicht man die drei Hauptproduktionsländer für Maschinen als Verbrauchsgebiete
miteinander, so fällt der außerordentliche Unterschied in der Größe des Verbrauchs auf.
Dieser Unterschied ist nicht nur in der absoluten Größe vorhanden — dieser erklärt sich zu
einem großen Teil durch die verschiedene räumliche Größe der drei Wirtschaftsgebiete —,
sondern auch in dem Verbrauch pro Kopf der jeweiligen Bevölkerung.

Hierfür kommen als Erklärungsgründe in Betracht:

1. Die deutsche Ziffer ist im Jahre 1925 deshalb niedriger als die der beiden anderen
Länder, weil in Deutschland eine noch relativ große landwirtschaftliche Bevölkerung vor-
handen ist. Zwar hat Amerika diese auch; jedoch ist dort die Landwirtschaft viel stärker
industrialisiert, d. h. sie geht unter viel stärkerer Maschinenverwendung von statten als in
Deutschland. Daß die englische Zahl für 1925 höher liegt als die deutsche, hat z. T. seine
Ursache in der geringeren Bedeutung der Landwirtschaft.

2. Da die Maschine die Arbeitskraft ersetzen kann, hängt das Ausmaß ihrer Verwendung
von dem Stand von Lohn und Zins ab (vgl. das in Kapitel 4 A Gesagte). Je niedriger der
Zins und je höher der Lohn, desto stärker die Maschinenverwendung und umgekehrt. Und da

55
        <pb n="67" />
        in den Vereinigten Staaten der Zins niedriger als in Deutschland, der Lohn aber etwa dreimal
so hoch ist, so ist damit ohne weiteres ein wesentlicher Erklärungsgrund für den höheren Ma-
schinenverbrauch dort gegeben. Dasselbe gilt in kleinerem Ausmaß für England und Deutsch-
land. Sicherlich ist die verschiedene Lohnsteigerung‘ gegenüber der Vorkriegszeit als ein
Grund dafür anzusehen, daß der Maschinenverbrauch pro Kopf in England stärker gestiegen
ist als in Deutschland.

3. In den Vereinigten Staaten ist der Zuwachsbedarf, da dort die wirtschaftliche Ent-
wicklung.eine schnellere als in Europa ist, größer als in Deutschland und England.

4. In Deutschland wirkte die im letzten Vierteljahr 1925 einsetzende Krise verbrauchs-
mindernd,

Diese Gründe erklären den verschiedenen Verbrauch pro Kopf in den Vereinigten Staaten
und den beiden europäischen Ländern.

Für die übrigen Länder ergeben sich große Unterschiede in den Bedarfszahlen pro Kopf.
Eine ähnliche Ziffer wie die Vereinigten Staaten weist nur Canada auf. Es folgen dann
Australien, Großbritannien und Deutschland. Die australische Ziffer ist vor allem wegen der
dünnen Bevölkerung so außerordentlich hoch.

In den Industrieländeri Europas (außer Großbritannien und Deutschland) beträgt der
Maschinenverbrauch pro Kopf der Bevölkerung im Durchschnitt etwa 13 RM., in den Balkan-
staaten und anderen weniger industrialisierten Ländern Europas, insbesondere in Rußland,
hält er sich noch unter 5 RM.

Bei den Rohstoffländern erhalten wir zum Teil Maschinenverbrauchszahlen pro Kopf der
Bevölkerung, die an die Ziffern der Industriestaaten Europas herankommen. Wir haben
z. B. für Cuba einen Maschinenverbrauch von 22 RM., für Argentinien einen solchen von
16 RM. pro Kopf. Die Zahlen lassenssich zu einem Teil aus denselben Tatsachen erklären, die
auch für die Vereinigten Staaten als maßgebend abgeleitet wurden: industrialisierte Land-
wirtschaft, großer dynamischer Bedarf und Lohnhöhe.

Die niedrigsten Zahlen weisen China und Britisch-Indien auf, die einen Verbrauch
pro Kopf von 0,7 und 0,2 RM. haben. Diese beiden Ziffern lassen erkennen, daß die Maschinen-
verwendung in der Welt und damit die Ausfuhr der Exportstaaten noch einer starken
Steigerung fähig ist.

56
        <pb n="68" />
        11.
Preise.
        <pb n="69" />
        <pb n="70" />
        Fortlaufende monatliche Angaben über Maschinenpreise liegen nur für Deutschland vor.
In der folgenden Tabelle sind die vom deutschen Statistischen Reichsamt monatiich ver-
öffentlichten Maschinenindexziffern zu Jahresdurchschnitten zusammengefaßt:
Indexziffern der Maschinenpreise in Deutschland.
(Basis Juli 1914 — 100.)
Jahres- / Jahres- Yaprcnr
durchschnitt | durchschnitt von
1924 1925 10 Monaten
1926
Maschinen insgesamt . ...... 61 1407 0 145,4
Landwirtschaftliche Maschinen . . 132,8 129,0 130,0
Metallbearbeitungsmaschinen . . . 135,4 143,6 144,8
Holzbearbeitungsmaschinen KA Ma 135,1 137,1 135,5
Verbrennungsmotoren An NT | 125.5 122,3 118,5
Schreibmaschinen . 103.3 99.7 99,5

59
        <pb n="71" />
        <pb n="72" />
        12.
Industrielle Organisation, Ein- und Verkaufsverbände.
        <pb n="73" />
        <pb n="74" />
        Die Wirtschaftsverbände der Maschinenindustrie für die verschiedenen Länder sind, so-
weit Angaben darüber zur Verfügung standen, aus folgender Tabelle ersichtlich:
Wirtschaftsverbände der Maschinenindustrie.
(Spitzenverbände.)
Land Name des Verbandes
1. Ver. Staaten. . . . American Supply and Machinery Manufacturers’ Association, New York.
2. Großbritannien‘... British Engineers’ Association, London.
3. Deutschland . . . . Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten (VDMA), Berlin-Charlottenburg.
4. Frankreich . . . . Federation des syndicats de la construction me&amp;canique, Electrique et metallique
de France, Paris.
5. SCHWEIZ de Verein schweizerischer Maschinenindustrieller, Zürich.
6. Schweden. .‘. . . Sveriges Maskinindustriförening, Stockholm.
7. Tschechoslowakei . . Ceskoslovensky svaz strojiren a zivnesti stronikyscw (Tschechoslowakischer Ver-
band der Maschinenfabriken und Maschinengewerbe), Prag.
3. Österreich... Verband der österreichischen Maschinenindustrie, Wien.
Verein der Montan-, Eisen- und Maschinen-Industriellen in Österreich, Wien.
DB Ungarn 00 A Landesverein der ungarischen Eisenwerke und Maschinenfabriken, Budapest,
10. Norwegen . | De mekaniske verksteders landsforening, Oslo.

Zu dieser Aufstellung ist noch zu bemerken:

Zu 1. Aus den hier zur Verfügung stehenden Angaben!) ist nicht ersichtlich, ob der ge-
nannte Verband (American Supply and Machinery Manufacturers’ Association) der Spitzen-
verband der amerikanischen Maschinenindustrie ist oder ob es in den Vereinigten Staaten
überhaupt keinen, die gesamte Maschinenindustrie zusammenfassenden Zentralverband (wie
z. B. in Deutschland), sondern nur Fachverbände für die einzelnen Zweige der Maschinen-
industrie gibt. Eine dem „Verein Deutscher Ingenieure“ ungefähr entsprechende Organi-
sation besteht in der „Machinery Builders’ Society‘, New York, beides Personenvereini-
gungen zur Behandlung technischer Fragen.

Zu 3. Der Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten ist die wirtschaftspolitische Ge-
Ssamtvertretung der deutschen Maschinenindustrie. Die Behandlung der einzelnen Sonder-
aufgaben ist den 95 dem Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten angeschlossenen Fach-
verbänden überlassen, die ihrerseits wieder in 13 Fachverbandsgruppen zusammengefaßt sind.

Diese sind:

{iruppe I. Werkzeugmaschinen und Maschinenwerkzeuge.
; II. Textilmaschinen, einschl. Textilmaschinenzubehör, -werkzeuge und Ma-
schinennadeln.
N III. Landmaschinen und -geräte.
E LV. Lokomotiven.
V. Kraftmaschinen.
Arbeitsmaschinen.
ıTütten-, Stahl- und Walzwerksanlagen und -maschinen.
v ı. Mechanische Fördermittel (Krane, Aufzüge, Hebezeuge usw.) und
Waagen.
® Maschinen für die Papierindustrie und für das graphische Gewerbe.
N Maschinen für die Nahrungs-, Genußmittel- und chemische Industrie.
; zerkleinerungs- und Aufbereitungsmaschinen.
ondermaschinen und Maschinenteile.
A. Apparate.
*) United States Departement of Commerce: Trade Association Activities, Washington 1923, S. 353 ff.

63
        <pb n="75" />
        ‚Im Reichsverband der. Deutschen Industrie, der. alle deutschen Industriezweige umfaßt,

bildet der Verein Deutscher. Maschinenbau-Anstalten: die Fachgruppe Maschinenbau: Außer-
dem liegt bei ihm die Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft der Eisen verarbeitenden
Industrie (AVI).

Die Behandlung der Arbeiterfragen erfolgt.nicht durch den Verein Deutscher Maschinen-
bau-Anstalten, sondern durch einen besonderen Arbeitgeberverband, den Gesamtverband
Deutscher Metallindustrieller, der bezirklich gegliedert ist.

Für die Behandlung der technischen Fragen besteht der Verein Deutscher Ingenieure;
während der Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten eine Vereinigung von Firmen und
Verbänden ist; stellt der Verein Deutscher Ingenieure eine Personenvereinigung dar.

Zu 8. Für Österreich ist der an erster Stelle genannte ‚, Verband der österreichischen
Maschinenindustrie‘ . der Spitzenverband des:Maschinenbaues, welcher einen Unterverband
des „Hauptverbandes der Industrie Österreichs“ bildet und den größten Teil der: öster-
reichischen Maschinenindustrie umfaßt, wenn auch einzelne Maschinenfabriken, u. a. auch
Lokomotivfabriken, dem „Verein der Montan-, Eisen- und Maschinen-Industriellen in Öster-
reich“ angehören. Einige Maschinenfabriken sind sowohl dem ersteren als auch dem letzteren
angeschlossen.

641
        <pb n="76" />
        Anhang.
Statistisches Material.
        <pb n="77" />
        <pb n="78" />
        Vorbemerkungen
zum
statistischen Material.
        <pb n="79" />
        <pb n="80" />
        Der gegenwärtige Stand
der internationalen Maschinenstatistik.

Internationale Vergleiche des Zustandes und der Entwicklungstendenzen von Zweigen
der Fertigindustrie sind infolge des ungenügenden statistischen Materials außerordentlich
schwierig. Auch auf dem Gebiete des Maschinenbaues ist das vorhandene Zahlenmaterial
mangelhaft. Einmal stehen über die Maschinenindustrie vieler Länder überhaupt keine
ziffernmäßigen Angaben zur Verfügung, zum andern aber sind die vorhandenen Statistiken
in ihreın Inhalt und ihrem methodischen Aufbau so verschiedenartig und teilweise so unvoll-
kommen, daß mit ihnen internationale Vergleiche in vielen Fällen unmöglich sind. Es ist
also notwendig, dem beigefügten statistischen Material folgende kritische Bemerkungen vor-
anzuschicken:

A. Vorhandene bzw. fehlende Statistiken.

Zu Punkt 2) Produktionskapazität. — Genaue Angaben über die Produktionskapazität der
Maschinenindustrie fehlen für alle Länder. Über die Methoden einer annähernden Berech-
nung ist oben im zusammenfassenden Teil das Notwendige gesagt.

Zu Punkt 3) Tatsächliche Produktion. — Das wichtigste Material zur Beurteilung des
Maschinenbaues der Welt sind Statistiken über den Produktionsumfang dieses Industrie-
zweiges in den verschiedenen Ländern. Hier bestehen größere Lücken, so daß man, um über-
haupt ein Bild von der internationalen Verbreitung des Maschinenbaues zu geben, teilweise
auf Schätzungen angewiesen ist. Von den insgesamt 21 Ländern, welche eine Maschinen-
inGustrie in nennenswertem Umfange besitzen*), veranstalten, soweit bekannt, nur 9
regelmäßige amtliche Erhebungen über den Produktionswert ihres Maschinenbaues. Es sind
dies — ohne Berücksichtigung der Vergleichbarkeit der betreffenden Statistiken — die Länder:
Vereinigte Staaten (früher alle fünf, jetzt alle zwei Jahre), Schweden (jährlich), Kanada
(jährlich), Niederlande (jährlich seit 1920), Dänemark (jährlich), Ungarn (jährlich), Australien
(jährlich), Neuseeland (jährlich) und Rußland (jährlich). In Großbritannien ist im Jahre 1925
eine anıtliche Produktionserhebung durchgeführt worden, deren Ergebnisse jedoch noch nicht
vorliegen. Für Großbritannien und für Deutschland stehen aber Ergebnisse von privaten Er-
hebungen (Erhebungen von Spitzenorganisationen) zur Verfügung. Für Frankreich, die
Schweiz, Belgien, Tschechoslowakei, Österreich, Italien, Polen, Norwegen und Finnland
fehlen Produktionsziffern. Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, daß für das eine oder
andere dieser Länder noch private Produktionsstatistiken vorhanden, aber nicht veröffent-
licht sind.

Zu Punkt 4) Zahl der beschäftigten Arbeiter, Zahl der Arbeitslosen. — Einen Anhalts-
punkt für den Produktionsumfang einer Maschinenindustrie bieten bei einem Fehlen von
Produktionsstatistiken Angaben über die Beschäfti gungszahl bzw. Arbeiter-
zahl der betreffenden Industrie. In Verbindung mit Produktionsstatistiken dienen sie
weiterhin zur Beurteilung der Bedeutung des Produktionsfaktors Arbeit in den verschiedenen
Maschinenindustrien. Als Quellen kommen hier einmal die allgemeinen, in verschiedenen
van !) Es sind dies (ungefähr in der Reihenfolge ihrer Maschi enausfuhrgröße nach dem Kriege): Ver-
cinigte Staaten von Amerika, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Schweiz, Schweden, Kanada, Nieder-
lande, Belgien, Tschechoslowakei, Österreich, Italien, Dänemark, Ungarn, Japan, Polen, Norwegen Finnland,
Australien, Neuseeland und Rußland. 2

69
        <pb n="81" />
        Zeitabständen wiederholten Volks-, Berufs- oder Betriebszählungen in Betracht, deren Er-
gebnisse für eine Reihe von Ländern vorliegen, größtenteils jedoch entweder veraltet oder
aus methodischen Gründen nicht verwertbar sind. In den oben erwähnten neun Ländern,
welche amtlicherseits jährlich oder alle zwei Jahre Produktionsstatistiken durchführen, wird
gleichzeitig auch die Beschäftigten- bzw. die Arbeiterzahl erhoben. Weiter liegen für
mehrere Länder Zählungsergebnisse von Gewerbeaufsichtsbehörden (Deutschland, Schweiz,
Schweden) oder Versicherungsbehörden vor (Großbritannien, Österreich, Norwegen). Schließ-
lich sind private Erhebungen durchgeführt für die deutsche Maschinenindustrie (fortlaufende
Verbandsstatistik) und für Österreich (Erhebung des Metallarbeiterverbandes). Es fehlen
neuere statistische Angaben für Frankreich, Belgien, Tschechoslowakei, Italien, Polen und
Finnland.

Das Material! über Beschäftigungsradund Arbeitslosigkeit ist ebenfalls
noch lückenhaft. Es stammt zum Teil von Industrie- oder Arbeitgeberverbänden, zum Teil von
Arbeitnehmerorganisationen bzw. staatlichen Versicherungsbehörden. Statistiken der ersteren
Art stehen fortlaufend zur Verfügung für Deutschland und die Vereinigten Staaten. Ziffern
über Arbeitslosigkeit?), und zwar meist Erhebungen der Metallarbeitergewerkschaften, liegen
vor aus den Ländern: Großbritannien (Gewerkschaftsziffern für Metallindustrie sowie Ma-
schinen- und Schiffbau, ferner Angaben der Versicherungsbehörden für den Maschinenbau),
Deutschland, Schweiz, Schweden, Kanada, Niederlande, Belgien, Österreich (Wien), Italien,
Dänemark (Schmiede- und Maschinenarbeiter), Ungarn, Norwegen, Australien. Es fehlen
Angaben für Frankreich, Tschechoslowakei, Japan, Polen, Finnland, Rußland.

Zu Punkt 5) Arbeitsstunden, Arbeitsleistung. — Noch spärlicher ist das Material bezüg-
lich der Arbeitszeiten in der Maschinenindustrie, da es hier nicht so sehr auf die ge-
setzliche oder tarifliche Regelung der Arbeitszeit ankommt, wofür die zahlenmäßigen An-
gaben meist ausreichend sind, als vielmehr auf die tatsächliche Arbeitszeit. Denn von den
gesetzlich oder tariflich gestatteten Ausnahmen wird in der Regel überall weitgehend Ge-
brauch gemacht, während andererseits in Krisenzeiten vielfach mit verkürzter Arbeitszeit
gearbeitet wird. Mit dieser Einschränkung bestehen statistische Angaben betr. Arbeitszeit
für die Vereinigten Staaten, Deutschland, Frankreich, Schweiz, Kanada, Niederlande, Öster-
reich-Ungarn, Italien, Dänemark, Norwegen, Finnland, Australien und Neuseeland, aber in
der Hauptsache nur für einige wenige Zeitpunkte, wohingegen fortlaufende monatliche Er-
hebungen über die Arbeitszeit in Maschinenbaubetrieben, soweit bekannt, nur in Deutschland
durchgeführt werden (Statistik des Vereins Deutscher Maschinenbau-Anstalten).

Bezüglich der Arbeitsleistung im Maschinenbau liegt kein brauchbares
Material vor.

Zu Punkt 6) Arbeitslöhne. — Hinsichtlich der Arbeitslöhne im Maschinenbau der ver-
schiedenen Länder besteht infolge der sozialpolitischen Interessennahme zahlreiches Material.
Wegen der verschiedenartigen Methodik ist es jedoch vielfach zu internationalen Vergleichen
nicht geeignet:

Zu Punkt 7) Verwendete Rohstoffe. — Bezüglich der Rohstoffversorgung der Maschinen-
industrie ist das vorliegende Material insofern nicht genügend, als für die meisten Länder
keine Angaben über den Anteil des gesamten Rohmaterials und den Anteil einzelner Roh-
und Hilfsstoffe am Gesamtwert des Fertigproduktes zur Verfügung stehen. Lediglich ein Teil
derjenigen Länder, welche regelmäßig amtliche Produktionserhebungen durchführen, erfassen
gleichzeitig auch den Wert der zur Produktion benutzten Roh- und Hilfsstoffe. Es sind dies
die Länder, die sich auch in anderen Punkten durch besondere Vollständigkeit der Statistiken
auszeichnen, nämlich die Vereinigten Staaten, Australien, Neuseeland, Kanada sowie Ungarn®).

Zu Punkt 8) Zolltarife, Ein- und Ausfuhrverbote und -befreiungen. — Material. über die
handelspolitischen Verhältnisse (Zölle, Einfuhrbeschränkungen usw.) in den Maschinenabsatz-
ländern der Welt ist, da es sich meist um gesetzliche Maßnahmen handelt, in ausreichendem
Maße vorhanden.

2) Für Deutschland auch Ziffern des Anteils der Kurzarbeiter an der Gesamtzahl der Gewerkschafts-
mitglieder...

3) Die Ausführungen zu diesem Punkt befinden sich oben im zusammenfassenden Teil.

70
        <pb n="82" />
        Zu Punkt 9) Aus- und Einfuhr. — Auf dem Gebiete der Außenhandelsstatistiken kann
man, von den methodischen Mängeln mancher Statistiken allerdings abgesehen, im großen
und ganzen Vollständigkeit feststellen. Wenn in den Außenhandelstabellen des Anhangs
(Tabellen 1a und b, 2a und b) einige Lücken vorhanden sind, so handelt es sich entweder um
Länder, bei denen in einigen Nachkriegsjahren durch völlige Entwertung der Landeswährun-
gen die Angabe von Werten unmöglich war (Deutschland 1920—1922 bzw. 1923, Österreich
1921, Ungarn 1920—1923, Baltische Staaten 1920—1922, Polen 1920—1921, Rußland 1920) oder
um solche Länder (meist reine Einfuhrländer), deren letztjährige Außenhandelsstatistiken bis-
her noch nicht zur Verfügung standen (Portugal, Dänemark, Bulgarien; Griechenland,
Marokko, Niederl.-Indien, Australien, Brasilien, Chile, Columbien)*), oder um einige Länder,
für welche für einzelne Jahre keine Einfuhrergebnisse vorlagen (Portugal 1913, Jugo-
slavien 1913, Marokko 1908, Neuseeland 1913, 1920 bis 1921, Mexiko 1922, Cuba 1920—1925),
endlich um einige am gesamten Welthandel in geringerem Maße beteiligte Länder, für welche
überhaupt keine oder unvollkommene Einfuhrstatistiken zur Verfügung stehen (wie Türkei,
Algier, Tunis, Peru, Bolivien, Uruguay, Colombien). In den zwei Hauptzusammenstellungen
konnten jedoch diese Lücken zu einem großen Teil durch Schätzungen ausgefüllt werden.

Zu Punkt 10) Verbrauch auf die Kopfzahl und nach Ländern. — Ziffernmäßige Angaben
über den Bedarf eines Landes ergeben sich aus den betreffenden Maschineneinfuhrziffern, bei
Maschinenproduktionsländern in Kombination mit den Produktions- und den Ausfuhr-
statistiken. Das zu dem Punkte 3 und 9 Gesagte gilt also auch für diesen Punkt.

Zu Punkt 11) Preise. — Statistiken über die Preisgestaltung im Maschinenbau sind bisher
nur ganz vereinzelt veröffentlicht worden, und zwar für einige Landmaschinenarten in den
Vereinigten Staaten sowie monatliche Indexziffern der Maschinenpreise für Deutschland (nach
den Erhebungen des Statistischen Reichsamts).

Zu Punkt 12) Industrielle Organisation, Ein- und Verkaufsverbände. — Material zur Be-
urteilung der industriellen Organisation des Maschinenbaues der Welt endlich, liegt nur sehr
unvollkommen vor. Von einzelnen Ausnahmen abgesehen, stehen sowohl über die Bedeutung
der Verbände der Maschinenindustrie im Rahmen der einzelnen Volkswirtschaften und ihre
innere Organisation und Verbandstätigkeit als auch über die Verbreitung und Tätigkeit von
Kartellen und Trusts keine ausreichenden Angaben zur Verfügung. Die vorliegende Denk-
schrift beschränkte sich infolgedessen auf die Nennung der wirtschaftlichen Spitzenverbände
des Maschinenbaues in den einzelnen Ländern”).

B. Methodisches zur Maschinenstatistik.

I. Allgemeines.

1. Abgrenzung der Maschinenindustrie.

Alle internationalen Vergleiche von Maschinenstatistiken sind vor allem deshalb er-
schwert, weil sich bisher keine international einheitliche Auffassung der Begriffe ‚Maschine‘
und „Maschinenbau“ durchgesetzt hat. So z. B. wird die Produktion des Maschinenbaues
vielfach mit anderen Zweigen der Metallindustrie zusammengefaßt, so daß es dann unmöglich
ist, den Produktionsumfang der „reinen‘“ Maschinenindustrie festzustellien®). Es erscheint
deshalb als ein besonders dringendes Erfordernis, daß international eine einheitliche Ab-
grenzung des Begriffes „Maschine“ vorgenommen wird. Das gleiche gilt für eine internatio-
nale Verständigung über getrennte Erfassung der Produktion von Gießereierzeugnissen und
Maschinen und über die Abgrenzung des Maschinenbaues gegenüber Reparaturwerkstätten. _

Bei der Zusammenstellung des Materials für diese Denkschrift wurden, soweit dies mög-
lich war, außer den regelmäßig als Maschinen angesehenen Erzeugnissen — entsprechend dem

Arbeitsgebiet des Vereins Deutscher Maschinenbau-Anstalten — auch folgende Maschinen-
arten mitberücksichtigt:

*) Für Tschechoslowakei und Norwegen sind die genauen Ausfuhrziffern erst aus den bisher
noch nicht erschienenen Jahresbänden für 1925 zu ersehen.

°) Vgl. die Aufstellung oben im zusammenfassenden Teil.

°) Bei der Zusammenstellung des Materials für die vorliegende Denkschrift wurden die Produktions-
En ie benhandelszahlen nach Möglichkeit „bereinigt“, was teilweise allerdings nur mit Hilfe von Schätzungen

Z71
        <pb n="83" />
        Büromaschinen (Schreib- und Rechenmaschinen, Registrierkassen, Kopierpressen, Ver-
vielfältigungsmaschinen usw.),

Näh- und Strickmaschinen für den Hausbedarf (neben den industriellen),

andere Hauswirtschaftsmaschinen (Wasch-, Wringmaschinen usw.),

Lokomotiven (außer elektrischen),

andere Zugmaschinen (Traktoren, Lokomobilen usw.),

Kraft- und Arbeitsmaschinen für Wasser-, Land- und Luftfahrzeuge (soweit nicht in
untrennbarer Verbindung mit diesen),

maschinelle landwirtschaftliche Geräte (Pflüge, Eggen, Walzen, Pferderechen usw.),

maschinelle Werkzeuge (Preßlufthämmer usw.),

Waagen (Wiegevorrichtungen — soweit nicht zur Feinmechanik gehörig wie Brief- und
Apothekerwaagen),

alle fertigen (bearbeiteten) Maschinenteile (Bestandteile, Ersatz- und Zubehörteile),

Armaturen für Dampf- und Wasserleitung (Hähne, Ventile, Schieber).

Dagegen werden als nicht zur Maschinenindustrie gehörige Erzeugnisse unberück-
sichtigt gelassen bzw. eliminiert:

elektrische Generatoren, Dynamos, Transformatoren, Motoren und andere elektrische
Maschinen,

elektrische Apparate (Telephone, Telegraphenapparate, Radioapparate, Signalanlagen
usw.),

Dampfkessel, Dampfgeneratoren und Dampfkesselzubehör,

nichtmaschinelle Behälter, Tanks usw.,

Tahrräder, Motorräder, Automobile, Schiffe, Eisenbahnwaggons, Luftfahrzeuge, Wagen
und andere Fahrzeuge,

nichtmaschinelle landwirtschaftliche Werkzeuge und Geräte (Sensen, Sicheln, Spaten,
Schaufeln, Handhacken, Handrechen usw.),

Brücken- und andere Hochbaukonstruktionen,

Uhren, Zähler, Gas- und Wassermesser, optische und medizinische Instrumente und
Apparate, photographische und kinematographische Aufnahme- und Projektions-
apparate, Verkaufsautomaten und andere feinmechanische Erzeugnisse.

2. Klassifizierung der Maschinenbauerzeugnisse,

Auch in diesem Punkte mangelt es bei den Statistiken verschiedener Länder einesteils an
Klarheit der Einteilungsprinzipien und an genügender Unterteilung, um die Verhältnisse bei
einzelnen wichtigen Maschinenarten erkennen zu können, andernteils an internationaler Ein-
heitlichkeit und damit Vergleichbarkeit, insbesondere bei Produktions- und Außenhandels-
statistiken sowie auf dem Gebiete des Zollwesens.

Allerdings wird sich eine solche Klassifizierung in den verschiedenen Ländern oft nach
reinen Zweckmäßigkeitsgründen richten müssen, insbesondere nach dem jeweiligen Umfang
der betreffenden Unterzweige. Für die Zwecke einer internationalen Maschinenstatistik er-
scheint es jedoch erforderlich, daß für die wichtigsten Maschinengruppen eine international
einheitliche Liste aufgestellt wird, um wenigstens für diese internationale Vergleiche zu er-
möglichen bzw. zu erleichtern. Die Einfügung und Einteilung der Maschinen in dem gemäß
den Beschlüssen der Brüsseler Konferenz von 1913 geschaffenen „Internationalen Warenver-
zeichnis‘, dürfte auf die Dauer den Ansprüchen der an den Maschinenaußenhandelsstatistiken
interessierten Kreise nicht genügen.

3. Mengeneinheiten der Erhebungen.

In Produktions- wie Außenhandelsstatistiken werden vielfach nur Werte angegeben,
ohne gleichzeitig auch Gewichts- oder Stückzahlen zu erfassen. Daß dies vom
statistischen und industriellen Standpunkt aus ein großer Mangel ist, ergibt sich insbesondere
aus den Verhältnissen der Nachkriegszeit, wo bei einem Fehlen von Gewichts- oder Stück-

72
        <pb n="84" />
        angaben wegen der starken Schwankungen des Geldwertes, insbesondere bei Ländern mit
Währungsentwertung, jeglicher Maßstab für die Beurteilung des effektiven Produktions- bzw.
Absatzvolumens verloren ging.

II. Spezielle Statistiken.

Es wären hier zunächst alle diejenigen Mängel zu erwähnen, die bei allen Industrie-
zweigen, nicht nur beim Maschinenbau, internationale Vergleiche erschweren. Hierin gehört
es z. B., wenn bei Produktionsstatistiken nur der Wert des Endprodukts, nicht auch der
Wert erfaßt wird, den der betreffende Fertigindustriezweig dem verwendeten Material hinzu-
gefügt hat; bei Produktions- und Außenhandelsstatistiken wird die internationale Vergleich-
barkeit insbesondere dadurch beeinträchtigt, daß sich die Statistiken einiger Länder nicht auf
Kalenderjahre, sondern auf Fiskal- oder Wirtschaftsjahre beziehen. Es sei ferner auf die
verschiedenartigen und teilweise unzulänglichen Methoden der Wertfeststellung bei den
Außenhandelsstatistiken verwiesen, endlich auf das Gebiet der Lohnstatistiken, deren mannig-
faltige methodologischen Probleme in den verschiedenen Ländern auch ganz verschiedene
Lösungen gefunden haben, so daß ein Vergleich der Löhne von Land zu Land außerordentlich
erschwert ist. Auf solche Mängel kann hier jedoch nicht näher eingegangen werden. Es sind
vielmehr nur solche Fragen hervorzuheben, die für den Maschinenbau eigentümlich sind.

1. Bei Auftragseingangs-, Produktions-, Versand-, Absatz- und Umsatzstatistiken ist für
den Maschinenbau die meist außerordentlich lange Lieferfrist zu berücksichtigen, so daß Auf-
tragseingang und Versand zeitlich verhältnismäßig weit auseinanderliegen können. Ferner
spielt die Vorratsanfertigung nur in einzelnen Zweigen eine bedeutende Rolle. In anderen
kommt sie überhaupt nicht vor. Eine besondere Behandlung erfordert weiterhin das Reparatur-
geschäft, um Versand- und Umsatzstatistiken vergleichbar zu machen.

2. Bei Beschäftigtenstatistiken der Moaschinenindustrie wäre es außerordentlich
wünschenswert, wenn neben dem zahlenmäßigen Verhältnis von Angestellten (Beamten) und
Arbeitern auch das Verhältnis der gelernten, angelernten und ungelernten Arbeiter sowie der
Lehrlinge zur Gesamtarbeiterzahl festgestellt würde. Es bedeutet z. B. einen großen Mangel
der amtlichen amerikanischen Statistik, daß sie nicht auch den Anteil der ungelernten Hilfs-
arbeiter an der Gesamtarbeiterzahl festellt. Als vorbildlich kann in dieser Beziehung die Ver-
bandsstatistik des Vereins Deutscher Maschinenbau-Anstalten gelten.

3. Bei den Außenhandelsstatistiken ist noch einmal auf die Notwendigkeit der einheit-
lichen Abgrenzung der Maschinenbauerzeugnisse gegenüber verwandten Erzeugnissen und
auf die einheitliche Klassifizierung der Maschinen hinzuweisen.

Ferner spielt die Kennzeichnung des Veredelungsverkehrs (Reparaturen) für den Ma-
schinenbau eine besondere Rolle. Es gibt z. B. ein völlig falsches Bild der Ausfuhrtätigkeit
einer Maschinenindustrie, wenn die zur Wiederausfuhr gebrachten reparierten Maschinen mit
ihrem vollen Wert bzw. Gewicht in die Außenhandelsnachweisungen einbezogen werden.

zo
        <pb n="85" />
        <pb n="86" />
        Zu Punkt 3.
‚Die tatsächliche Produktion.
        <pb n="87" />
        <pb n="88" />
        1. Vereinigte Staaten.
a) Quellen und Methodik der Statistik.

In den Vereinigten Staaten fanden vor dem Kriege alle fünf Jahre (1909 und 1914), nach
dem Kriege alle zwei Jahre (1919, 1921, 1923 und 1925) amtliche Produktionserhebungen statt,
deren Ergebnisse im ‚Statistical Abstract of the United States“!) veröffentlicht sind. Die
Erzeugung der Maschinenindustrie ist in mehreren Positionen ausgewiesen, wobei jedes
Unternehmen*) nach seinem Haupterzeugnis klassifiziert ist.) In Betracht kommen folgende
Positionen:

1. Agriculture implements (Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte);

2. Foundry and machine-shop products (Gießerei- und Maschinenbauerzeugnisse);

3. Cash registers and calculating machines (Registrierkassen und Rechenmaschinen);

4. Locomotives, not made by railroad companies (Lokomotiven, ausschließlich der von

Eisenbahngesellschaften gebauten);

B.A Pumps (Pumpen)*);

o. Scales and balances (Waagen);

/. Sewing machines, cases and attachments (Nähmaschinen einschließlich Gestellen und

Zubehör);

8. Typewriters and supplies (Schreibmaschinen einschließlich Zubehör);

9. Washing machines and clothes wringers (Wasch- und Wringmaschinen);

10. Windmills (Windmühlen, Windmotoren);

11. Engines and water wheels (Kraftmaschinen und Wasserräder)*), 6);

12. Gas machines and gas and water meters (Gasmaschinen und Gas- und Wasser-

messer) °);

13. Machine tools (Werkzeugmaschinen für Metallbearbeitung)”);

14. Textile machinery and parts (Textilmaschinen und Teile davon)”).

Diese Positionen enthalten in bedeutendem Umfange auch Erzeugnisse, die nicht als
Maschinen gelten können, z. B. die Position Nr. 1 neben Maschinen und maschinellen Ge-
räten auch einfache nicht-maschinelle Geräte und Werkzeuge, wie Sensen, Sicheln, Hacken,
Spaten usw., welche allerdings innerhalb der Gesamtproduktion nicht allzusehr ins Gewicht
fallen dürften. Ein schwerwiegender methodischer Mangel ist jedoch die Einbeziehung der
Gießereierzeugnisse bei der Position Nr. 2 (Foundry and machine-shop products), da hiermit
einerseits auch die Erzeugung von sogenanntem Handelsguß (für Bauzwecke, Haushaltungs-
gegenstände usw.) einbegriffen ist, andererseits die Produktion an Maschinenguß vielfach
doppelt gezählt ist, nämlich einmal als Gießereiprodukt und zweitens im Werte des End-
produktes®). Eine Eliminierung der Gießereiprodukte aus dieser Position ist auch schätzungs-
weise nicht möglich. Die Einbeziehung einiger nicht in Stahl- und Walzwerken hergestellter
Eisen- und Stahlprodukte (‚Iron and steel, processed and welded‘“ und „steel barrels, drums,
S 1) Ergebnisse für 1919 im Stat. Abstract 1912; für 1914, 1919, 1921 und 1923 im Stat. Abstract 1924. Die
Ergebnisse für 1925 sind noch nicht veröffentlicht.

°) Bei den Erhebungen von 1909, 1914 und 1919 sind alle Unternehmungen mit einer Jahresproduktion
von 500 $ oder mehr erfaßt, bei den Erhebungen von 1921 und 1923 nur diejenigen mit einem Produktions-
wert von 5000 £&amp; oder mehr. Für die Gesamtproduktion der Maschinenindustrie dürfte diese Änderung keine
größere Bedeutung haben (vgl. Stat. Abstract 1924, S. 723).

5) So sind der Erzeugung der Maschinenindustrie teilweise auch andere Erzeugnisse als Maschinen zu-
gerechnet, während andererseits die Produktion verschiedener Unternehmungen, welche nur nebenbei
Maschinen herstellen, nicht einbegriffen ist (vgl. Commerce Yearbock 1924; S. 276).

*) Ab 1914 zwei Positionen: Pumps, hand (Handpumpen), und Pumps, power (Kraftpumpen).

5) In Commerce Yearbook 1924, S. 277, Bezeichnung: „Steam or internal combustion engines and water
wheels, not including steam boilers, made for sale as reparate units“ (Dampf- und Verbrennungskraftmaschinen
sowie Wasserräder, ausschließlich der als besondere Einheiten hergestellten und verkauften Dampfkessel).

°) Beim Zensus von 1909 in der Pos. „Foundry and machine-shop products‘ einbegriffen.

7) Beim Zensus 1909 und 1914 in der Pos. „Foundry and machine-shop products“ einbegriffen.

8) Vgl. Statist. Abstract 1924, S. 7923.

7
        <pb n="89" />
        and tanks, portable“) in die Position „Foundry and machine-shop products“ erfolgte nur in
den Jahren 1909 und 1914, bei den anderen Erhebungen sind diese Erzeugnisse in einer be-
sonderen Position ausgewiesen und im folgenden nicht mitberücksichtigt”).
b) Ergebnisse der Statistik.
Produktionswert des Maschinenbaus der Vereinigten Staaten (in 1003 Dollar).
1909 1914 1919 1921 | 192%
Insgesamt. . 1 U va ‚1504 946 1 290 613 3 926 973 2503 113 3 650 943
Davon entfielen auf*!®):
1. Landw. Maschinen und Geräte. . . 146 329 164 087 304 961 ) 163817 | 151 286
2. Lokomotiven. A 31 582 43 374 156 270 102 023 215 393
3. Krattmaschinen UN 724121 464 775 199 499 266 997
(295 976)
4. Werkzeugmaschinen A. 212 400 67 729 137 206
(69 254) (140 911)
5. Textilmaschinen und Teile , . . 122089 ' 128935 140 661
(129 854) (141 899)
6. Bureaumaschinen (Schreib-, Rechen-
maschinen, Registrierkassen) . . . 43 427 55 020 136277 | 95 443 147 604
Nähmaschinen 2 N 28 262 27 238 57938 | 35608 45 967
8. Pumpen und Pumpmaschinen . . . 27 457 66456 | 69 255 92 815
Q- Ele Valor 17.2280 70 187 40 931 64 297
10. Metallbearbeitungsmaschinen, andere
als Werkzeugmaschinen .... . 17420 57 541 19 288 56 817
11. Holzbearbeitungsmaschinen . . . 13 393 367638 25 682 49 544
12. Bergwerks- und _Petroleumbohr-
maschinen.) 23 823 79594 | 57 705 99 748
Kane AA 4.194 52 534 | 20 445 42 197
14. Maschinen für Zellstoff- und Papier-
fabriken . . 8588 27 421 31 581 30 342
c) Weitere Produktionsziffern für einzelne Maschinenarten.

Für Eisenbahnlokomotiven und Landmaschinen liegen einige weitere Produktionsziffern
vor, welche einen genaueren Einblick in die Nachkriegsentwicklung dieser Industriezweige
gestatten, da sie sämtliche Jahre der Nachkriegszeit umfassen und da durch die Angabe von
Stückzahlen auch die Preisänderungen ausgeschaltet sind:

Produktion von Eisenbahnlokomotiven‘) (Stückzahlen).
Jahresdurchschnitt für den Dienst} für andere ‚.
in U.S.A. und . insgesamt
bezw. Jahr C Bahnen
anada

1906—1910 4 354 516 4 860
1911—1915 3 064 / 556 3619
1916—1920 2629 {| L 1959 4 588
1921—1925 1759 333 2.095
1913 4 561 771 5 332
1918 3 668 2 807 6 475
1919 2162 1110 3272
1920 ‘ 2022 | 1650 3672
1921 1185 | 638 11823
1922 1 303 | 231 1534
1923 3 505 280 3 785
1924 1 810 226 2 036
nn 1925 994 291 1 285

9) Innerhalb der Gesamtproduktion des Maschinenbaues ist diese Änderung nicht von großer Bedeutung.

10) Die bei den Positionen Nr. 3—5 in Klammern gesetzten Ziffern sowie sämtliche Ziffern der Positionen
Nr. 8-14 schließen auch die Produktion derjenigen Unternehmungen ein, die nur nebenbei die betreffenden
Maschinenarten herstellen (nach Commerce Yearbook 1924, S. 277 — ebenso mit geringen Abweichungen
Statist. Abstract 1924, S. 773). —-

14) Nach: Commerce Yearbook 1925, S. 379 (Statistik der Zeitschrift „Railway Age‘) —— fürgdie Jahre
1906—1911 einschließlich der Produktion Kanadas, für die Jahre 1912—1923 einschließlich der Produktion
der Eisenbahnwerkstätten.

78
        <pb n="90" />
        Produktion der Landmaschinenindustrie der Vereinigten Staaten!?),
Jahr | Gesamtproduktionswert Produktion an Traktoren
in Mill. $ Wert in Mill. $| Stück
1914 234,8 16,4 18) .
1919 524,9 175,0 1°) 315 000 17)
1920 536,9 13) 198,6 16) 203 207
1921 | 328,0 53,2 74 366
1922 | 209,6 53,2 .
1923 / 364,9 93,8 136 584
1924 323,4 83,2 120 643
1925 883,7 19) 5) 120,6 167 543
Produktion wichtiger Landmaschinen in den Vereinigten Staaten‘®) (Stückzahlen).
Maschinenart 1914 1921 1923 | 1924 | 1925
Plows (Pflüge).. . 7.15. AO 1070193 ll. 427904 687425 | 550 469 535 162
Harrows (Eggen) AT TG | 764 666 434 004 481 822 | 378 229 388 489
Corn planters (Maispflanzmaschinen) ... . . | 216 507 111222 106 277 82 553 89 316
Cotton planters (Baumwollpflanzmaschinen) . , 101256 ! 7 889 20 825 24 536 30 199
Combination corn and cotton planters . . . ; 35 011077 43 744 56 749 62 600
Secders (Sämaschinen) . 50 297 | 49 542 78 438 75 480 78 452
Cultivators: (Kultivatoren) 211 NN | 873 357 | 404 066 553 567 491 620 531 062
Grain binders. (Getreidebinder) .‘: N 215 386 72314 62 764 55 731 42 405
Corn binders (Maisbinder) 12. 9 Je 52 087 | 5773 | 15 719 17 267 20 829
Threshers (Dreschmaschinen).. ‘2. 13 548 15923 13 957 10929 14 876
Combined harvesters and threshers (Kombi-
nierte Ernte- und Dreschmaschinen) . . . 270 | 5 027 4012 5 828 5124
Mowers (Mähmaschinen) ‘.. ; :.. . . aa2745621 0 103826 130 374 126448 | 112299
Hayrakes (Heurechen) © Es 183 082 83 285 80 647 77 542 7TBALT
Corn shellers (Maisschälmaschinen) . . . | 74319 26 119 45 771 38 967 42 818
Cream separators (Milchzentrifugen). . . . 74 108 162 169 143 977 182 239
Feed grinders and crushers (Futtermahl- und
quetschmaschinen) .,. .' .. 18 049 99 425 93 207 98 051
Ensilage cutters (Futterschneidemaschinen) . 12 251 12 846 14 208 13677
Tractors and traction engines (Traktoren und
andere Zugmaschinen) . . . S 74 336 137 204 120 926 167 640
1?) Nach Commerce Yearbook 1924, S. 292/93 und 1925, S. 387. — In diesen Ziffern ist jedoch im
Gegensatz zu den oben angegebenen Ziffern auch die Produktion an landwirtschaftlichen Traktoren und Fahr-
zeugen und einigen anderen Produktionsmitteln für die Landwirtschaft einbegriffen.
13) Nach: Francis H. Sisson: „Die Landmaschinenindustrie in den Vereinigten Staaten“ in der Zeit-
schrift „Die Landmaschine“, 6. Jahrg. 1926, S. 204 (Nr. 13 vom 27. März 1926).
") Nach: Iron Age vom 12. August 1926. — Die im Commerce Yearbook 1925, S. 387, verzeichnete
Ziffer von 380,3 Mill. $ ist auf Grund vorläufiger Zahlen geschätzt.
1) Von dem Gesamt a bsatz von 397,8 Mill. $ (ohne den Absatz der Händler) entfielen 83,7% (332,3 Mil-
lionen‘ $) auf das Inland, 16,3% (64,9 Mill. 8) auf. den Export.
16) Errechnet nach folgenden Angaben von F. H. Sisson (a. a. O.): 1914: 7% des Gesamproduktionswertes
der Landmaschinenindustrie, 1919: % des Gesamtproduktionswertes der Landmaschinenindustrie, 1920: 37%
des Gesamtproduktionswertes der Landmaschinenindustrie.
17) Nach: FF; H. Sisson a.a. 0.
18) Nach: Commerce Yearbook 1924, S. 293 und 1925, S. 387. — Die Tabelle enthält außer der Produktion
der zur „agricultural-implement industry“ gezählten Unternehmungen auch diejenigen Landmaschinen, welche
von anderen Unternehmungen nebenher hergestellt wurden.

79
        <pb n="91" />
        2. Großbritannien,
a) Quellen.und Methodik der Statistik.

Amtliche Produktionserhebungen, welche die gesamte „engineering industry‘ um-
faßten, wurden in den Jahren 1907 und 1925 veranstaltet. Die Ergebnisse für 1907 sind aus
methodischen Gründen, und weil diese Erhebung allzuweit zurückliegt, nicht zur Wiedergabe
geeignet. Die Ergebnisse für 1925 sind noch nicht veröffentlicht und wahrscheinlich erst
Mitte 1927 zu erwarten.

Von privater Seite, der „Engineering and Allied Employers’ National Federation‘, sind
jedoch Erhebungen über den Produktionsumfang der britischen „Maschinenindustrie‘® durch-
geführt worden. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift „World Power‘?), und Zwar für die
Jahre 1913, 1923 und 1924 veröffentlicht worden. Es betrug danach die Gesamterzeugung und
die Ausfuhr der britischen „Maschinenindustrie“:

1918 _ 3 ‚04
Gesamterzeugung:
Menge in 1000 tons. . 2.499 1872 2190
Wert in Millionen £ . 87,0 193,0 211,7
Ausfuhr:
Menge in 1000 tons 801 531 | 567
Wert in Millionen £ 39,0 54,7 54,8

Aus einem Vergleich der obigen Ausfuhrziffern mit denen der britischen Außenhandels-
statistik ergibt sich, daß in diese Erhebung außer dem Dampfkesselbau und dem Elektro-
maschinenbau auch die übrige Elektrotechnik (Electrical goods and apparatus) einbezogen
wurde, nicht aber der Lokomotivbau, der Traktorenbau und der Schiffsmaschinenbau. Man
kann iedoch annehmen, daß die den obigen Zahlen zugrunde liegenden Exportquoten (Aus-
fuhr in v. H. der Gesamterzeugung) auch für den „reinen‘“ Maschinenbau zutreffenı Die
Exportauote betrug:

„3 3 19924
dem Wert nach ?) 45 % 28 % 26 0

Unter Benutzung dieser Exportquoten und den bekannten Maschinenausfuhrziffern Groß-
britanniens („reine‘“ Maschinen)°) kommt man auf folgende Schätzungsziffern für die britische
Gesamtproduktion an Maschinen:

b) Ergebnisse:
1913 1923 1924
Wert in Mill. £ 78,4 11 225,1 | 369,4
= in Mill. RM; 1602 ; 2402 | 2936
1) World Power 1925, S. 182 ff.
°) In einer anderen Veröffentlichung, dem „Report on the Present condition and future prospects of the
Engineering Industry“ (Compiled by the „British Engineers’ Association“), London, March 1925, Ss 8 istidie
Exportquote für 1923. un d 1924 mit 26,5% angegeben. — An gleicher Stelle ist erwähnt, daß nach der Pro-
duktionserhebung von 1907 der Anteil des Auslandsabsatzes an der Gesamtproduktion der „engineering
industry“ wertmäbig 53,55% betrug. Aus diesen Angaben ergibt sich, daß sich die Exportquote der britischen
„engineering industry‘ im Laufe von 17 Jahren auf die Hälfte vermindert hat.
3) Siehe Tabelle 2a unter Punkt 9 des Anhangs.

VE 19% iz
197. 198. Tore
NV
80
        <pb n="92" />
        3. Deutschland.
a) Quellen und Methodik der Statistik.

Über den Produktionsumfang der deutschen Maschinenindustrie gibt es seit der ein-
maligen Erhebung des Jahres 1897 keinerlei amtliche Nachweisungen. Der Mangel an pro-
duktionsstatistischen Unterlagen führte daher schon vor dem Kriege dazu, daß der Spitzen-
verband der deutschen Maschinenindustrie, der Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten
(VDMA) eigene Erhebungen unter seinen Mitgliedern veranstaltete. Da jedoch vor dem Kriege
nur etwa ein Fünftel der deutschen Maschinenindustrie regelmäßige Angaben lieferte, war die
Erhebungsbasis zu klein, um aus den Ergebnissen für den Produktionsumfang der gesamten
deutschen Maschinenindustrie mit völliger Sicherheit Schlüsse ziehen zu können. Immerhin
war es auf Grund dieser Erhebungen, welche sich auf Menge und Wert des Auftragsein-
ganges und des Versandes (geteilt nach In- und Ausland) erstreckten, möglich, einen Anhalt
für die Größe der Exportquote in der deutschen Maschinenindustrie zu gewinnen und dann
mit Hilfe der amtlichen Außenhandelsstatistik zu einer hinlänglich genauen Schätzung des
Produktionsumfanges zu gelangen.

Die Erhebungen des VDMA wurden im Jahre 1921 in etwas veränderter Form wieder
aufgenommen und durch die Heranziehung einer größeren Anzahl von Maschinenbaufirmen,
welche sich im Laufe der Jahre noch vermehrte, auf eine genügend breite Basis gestellt.
Während der Jahre 1924 und 1925 lieferten etwa 700 Firmen mit einer Normalbeschäftigten-
zahl von 300 000 bis 350 000 Personen (= etwa die Hälfte des gesamten deutschen Maschinen-
baues) vierteljährlich regelmäßige Angaben über folgende Punkte:

1. Auftragseingang (Gewicht und Wert, nach Inland und Ausland getrennt);

2. Versand (Gewicht nach In- und Ausland getrennt);

3. Umsatz (Wert nach In- und Ausland getrennt)!);

4. Zahl der Beschäftigten (Arbeiter und Angestellte) unter gleichzeitiger Angabe des Soll-
standes bei voller Betriebsausnutzung.

Die Ergebnisse dieser Erhebungen des VDMA dienen in erster Linie dazu, den Ablauf
der Konjunkturen in der deutschen Maschinenindustrie erkennbar zu machen. Sie gestatten
aber auch weiterhin, den Produktionsumfang der gesamten Maschinenindustrie (einschließ-
lich der nicht an der Erhebung beteiligten Maschinenbau-Anstalten) annähernd zu ermitteln.
Allerdings ist dies auf direktem Wege nicht möglich, da der prozentuale Anteil der erfaßten
Werte und Mengen an den Auftrags-, Versand- und Umsatzziffern des gesamten
Maschinenbaues schwer zu schätzen ist. Man ist daher zu folgendem Umweg genötigt. Aus
den pro Kopf der jeweiligen Belegschaft errechneten Ziffern des Auftragseinganges, Versandes
und Umsatzes werden zunächst die Schwankungen des Beschäftigungsgrades, die sich aus
dem Verhältnis der Zahl der tatsächlich Beschäftigten zu derjenigen bei voller Ausnutzung
der Betriebsanlagen ergeben, ausgeschaltet?). Durch Multiplikation mit dem jeweiligen Be-
schäftigungsgrad erhält man also Ziffern für Auftragseingang, Versand und Umsatz pro einem
Beschäftigten der vollen (normalen) Belegschaft, und da man die Beschäftigtenzahl der ge-
samten deutschen Maschinenindustrie bei voller Ausnutzung der Betriebsanlagen unter Zu-
hilfenahme von Schätzungen annähernd ermitteln kann (750 000)°), so ist es hiermit auch
möglich, die effektiven Auftrags-, Versand- und Umsatzziffern der gesamten Maschinen-
industrie ziemlich genau festzustellen. Mit den Ziffern des Versandes und des Umsatzes
dürften auch die Ziffern der Produktion (einschließlich der Arbeiten auf Lager), wenn man
jeweils die Absatzverhältnisse eines vollen Jahres berücksichtigt, annähernd übereinstimmen,
da sich die Vorratsanfertigung eines Jahres mit derjenigen des vorhergehenden bzw. des
nachfolgenden Jahres im großen und ganzen ausgleichen wird, und zudem, wenigstens in den
letzten Jahren, in der Maschinenindustrie einen nicht allzu großen Umfang angenommen hat.
&amp; X Die Umsätze eines bestimmten Zeitraumes stimmen mit den Wertziffern des Versandes nicht genau
 ahlies Lat sie nen auf die tatsächlich erhaltenen Zahlungen beziehen, früher geleistete oder erst später

ED A En Te
eingeführte Kurzarbeit der  Detriche zn erkennt er schlechten Geschäftslage der letzten Jahre vielfach
Juni 0a n AANOS Ergebnis für das Jahr 1925 ist von der Auswertung der amtlichen Betriebszählung vom

81
        <pb n="93" />
        Ein Mittel zur Kontrolle der so errechneten Produktionsziffern bietet die amtliche Außen-
handelsstatistik. Der durch die VDMA-Erhebungen festgestellte Auslandsabsatz müßte,
wenigstens für größere Zeitabschnitte, mit den amtlichen Maschinenausfuhrziffern annähern(
übereinstimmen. Tatsächlich sind die Ziffern des VDMA um einige Prozent höher als die
letzteren Ziffern, was sich einmal dadurch erklärt, daß bei den Meldungen an den VDMA
keine Rücksicht auf ausländische Zollsätze erforderlich ist, die bei der amtlichen Ausfuhr-
anmeldung manche Zubehör- oder Teilsendungen nicht als Maschinen-, sondern als Eisenteile
u. ä. erscheinen lassen wird, insbesondere aber dadurch, daß sich an den Erhebungen in erster
Linie größere, relativ stärker exportierende Firmen beteiligen, so daß die sich aus den Mei-
dungen ergebende Exportquote für die gesamte Industrie etwas zu hoch sein dürfte*).

b) Ergebnisse.

Für das Jahr 1913 stellte die Statistik des VDMA aus den Versandziffern (Werten)
einen Auslandsanteil von 30,9 % fest. Für die gesamte Maschinenindustrie kann man mit
einer etwas geringeren Exportquote (etwa 26 bis 27 %) rechnen, so daß sich bei einer Aus-
fuhr von 738,4 Millionen Mark®) die deutsche Gesamtmaschinenproduktion des Jahres 1913 auf
etwa 2800 Millionen Mark stellte.

Für die Inflationsjahre 1920—1923 wird die Ermittlung von Gesamtproduktionsziffern
durch die Schwankungen und den Absturz des Markwertes unmöglich gemacht, zumal auch
das deutsche Statistische Reichsamt von der Veröffentlichung von Wertziffern des Außen-
handels während dieser Zeit hatte absehen müssen. Erst für 1924 und 1925 liegen wieder
brauchbare Wertziffern vor.

Für die Jahre .1913, 1924, 1925 und das erste Halbjahr 1926 ergaben sich folgende Pro-
duktionswerte:

EN
Inlandsabsatz | Auslandsabsatz | Insgesamt__
/ v.H. v.H. | vH.
1913 2 050 © 750 27 2800 | 100
1924 1630 I 570 26 2.200 100
1925 2120 e 780 | 27 2900 100
1. Halbjahr A 780 | 65 420 | 35 1.200 ı 100

4) Im Gesamtproduktionsvolumen würde sich‘ jedoch durch eine Herabsetzung der Exportquote nichts
ändern, da demgegenüber der Inlandsabsatz entsprechend höher zu bewerten ist.

5) Vgl. Tabelle 2a und 2b unter Punkt 9 des Anhangs.

4. Frankreich.

Amtliche oder private Erhebungen über den Produktionsumfang der französischen
Maschinenindustrie stehen nicht zur Verfügung. Nur für die Vorkriegszeit kann man auf
Grund amtlicher Schätzungen!) den Wert der Gesamterzeugung an Maschinen annähernd
ermitteln:

Frankreichs Maschinenproduktion 1913‘) (in Millionen Fres.).
Kraftmaschinen?) 75
Werkzeugmaschinen . = . 2 U 15
Landwirtschaftliche Maschinen . . . - ; a 120
Maschinen u. Apparate f. Nahrungs- u. Genußmittelindustrie .. 44
Textilmaschinen“ N 20
Verschied. Maschinen (Druckerei-, Näh-, Schreibmaschinen usw.) 23
Lokomotiven‘) . NE Ne 40

Zusammen: | 337 Mill. Fres.
2m 4) Nach: „Rapport general sur Vindustrie francaise“, Paris 1919, S. 304 ff. und S. 454;
2?) Ohne Dampfkessel, deren Produktion mit 25 Mill. Fres. angegeben wurde. .
3) Die Produktion an Lokomotiven ist mit 650—700 Stück angegeben. Der Wert dieser Lokomotiven
kann mit etwa 40 Mill. Fres. angenommen werden.

8?
        <pb n="94" />
        Mit Rücksicht auf etwaige Ungenauigkeiten dieser Schätzungsziffern kann die Vor-
kriegsproduktion der französischen Maschinenindustrie mit 300 — 350 Mill. Freces.
angenoummen werden.

Für die Nachkriegsjahre liegen keinerlei Produktionsangaben vor. Berücksichtigt man
jedoch, daß Frankreich mit der Besitzergreifung Elsaß-Lothringens zahlreiche leistungsfähige
Maschinenfabriken übernommen hat (insbesondere Textilmaschinenfabriken), und daß der
Ausbau der französischen Maschinenindustrie in und nach dem Krieg erhebliche Fortschritte
gemacht hat, so kann man die jetzige Produktion auf der Basis des Preisstandes von
1925 auf etwa das Doppelte, also auf 600—700 Mill. Gold-Fres. schätzen*).

1) Diese Schätzung wird durch felgende Überlegung gestützt: Die französische Maschinenausfuhr hat sich
von 1913 bis 1924/25 wertmäßig (in Gold) um 121% gehoben. Da sich jedoch die Ausfuhrtätigkeit der
französischen Maschinenindustrie, durch eine sinkende Währung begünstigt, etwas stärker entwickelt haben
dürfte als der Inlandsabsatz, so kann eine Steigerung der Gesamtproduktion um 100% als der Wirklichkeit
entsprechend erachtet werden.

5. Schweiz.

Amtliche uder private Statistiken bzw. Schätzungen des Produktionsumfanges der
schweizerischen Maschinenindustrie stehen nicht zur Verfügung. Auch die vorliegenden An-
gaben über die Zahl der in der Maschinen- und Apparateindustrie beschäftigten Arbeiter
können nicht die Grundlage für eine Schätzung bieten, da sowohl bei den Ziffern der schweize-
rischen Fabrikinspektoren als auch bei denen des Vereins schweizerischer Maschinen-
industrieller außer Dampfkesselbau, Instrumentenbau und anderen Industriezweigen die ge-
samte Elektrotechnik einbezogen ist, welche in der Schweiz einen relativ bedeutenden
Umfang hat. Man kann daher nur auf Grund der amtlichen Maschinenausfuhrziffern rohe
Schätzungen vornehmen, wobei angenommen werden soll, daß sich die Exportquote der
schweizerischen Maschinenindustrie etwa zwischen 40 und 50 % der Gesamtproduktion be-
wegt hat’). Die „reine“ Maschinenausfuhr der Schweiz betrug im Jahre 1913 62,25 Millionen
Mark, im Jahre 1925 das Doppelte (125,25 Millionen Mark). Die entsprechende Gesamt-
produktion dürfte nach unseren Schätzungen innerhalb der folgenden Grenzen liegen:

1913: 120—180 Millionen Mark,
1925: 250—320 Millionen Mark.

1) Die im „Handbuch der schweizerischen Wirtschaft 1926“ genannten Exportquoten — vor dem Kriege
ca. 65%, 1925 ca. 55% — dürften etwas hoch gegriffen sein, da hierbei sicherlich nur die Absatzverhältnisse
der großen Exportfirmen berücksichtigt wurden und auch bei diesen Ziffern wieder die Elektrotechnik ein-
bezogen ist, was auch zum größten Teil die Senkung der Exportquote erklärten dürfte.

6. Schweden.
a) Quelle und Methodik der Statistik.

In Schweden wird alljährlich die gesamte industrielle Erzeugung durch eine amtliche Er-
hebung festgestellt. Die Ergebnisse werden vom schwedischen „Kommerskollegium“‘‘ ver-
öffentlicht!). Die Produktion der Maschinenindustrie ist in der Gruppe „Andra maskiner och
maskindelar‘“?) zusammengefaßt und in etwa 30 Positionen aufgeteilt, so daß für alle wichtigen
Maschinenarten Produktionsziffern verfügbar sind. Als nicht zur eigentlichen Maschinen-
industrie gehörig, soll im folgenden jedoch die Position „Dampfkessel, Vorwärmer und Kon-
densatoren‘“ unberücksichtigt bleiben. Für das Jahr 1925 sind noch keine Ergebnisse ver-
öffentlicht.

1) Sveriges officiella Statistik „Industri‘“. Berättelse för ar... av Kommerskallegium.

?) Andere (als elektrische) Maschinen und Maschinenteile.

83
        <pb n="95" />
        b) Ergebnisse.
Produktion der schwedischen Maschinenindustrie (in 1600 Kr.).
1913 | 1919 | 1929 | 1921 | 1922 | 1923 | 192%
Gesamtproduktion®) . ...... ,1108362 306582 326471 206929 112804 127723 163879
Davon entfielen auf:
Kraftmaschinen 2 20305 46131 60316 0 31069. 16 552 18295 11.199567
Davon Dampfkraftmaschinen „2... u 2397 7902 13065 69002 3678 2 481 2 764
Verbrennungsmotoren rs. 15537 29654 39626 17422 | 8341 11453 13006
Wäasserturbinen. . 2 505 8477 7.535 6671 45180 04:307 4 148
Werkzeugmaschinen „ ........ 109 51708 49993 19213 9409 14381 14286
Davon Metallbearbeitung . .... 2 4 3978 319514. 42518391. 8987 3 864 4 578 6 050
Holz- und Korkbearbeitung . 4129 14344 19433 803508 429710 7531 5 706
Stein- und Mineralbearbeitung . 2804 54088 sarık 21011] 12461 22720 2530
Landwirtschaftliche Maschinen . . . . 15268 41553 34268 20424 7983 11576 16609
Molkereimaschinen . ........ 15331 40933 34093 16774 10214 14033 23809
LEXUMASCHIMEN ZN 2 468 5 628 5943 4418 3543 4859 4 935
Davon Näh- und Strickmaschinen . =. . 2283 4 638 5 209 3 925 2858 4 094 4 149
Maschinen für Zellstoff- und Papierind. .\ 4397 9733 13786 7741| 26838 4 724 4.835
Maschinen für Nahr.- u. Genußmittelind.*) |! 883 3.788 4 406 3 546 2625| 1399 1 640
Pumpen, Gebläsemaschinen, Ventilatoren

und KOompressche u RE. 2244 5345 7 344 3832 2 386 2 793 3217
Mechanische Fördermittel . . .. 4824 14235 15558 10873 4477 5 733 6836
Roll-, Kugel- und andere Achslager und :

TraNsSMISSICNEN N N | 37037 50480 26655 4868 6143 12884
Davon Kugellager) 3 N ; S 35626 20201 3 004 5031011187
Lokomotiven und Tender 2 3321 | 10 461 7024 38898 31919 24189 29706

3) Ohne Dampfkessel, Vorwärmer und Kondensatoren.

2) Maschinen für Brauereien, Erennereien, Raffinerien, Zuckerstärke-, Hefe-, Margarine- und Mineral-
wasserindüstrie, für Mühlen, Bäckereien, Schokoladenindustrie usw.

5) Kugellager werden in der Hauptsache in der Fahrzeugindustrie verwendet, gehören also eigentlich nicht
zum Maschinenbau. Ohne diese Erzeugnisse vermindern sich die obigen Gesamtproduktionsziffern auf 1920:
200 846, 1921: 186728, 1922: 109800, 1923: 122692, 1924: 152692 (für 1913 und 1919_ist jedoch eine
Eliminierung nicht möglich).

7. Kanada,
a) Quellen und Methodik der Statistik.

Amtliche Produktionserhebungen fanden in Kanada bis zum Kriege alle fünf Jahre statt
(im Jahre 1911 für das Produktionsjahr 1910 und im Jahre 1916 für das Produktionsjahr 1915),
seit 1918 jährlich. Die Ergebnisse werden im „Canada Year Book“ veröffentlicht‘).

In der Methodik lehnen sich die Erhebungen an den Zensus der Vereinigten Staaten an.
Die Erzeugung der Maschinenindustrie ist auch hier in mehreren Positionen ausgewiesen, je-
doch ist die Zahl der in Betracht kommenden Positionen, ihre Bezeichnung und die Zu-
sammenfassung von verschiedenen Zweigen nicht in allen Erhebungsjahren gleich. Auch ist,
wie in den Vereinigten Staaten, die Produktion an ’einfachen landwirtschaftlichen Geräten
und an Gießereierzeugnissen in die Produktionsziffern einbezogen. Die Gesamtproduktion
der „reinen‘“ Maschinenindustrie läßt sich daher nicht genau angeben.

1) Ergebnisse für 1923 und 1924 waren uns nicht zugänglich.

DA
        <pb n="96" />
        b) Ergebnisse.
Produktionswert in 1000 $
B eichnung _ &gt;
a 1910 1915: |: 021 N 1922
Agricultural impler ents (landw. Masch. u. Geräte) 20 723 13.373 36 763 18 240
Foundry and machine shop products (Erzeugnisse der _ /

Gießereien und Maschinenbauwerkstätten) . . . 45 611 36 736 42 205 | 36 508
Boilers and engines?) (Kessel und Kraftmaschinen) . | 11 874 8 546 6 960 4 905
Elevators. ..... Den 1 507 1441 1212 \ 15 418
Industrial machinery (Industriemaschinen) . . . . , 21 608
Gas machines (Gasmaschinen) + 731 414
Scales (Waagen) ee 506 856 1'092
Sewing machines: (Nähmaschinen)... RG... 975
Pumps and windmills (Pumpen und Windmühlen) . 1.613 1:224 580
Cream. separators (Milchzentrifugen) ©: 640 1 605
Washing machines and wringers (Wasch- und

Wringmaschinen) &gt;. N Ce 420 275 1321
Office and house hold machines (Bureau- und Haus-

haltmaschinen) 0 rn A 7010
Typewriters (Schreibmaschinen) 0. 1 469 1: ]| 454
Calculating machines (Rechenmaschinen). .. .. _ ) 2721 !

Zusammen | 84 600 | 62 865 | 116 536 | 82 535

Auf Grund der obigen Ziffern kann man den Produktionswert der „reinen‘“ Maschinen-
industrie wie folgt schätzen:

1910, | 70— 80 Mill. $ (= rd. 300—340 Mill. M.)

1915 50— 60“ „mn (=, 210—250 --, a)

1921 90—110. „ „(= „ -380—460 , „)

1922 10 0 80028340.

1926%a160— 180: (= . 670-—760 ke
?) Für 1921 Bezeichnung: „boilers, tanks and engines“. ; ]
%) Geschätzt auf Grund der Ausfuhrziffern (Steigerung von 9,1 Mill. $&amp; (1921) auf 18,3 Mill. $ 1925).

8. Niederlande,

a) Quellen und Methodik der Statistik.

Produktionsziffern der holländischen Industrie für die Jahre ab 1920 sind erst vor kurzem
amtlicherseits veröffentlicht worden!). Die Erzeugung der Maschinenindustrie ist unter der
Position: „„Maschinen- und Kesselfabriken, Fabriken für Rohrleitungen, für Plattenschweiß-
arbeiten und für rollendes Eisenbahnmaterial‘“ ausgewiesen. Elektrotechnik, Fahrradindustrie,
Schiffswerften, Eisen- und Stahlgießereien, Reparaturwerkstätten und Grobschmieden sind in
besonderen Positionen zusammengefaßt, in den folgenden Ziffern also nicht enthalten. Eine
Eliminierung der Produktion von Kesseln, Tanks und anderen Behältern (Plattenschweiß-
arbeiten) und des Waggonbaus ist jedoch nicht möglich. Schätzungsweise dürften diese
Erzeugungsgebiete etwa 10% der Gesamtproduktion dieser Position ausmachen. Von der
Erhebung erfaßt sind nur die Fabriken mit 25 und mehr Arbeitern.

b) Ergebnisse.
Produktion der holländischen Maschinenindustrie?) (in 10090 hf.).
— 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924
1. einschl. Kessel-, Behälter- und Waggonbau . ' 112641 121 247 73179. | 57 218 | 67 754
2. ausschl. dto. (Schätzung) . . . 101400 |! 109100 | 65900 51 500 | 61 000

?) In Maandschrift van het Centraal Bureau voor de Statistik, 21. Jahrg., Heft 5 vom 31. Mai 1926,
S. 586 und 702 ff.

?) Wert der Erzeugnisse, Reparaturen und Hilfsdienste.

85
        <pb n="97" />
        Für die Vorkriegszeit liegen keinerlei Angaben über den Produktionsumfang der holländi-
schen Maschinenindustrie vor. Berücksichtigt man einerseits die durch den Krieg vergrößerte
Produktionskapazität dieses Industriezweiges sowie das etwa um % niedrigere Preisniveau
der Vorkriegszeit, andererseits die schlechte Wirtschaftslage des Jahres 1924, so kann man
den Produktionswert der holländischen Maschinenindustrie für das Jahr 1913 mit etwa
50 Millionen hfl. (= rd. 85 Mill. M.) annehmen.

9. Belgien,

Nach einer im Jahre 1914 veröffentlichten Monographie des belgischen Ministeriums für
Industrie und Arbeit über die „Industrie de la Construction Mecanique“ betrug im Jahre 1907
der Wert der Produktion an Maschinen und Maschinenteilen, ausschließlich Lokomotiven,
Dampikesseln und elektrischen Maschinen 121 Millionen Mark'). Nimmt man nun, um für
Maschinen ungefähr im gleichen Verhältnis gewachsen ist wie deren Ausfuhr, so kommt man
die letzten Vorkriegsjahre zu einer Schätzung zu gelangen, an, daß die Gesamterzeugung an
für die Jahre 1912/1913 auf ein Ergebnis von etwa 155 bis 180 Mill. Frcs., wozu weitere
25 Mill. Fres. für Lokomotiven?) hinzukommen, so daß sich eine Gesamtmaschinen-
produktion im Werte von etwa 180— 200 Mill. Frecs. ergibt. Hiervon tentfielen
schätzungsweise auf:

Eokomotiven 200 den. 25 Mill. Fres.
Dampfmaschinen‘ .- 2 A PT a
Verbrennungsmoteren ET TE Q- T0 ak
Werkzeug- (Metallbearbeitungs-) Maschinen . . . SE
Holzbearbeitungsmaschinen .. A Or nA
Texumaschinen 1 OO
Krane und HeDezetibe N Be
Fördermaschinen, 2 En. Da
Milchzentrifugen 20 CR 810
Andere Maschinen f. d. Landwirtsch. u. f. d. Ver-

wertung landwirtsch. Produkte ... EL 20-25 0.

In den Nachkriegsjahren 1924/1925 dürfte die Produktion an Maschinen 200 Mill. Gold-
franken nicht sehr überschritten haben.

1) Vgl.: „Die Hauptindustrien Belgiens“, Teil II: Industrien der Metallverarbeitung. Im Auftrage der
Abteilung für Handel und Gewerbe bei dem Generalgouverneur in Belgien herausgegeben von der Landes-
stelle Belgien für Rohstofferhebung. München 1919, S. 22.

2?) „Die Hauptindustrien Belgiens‘ a. a. O., S. 10.

10. Tschechoslowakei.

Amtliche bzw. private Erhebungen oder Schätzungen über den Produktionsumfang der
tschechoslowakischen Maschinenindustrie liegen nicht vor.

Zu einer annähernden Schätzung kann man gelangen, wenn man die Maschinenausfuhr-
ziffern der Tschechoslowakei in Betracht zieht und berücksichtigt, daß die tschechische
Maschinenindustrie in ziemlich bedeutendem Umfange auf Export angewiesen ist. Schätzt
man die Ausfuhr auf etwa 30 % der Gesamtproduktion, so kommt man für die letzten Jahre
(1924/1925) auf eine Produktionsziffer von

1170 bis 1430 Mill. K&amp;. (= rund 150 bis 180 Mill. RM.).
11a. Österreich-Ungarn,

Für die Maschinenindustrie des früheren Österreich-Ungarns liegen irgendwelche Pro-
duktionsangaben nicht vor. Nimmt man auch in diesem Falle eine Exportquote von 30 % an,
so erhält man für das Jahr 1912!) eine Produktionsziffer von rund 540 Mill. Kronen (= rund
460 Miil. M.).

1) Das Jahr 1913 ist wegen der Ereignisse auf dem Balkan für diese Berechnung nicht geeignet.

SE
        <pb n="98" />
        11b. Österreich,

Auch für die Maschinenindustrie des heutigen Österreichs kann man nur mittels roher
Schätzungen den Produktionsumfang annähernd ermitteln. Da für das Jahr 1925 die Zahl der
in der Maschinenindustrie beschäftigten Arbeiter bekannt ist und diese etwa den 27. Teil
der in der deutschen Maschinenindustrie beschäftigten Arbeiter betrug, so kann man, unter
der Voraussetzung einer etwas geringeren Produktion pro Kopf als in Deutschland, den Pro-
duktionswert für 1925 mit etwa 100 Mill. M. angeben. Zu einem nur wenig höheren Ergebnis
kommt man, wenn man, unter Zugrundelegung einer Exportquote von 35—40 % die Pro-
duktion nach der Ausfuhrziffer von 1925 berechnet (105—120 Mill. RM.). Die Maschinen-
produktion Österreichs dürfte also im Jahre 1925 etwa

100—120 Mill. RM. betragen haben.
12. Italien.

Amtliche oder private Erhebungen bzw. Schätzungen bezüglich des Produktionsumfanges
des italienischen Maschinenbaues liegen nicht vor. Auch die zur Verfügung stehenden
Ziffern des Beschäftigtenstandes im Jahre 1911 können keinen Anhaltspunkt geben, da in ihnen
u. a. auch die Automobilindustrie einbezogen ist.

Geht man von den Ausfuhrziffern der italienischen Maschinenindustrie aus und berück-
sichtigt man, daß der Auslandsabsatz innerhalb der Gesamtproduktion dieser Industrie nur
eine relativ geringe Bedeutung haben kann!) — die Exportquote dürfte schätzungsweise etwa
10% betragen —, so kommt man auf folgende Schätzungen des Produktionswertes der
italienischen Maschinenindustrie:

1913 150—200 Millionen Mark,
1924/1925 240—280 Millionen. Mark.

'» Hohe Maschinenzölle’ des eigenen Landes und ein hohes Produktionskostenniveau hemmen die Kon-

kurrenzfähigkeit auf ausländischen Märkten.
13. Dänemark.
a) Quellen und Methodik der Statistik.

In Dänemark fand im Jahre 1914 in Verbindung mit der allgemeinen Betriebszählung einc
Erhebung über die industrielle Produktion statt, welcher die Produktionsverhältnisse des
Jahres 1913 bzw. des diesem am nächsten liegenden Betriebsjahres zugrunde gelegt wurden).

An „Eisengießereien, Maschinen- und Fahrradfabriken‘“ wurden bei dieser Erhebung
274 Betriebe (mit 14 072 Arbeitern) ermittelt, von denen sich 231 Betriebe mit der Herstellung
von „Maschinen“ befaßten?). Diese 231 Betriebe erzeugten in dem Berichtsjahr Maschinen,
Apparate, Eisenkonstruktionen usw. im Gesamtwert von 32,4 Millionen Kronen. In dieser
Ziffer ist die Gußwarenproduktion der mit Eisengießereien verbundenen Betriebe nicht mit
enthaiten. Dagegen umfaßt diese Ziffer auch etliche Erzeugnisse, die nicht zum Produktions-
gebiet der „reinen‘“ Maschinenindustrie gerechnet werden können, dank der weitgehenden
Unterteilung der Statistik nach der Art der Erzeugnisse aber fast restlos eliminiert werden
können. Nach Abzug von elektrischen Maschinen und Anlagen, landwirtschaftlichen Werk-
zeugen, Eisenkonstruktionen, Fahrzeugen usw. ergibt sich für die „reine‘“ Maschinenindustrie
ein Produktionswert von 28,3 Millionen Kronen. Für die Nachkriegsjahre 1919—1923 stehen
uns nur die Produktionsziffern aus dem dänischen „Statistischen Jahrbuch“ zur Verfügung‘),
in weichem bei der Gruppe „Jernstoberier, Maskinfabrikker m. v.‘“ (Eisengießereien, Ma-
schinenfabriken usw.) nur eine Unterteilung nach Gußwaren, Maschinenteilen, Maschinen usw.

Y DS Ergebnisse der Erhebung sind in den Drucksachen des VDMA, Jahrg. 1918, Nr. 5 wiedergegeben.

SEK Ara 202 a 00 NEE 0 EEE 0 RO SO SEE i

„69, 19238; 69, 19 . 69. Für 1924 und 1925 liegen noch keine Ergebnisse vor.

87
        <pb n="99" />
        und Reparaturen vorgenommen ist. Der Produktionswert für die drei letzteren Positionen
(ohne Gußwaren) betrug (in 1000 Kronen):
1919 20 10621 1922 1923
87.917 a 124719 73668 | 52192 ' 68876
Vermindert man jedoch diese Ziffern um denjenigen Prozentsatz, welcher sich aus der
Eliminierung der Nicht-Maschinen im Jahre 1913 ergibt (13 %), so dürfte man annähernd zu-
treffende Zahlen für den Produktionswert der „reinen‘“ Maschinenindustrie erhalten. Für 1924
kann man dann auf Grund der Entwicklung der dänischen Maschinenausfuhrziffern zu einer
Schätzung gelangen.
b) Ergebnisse.
Gemäß den Ausführungen unter a) erhalten wir folgende Ziffern bzw. Schäizungsziffern
für den Produktionsumfang der dänischen Maschinenindustrie:
1918 | 1919 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924
Millionen Kronen
283 | 765 | 1085 | 641 | 454) 599 1.76%
=— in Millionen Goldmark
808 | 78 UT TO N 9 462 (6531
Von der Maschinenproduktion des Jahres 1913 entfielen auf:
L in 1000 Kr.
Kraftmaschinen (einschließlich Kessel EL ET 8915
davon: Dampfmaschinen und -kessel . —- a 1612
Benzinmotoren ..... 7 } DE 2943
Dieselmotoren... 2. a 2362
Windmotoren 1 2 . DEE 1044
Landmaschinen (ausschließlich Molkereimaschinen) . . N 4748
davon: Dreschmaschinen und Dreschwerke . . . EAN 1960
Sämaschinen A A 418
Kornreinigungsmaschinen .. . A En 358
KFäckseilmaschinen x 337
Maschinen und Zubehör für Meiereien . . .. i ET 1704
Zement- und Ziegeleimaschinen . . . .. , S 2295
Maschinen und Zubehör für die Nahrungs- und Genußmittelindustrie*) 1805
WE KZeHEMASCHINEN AN 1189
davon! Metallbearbeitungsmaschinen EEE 787
Holzbearbeitungsmaschinen da... FE KA 402
*) Für Brauereien, Brennereien usw., für Bäckereien, Mühlen, Schlächtereien und Wurstfabrikation und
für Margarinefabriken.
14. Ungarn.
Für die ungarische Maschinenindustrie liegen die Ergebnisse von Produktionserhebungen
vor, die sich auf die Jahre 1913, 1922 und 1923 beziehen‘):
De 1922 | 1923
(neue Grenzen) | |
Zahl der Anlagen 0 a er 138 180 179
Arbeiterzahl A A 44 595 40 859 41 848
Wert des verbrauchten Materials (1000 Gold-Kr.) . . 56279 61133
Wert der ausgezahlten Löhne (1000 Gold-Kr.) . . S1610() 721144 24258
Wert der erzeugten Waren (1000 Gold-Kr.) . 126 280 103937 87256
?) Nach: „Die weltwirtschaftliche Lage Ende 1925“ (Veröffentlichung des Instituts für Konjunktur-
forschung am deutschen Statistischen Reichsamt), S. 120.

is.
88
        <pb n="100" />
        Entsprechend der organisatorischen Gliederung der ungarischen Industrie ist in den
obigen Ziffern auch die Elektrotechnik einbegriffen, die innerhalb des ganzen Industriezweiges
einen Anteil von mindestens 10% des Produktionswertes haben dürfte. Da zudem nach An-
gaben über den Beschäftigungsgrad in der ungarischen Eisen- und Maschinenindustrie die
Konjunktur in dieser Industrie in den Jahren 1924 und 1925 gegenüber den Vorjahren stark
zurückging, so ist die „reine“ Maschinenproduktion für 1924/1925 auf etwa 65—70 Mill.
Goldkronen (= rund 55—60 Millionen Mark) zu schätzen, was einer Exportquote von
20—24 % entspricht.

15. Japan.

Amtliche Veröffentlichungen über die seit dem Kriege mehrmals veranstalteten Pro-
duktionserhebungen, bei welchen unseres Wissens auch die Maschinenindustrie einbezogen
wurde, stehen uns nicht zur Verfügung. Ein neuerdings erschienenes Quellenwerk?) gibt für
die meisten anderen Industriezweige, nicht aber für die Maschinenindustrie Produktions-
ziffern an. Nach dem von privater Seite veröffentlichten „The Japan Year Rook‘“?), welches
jedoch in seinen Zahlenangaben nicht immer zuverlässig ist, soll die Produktion sämtlicher
Werke mit mindestens 30 Arbeitern in den Jahren 1920 und 1923 betragen haben:

Produktion in Mill. Yen
nn 1920 1923
an Kraftmaschinen, Pumpen, Hebemaschinen usw... ... .. 49,8 / 54,1
an Werkzeugmaschinen und anderen Fabrikationsmaschinen . . | 23,9 14,2
— Zusammen |. 78,7 | 688

In diesen Ziffern sind u. a. Landmaschinen und Lokomotiven nicht berücksichtigt.

An gleicher Stelle wird die Produktion „einiger führender Werke‘ des Kraftmaschinen-
baus wie folgt angegeben (in Mill. Yen):

1914°) | 1919) | 1920) 1920‘) | 1921‘) | 1922%

Dampfmaschinen. ) WO | 15,0 | 29,5 | 15,3
Kessel und Dampfturbinen . . .. 5,0 | 924,0 "= 13,0: 4,8 21 1,5
Pumpen USW. 1,0 | 66 1510006,5 | 69: u hu A822 | 6.1
Verbrennungsmotoren 1. 1,0 | Be . ; .
Wasserräder. . 7 e 0,1 2,4 = 4,510

Für 1923 kann man auf Grund der in dem genannten amtlichen Quellenwerk angegebenen
Beschäftigungsziffern®) eine rohe Schätzung des Produktionsumfanges der japanischen Ma-
schinenindustrie vornehmen. Allerdings können hierbei die Ziffern für den Lokomotivbau
nicht mitberücksichtigt werden, da dieselben mit denjenigen des Waggonbaus zusammen aus-
gewiesen sind. Da aber andererseits in der Position „Maschinen für die Munitionsindustrie“‘
anscheinend auch Erzeugungsgebiete miterfaßt wurden, welche nicht zur „reinen“ Maschinen-
industrie gehören, so kann die Gesamtbeschäftigtenzahl von 54 117 Personen für die „reine“
Maschinenindustrie als annähernd richtig angenommen werden. Durch einen Vergleich
mit den Beschäftigtenzahlen im deutschen Maschinenbau und unter Berücksichtigung dessen,
daß die Produktion pro Kopf des Beschäftigten in Japan weit geringer sein dürfte als in
Deutschland, kommt man für das Jahr 1923 auf eine Schätzungsziffer von

180—250 Millionen Mark.

*) „The Statistics of Agriculture Industries and Commerce 1923“ (Section of Statistics Department of
Agriculture and Commerce), Tokio, März 1925.

?) Jahrg. 1924/1925 S.240 und Jahrg. 1926 S. 505.

*) Nach „The Japan Year Book“, Jahrg. 1924/25 S. 240.

*) Nach „The Japan Year Book“, Jahrg. 1926 S. 505.

5) Vgl. Punkt 4 A im Anhaneg.

Q0Q
        <pb n="101" />
        Für das Jahr 1914 wird die Maschinenproduktion Japans nach einer deutschen Quelle°)
auf 40 Millionen Yen geschätzt, wobei allerdings die Produktion von Dampfkesseln
(mit 5,5 Mill. Yen) und die von elektrischen Maschinen und Apparaten eingeschlossen ist.
Die „reine“ Maschinenproduktion dürfte demnach 20—25 Millionen Yen (= rund 42 bis
52 Millionen Mark) betragen haben, wovon etwa 8 Millionen Yen auf Dampfmaschinen
und etwa 10 Millionen Yen auf Textilmaschinen entfielen.

6) Zeitschrift „Deutscher Dienst“ vom 1.11.1916 (entnommen den Mitteilungen des V.D.M.A. 1917 S. 38).

16. Polen.

Erhebungen oder Schätzungen des Produktionsumfanges der polnischen Maschinen-
industrie liegen nicht vor. Auch die zur Verfügung stehenden Angaben über Produktion
bzw. Beschäftigtenzahl der Metall- sowie der Landmaschinen- und Geräteindustrie in ver-
schiedenen Landesteilen!) genügen nicht, um sich ein Bild vom Produktionswert der
„reinen‘ Maschinenindustrie Polens zu machen.

Legt man die für 1925 feststellbaren Maschinenausfuhrziffern zugrunde*) und rechnet
man mit einer Exportquote von 15—20 Prozent, so würde die polnische Maschinenproduktion
dieses Jahres etwa 50—60 Millionen Mark betragen haben.

1) Vergl. „Enquete sur la production“ des Internationalen Arbeitamtes, Band II, 1923, S. 939/940.

?) Vergl. Tabelle 2b unter Punkt 9 des Anhangs. In diesen Ausfuhrziffern dürften jedoch in ziemlich
erheblichem Umfange auch Maschinen enthalten sein, welche von stillgelegten Fabrikanlagen (insbesondere
Textilfabriken) ins Ausland überführt wurden.

17. Norwegen.

Amtliche oder private Erhebungen bzw. Schätzungen des Produktionsumfanges der
norwegischen Maschinenindustrie stehen hier nicht zur Verfügung. Auch die für die In-
dustrie der „Maskiner, apparater etc.“ angegebenen Ziffern der versicherten Arbeiter”)
können nicht als Grundlage für eine Schätzung dienen, da in diesen Ziffern die gesamte
mechanische Industrie einschl. Schiffbau einbezogen ist.

Nach den norwegischen Maschinenausfuhrziffern zu urteilen, dürfte jedoch die Ma-
schinenproduktion Norwegens ganz bedeutend geringer sein als beispielsweise diejenige
Dänemarks, so daß sich der Produktionswert der „reinen“ Maschinenindustrie etwa in folgen-
den Grenzen bewegt haben dürfte:

1913: 10—14 Millionen Mark.
1925: 15—20 Millionen Mark.
1) Vgl. Punkt 4A des Anhangs.
18, Finnland.

In Finnland wird die industrielle Produktion jährlich durch eine amtliche Erhebung
festgestellt, jedoch wird die Maschinenindustrie zusammen mit Gießereien, Schiffswerften
und anderen „mechanischen Werkstätten‘ in eine Gruppe „Mechanische Industrie“ ein-
bezogen, und es ist nach den hier vorliegenden Veröffentlichungen nicht möglich, die Pro-
duktion der „reinen‘ Maschinenindustrie gesondert anzugeben.

Einen erheblichen Umfang dürfte die Maschinenproduktion Finnlands bisher nicht er-
reicht haben. Nach den Maschinenausfuhrziffern zu urteilen, wird der Produktionswert vor
dem Kriege etwa 6—8 Millionen Mark, in den Jahren 1924/1925 etwa 10—15 Millionen Mark
erreicht haben.

90
        <pb n="102" />
        19. Australien.

In Australien finden alljährlich für die gesamte Industrie amtliche Produktionserhebungen
statt. Die im „Official Year Book of the Commonwealth of Australia‘ veröffentlichten Er-
gebnisse beziehen sich für die Vorkriegszeit auf die Kalenderjahre, für die Nachkriegszeit
auf Fiskaljahre (1. Juli bis 30. Juni)*).

Die Produktionsziffern für die Maschinenindustrie sind in zwei Positionen enthalten,
nämlich:

1. Agriculture implements,

2. Engineering Works, Ironworks and Foundries,
deren Produktionswert (in 1000 £) sich wie folgt entwickelte:

Jahr Agriculture Engineering Works,
bzw. Finanzjahr |! implements Ironworks and Foundries
1908 879,4*) 4 568,7
1909 1 227,3 4 822,2
1910 1 560,9 5 636,0
1911 1 656,4 6 614,5
1912 1 538,4 7 930,1
1913 1 536,4 8 315,3
1919/20 1,282,9**) 20 209,3
1920/21 2 288,7 24 361,1
1921/22 2 363,9 21 468,6
1922/23 2 685,3 18 260,9
1923/24 3 132,2 24 151,4
*) ausschließlich Tasmanien.
**) ohne 3 Unternehmungen in Westaustralien.

Die genannten Positionen enthalten jedoch in großem Umfange auch Produktions-
gebiete, die nicht zur „reinen‘“ Maschinenindustrie gehören, wie einerseits die Herstellung
von landwirtschaftlichen Werkzeugen, andererseits Eisenwerke, Gießereien, Fabriken für
Herstellung von Nägeln, Messern, Wagenfedern usw.?).

Da auch sonstige Angaben über den Umfang der „reinen“ Maschinenindustrie fehlen,
ist es schwierig, von den obigen Ziffern aus zu einer Schätzung zu gelangen. Doch dürfte
die Produktion von nicht-landwirtschaftlichen Maschinen diejenige der Landmaschinen-
industrie nicht allzusehr übersteigen, so daß sich der Produktionswert der gesamten Ma-
schinenindustrie etwa innerhalb der folgenden Grenzen bewegt haben wird:

1913: 3—4 Millionen £ (= rund 60— 80 Millionen Mark).
1923/24: 6—8 Millionen £ (== rund 120—160 Millionen Mark).

1) Ergebnisse für 1908—1913 nach dem Official Yearbook, Nr. 8 von 1914; für 1919/20—1923/24 nach
dem Official Yearbook, Nr. 18 von 1925.

?) Nicht enthalten sind u. a. Eisenbahnwerkstätten, Zynanit-, Schmelz-, Schwefelkies und metallurgische
Werke, Fabriken zur Herstellung von verzinktem Eisenblech, Öfen und Draht (vergl. Official Yearbook, Nr. 18
von 1925, S. 846).

20. Neuseeland,

Von der Regierung: Neuseelands wurden vor dem Kriege und während des Krieges
alle fünf Jahre (1911 und 1916), seit 1919 jährlich für die gesamte Industrie Produktions-
erhebungen veranstaltet. Die Ergebnisse, im „New Zealand Official Year-Book“ veröffent-
licht, gelten für die Fiskaljahre (endend 31. März).

Die Produktion an Maschinen ist erstens in den beiden Positionen: „Engineering-works“
und „Agricultural and Dairying Machinery and Implement Making‘ enthalten, wobei außer
„reinen‘‘ Maschinen auch einfache Werkzeuge, elektrotechnische Erzeugnisse, die Dienst-
leistungen von Reparaturwerkstätten usw. einbezogen sind!). An anderer Stelle des Quellen-

„1 Siehe „New Zealand Official Year-Book“ 1925, S. 506 ff. Gießereien, Kraftfahrzergbau und Schiffbau
gehören jedoch nicht zu dieser Gruppe.

01
        <pb n="103" />
        werkes?) sind dann aber noch besondere Zahlen gegeben für die Industrie der „Machines,
tools and implements‘“ (Maschinen, Werkzeuge und Geräte), wobei auch die Landmaschinen-
industrie berücksichtigt ist. Der bei diesen drei Positionen angegebene Produktionswert
war (in 1000 £):
1910/11 | 1918/19 | 1919/20 | 1920/21 | 1921/22 | 1922/23 | 1923/24

Aue A AA Die I x SZ
1. Engineering-works . „2. 751,5 | 1123,83 | 1250,6 1837,7 | 14544 1459,9
2. Agricultural and Dairying Machinery |

and Implement Making . . "WW Al220,03) | (380,0 | 519,0 ((1 800,7 | 591,2 | 484,0 [598,03

| |
3. Machines, tools and implements . I 4892,9 | FO9 1 9383 | 705,0 6023
!

Die in der Reihe 3 angeführten Ziffern dürften die Gesamtproduktion an „Maschinen“
ungefähr richtig angeben, da außer Molkerei- und Landmaschinen und Geräten nur wenige
Maschinenarten in Neuseeland hergestellt werden. Berücksichtigt man einen Abschlag von
etwa 10 Prozent dieser Ziffern für nicht zur „reinen“ Maschinenindustrie gehörige Erzeug-
nisse (Werkzeuge, elektrische Maschinen usw.) und ergänzt man die fehlenden Ziffern für
1910/11 und 1923/24 gemäß der Entwicklung bei den beiden oberen Positionen, so erhält man
als Wert der „reinen“ Maschinenproduktion Neuseelands für

1910/11: 230 000—270 000 £.
1923/24: 665 000—675 000 £.
?) Siehe „New Zealand Official Year-Book‘“ 1925, S. 486 ff.
3) Nach: „The Manchester «Guardian Commercial‘ vom 29. April 1926, Special Section, S. VI.
21. Rußland.

In der folgenden Tabelle sind die über den Produktionsumfang der russischen Maschinen-
industrie an verschiedenen Stellen veröffentlichten Zahlenangaben für die Vor- und Nach-
kriegsjahre zusammengestellt. Der Genauigkeitswert dieser Zahlen ist allerdings nicht sehr
groß, da einmal, wie aus der Aufstellung ersichtlich, auch amtliche Zahlen vielfach vonein-
ander abweichen, und zweitens aus den Angaben nicht immer klar hervorgeht, welche Er-
zeugnisse unter den Begriff „Maschine“ gerechnet wurden. Nicht einbegriffen ist jedenfalls
die Produktion von Lokomotiven (ebenso auch nicht die von Eisenbahn- und anderen Fahr-
zeugen und die der Elektrotechnik), für die weiter unten Stückzahlen angegeben sind. Bei
der Produktion von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten ist jedoch auch die Er-
zeugung von Sensen, Sicheln und anderen nichtmaschinellen Werkzeugen einbezogen, und
wenn auch der Produktionswert dieser Erzeugnisse nicht an die Ziffern des in der Auf-
stellung fehlenden Lokomotivbaues heranreichen dürfte, so erscheinen die Zahlen für die
gesamte Maschinenproduktion trotzdem wohl eher zu hoch als zu niedrig.

Q92
        <pb n="104" />
        Maschinenproduktion Rußlands.
Zeit ‚ Laudmasch.- u. Gerätebau | Allgem, Maschinenbau Zusammen
TAT Mill. Vorkriegsrubel Mill. Vorkriegsrubel | Mill. Vorkriegsrubel

Jahr 1907 0 24,01)

19008 29,6)

A A 35,01)

A910 ER 41,0)

U 61,5!)

». 198 „a N 65—70?) }) 238,0— 243,0
Jahr 1918 DE 6,4%)

A199 4,21)

„21920 U te 1,7 6a) —2,8?)

NA 9,2*)

„411922 „a 5,71) —6,962)
Wirtschaftsjahr!?) 1922/23 9,15) 43,85) 52,9
Jahr 1923 4 u 11,8!)
Wirtschaftsjahr!?) 1923/24 2, 13,45) 62,95) 76,3
Jahr 1924... "Wi &gt;; 17,8%)
Wirtschaftsjahr!?) 1924/25 ZN, 44,3 °) — 45,47) —52,1®) 149,18) 1934—201,2
Jahr 1925. Zr La PTR / On 40,0 °)
Wirtschaftsjahr!!) 1925/26: = 73,0 11) — 80,3 19) —76,7 19)

Unter Berücksichtigung des oben Gesagten schätzen wir nach diesen Angaben die

russische Gesamtproduktion an „reinen“ Maschinen:
für 1913 auf 450—500 Millionen Mark,
für 1923/24 auf 150—160 Millionen Mark,
für 1924/25 auf 380—430 Millionen Mark.

Im Folgenden seien noch die Ergebnisse des russischen Zensus von 1924/25, soweit sie
den Maschinenbau betreffen, im einzelnen wiedergegeben‘).

Über die Wirtschaftsform der Betriebe des „Maschinenbaues‘“ unterrichtet zunächst die
folgende Tabelle, wobei allerdings auch die gesamte Transportmittelindustrie (Lokomotiven,
Waggons, Automobile usw.), der Schiffbau und die Elektrotechnik zum Maschinenbau ge-
rechnet sind. Jedoch dürfte der hohe Anteil der staatlichen Betriebe (77,6 Prozent der Be-
triebe, 97,4 Prozent der Arbeiter und 96,4 Prozent des Produktionswertes) auch für den
„reinen‘ Maschinenbau eine ähnliche Höhe aufweisen:

1) „Nachrichten für Industrie, Handel und Landwirtschaft‘, Jahrg. 1913, Nr. 137 (Bericht des deutschen
Konsuls in Saratow).

S 5 Errechnet auf Grund von Angaben in „The Economist‘“ vom 19. Juni 1926, S. 1188, nach welchen die
für das Wirtschaftsjahr 1925/26 im Produktionsprogramm vorgesehene Produktion im Werte von 80,3 Mill.
Rubel 122,5 % der Vorkriegsproduktion ausmachen soll.

3) „Aus;der Volkswirtschaft der U.d.S:S.R.“, 4. Jahrg., Nr.1 vom 1. Januar 1925, S. 20.

*) „Aus der Volkswirtschaft der U.d.S.S.R.‘“, 5. Jahrg., Nr. 1/2 vom Januar 1926, 5.57.

5) ..Aus der Volkswirtschaft der U.d.S.S.R.“, 4. Jahrg., Nr. 1 vom Januar 1925,:5. 80 ff.

3) „Die Volkswirtschaft der U.d.S:S.R.“, 5. Jahrg., Nr. 12, S. 10.

Sa) Errechnet auf Grund von Argaben über die Gesamtversorgung der Landwirtschaft mit Maschinen
(Quelle wie zu 6) in Verbindung mit der Einfuhrstatistik.

’) Errechnet auf Grund von Angaben in „The Economist‘“ vom 19. Juni 1926, S. 1188.

f S) Ergebnisse des Industriezensus 1924/25 in Tscherwonetz-Rubeln. (Nach: „Die Volkswirtschaft der
U.d.5.S.R.. 5. Jahrg. 1926, Nr... 7,5. 72.)

9) Vorläufige Ergebnisse (Quelle wie zu 4).

&lt; SS Produktionsprogramm für das Wirtschaftsjahr 1925/26 (Quelle: „The Economist“ vom 19. Juni 1926,
S 11) Produktionsprogramm für das Wirtschaftsjahr 1925/26 (Quelle wie zu 6). Im 1. Halbjahr dieses
Wirtschaftsjahres konnte dieses Programm nach der gleichen Quelle nur zu 70 % erfüllt werden.

) Das Wirtschaftsjahr reicht vom 1. Oktober bis 30. September.

1) Nach: „Die Volkswirtschaft der U: d. S. S. R.‘“ 5. Jahrg. 1926, Nr. 7, S.. 72. — Vorläufige Ergebnisse
nach den Angaben der Industriestatistik des Statistischen Zentralamts. — Zur. ‚„Zensusindustrie‘“ gehören alle
DetraeDe mit über 16 Arbeitern bei maschineller Einrichtung bzw. über 30 Arbeitern ohne maschinelle
*inrichtung.

L73,0*
928
        <pb n="105" />
        Zahl der Betriebe und Arbeiter und Produktionswert des russischen „Maschinenbaues‘“*)
nach der Wirtschaftsform der Betriebe im Wirtschaftsjahr 1924/25'5).
Staatlich |Genossensch. | Privat | Konzess. | Insgesamt
Maximalzahl der arbeitenden Betriebe. . . | 402 57 58 518
Durchschnittszahl der beschäftigten Arbeiter
(mit jugendlichen Hilfsarbeitern). . . | 174 521 2908 1674 | “64 179 267
Bruttoproduktion nach verbesserter Berech-

nung (in 1000 Tscherw.-Rubeln) ... . | 347 502,7 BOZT7 6 183,3 656,5 360 320

Innerhalb dieser Gruppe „Maschinenbau“ sind unter Nr. 29 und 30 die Zensusergebnisse
für die Industrie der landwirtschaftlichen Maschinen und die Industrie der „Maschinen für
Produktionszwecke“ noch gesondert zusammengestellt. (Der Lokomotivbau läßt sich aus
der Nr. 27 „Eisenbahnbau und sonstige Transportmittel“ nicht elimienieren):

Zahl der Betriebe, Arbeiter und Arbeitstage und Produktionswert des russischen Maschinen-
baues im Wirtschaftsjahr 1924/25.
N hi f;
Landwirtsch. as U
; Produktions- Zusammen
Maschinen
| zwecke
Maximalzahl der arbeitenden Betriebe (nach den Angaben am
Quartalsende) . I“ W - 109 231 340
Durchschnittszahl der beschäftigten Arbeiter (mit jugendlichen
Hilisarbeitern) . . . 7A 25090 I 73 751 98 841
Gesamtzahl der Arbeitstage (in 1000) . . 7 6 351,3 | 19 443,7 25 795,0
Bruttoproduktion nach verbesserter Berechnung (in 1000 Tschw.R.) - 52143,6 149 081,0 201 224,6

Für Lokomotiven (einschl. Schmalspurlokomotiven) und einige landwirtschaftliche

Maschinen stehen uns ferner Produktionsziffern nach Stückzahl zur Verfügung!‘):
Produktion einzelner Maschinenarten (nach Stück).

Jahr bzw. ; n s a Dresch- | Worfel-
Wirtschaftsiahr Lokomotiven| Pflüge | Eggen ‘| Sämasch. | Erntemasch. | Maschinen‘ I. maschipen
1918 200 . . . . . ;

1919 74 22 902 892 q 31317 158 | 853
1920 90 | 88 838 | 1 336 | 1 068 | 2319 | 1731 3 638
1921 78 | 106 562 | 6218 F| 509 5 432 1725 2.047
1921/22 115 116500 13 900 4 400 10 000 | 6 900 2 800
1922/23 93 206 500 26 800 10700 11 700 25 350 11 600
1923/24 151 (179) | 122172 78 936 / 9576 14 012 10770 9 098
1924/25 186 542 599 174935 | 28928 45 703 32 915 45 377

1) Vgl. die vorhergehenden Ausführungen. |

15) „Ekonomitscheskoje Obosrenije“ (russ.), Moskau 1926, Nr. 4, S. 210/211, gibt für die Gruppe „Her-
stellung von Maschinen, Instrumenten und Apparaten“ für das Jahr 1924/25 und die vorhergehenden Jahre
folgende Zahlen:

Wirtschaftsjahr | Zahl der Betriebe Zahl der Arbeiter | En
ırtschaltsjahr a er eiriebe a er rbeıter | in Mill. Tscherw. Rubel
1922/23 485 126 300 153,7
1923/24. 1, 508 136000 193,3
1924/25000 515 179 100 356,3
(Entnommen aus: Wl. Woytinsky, „Die Welt in Zahlen“, IV. Buch, S. 21.)

16) Bis 1923/24 nach: „Die Volkswirtschaft der U. d. S. S. R. in Zahlen“, herausgeg. vom Statist. Zentral-
amt, Moskau 1925 (russ.) (entnommen aus WIl. Woytinsky, „Die Welt in Zahlen“ a.a.O., S. 221). — Die
Ziffern für 1924/25 nach: „Die Volkswirtschaft der U. d. S. S. R.“, 5. Jahrg. 1926, Nr. 14,5. 37. (Nach dieser
Quelle wurden im Jahre 1913 insgesamt 609 Lokomotiven gebaut, im Jahre 1923/24 aber 179 Stück (nicht
151, wie nach der ersteren Quelle).

94
        <pb n="106" />
        Zu Punkt 4.
Zahl der beschäftigten Arbeiter.
Zahl der Arbeitslosen.
        <pb n="107" />
        <pb n="108" />
        A) Zahl der beschäftigten Arbeiter.
        <pb n="109" />
        <pb n="110" />
        1. Vereinigte Staaten,

Der seit dem Kriege alle zwei Jahre stattfindende Zensus der Vereinigten Staaten!) er-
hebt neben der Produktion der verschiedenen Industriezweige u. a. auch die Gesamtzahl der
Erwerbstätigen (total number of persons in industry) und die Zahl der Arbeiter (wage
earners). In den hier zur Verfügung stehenden Veröffentlichungen (Statistical Abstract of
the United States) ist jedoch nur die Zahl der Arbeiter angegeben. Nach einer anderen
amerikanischen Veröffentlichung?) beträgt deren Anteil an der Gesamtzahl der Erwerbs-
tätigen in der Maschinenindustrie etwa 81—84 Prozent®).

Berücksichtigt man, um möglichst nur die „reine“ Maschinenindustrie zu erfassen, die
gleichen Zensuspositionen wie bei der Errechnung des Produktionswertes*), so ergeben sich
folgende Ziffern:

Zahl der Arbeiter (wage earners) in der amerikanischen Maschinenindustrie,
1909 | 1914 | 1919 | 1921 | 1923
Insgesamt . ..0...4.0. +... 642677 518050 ' 812825 517656 7038741
Davon entfielen auf den Produktionszweig:
Gießerei und Maschinenbau... . . . . | 531011 362471 | 482 767 | 321 363 | 449 040
Landw. Maschinen und Geräte . . . . 59 551 48 459 54 368 30 359 30 962
LEokomotiven 0 14 909 17 391 26 715 16 583 30 672
Krafimaschinen‘ A GN . 29 657 77617 35 567 48 495
Werkzeugmaschinen „+ aa en . . 53 111 21 307 33 373
Textilmaschinen und Teile +. . 31 823 31 025 35 672
Bureaumaschinen 1 N 17043 20047 32213 23167 29 934
Nähmaschinen 4 0. A , 19296 | 18007 19 230 12 569 13 435
Pumpen NN 2 136 8 322 16 072 12 186 14 550

Die weiblichen Arbeiter machen nur einen sehr geringen Teil der Gesamtarbeiter-
schaft aus, so z. B.°):

im Jahre
1914 | 1919
bei „Agricultural implements“ . „ . .. | 1,09% | 1,8%
bei „Foundries and machine shops“. . . 1,2% | 3,2%

Bei einer Gegenüberstellung des Gesamtproduktionswertes und der Gesamtarbeiterzahl
der amerikanischen Maschinenindustrie ergeben sich für den Produktionswert pro Arbeiter
folgende Ziffern:

1909 1914 1919 / 1921 1923
$ | $ $ | s | s
2342 | 2491'| 4831 | 4836 | 5188

1) Vgl. oben Punkt 3 des Anhangs.

?) „A Graphic Analysis of the Census of Manufactures 1849 to 1919“ des National Industrial Conference
Board, New York.

%) Die genauen Prozentsätze waren für das Jahr 1919 — für andere Jahre stehen uns keine Angaben zur
Verfügung —: bei „Agricultural implements‘“ 80,9%, bei „Foundries and machine shops‘ 83,9% (nach „A
Graphic Analysis“ a. a. O., S. 29).

*) Die 14 in Betracht kommenden Positionen und sonstige Bemerkungen zur Methodik finden sich in
den Ausführungen zu Punkt 3 des Anhangs.

5) Nach:: „A: Graphie Analysis“ a. a. OS. 41.

99
        <pb n="111" />
        2. Großbritannien,
a) Quellen und Methodik der Statistik,

Bezüglich der Beschäftigtenzahl der britischen Maschinenindustrie liegen vor*):

1. die Ergebnisse der Gewerbezählung vom Juni 1921,

2. die Schätzungszahlen für die gegen Arbeitslosigkeit versicherten Personen für Juli

1923, 1924 und 1925.

Bei der Gewerbezählung von 1921 war das Erhebungsgebiet England, Wales und Schott-
land, für die Schätzungszahlen der versicherten Personen außer diesen Gebieten auch Nord-
irland. Bei der ersteren Zählung wurden alle Beschäftigten im Alter von zehn und mehr
Jahren erfaßt, bei letzteren Zahlen nur die Handarbeiter (Manual workers) und die ein
Jahresgehalt von nicht mehr als 250 £ beziehenden Nicht-Handarbeiter (Unemployment In-
surance Act von 1920). Die Klassifizierung der Versicherten nach Industriegruppen®) ist
seit 1923 im großen und ganzen mit der Gruppeneinteilung der Gewerbezählung von 1921 in
Einklang gebracht worden. In der Gruppe „Maschinenbau“ (General Engineering) sind die
Elektretechnik, der Fahrzeugbau, Eisenhochbau und Schiffsbau nicht einbezogen, jedoch
sind bei den Zahlen der Versicherten auch die Belegschaften der Gießereien (General En-
gineering and Founding) zum Maschinenbau gerechnet, für die bei der Gewerbezählung
von 1921 zwei besondere Positionen in einer anderen Industriegruppe vorgesehen waren
(„General Iron Foundries‘“ und „Steel Foundries‘“). Der Schiffsmaschinenbau (Marine En-
gineering) ist dagegen bei der Gewerbezählung von 1921 mit den Schiffswerften (Ship-
building and Repairing) zusammengefaßt, bei den Versichertenzahlen aber besonders aus-
gewiesen.

b) Ergebnisse.
1. Zahl der Beschäftigten im britischen Maschinenbau?) Juni 1921*).
Industriezweig Beschäftigte
Stationary Engines and Power Transmission plant (stationäre Kraftmaschi-
nen und YTransmissionen) LEE WE 26 114
Steam Locomotives, Road and Rail, and Railway plant (Dampflokomotiven
für Straßen und für Eisenbahnen und Eisenbahnanlagen). ... . .. 97 242
Agricultural Engineering (Landmaschinen) . . . . RC 37 810
Textile Machinery and Accessories (Textilmaschinen und Zubehör). . . . 79 743
Heating and Ventilating Engineering (Heizungs- und Lüftungsanlagen) . . 11330
Machine tools (Werkzeugmaschinen) . . . 7. 7 tn —_-. 21 063
Other (andere Zweige des Maschinenbaues).. ... .. ; : 347 821
Zusammen: — 621 123 5

In den obigen Ziffern sind noch einige Industriezweige enthalten, welche nicht zur
„reinen“ Maschinenindustrie gehören, wie z. B. Fabriken für Eisenbahnanlagen und
Heizungs- und Lüftungsanlagen. Andererseits fehlt außer dem Schiffsmaschinenbau auch
die Position „Scales and Weighing Machines“, bei welcher 8996 Beschäftigte nachgewiesen
sind. Insgesamt dürfte die Beschäftigtenzahl der „reinen“ Maschinenindustrie im Jahre 1921
der obigen Gesamtziffer (621 123) nahegekommen sein®).

1) Vgl. Committee on Industry and Trade: „Survey of Industrial Relations‘, London 1926, S. 220 ff.
und S. 403 ff.

2) Jede nach dem Gesetz versicherte Person erhält ein „Unemployment Book“, in welchem vermerkt ist,
zu welcher Industriegruppe sein jeweiliger oder letzter Arbeitgeber gehört.

3) „Engineering (not Marine or Electrical)“

4) Survey of Industrial} Relations a.a.O., S. 406:

5) In den Gießereien waren außerdem beschäftigt: in „General Iron Foundries“ 80216 Personen, in
„Steel Foundries‘“ 7799 Personen.

100
        <pb n="112" />
        2. Geschätzte Zahl der gegen Arbeitslosigkeit versicherten Personen im Maschinenbau
Großbritanniens und Nordirlands®).
General Engineering and Founding Marıne Engineering
Zeit A Oz

männl. | weibl. | insges. | männl, | weibl | insgesamt

Juli 1923 635 260 | 39 660 | 674 920 65 760 1110 66 870

Juli 1924 588 500 38 880 627 380 64 860 1250 66 110

Juli 1925 583 590 43 690 627 280 60 760 1 050 | 61 720

Diese Ziffern schließen die in den betreffenden Monaten der Arbeitslosigkeit verfallenen
Versicherten ein. Die jeweilige Zahl der tatsächlich Beschäftigten ist also um die Zahl der
Arbeitslosen’) niedriger.

6) Survey of Industrial Relations a.a.O., S. 226. — Für Juli 1925 nach „The Ministry of Labour
Gazette‘ 1926, Nr. 1, S. 22/23.

7) Diese werden monatlich in der „The Ministry of Labour Gazette“ veröffentlicht.

3. Deutschland,
a) Quellen und Methodik der Statistik.

Bezüglich der Beschäftigtenzahl der deutschen Maschinenindustrie liegen vor:

1. Ergebnisse der Betriebszählung vom 12. Juni 1907*),

2. Ziffern der deutschen Gewerbeaufsichtsbehörden?),

3. Schätzungsziffern des Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten (VDMA),

4. Ziffern über die Zusammensetzung der Belegschaft bei den Mitgliedsfirmen des

VDMA.

Diese verschiedenen Statistiken sind untereinander nicht vergleichbar, da hinsichtlich
der Erhebungsmethoden und insbesondere hinsichtlich der Abgrenzung der Maschinen-
industrie große Unterschiede bestehen. Während die Betriebszählung von 1907 sämtliche
Beschäftigten aller Betriebe des Maschinenbaues erfaßte, zählen die Gewerbe-
aufsichtsbehörden nur die Arbeiter in den der Gewerbeaufsicht unterstellten Betrieben
(Betriebe mit zehn und mehr Arbeitern bzw. Motorenbetriebe), wobei die Maschinen-
industrie zusammen mit Eisenhochbau, Schiffbau, Waggonbau, Kraftwagen- und Fahrrad-
bau, Elektrotechnik, Feinmechanik, Musikinstrumentenbau usw. in einer Ziffer ausgewiesen
ist. Die Schätzungsziffern des VDMA beziehen sich auf sämtliche Beschäftigten der „reinen“
Maschinenindustrie, können aber nur als Annäherungsziffern gewertet werden’). Von den
Mitgliedsfirmen des VDMA liegen endlich Ziffern über die Zusammensetzung der Gesamt-
belegschaft vor, mit deren Hilfe es möglich ist, auch die Arbeiterzahl des gesamten
deutschen Maschinenbaues ziemlich genau anzugeben, da die Verhältnisse bei den Mitglieds-
firmen, welche etwa drei Viertel der Beschäftigten des gesamten Maschinenbaues umfassen,
als durchaus typisch anzusehen sind.

) Net dr des Deutschen Reiches“, Bd. 220’221, S. 5*—7*.

?) Nach den „Jahresberichten der G be-Aufsicl © “ nr
und Statistik 1926, 8. 170. ewerbe-Aufsichtsbeamten und Bergbehörden‘“ (vgl. auch Wirtschaft

hat, Sie wurden errechnet nach den Angaben von etwa 700 Mitgliedsfirmen des VDMA über ihren Be-
En äftigungsgrad (tatsächliche Beschäftigte in Prozenten des Standes bei voller Betriebsausnützung) und unter
Enns delegung einer Schätzungszahl für die Beschäftigten der gesamten Maschinenindustrie bei voller Be-

101
        <pb n="113" />
        b) Ergebnisse:
1. Beschäftigte im deutschen Maschinen- und Apparatebau nach der Betriebszählung
vom 12. Juni 1907%).
Industriezweig | Beschäftigte
Dampfkrafimaschinen (einschl. Lokomotiven) . ....... 69 513
Verbrennungs- und Explosionsmototen nr I | 4 493
Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte . . TE. 41 514
Te AENESCHUCN DE AA In S1072
Nähmaschinen (und Teile) 2. 20 038
Buchdruckereimaschinen. N. 7318
Brauerei- und. Brennereimaschinen 7 224
Maschinen und Apparate für Gas- und Wasseranlagen 9 254
Maschinen und Apparate für Waschanstalten . . . 1 590
Fahrstühle und Aufzüge 0.2 a EEE a 3 180
Pumpen, Krane, Ventilatoren und hydraulische Anlagen 3 7.997
Feuerlöschgeräte und -maschinen AA | 1693
Mühlenbau En NN 5 405
Sonstige Maschinen und Apparate. A 266 161
Insgesamt Maschinen- und Apparatebau .. .. .. } ı 476 457
2. Arbeiterzahlen der deutschen Maschinen-, Apparate-, Instrumenten- usw. Industrie
nach der Statistik der Gewerbeaufsichtsbeamten.
Jahr | Zahl der Arbeiter | Steigerung (1913 == 100)
1907 886 361 76
1913 1173481 100
1919 1313 484 102
1920 1419 677 121
921} 1462 282 125
1922 1 654 346 141
1923 5) —
1924 L4H 150 120
3. Beschäftigtenzahl der „reinen“ Maschinenindustrie nach den Schätzungen des VDMA.
Zeit Zahl der Beschäftigten
Jahr 1913 500 000—600 000
„1922 700 000 -750 000
L. Vierteljahr 1924 556 000
Z N 1924 540 000
3} S 1924 535 000
4. $ 1924 541 000
L S 1925 563 000
2 8 1925 578 000
3. e 1925 565 000
1 ; 1925 510 000
1 1926 455 000
2; 1926 441 000
Aus diesen Zahlen ergibt sich für 1924 ein Jahresdurchschnitt von 543000 Be-
schäftigten, für 1925 ein solcher von 554 000 Beschäftigten.
?) Von den in der Gruppe B40 unter Nr. VIa 1 bis g („Maschinen und Apparate“) aufgeführten
Fabrikationszweigen sind als nicht zur „reinen“ Maschinenindustrie gehörig eliminiert worden:
Nr. VIa7 Eiserne Baukonstruktionen
Nr. VIa 8 Zentralheizungen
Nr. VIa9 Automaten
Nr. VIa 11. Dampfkessel und Armaturen.
Dagegen wurden hinzugenommen die Nr. B 41 (Mühlenbau).
5) Infolge der Ruhrbesetzung sind die Ziffern für 1923 unvollständig.

102
        <pb n="114" />
        4. Zusammensetzung der Belegschaft im deutschen Maschinenbau,
(nach den Erhebungen des Vereins Deutscher Maschinenbau-Anstalten.)
auf 1000 Beschäftigte auf 1000 Arbeiter kommen:
kommen: nn
Gelernte | An- Ungelernte| ,..,. | Jugendliche wo; pliche| Sonstige
Beamte | Arbeiter Fach- | gelernte Hilfs- linge Hilfs- Arbeiter Arbeiter
‚ arbeiter | Arbeiter | arbeiter | arbeiter
Juli 1914 ‚2163 | 837 | 509 202 148 | 115 26 ; — —
Juli 1920 155 | 845 | 44 | 187 a | 30 | 34 d
Juli 1921 166 | 834 ‚449 | 194 167 | 135 | 25 | 33 —_
Juli 1922 171 | 829 1 24567 | 191 | 176 | 123 | 27 | 26 —
Juli 1923 177 823 Hz 466 191 | 169 i‘ 129 | 23 | 22 z
Juli 1924 186 814 484 I 2927.41 140 150 | 15 19
Juli 1925 | 185 815 | 494 191 134 / 145 16
Juli 1926°) 208 792 494 183 107 170 ı5
6) Die unverhältnismäßig niedrige Anteilsziffer der Arbeiter im Juli 1926 (79,2%) erklärt sich durch
die zahlreichen seit dem vierten Verteljahr 1925 vorgenommenen Entlassungen, von denen die Beamten in
weit geringerem Maße betroffen wurden.
4. Frankreich,
Nach der Zählung von 1906 (neuere Ergebnisse nicht vorhanden) waren in dem Zweig:
„Eisengießereien, Maschinenbauwerke, Schiffswerften, Dampfkessel, Fahrräder
und Kraftwagen‘ (aber ausschließlich Elektrotechnik)
19 857 Betriebe
mit 282 656 Beschäftigten.
(Quelle: „Resultats statistiques du recensement general“ 1906, I, 2, S. 224.)
Die Beschäftigtenziffern des „reinen‘“ Maschinenbaues dürften bedeutend niedriger sein.
5. Schweiz,
Arbeiterzahl der Mitglieder des Vereins schweizerischer Maschinen-Industrieller.
(Nach dessen Jahresberichten.)}
Ende 1918... 7. 41987
921 44217
922. 39 756
3 40 408
45 088
zo A 45 689
Diese Ziffern können nicht ohne weiteres mit den Arbeiterzahlen der schweizerischen
Maschinenindustrie gleichgesetzt werden, da einerseits dem genannten Verbande auch
Firmen angehören, deren Produktionsgebiet sich auf Elektrotechnik, Instrumenten- und
Werkzeugbau, Dampfkesselbau usw. erstreckt, andererseits dieser Verband auch nicht sämt-
liche Firmen des „reinen‘ Maschinenbaues umfaßt.
6. Schweden.
Beschäftigte der „mekaniska verkstäder, ej. s. n.‘).
Quelle: Sveriges officiella Statistik ..Industri“
1913 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924
Zahl der Angestellten... . | 4602 | 8458 / 6 659 / 5551 5825 6205
Zahl der Arbeiter ©. he 39 661 | 48 193 | 33933 | 27783 33081 | 36 585
1) Ausschl. Elektrotechnik, Instrumenten- und Uhrenindustrie und Schiffbau, aber einschl. Dampfkessel
bau und Fahrzeugbau, durch deren Eleminierung sich weit. niedrigere Beschäftigtenziffern ergeben würden.

1023
        <pb n="115" />
        7. Kanada.
Zahl der Arbeiter (wage earners) im kanadischen Maschinenbau.
(Ergebnisse des amtlichen Zensus.)!)
Herstellungszweig 1910 | 1915 | 1921 | 1922
Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte . 8834 | 6737‘ 7154 | 4873
Gießereien und Maschinenbau-Anstalten . .. 24367 19985 10131! 9294
Kessel und! Kraftmaschinen 5300| 4155 1768 18307
Elevatoren 4 473 | 690 | 255 \ 4028
Industriemaschinen.. . TE . . 4.057
GSM asCHINCH En 369 . 136 . k
WERE Me Ara En 224) 2303| 257
Nähmaschinen N En 714 E | ,
Pumpen und Windmühlen 54008 551 | 153
Milchzentrifugen EN OLE 216 $ | 226
Wasch- und Wringmaschinen .. . .... 156 110 | 219
Bureau- und Haushaltmaschinen . .... ; . | . | 16397
Schreibmaschinen  ... 2 a. ; | ; 44 47
Rechenmaschinen . ...... . 5 | | 202 -
Zusammen [| 41193 | 32 667 | 24 466 | 21 186
1) Bezüglich Quelle und Methodik vgl. oben Anhang Punkt 3.
8. Niederlande.
Beschäftigte der Maschinen- und Kesselfabriken, Fabriken für Rohrleitungen, für
Plattenschweißarbeiten und für rollendes Material?).
(In diesen Ziffern sind nicht einbegriffen:
Elektrotechnik, Fahrradindustrie, Konstruktionswerkstätten und Grobschmieden,
Schiffswerften, Eisen- und Stahlgießereien usw.)
Gesamtpersonal (einschließlich Angestellten) am 15. September |
1920 | 1921 1922 | 1923 | 1924
23 555 19 688 16 605 | 15915 | 17 949
1) Nur Fabriken mit 25 oder mehr Arbeitern.
Quelle: Maandschrift van het Centraal Bureau voor de Statistiek, 21. Jahrg., H. 5 vom 31. Mai 1926,
S. 586 und 702 ff,
9. Belgien
Die Volkszählung vom 31. Dezember 1910 stellte für die Maschinenindustrie Belgiens
einen Beschäftigtenstand von 36377 Arbeitern fest!). In dieser Zahl ist jedoch einbegriffen:
Fabrikation von Dampfkesseln und -gefäßen mit. 8517 Arbeitern
Elektroindustrie mit CE N 2. 5670 Arbeitern
Öhne diese beiden Zweige ergibt sich für die Maschinenindustrie Ende des Jahres 1910
eine Arbeiterzahl von 22 199;
davon entfielen auf:
Bau von Kraftmaschinen, Werkzeugmaschinen, Webstühlen,
industriellen Maschinen .. a 19859
Bau von Maschinen für Herstellung von Bekleidungstücken 501
Landwirtschaftliche Maschinen . 0 1 655
Feuerspritzen usw. . A 175
Insgesamt 22190
1) Vgl. „Die Hauptindustrien Belgiens“, Teil II, München 1919 a. a. O., S. 40.

104
        <pb n="116" />
        10. Tschechoslowakei.
Über die Beschäftigtenzahl in der Maschinenindustrie sind keine Angaben vorhanden.
11. Österreich.
Zahl der Arbeiter in der Maschinenindustrie Österreichs.
(Nach der Statistik des Metallarbeiterverbandes.)
Quelle: Wirtschafts-Statistisches Jahrbuch 1925, Wien, S: 291.
Industriezweig 1924 | 1925
Maschinenfabriken: 7... ET 10777 |: 98941
Lokomotiv-. und. Waggonfabriken... .2. ©. } 6708 | 6057
Mühlenbat Pe Pa ES Tele Se 430 89
Werkzeugmaschinenfabriken‘ + NED „8 1105 596
Landwirtschaftliche Maschinenfabriken . 2717| 3588
Näh-, Schreib- und Rechenmaschinen . . 413 615
Wagen- und Gewichtefabriken!. . EN 478 | 811
Insgesamt | 22628 | 20 593
Zahl der Arbeiter in den im Betrieb befindlichen unfallversicherungspflichtigen Unter-
nehmungen der Maschinenindustrie am 3%, Juni 1925.
Quelle: Wirtschafts-Statistisches Jahrbuch 1925, Wien, S. 285/86. Erhebungen der
Arbeiterkammer mit Hilfe der Unfallversicherungsanstalten,
Zahl der unfallversicherten Arbeiter
Industriezweig u —— 5
Männlich | Weiblich | Zusammen
Eisenkonstruktionswerke . . .. TE 2 263 14 | 2277
Maschinenerzeugung le Ra NT 12 468 373 | 12841
Landwirtschaftliche Maschinenerzeugung . . . . 2410 | 29 | 2439
Heizungs-, Wasserleitungsanlagen ...'. 7, WU". % 4104 | 30 4 134
Armaturen-, Apparateerzeugung ... .°. ; 1 546 71 / 1617
Insgesamt 2279110 0617 123308
Davon in Wien. 4 A’ 2026 301 12327
Nicht einbegriffen sind in diesen Ziffern: Elektrotechnik, Gießereien, Kleineisen-
industrie, übrige Metallindustrie, Fahrmittelindustrie.
Der bei letzterer Position eingeschlossene Lokomotivbau hatte: 2445 unfallversicherte
Arbeiter, davon: 2 414 männliche und 31 weibliche.
12, Italien.
Nach der Zählung von 1911 waren in dem Zweig:
„Bau von Maschinen für Landwirtschaft, Industrie und Transportwesen“
beschäftigt:
156 530 männliche Personen
2871 weibliche Personen
Zusammen 159 401 Personen.
(Quelle: „Annuario Statistico Italiano“ 1917/18, S. 32.)
Die Ziffern enthalten u. a. die gesamte Kraftfahrzeugindustrie, den Dampfkesselbau und
anscheinend auch den Waggonbau, so daß sie nicht als die Beschäftigtenziffern des „reinen“
Maschinenbaus gelten können.

105
        <pb n="117" />
        13. Dänemark.
Zahl der Arbeiter in „Eisengießereien, Maschinenfabriken usw.‘“)
(Quelle: Dänisches „Statistisk Aarbog‘“.)
12 Juni 1906 | 9587 (10980 Beschäftigte)
26. Mai 1914 13487 (16 233 n )
Jahr 1919 13 435
„ 1920 13 645
» 921 8 100
„0220 11. 8707
„1028 8 9768
1) „VYernstoberier, Maskinfabrikker m. v.“
14. Ungarn,
Zahl der Arbeiter in der „Maschinenindustrie“‘,
Nach: „Die weltwirtschaftliche Lage Ende 1925“, herausgegeben vom Konjunkturinstitut
beim deutschen Statistischen Reichsamt.
DB 1992 1293
(neue Grenzen) ı
44 595 40 859 41 8348
Diese Ziffern sind unzweifelhaft viel zu hoch, wie u. a. auch ein Vergleich mit den. Mit-
gliederziffern. des ‚ungarischen Metallarbeiterverbandes!) zeigt. Außer Elektrotechnik und
Dampfkesselbau scheinen auch andere Zweige der mechanischen Industrie einbegriffen zu sein.
1) Vgl. Punkt 4B.
15. Japan,
Quelle: The Statistics of Agriculture Industries and Commerce 1923 (Section of
Statistics Departement of Agriculture and Commerce), March 1925 (Tokio).
In der Gruppe: „Manufacturing of machines, tools, implements, instruments“ waren im
Jahre 1923:
3 744 Betriebe mit 260 394 Beschäftigten,
wovon 229 475 Fabrikarbeiter.
Hierunter ist jedoch auch gezählt:
Elektrotechnik . . mit 343 Betrieben und 29788 Beschäftigten,
Fahrzeugindustrie . mit 682 Betrieben und 42442 Beschäftigten,
Schiffbau usw.. . . mit 278 Betrieben und 106 059 Beschäftigten.
Für die „reine“ Maschinenindustrie ergeben sich demnach für 1923 folgende
Beschäftigtenziffern:
„Beschäftigte ) dav. Fabrikarbeiter
Kraftmaschinen, Wasserräder, Kondenser, Dampfregulatoren usw. 7192 6121
Maschinen für Landwirtschaft, Bau- und Ingenieurwesen . . . 2.308 2.028
Maschinen für Bergwerks- und Ölindustrie . ....... 1263 1033
Maschinen für Textilindustrie 9 242 | 7 965
Metall- und Holzbearbeitungsmaschinen usw.. .... ES 4 498 / 3 962
Andere: MaSCHMEN HE TEA A 7 834 6 850
Krane, Conveyers und Elevatoren . . ea RUN 1 031 855
Pumpen, Kompressoren, Gebläsemaschinen, Ventilatoren . . 2 840 2454
Maschinen ; für” Munitionsindustrie Sn 17 909 15 715
Insgesamt 54 117 46 983
Lokomotiven, Waggons, Tanks, Kühler ... .. „1 34 473 | 28821

Koz 15.
106
        <pb n="118" />
        16. Polen.
Über die Beschäftigtenzahl bestehen für Polen keine Angaben.
17. Norwegen,
Zahl der Versicherten in den der Unfallversicherungsaufsicht unterstehenden Werken der
Industrie der „Maskiner, apparater etc.“
Quelle: Statistik Arbok for Kongeriket Norge 192, S. 76.
1913 (Arbeiter und Beamte) . . 199183
1918 (Arbeiter und Beamte) . . 23267
1921 (nux Arbeiter). 0%: . 16446
Die Ziffern umfassen die gesamte mechanische Industrie, einschl. den Schiffbau, der einen
bedeutenden Anteil hat.
18. Finnland.
Es bestehen keine Beschäftigtenzahlen.
19. Australien.
Zahl der Beschäftigten im Maschinenbau*).
Kalenderjahre bezw. ! _Landmaschinen- u, | Eisenindustrie u,
Wirtschaftsjahre -geräteindustrie Maschinenbau
1908 3134 17 699
1909 4 081 17 882
1910 4 868 20 109
1911 5 156 22 539
1912 4 733 25 151
1913 4 444 26 014
1919/20 3 1162) 31 0503)
1920/21 4 299?) 33 9143)
1921/22 4 696 30 628
1922/23 4674 31 872
1923/24 5 584 33 052
1) Quelle: Official Year Book of the Commonwealth of Australia, Nr. 8, 1915, S. 474/75 und Nr. 18,
1925, S. 845/46.
?) Ohne drei Unternehmungen in Westaustralien.
®) Einschl. drei Unternehmungen der Landmaschinen- und -geräteindustrie in Westaustralien.
*) „Engineering, Ironworks, and Foundries‘“. — Diese Position enthält zum größeren Teil Produktions-
gebiete, die nicht zum „reinen“ Maschinenbau gehören (vgl. oben Punkt 3 des Anhanges).
20. Neuseeland.
Zahl der Beschäftigten im Maschinenbau*).
Wirtschafts- | Engineering- Agricultural and
hr works?) Dairying Machinery and
] Implement Making
1910/11 | 2442 |
1918/19 2 731 830
1919/20 3 030 ! 930
1920/21 3 388 1.080
1921/22 2 835 900
1922/23 2993 939
» Quelle: New Zealand Official Year-Book 1925, S. 506 ff.
?) Ausschl. Gießereien, Automobil- und Schiffbau (vgl. oben Anhang Punkt 3).

107
        <pb n="119" />
        21. Rußland.
Zahl der beschäftigten Arbeiter im Maschinenbau Rußlands.
Kalender- bzw. Landw. Maschinen- Allgemeiner zZ
usammen
Wirtschaftsjahr und Gerätebau Maschinenbau
1913 99 0001)
1922/23?) 4 850 64 008 68 858
1923/24?) 7 004 77011 84 015
1924/25) ı 25 090 73 751 98 841
|
1) „Aus der Volkswirtschaft der U. d. S. S. R.“, 4. Jahrg., Nr. 1 vom Januar 1925, S. 20.
?) Ebenda, S. 80 ff.
*) Ergebnis des Industriezensus 1924/23. (Nach: „Die Volkswirtschaft der U. d. S. S. R.“, 5. Jahrg. 1926,
NT. 7.15.72.)

108
        <pb n="120" />
        B) Zahl der Arbeitslosen
(und Beschäftigungsgrad).
        <pb n="121" />
        <pb n="122" />
        1. Vereinigte Staaten.
Indexzahlen des Beschäftigungsgrades in den Gießereien und Maschinenbauwerkstätten
der Vereinigten Staaten.
Quelle: United States Department of Commerce: Commerce Yearbcok 1925, S. 370 (nach Statistik des
National Industrial Conference Board).
Basist- Juni 1920 = 100;
Eine Woche 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 192%
im Monat .
Yanyarı u ee te 76,4 54,2 87,8 81,4 75,2
Februar. + + + + + | 72,9 | 56,5 88,4 / 82,2 - 74,9
März ee Se Be 67,5 59,1 91,4 82,1 75,6
AD Sa A a hal ; 61,0 62,3 91,7 | 81,3 76:2
Mai 57,2 65,7 92,4 80,0 74,1
Tante I a 006,0 55,2 68,8 92,7 76,4 | 73,6
N 006 / 51,2 72,1 91,9 73,3 74,1
August LO 49,7 / 73,6 1.2 ro 72,9
September ve ul aan 100,7 49,7 | 75,8 90,5 70,9 ' 73,6
Oktober 51,0 | 79,4 90,6 73,3 74,0
November a 93,2 53,5 | 382,5 86,4 | 72,6 74,9
Dezember”... . . . ee.2c5,1 es, 3 e5,0 73.4 | 76,1
fahresdurchschnitt = u. (97,1). |. _.68,4— 169,6 90,0. | 76,45 | 74,5
2, Großbritannien,

Arbeitslose in v. H. der Gewerkschaftsmitglieder im Maschinen- und Schiffbau.
Quelle: „Enquete sur la production“, a. a. O. T. IV, 2, S. 419/20; ab Juli 1924 nach:
„Wirtschaft und Statistik“, herausgegeben vom deutschen Statistischen Reichsamt.

a) Monatsdurch- Arbeitslosigkeit:

schnitt im Jahre 9%
1911 4,0
1912 3,9
1913 3,1
1919 3,5
1920 3,5
1921 23,0
1922 28,8
1923 22,1
1924 14,7
1925 14.5
b) Monatsdurchschnitt {920 ' 1921 1922 1923 1924 1925 1926
0/ 0/, 07, 0/ 0/ D/ v/
n 0 N 0
im 1. Vierteljahr. = 42V 41 | 11,2 A 28,7 23,8 16,5 13,7 ; HZ
. n nA 1,8 | 27,6 81,5 217 | 14.7 183,8
y ta le ı 6 | 26,5 | 27,8 22,4 | 13,4 | 15,1
; 5,5 26,5 27,3 20,7 14.2 15.4

111
        <pb n="123" />
        Arbeitslose in v. H. der Versicherten am Ende jeden Monats im allgemeinen Maschinenbau.
(General Engineering and Founding.)
Quelle: Labour Gazette — nach: Survey of Industrial Relations, S. 227, und Report on the Present Condition-
and Future Prospects of the Engineering Industry, S. 64/65.
M nat 1293 1924 1925
Januar N a 19,1 | 14,0
Febr 17,3 | 13:3
NE 16,1 | 12,9
AD rar de de 15,8 13,1
Mai va 14,6 12,3
N 20,9 ; 14,0 12:3
A N 13,5 12,4
AUZUSE N 20,2 | 14,1 12,6
September A 20,2 / 15,0 12,4
Oktober. A 20,5 | 15,3 12,0
November 2... S ) 14,7 12,0
Dezember sn R 18,3 13,7 IL
Jahresdurchschnitt | (20,0 05,3) 17 2,6)
3. Deutschland.

Beschäftigungsgrad im deutschen Maschinenbau.
(Belegschaftsstärke in v. H. des Standes bei voller Betriebsausnutzung.)
Nach den Erhebungen des VDMA unter etwa 700 Mitgliedsfirmen.

; Beschäftigte
Arbeiter / Angestellte insgesamt
_ . v. H. v. H. x. HE
1921. 1. Vierteljahr 2 A 86,4 | 98,9 88,0
9, " a CM / 96,6 92,8
3. S N  e 74 90,7
4. % 24441 905 981 | 917
1922 1. n SEE 88,9 98.1 90,3
2. N MO 90,6 98,9 91,9
3. 5 A 91.2 99,2 92,5
4. N 89,5 98,6 90,9
1923 1. 7 x 87,2 98,1 89,0
2. 55 EEE A 85,4 97,3 87,3
3. N BA 83,1 96,0 85,3
4. , MN 71,0 91,1 74,2
1924. 1. N PA 71,5 87,6 74,1
2. OR 71,0 ' 85,6 73,4
3. x A AEG 69,3 81,8 71,4
4. S DE 70,1 83,1 72,2
1925 1. nn A 73,0 85,1 75,0
2. N OS 75,2 86,8 77,1
3. k „TE 73,8 83,4 75,4
4. | en 65,2 81,5 67,9
1926 1. E ; | 57,4 715 | 60,6
2. 6 | 54,8 73,7 57,9

U Um ‘
112
        <pb n="124" />
        Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit in der deutschen Metallindustrie
(in v. H. der Gewerkschaftsmitglieder.)
Quelle: „Wirtschaft und Statistik‘ des deutschen Statistischen Reichsamts.
1928 1924 1925 1926)
Ende des Monats Voll- | Kurz- Wa Voll-- | Kurz- Wk Voll | Kurz- I Vou- Kurz-
arbeitslose arbeiter] arbeitslose | arbeiter | arbeitslose | arbeite: , arbeitslose |arbeiter
Januar... 24,4 | 39,2 7,7 6,2 18,8 | 32,9
Bebruar... . ce 27,5 | 32,9 6,3 6,3 | 19,6 | 29,8
A a 20,5 | 19,0 52 58 226 ! 34,5
Mai... . 1 TE 14,1 16,7 3,6 6,1 19,8 24,9
A A U 3,2 6,4 | 20,5 26,4
1 3,85 1.16 20,2 49,4 3,7 8,0 20,6 25,6
August... 7,06 K822 20,5 52,1 4,5 10,7 19,8 23,6
September... 8 10,45 | 50 18,2 33,4 5.1 16:8 18,6 21,0
Oktober . „18,92 | 62 13,5 23,2 7,3 | 245
November . 24 | 57 93 FC17 5,40 724,9
Dezember . 26 1.46 7.2 9.0 17,3 31,4
1) Seit April einschl. Kupferschmiede.
4. Frankreich,
Zittern betr. Arbeitslosigkeit im Maschinenbau stehen uns nicht zur Verfügung.
5. Schweiz,
Arbeitslosigkeit in der Metallindustrie (Zahl der Arbeitslosen).
Quelle: „La Marche suisse du Travail“ publie par 1’Office federal du Travail. Berne, 1920—1926.
1920 1921
Januar . Januar N wa 3574
24. Februar... 4. 672028. Februar... 4581
39. März LE, 437024. März. 1 4 827
26. April 459 28.April;: . 5 579
SL Ma 45320823. Mai. 6 359
28. Juni SS 20. Juni. 6 349
26. Juli 1. 8 . 35018. Juli: 6597
BO. August: Ka 488 1031. August . 8061
27. September. 570 30. September 8 624
28. Oktober 7 318 79331. Oktober. 2 9 148
29. November . . . . 4.1334 30. November . 10 210
20. Dezember Be 1713831. Dezember 3. 11 809
Monat 1922 = 1923 | 1924 * 192%5 192%
jan 12814 | 6793 | 3159 | 1172 | 1805
Februar. .. 12952 | 6378 | 3108 1098 | 1669
März... „2. 12146 | 5890 | 2146 ! 943 ! 1209
Aprik } „11162 | 4427 | 1548 t 8850 1134
Mai NE SEN 99583673. 1173 | 760 1062
Ten 8825 3170 1.010 723
Ta ; 7 605 2 635 1121 ||} 723
August. 7 062 2641 969 808
September 6216 2283 | 872 806
Oktober . 6148 2531 | 981 967
November 6806 3031 | 1086 ‘| 1ı392
Dezember 7.192 2078 1'119 1619

; ti
113
        <pb n="125" />
        6. Schweden.
Arbeitslosigkeit in der Metallindustrie (Arbeitslose in v. H. der Gewerkschaftsmitglieder).
Quelle: Sociala Meddelanden, Stockholm 1911—1924 (nach Enquete sur la production, T. IV2, S. 421/22).
Jahr Monatsdurchschnitt
1911 3,82
1912 3,18
1913 | 2,56
1920 | 4,94
1921 29,76
1922 30,47
1923 15,78
1924 8,87
1925 6,2 1)
1) Die Zahlen für 1925 sind aus der Zeitschrift „Wirtschaft und Statistik‘, herausgegeben vom deutschen
Statistischen Reichsamt, entnommen.
7. Kanada.
Arbeitslosigkeit in der Metall-, Maschinen- und Transportmittelindustrie.
(Arbeitslose in v. H. der Gewerkschaftsmitglieder.)
Quelle: Labour Gazette (nach Enquete sur la production, T. IV 2, S. 447).
Monat 1919 1920 1921
Tann ha 3:21 4,11 21,84
Februar 5;54 | 3,38 ' 23,28
März . } 5,51 2,29 | 27,75
April. 4,26 3,54 27,47
Mai ; 7,27 4,46 29,59
A . 4,69 2,00 25,23
KO ; 4,84 2,09 18,65
August 5,39 1,74 24,24
September|. 4,6 6:3 | 22,32
Oktober . 4,6 4,67
November 5/8 | 13,46
Dezember 3.72 "17,98
8. Niederlande.
Arbeitslosigkeit in der Metallindustrie.
(Arbeitslose in v. H. der gegen Arbeitslosigkeit Versicherten.)
Quelle: „Wirtschaft und Statistik“, herausgegeben vom deutschen Statistischen Reichsamt.
Jahr Monatlicher Durchschnitt
1922 14,5
1923 | 20,5
1924 12,1
1925 8,5
Arbeitslosigkeit in der Metallindustrie.
(Arbeitslose in v. H. der Gewerkschaftsmitglieder.)
Quelle: Maandschrift van het Centraal Bureau voor de Statistik, 1911—1924 (nach Enquete sur la production,
T. IV 2.715. 43586) und DV 2, 5.7876).
Tahr „ 1911 | 1912 Dr 1913 | 1920 | 1921 ] 1922 1923
——— a —— —— ————— — — — —
Monatlicher Durchschnitt | 1,00 0,50 0:51 | 1,85 / 7,42 | 14.980 29,50

"wl‘ .
114
        <pb n="126" />
        9. Belgien.
Arbeitslosigkeit ın der Metallindustrie
(in v. H. der Gewerkschaftsmitglieder.) © N
Quelle: „Enquete sur la production‘, I. IV 2, S. 409, nach:. „Revue. du. Travail“,
Jahr ] Monatlicher Durchschnitt
1921 9,0 KEN
1922 4,0
1923 0,7
1924 0,61)
») Die Ziffer ist aus „Enquete: sur a production“, T. V 2,5, 872.
10. Tschechoslowakei.
Zifiern bezüglich Arbeitslosigkeit sind nicht vorhanden, . .
11. Österreich.
$”
Unterstützte Arbeitslose in der. Metallindustrie Wiens.

(Die Angaben bezichen sich auf mehr als die Hälfte aller überhaupt unterstützten Arbeitslosen in der
Metallindustrie Österreichs: Quelle: Wirtschafts-Statistisches Jahrbuch 1925, herausgegeben von der Kammer
für Arbeiter und Angestellte in Wien, S. 110/11.)

Jahr Monatlicher Durchschnitt
1922 8 745
1923 15 893
1924 7 418
1925 15543 : HET le
12, Italien.
Ziffern sind. nicht vorhanden.
13. Dänemark,
Arbeitslosigkeit unter den Schmieden und Maschinenarbeitern.
(Arbeitslose in v. H. der Gewerkschaftsmitghieder.)
Quelle: Statistiske Efterretninger und Statistisk Aarbog (nach: Enquete sur la produetion, T. IV2, S. 432).
Monatsdurchschnitt der Jahre I On nn ee N N
320 | 2 | 922. PP 3028 HT S
4,56 | Aa641 [27,04 1° 10.66
14. Ungarn,
Arbeitslosigkeit in der Metallindustrie.
(Anzahl der Mitglieder und der Arbeitslosen der Federation nationale des ouvriers
metallurgistes?).)
Quelle: Enquete sur la production, T. 1V 2, S. 386. N .
| ‚Arbeitslose‘.
Datum Mitglieder | Arbeitslose = By
der Mitglieder
4. Vierteljahr 1913 . . | 29653 | 2 933 | = 9,9%
4. se 1919 .. | 49182 | 8628 | = 173%
H 1920 48 268 | 5172 | = 107%
: 1921 47156) | 128729) — 272%
. ar . 4 ;
*) Zahlen sind veröffentlicht vom- Stellenbureau der Gewerkschaft und beziehen sich nur auf Budapest
und Umgebung.
?) Die Ziffer für den 30. April bezieht sich auf ganz Ungarn, umfaßt also alle syndizierten Arbeits-
losen des Landes in der Eisen- und Metallindustrie. x Nr :

115
        <pb n="127" />
        15. Japan.
Eine Arbeitslosenstatistik ‚besteht. nicht.
A 16. Polen.
Angaben über Arbeitslose sind nicht vorhanden.
17. Norwegen.
Arbeitslosigkeit in der Metallindustrie.
&gt; (Arbeitslose in v: H. der Gewerkschaftsmitglieder.)
Quelle: Sociale Meddelelser, Statistisk Aarbok for Kongeriket, Norge 1913—1926.
Monatsdurchschnitt ® Jahr
ZA
1911 1,32
1912 4.11
1913 127
1920 1,92
1921 18,8
1022 19,3
1923 10,6
1924) 6,8
1925 11.0
1) Monatlicher Durchschnitt des letzten Vierteljahres.
18. Finnland.
Angaben über Arbeitslosigkeit nicht vorhanden.
19. Australien.
Arbeitslosigkeit in der Maschinen- und Metallindustrie.

Quelle: Commonwealth Bureau of Census and Statistics — Labour and Industriali Branch Prices,
Purchasing Power of Money, Wages, Trade Unions. Unemployment and General Industrial Conditions
{913—1921 und Quarterly Summary of Australian Statistics 1922—1923. (Nach: Enquete sur la prod.,
DVS AR) N _

1913 | 1919 | 1920 | 1921 | 1922

Ende 1. Vierteljahr . 65.1650 58000 5,4.117,7
Ja n 6,9 | 7657020 41
A S . a7, 41036 | 9,0 | 27:2
A | 8,2 | 5,6 / 4.3 | 14.4 | 15:6

Die Ziffera beziehen sich auf die drei Tage oder länger arbeitslos gebliebenen Personen
und schließen auch die Verbände, welche Arbeitslosenentschädigung nicht zahlen, ein, Sie
umfassen auch die durch Krankheit, Unglücksfälle und andere Ereignisse verursachte Arbeits-
losigkeit.

20. Neuseeland,
21. Rußland.
Für beide Länder sind Angaben über Arbeitslose nicht bekannt.

116
        <pb n="128" />
        Zu Punkt 5.
Arbeitsstunden, Arbeitsleistung.
        <pb n="129" />
        <pb n="130" />
        1. Vereinigte Staaten.
Durchschnittliche Anzahl der Lohnempfänger, verteilt nach den in den einzelnen
Unternehmungen vorherrschenden Wochenarbeitszeiten,
Quelle: Statistical Abstract of the United States, 1924, S. 760 ff.
nn 1914 ‚ 191 | 1923
[. Landmaschinenindustrie
Zahl der Lohnempfänger . . - . 48 459 30 359 30 962
Davon in Unternehmungen, wo die vorherrschende Wochen-
arbeitszeit war: |
44 Stunden oder weniger . . "7 RAT ers nn 1 249 | 1 096
zwischen 44 und 48 Stunden . we ) EN NR LLC . 2.330 | 331
48 1 Stunden!) „51.1. a A 4 461 1707 318
zwischen 48 und 54 Stunden On 2632 18 902 19 786
54 Stunden A RE en. OH RW 4 559 2539 2120
zwischen 54 und 60 Stunden. . . . A, : 25 258 3279 | 6 530
60 Stunden oder mehr . . en 7, 11549 353 781
1]. Kraftmaschinenindustrie
Zahl der Lohnempfänger . . | 29 657 35 567 48 495
Davon in Unternehmungen, wo die vorherrschende Wochen-
arbeitszeit war:
44. Stunden oder. weniger an ve ; 5131 | 5 159
zwischen 44 und 48 Stunden... 0 N a. ; 5415 | 2701
46 Stunden!) ;. 0. . um 1 962 11 795 12746
zwischen 48 und 54 Stunden . . ; F, 1075 7607 |! 13679
4 Stunden 0. AG ne ale 8 862 2031 | 2234
zwischen 54 und 60 Stunden . ._. FF. 14 789 3.367 11746
60 Stunden oder mehr . . 2.949 2921 230
[17. Gießereien und Maschinenbau?)
Zahl der Lohnempfänger . . . 362 471 321 363 448 777
Davon in Unternehmungen, wo die vorherrschende Wochen-
arbeitszeit war:
44 Stunden oder weniger. ee a Dr 1a ae a 46192 | 28 652
zwischen 44 und 48 Stunden JE WA . 21178 | 11 393
48 Stunden!) 1 A 25 699 83 675 113392
zwischen 48 und 54 Stunden . BE EAU DU 45 433 76 067 139 000
54 Stunden... Ce aa at‘ Tor Ta 110 782 40 604 63 651
zwischen 54 und 60 Stunden. . . . U Sn 129 822 44 059 77 971
60 Stunden oder mehr. . . BE U 50 735 9 588 183.318
IV, Lokomotivbau
Zahl der Lohnempfänger -. . DE x 17 391 16 583 30 672
Davon in Unternehmungen, wo die vorherrschende Wochen-
arbeitszeit war:
44 IStunden oder weniger 0. et EL a m m ur 350
zwischen 44 und 48 Stunden. . . SUSE SANCR . 1462 =
48 Stunden!) „1 0. (a 189 - 267
zwischen 48 und 54 Stunden A, CHR 5594 6260 * 12650
5% Stunden a . ; Ur 1285 — | 468
zwischen 54 und 60 Stunden. . . I 10328 859841. 17267
60 Stunden oder mehr . . 3
*‘) Im Jahre 1914 einschl. der unter 48 Stunden betragenden Arbeitszeiten.
*) Im Jahre 1914 einschl. Textilmaschinenindustrie.

119
        <pb n="131" />
        “14 _I21 1323
V. Textilmaschinenindustrie

Zahl der Lohnempfänger . ) 3) 31 025 35 672

Davon in Unternehmungen, wo die vorherrschende Wochen-
arbeitszeit war:
44 Stunden oder weniger. . A 1018 864
zwischen 44 und 48 Stunden .1. N AO 537 | 50
48 Stunden") ale dr DE TU Mn 7492 5 536
zwischen 48 und 54 Stunden ‚= . 18548 | 22723
O4 Stunden 0. Me a | 1074 1282
zwischen‘ 54 und 60 Stunden .2 TE 2204 2.145
60 Stunden oder mehr . 152 102

; 1 928
1—V. Gesamte Maschinenindustrie*)

Zahl der Lohnempfänger. ... : 1457 978 434 897 594 578

Davon arbeiteten in Unternehmungen, wo die vor-
herrschende Wochenarbeitszeit war: .
44 Stunden joder weniger: 2.2. 1. 53 940 (12,4%) |_ 35 791 ( 6,0%)
zwischen 44 und 48 Stunden. .. Pe 30.922 ( 7,1%)1. 14475 (12,49%)
48 Stunden‘). - | 32381 ( 7,0%) 1104 669 (24,1%) 135 259 (22,8%)
zwischen 48 und 54 Stunden. . . . | 54 734 (11,9%) 127 384 (29,3%) 207 838 (35,0%)
4 Stunden 1 u a ; ; 125 488 (27,4 %0) | 46 248 (10,6%) | 69 705 (11,7%)
zwischen 54 und 60 Stunden.” 10 192 (39,3%) 61417 (14,1%) 115079 (19,4%)
60 Stunden oder mehr. 65233 (14.4%%) 10317 (2.49%) 16 431.(02,7%)

Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit für sämtliche Lohnempfänger der

Maschinenindustrie (gewogener Durchschnitt) lag nach diesen Ziffern
im Jahre 1914 etwa bei 551% Stunden,
ES HE a 06 5 ;
® a S !

3) Für 1914 in der Position „Gießereien und Maschinenbau“ (Ziffer III) enthalten.

*) Es fehlen jedoch einige Zweige des Moaschinenbaus wie Werkzeugmaschinenbau (1914 in der
Position „Gießereien und Maschinenbau“ enthalten), Bureau- und Nähmaschinenbau, Pumpenbau usw., welche
1914 fast 12%, 1921 und 1923 etwa 16% der Gesamtarbeiterzahl des Maschinenbaus (vgl. Punkt 3A)
ausmachter.

2, Großbritannien,

Vor dem Kriege betrug die Arbeitszeit in England im allgemeinen 52—56 Stunden
pro Woche, im Maschinenbau gewöhnlich 53 oder 54 Stunden. In den Jahren 1919 und 1920
wurde sie in fast allen Industrien herabgesetzt. Im Maschinen- und Schiffbau wurde zwischen
den Arbeitgeberorganisationen und den Trade Unions die Normalarbeitswoche mit Gültig-
keit ab 1. Januar 1919 und ohne Herabsetzung der Wochenzeitlöhne auf 47 Stunden ermäßigt.
Diese Regelung bestand auch noch im Juni 1925.

Die Überstundenarbeit war vor dem Kriege im englischen Maschinenbau durch einen
Kollektivvertrag beschränkt: Kein Arbeiter sollte verpflichtet sein, in einer Zeit von vier
Wochen mehr als 32 Überstunden zu leisten (ausgenommen in Notstandsfällen). Im Juni 1925
beträgt diese Überstundenzahl nur 30 Stunden (mit Berücksichtigung von Krankheit, Urlaub
usw.). Im Jahre 1922 ist vereinbart worden, daß die Arbeitgeber das Recht hätten, zu ent-
scheiden, wann Überstundenarbeit notwendig wäre.

(Nach: Survey of Industrial Relations, S. 1928 ff.)

1$: 1: is
1914 192] lu
120
        <pb n="132" />
        3. Deutschland,
Für das Jahr 1913 besteht nur eine Statistik über die tariflichen Minimalarbeitszeiten ın
der Metallindustrie.
(Quelle: „Die Tarifverträge im Deutschen Reiche am Ende des Jahres 1913“, Sonderheft zum Reichs-
arbeitsblatt.)
Danach arbeiteten im Jahre 1913 von der Gesamtzahl der erfaßten Arbeiter (ohne kaufm.):
Weniger als 48 Stunden 1832 (= 1,0 %)
48 bis 50 Ä 3258 (== 1,8%)
Mehr als 50 bis 52 ; 7208 (== 140%)
a DZ 4 85790 (= 48,7%)
a O0 46010 (— 25,2 %)
OS IS 25925 (= 14,2 %)
Br 08 160 9197 == 51%)
O0 On ; 16 (= 0,0%)
7 002 | dd = 00%)
182 275 (=—100,0%)
Der gewogene Durchschnitt lag nach diesen Ziffern etwa bei 54 Stunden.
Für die Nachkriegszeit sind in der folgenden Tabelle die monatlichen Erhebungen des
VDMA zugrunde gelegt.
Arbeitszeit im Maschinenbau
(nach den monatlichen Erhebungen des VDMA).
Durchschnittliche Arbeitszeit
im Maschinenbau!)
Arbeiter | Angestellte
Std./Woche | Std./Woche
April. FF. 53,3
Mail. ul h A 51,3
Jen HI 49,7
TU En Sn 49,5
August 1. ef 48,3
September . . Auf 48.3
Oktober . . | 50,0 48,3
November: 1... 51,4 | 48,2
Dezember . . 52,5 | 48,3
1925
Januar. 52,4 48,6
Februar: ‚1 52,3 48,2
Marz 52,7 48,3
April 52,8 48,4
Mai ns 52:4 48,4
In ; 52,7 48,5
Jan, 52,8 48,6
August... 52,5 48,5
September“ .-, 50,5 48,0
Oktober . 49,0 48,2
November 48,5 48,2
Dezember 47.9 48,2

1924
121
        <pb n="133" />
        Durchschuittl. Arbeitszeit
im Maschinenbau‘)
Arbeiter . | Angestellte
Std./Woche | Std./Woche
a 5 2 -
Janıar 2 44,4 } 47,9
Februart. A a 45,7 ' 47,9
Marz en 44,1 48,1
AP AR . 43,9 |) nicht mehr
Mai. 4... 9 45,8 '* festgestellt,
Van. CE 45,2 da nur
U ‚a. 45,2 v geringfügige
August" 17. 46,0 Schwan-
September. |} 46,4 kungen
Oktober 47,4 | um 48 Std.
Fur 1925 beträgt der Jahresdurchschnitt:
für Arbeiter nn 51,4 Stunden,
iur Angestellte. 48,3 Stunden.
1) Errechnet aus der Verteilung der Gesamtzahl der berichtenden Firmen auf die einzelnen gemeldeten
wöchentlichen Arbeitszeiten, die zum Teil erheblich differieren.
4. Frankreich,
Nach einer Vorkriegserhebung*) hatten im Jahre 1912 von 51810 Unternehmungen der
Metallindustrie (metaux ordinaires) eine tägliche Arbeitszeit von:
8 Stunden oder weniger is’)
X San
at CS.
SS 24/0
9 192 |
) 410 }
39 843 (== 69,2 %)
A 2.523 (— 9%)
az 5728 (= 100%)
“1—12 S 2 134 (=)
12 8 4 042 (=178%)
unbekannt 665; (= 13%)
insgesamt: 51810 (=—100,0%)
Der Durchschnitt lag also etwas über 10 Stunden pro Arbeitstag. Durch Gesetz vom
23. April 1919 ist generell der 8-Stunden-Tag und die 48-Stunden-Woche eingeführt. Zu
diesem Gesetz sind zahlreiche Ausführungsverordnungen ergangen, welche eine sehr
elastische Anwendung des 8-Stunden-Tages gestatten, u. a. auch für die Metallindustrie?).
Über die tatsächliche Arbeitszeit in den Nachkriegsjahren fehlen statistische An-
gaben.
1 Ministere Ju Travail et de 1a prevoyance sociale. Rapport sur l’application des lois regle&amp;mentant le
travail en 1912. Parıs 1914. Chapitre III. „Dure&amp; du Travail Horaire.“
?) Vgl. Survey of industrial relations a.a.0O., S. 145/46.

1926
132
        <pb n="134" />
        5. Schweiz.
In der Maschinenindustrie der. Schweiz betrug die tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit
im. Jahre 1911°):

für % der Arbeiter

weniger als 54 Stunden 2,7 %

54 ”„ 9,7 %

561—57 „„ 9,7 %

59 —60 x 73,1 %

611—6214 N 3,2%

64 —65 Si 16. %

100,0 %

Gesetzlich festgesetzt war vor dem Kriege und bis zum 15. Dezember 1917 eine Maximal-
arbeitswoche von 64 Stunden, bis zum 1. Januar 1921 eine solche von 59 Stunden. Jedoch
war ab 1919 in einer großen Anzahl von Unternehmungen schon die 48-Stunden- Woche ein-
geführt worden. Ab 1. Januar 1921 trat das Bundesgesetz betr. Arbeitszeit in den Fabriken
vom 27. Juni 1919 in Kraft, welches generell die 48-Stunden-Woche einführte.

Im ersten Vierteljahr 1925 hatten von 250 Betrieben der Metall- und Maschinenindustrie
eine tatsächliche Wochenarbeitszeit*):

Von weniger als 48 Stunden. . . 16.(= 64%)
von 48 Stunden: ©. A u ee)
von mehr als 48 Stunden 2 80 .-— 32,0%)

Zusammen: 1250 (= 100,0 %)

1) Nach: Enqu&amp;te sur la production, T. IV 2, S. 499 ff.

a Nach: Sozialstatistische Mitteilungen, herausgegeben vom eidgenöss, Arbeitsamt, Heft 4, Mai 1925,
5. 134.

6. Schweden.

Angaben über die tatsächliche Arbeitszeit in der schwedischen Maschinenindustrie stehen
hier nicht zur Verfügung.

7. Kanada.

Es fehlen ebenfalls Angaben.

8. Niederlande.

Die Arbeitszeit der männlichen Arbeiter der Metall- und Maschinenindustrie war vor
dem Kriege nicht gesetzlich begrenzt. Über die tatsächliche Arbeitszeit unterrichtet die
folgende Aufstellung:

199
        <pb n="135" />
        Tägliche Arbeitszeit in den dem Arbeitsunfallgesetz unterworfenen Fabriken für den Bau
_ von Dampfmaschinen und anderen Apparaten usw. im Jahre 1913‘).
Von der Gesamtzahl der männlichen Arbeiter, der Jugendlichen und Frauen arbeiteten
im Jahre 1913:
9 Stunden oder weniger 1586 (= 4,4%)
9 . 7480 == 211%)
10 5 11149 = 315%)
10% 5707 161%)
11 ; 4 781 13,5%)
11 602 N02%)
12 5 634
Ze 301 '
Han LE 47 | (= 3,2%)
3% A 1
WR oder mehr! 3 J
Insgesamt 35 441 (= 100,0%)

Die durchschnittliche Arbeitszeit. ın der Vorkriegszeit betrug nach diesen Ziffern
etwa 1014 Stunden.

Das Arbeitsgesetz vom 1. November 1919; welches am 24. Oktober 1920 in Kıaft trat,
setzte für alle in Fabriken und Werkstätten beschäftigten Arbeiter einen Maximalarbeitstag
von 8 Stunden und eine Maximalarbeitswoche von 45 Stunden fest; mit Wirkung ab Juni
1922 wurde diese Maximalarbeitszeit auf 81% Stunden bzw. 48 Stunden erhöht. Ausnahmen
von der Maximalarbeitszeit werden zahlreich bewilligt?).

Nach Berichten des „Standardisation Bureau of Engineering Employers‘“ arbeiteten in
der Metall- und Maschinenindustrie während des ersten Halbjahres 1924?):

% der Arbeiter
weniger. als 45 Stunden pro Woche TE %
48 Stunden pro Woche .... . TEA an
mehr als 45 Stunden pro Woche. VIREN

1) Quelle: Centraal Verslag der Arbeidsinspeetie in het Koningrijk der Nederlanden over 1913, S. 536/37.
(Nach: Enauvete sur la production, T. IV 2, S. 496/97.)

?) Nach: Survey of industrial relations_a. a. O., S. 153/54.

9. Belgien.

Die tägliche Arbeitszeit der Metallarbeiter in Belgien schwänkte nach Angabe der
„Commission syndicale de Belgique‘ im Jahre 1914 zwischen 10 und 12 Stunden. (Enquete
Sur la production IL. IV,2, S. 475).

Bin Gesetz vom 14. Juni 1921 (in Kraft gesetzt im Oktober 1921) schrieb (den Acht-
stundenarbeitstag und die 48stündige Arbeitswoche vor, nachdem diese Arbeitszeiten in ver-
schiedenen Industrien schon vorher durch Tarifvereinbarungen festgesetzt worden waren.

Für die Verteilung der Arbeitszeit über die Woche waren Ausnahmen zugelassen, die
Überschreitung der 48-Stundenwoche nur mit Genehmigung (Survey of industrial relations
aA. S: 141),

10. Tschechoslowakei,

Durch Gesetz vom 19..Dezember 1918 ist der Achtstundentag eingeführt. Das: Washing-
toner Abkommen .ist am 24. August 1921 ratifiziert worden. .

Angaben über die tatsächliche Arbeitszeit im Maschinenbau liegen :hier nicht vor.

1924
        <pb n="136" />
        11, Österreich,

Nach den im Jahre 1914 abgeschlossenen 56 Tarifverträgen der Metall- und Maschinen-
industrie war die Tagesarbeitszeit in den fünf ersten Tagen der Woche wie folgt fest-
gesetzt?):

Tagesarbeitszeit: Zahl der betr. Arbeiter:
Weniger als 9 Stunden . . 22 (= 18%)
9 und 914 Stunden ., 1331 (= 113%)
91% und 93% Stunden . . 9940 (=— 842%)
10 und 101% Stunden... @ 315 G= 42,7%)
11798 (= 100%)

Der Achtstundentag ist in Österreich durch das Gesetz vom 18. Dezember 1918 ein-
geführt und durch ein Gesetz vom Dezember 1919 näher geregelt worden.

Über dietatsächliche Arbeitszeit in der Maschinenindustrie nach dem Kriege stehen
hier keine Angaben zur Verfügung.

1) Nach: Österreichisches Statistisches Handbuch 1915.

12, Italien.

In der italienischen Industrie betrug vor dem Kriege der allgemeine Durchschnitt der
täglichen Arbeitszeit etwa 101% Stunden. 81.45 Prozent sämtlicher Arbeiter arbeiteten zehn
oder mehr Stunden pro Tag!). Für die Maschinenindustrie allein liegen keine Angaben vor.

Die Regelung der industriellen Arbeitszeit in der Nachkriegszeit basiert auf der 48stün-
digen Arbeitswoche. Nach einem im August 1923 in Kraft getretenen königlichen Dekret
sollte die normale Dauer des Arbeitstages acht Stunden „tatsächlicher“ (actual) Arbeit nicht
überschreiten, diejenige der Arbeitswoche nicht 48 Stunden. Ausnahmen waren für einzelne
Industrien in gewissem Umfange zugelassen*).

Im Jahre 1925 fand für alle wichtigen Industriezweige Italiens eine größere Erhebung
über Arbeitszeiten und Arbeitslöhne statt, wobei als Erhebungszeitraum die erste Maihälfte
gewählt wurde, um alle Zweige bei voller Beschäftigung erfassen zu können. In der ‚„„Mecha-
nischen Industrie‘ (Automobilindustrie, Eisenbahnbau und -reparatur, allgemeiner Maschinen-
bau, Motorenbau und -reparatur, Bau von elektrischen Maschinen und sonstige mechanische
Industrien) arbeiteten danach von 150313 erfaßten Arbeitern®):

weniger als 8 Stunden pro Tag. .. 121 (— 06,0%)
8. Stunden pro Tag a dh ade U 47 288 (== 97,9%)
mehr als 8 Stunden pro Tag 4. 3068 (= "2 1%)

150313 (—100.0%)

Im Mai 1925 war also der Achtstundentag bei weitem vorherrschend, jedoch sind neuer-
dings durch Gesetz vom 30. Juni 1926 die landwirtschaftlichen, industriellen und Handels-
unternehmungen ermächtigt worden, die Tagesarbeit aller Hand- und Kopfarbeiter um eine
Stunde zu verlängern, unbeschadet der schon vorher gültigen Ausnahmebestimmungen.

1) Nach: Enquete sur la production, T. IV2, 5. 478.

?) Nach: Survey of industrial relations, a.a.O., S. 151.

3) Nach: Wirtschaft und Statistik, Jahrg. 1926, S. 587/88 (Heft 17).

13. Dänemark.

Angaben über die tatsächliche Arbeitszeit in der dänischen Maschinenindustrie stehen
hier nicht zur Verfügung. Nach einer Gesamtvereinbarung zwischen Arbeitgebern und
Gewerkschaften wurde seit dem 1. Januar 1920 in allen industriellen Unternehmungen der
Achtstundentag angewandt!). Doch ist hier nicht bekannt, ob diese Vereinbarung auch
jetzt noch Gültigkeit hat.

1) Nach: Enquete sur la production, T. IV 2, S. 492/93.

1925
Zn)
        <pb n="137" />
        14. Ungarn.
Wöchentliche Arbeitszeit in der Eisen- und Maschinenindustrie.
Quelle: Enquete sur la production, T. IV 2, S. 463. (Statistik der „Union nationale hongroise.des forges
i et ateliers de construction.)
Im Durchschnitt aller im Gebiete des jetzigen Ungarns gelegenen Unternehmungen
betrug die Arbeitszeit:
ım Jahre 1913 60 - Stunden-Woche
1919 57 A
1920 52 ® X
1921 48 8 x
15. Japan.

Für Japan stehen die Ergebnisse einer amtlichen Erhebung vom Ende des Jahres 1921
zur Verfügung (nach „The Japan Year Book‘ 1926, S. 230). Danach hatten Kinder
Maschinen- und Werkzeugindustrie eine tatsächliche Arbeitszeit von:

weniger als 8 Stunden 13,3% der erfaßten Fabriken
n yO 29083 8, vr n
3 AO 5 44,0% .,, m ©
N 5 2 © 1086 e ©
mehr AM AP
16. Polen.

Vor dem Kriege war die Maximalarbeitszeit in der Indstrie durch ein russisches Gesetz
auf. 111% Stunden (Sonnabends 10 Stunden) festgesetzt, jedoch war sie in vielen Industrie-
zweigen vertraglich auf 10 und 9 Stunden reduziert.

Der Achtstundentag wurde durch ein Dekret vom 23. November 1918 eingeführt, welches
später (18. Dezember 1919) durch ein Gesetz ersetzt wurde. Es sah einen Arbeitstag von
8 Stunden und eine Gesamtwochenarbeitszeit von 46 Stunden vor, mit der Möglichkeit einer
Verlängerung mit besonderer Genehmigung.

Der Grundsatz des Achtstundentages wurde oft durch dauernde oder zeitweilige Erlasse
durchbrochen. Sehr zahlreich sind die speziellen Genehmigungen für einzelne Unter-
nehmungen zum Zwecke der Ausführung dringender Aufträge. Diese Genehmigungen er-
lauben eine Verlängerung des Arbeitstages um 4 Stunden, mit der Bedingung, daß die Mehr-
stundei im ganzen Jahre nicht 120 überschritten. Die meisten solcher Genehmigungen be-
treffen Metallindustrie, Landmaschinenfabriken, Müllereimaschinenfabriken, Lokomotiv-
werkstätten, Textilindustrie, Müllereiindustrie, Sägewerke und Zigarettenfabriken.

(Nach: Enquete sur la production, T. IV 2, S. 464/66, und Survey of industrial relations, S. 155.)

17. Norwegen,
Verteilung der Arbeiter der Eisen- und Metallindustrie nach der Netto-Wochenarbeitszeit
im Jahre 1913.
Quelle: „Norges Officielle Statistik‘ IV, 3, Arbeitstiden i Industrien. September 1913, Kristiania, 1914,
S. 8* _9*., (Nach: Enquete sur la production; T. IV 2, S. 490/91.)
Arbeitsstunden Arbeiter | Prozent
| aller Arbeiter
unter 48 Std, 318 2,3 |
46610 257 0,2
611 — 631%, 1.089 7,9
Sie | 824 5.9
54U,—55 „| 894 | 6,5
55% „3 80 58,2
56—561/5 | 816 | 5,9
ST 657 4,7
57 — 50 A LO 7,5
On 125 Sn 0.9
"Zusammen SE | 13857 | 100,0 nn }

Ab 1. Januar 1920 gilt in Norwegen der 81%-Stunden-Maximalarbeitstag und die 48stün-

dige Arbeitswoche. (Survey of ind. relations, S. 154.)

1926
        <pb n="138" />
        18. Finnland.
Effektive Wochenarbeitszeit in der Metallindustrie.
Quelle: Enquete sur la production, T. IV 2, S. 467.
1910 1920
Nach Angaben der Betriebsleiter . . 56,8 Std. | 44,8 Std.
Nach Angaben der Arbeitnehmer . . 56,8 Std. .f 42,9 Std
19. Australien.
Gewogener Durchschnitt der wöchentlichen Arbeitszeit in den Maschinenfabriken,
Eisen- und Stahlwerken usw. der sechs Hauptstädte Australiens.
Quelle: Enquete sur la production, T. IV 2, S. 5310 (Angaben der australischen Regierung).
30. April 1914 30. Septemb. 1920
Sydney FE 48 Std. 4794. Std.
Melbourne ; -“.%. 48 Rn 48 ”
Brisbane.‘ . =... 45,9. 44 »
Adelaide . . 48 ” 48 ”
Perth 48 . 472 m
Hobart 48 s 48
Gesamtdurchschnitt. 47,8.Std. 473/, Std.
Seit 1920 ist die‘ Arbeitszeit in der australischen Industrie teilweise noch weiter ver-
kürzt worden. (Vgl. Survey of industrial relations, 5. 160/61.)
20. Neuseeland.
Durchschnittsarbeitszeit in der Metallindustrie.
Quelle: Statistical Report on prices wages and hours of labour etc. for the vear 1924.
Jahr Schentliche“ Arbeilszei
(am 31. März) wöchentliche Arbeitszeit
1914 461/, Sıd.
1921 45 n
1922 45 n
1923 45 =
1924 45 n
1925 45 m
21. Rußland.
Über die Arbeitszeit im Maschinenbau Rußlands stehen keine Angaben zur Verfügung.

127
        <pb n="139" />
        <pb n="140" />
        Zu Punkt. 6.
Löhne
        <pb n="141" />
        <pb n="142" />
        1. Vereinigte Staaten.

a) Durchschnittliche Wochenverdienste in den Gießereien und Maschinenbauwerkstätten.
Quelle: „Wages and hours in american industry, New York 1925“, eine Veröffentlichung des „National
Industrial Conference Board“ (Vereinigung amerikanischer Arbeitgeber).

1920 1921 1922
Durchschnittts- Durchschnitts- Durchschnitts-
x t wochenverdienst wochenverdienst wochenveırıdienst
‘ma En —————— ——— —
Jngelernte| Gelernte Ungelernie| Gelernte "Ingelernte| Gelernte
Arbeiter | Arbeiter Arbeiter | Arbeiter Arbeiter | Arbeiter
$ | $ A $ $ $ $
AO re 10,89 14,85
Tandar N Te . 23,01 | 29.97
Februan ee A Cette . 21,39 | 28,54
1 EEE ; 20,75 | | 127,04
AD Te ER . ; 20,24 | 25,54 .
Me a . } 20,05 | 25,95 .
DT 2608] nn 19,89 | 25.29 |
el 7 28,18 34,12 18,31 | 24,67 ) 20,27 25,93
U ME 28,61 34,42 ı 18.63 | 24,89 20,36 / 26,73
September... U 28,81 34,36 | 18,86 | 24,16 21.08 27,07
Oktober. 8 28,06 34,33 | 19,30 2483 2204 | 28,37
November r. 2. 26,56 33.12 19.41 | 24.72 22,06 ‚ 28,36
Dezember...“ F“ 28,85 32,81 19,76 25,47 22,54 29,02
1923 1924 1925
Durchschnitts- Du: chschnitts- Durchschnitts-
wochenverdıenst woch-nverdienst wochenverdienst
Ungelernte| Gelernte Jngelernie| Gelernte ‚Ungelernte| Gelernte
Arbeiter | Arbeiter Arbeiter | Arbeiter Arbeiter | Arbeiter
5 $ $ $ _$ $
Juli 1918 DE 10,89 14,85
Tanner N 22,11 28,83 24,00 31,13 25.35 30,71
Februar. a 22,09 | 29,20 24,25 31,24 | 24.36 31,23
Marz 22,47 29,85 24,35 31,16 24,55 31,38
AP U 23.69 31,01 24,39 31,25 24.16 31,15
MD 24,35 31,83 - 23,70 30,57 23.79 31,37
1 NS 24,37 31,73 I 23,08 30,44 23,65 30,73
u 24.23 31,43 22,58 29,71 23.50 30,43
August EI SE 24,33 31,69 22.68 29,06 23.85 30,17
September‘ Le A 24,69 | 31,09 23.44 29,73 24,44 30,79
Oktober 24,34 |! 32,06 23.36 30,47
November. 23,78 | 31,85 23,54 30,37 |
Dezember N 23,53 31,42 293,21 31,30
b) Berechnung des Durchschnittslohnes in der Maschinenindustrie
nach den Ergebnissen des Zensus
1909 | 1914 | 1919 1921 | 1923
Gesamtzahl der Beschäftigten!) . .. . . . 0642677 | 518050 | 812 825 517 656/ 703 741
Gesamtlohnsumme?) (in 1000 $). ....... 387430 349685 1041097 659012 1000 372
Lohnsumme in Prozenten des Produktions-
wertes . . er = 257% = 27,1% = 26,5% ' = 26,2% = 27,4%
Jahreslohnsumme pro 1 Lohnempfänger (in $) ı 602,8 | 675,0 1280,8 1273,07 1 1421,5
1) Vgl. oben Anhang Punkt 4A.
_?) Es sind hier dieselben Positionen wie oben bei der Errechnung der Produktion und der Be-
schäftigungszahl berücksichtigt.

‚ .£o.
Monat
121
        <pb n="143" />
        2. Großbritannien.
Durchschnittliche Wochenlöhne?) (Zeitlöhne) für männliche Arbeiter in 16 Hauptsitzen der
englischen Maschinenindustrie).
Quelle: Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1924/25 und 1926.
| Monteure | Eisen-  Modelloure Ungel. Hilfs-
Zeitpunkt und Dreher former arbeiter
—_ sh d shıd | sh d sh d
4: August 1914 AA 38.11 4158 42 1 227109
290: Februar 1920 A I 82:25 555 6 ; 86 8 63/11
31. Dezember 1920 ei 896 92.10 | Q4- STE 709
28. Februar 1922 A. 73 6 76 3 77100 550
830: September 1922 5776 59 9 61154 40 5
81.März1923 .: 5606 59 2 60 9 40 3
30. September 1923 . 56 5 59 1 60 10 40 3
31. Dezember 1924 56 6 60 0 60 11 40 2
30. Juni 1925 a 56 6 60 0 60 11 40 2
30. September 1925 656 6 60 0 | 60 11 4072
1) Ungewogene Durchschnitte. — Die Sätze gelten für die tarifmäßige Wochenarbeitszeit (53 und
54 Stunden im Jahre 1914 und 47 Stunden nach dem Kriege).
3. Deutschland.
Tarifmäßige Wochenlöhne männlicher Arbeiter in 20 Hauptsitzen der deutschen
Metallindustrie*).
Quelle: Veröffentlichungen des deutschen Statistischen Reichsamtes.
1924 1925 1926
at Ge- Unge- | Ge- Unge- Ge- Unge-
lernte lernte lernte lernte | lernte lernte
| M M M | M M | M
Miite 1914 92 2355
Tanyar 0 2a 39,14 26,15 46,24 | 31,16
Februar 2 U, 28,68 21,04 39,66 26,52 46,24 81.16
Mrz A A Dede 29,77 21,04 40,83 27,09 46,24 | 31,16
Apr 42,22 27,76 | 46,24 / 31,16
Ma A 2 42,65 28,13 | 46,24 | 31,16
Juni. 04 506 | 2626 | 4293 00835 | 4606 |(V8111
Juli 0 a 2 606 31.11
AUFÜSE a 37,13 24,16 45,66 30,31 46,08 | 31,12
September 7 u ET 24,09 45,86 30,46 | 46,08 ! 81,12
Oktober 294.7. 2. Ss 24,68 46,15 30,60
November ; 8 38,30 25,24 46,24 31,16
Dezember. AS 25,70 46,24 31,16
1) Gewogene Durchschnitte aus den in den Berichtsmonaten gültigen Tariflohnsätzen für Vollarbeiter
der höchsten tarifmäßigen Altersstufe einschl. der sozialen Zulagen für die Ehefrau und 2 Kinder, soweit
sie in den Berichtsorten gezahlt wurden. Die Sätze gelten für die regelmäßige Arbeitszeit. Für Gelernte
sind tarifmäßige Akkordlöhne bei durchschnittlicher Arbeitsleistung oder Zeitlöhne einschl. Akkordausgleich,
für Ungelernte reine Zeitlöhne eingestellt, für 1914 jedoch Durchschnitts ver dienste (für Gelernte im
Zeit- und Stücklohn, für Ungelernte im Zeitlohn).

Mona
1392
        <pb n="144" />
        4. Frankreich.
Durchschnittliche Stundenverdienste!) in der Pariser Metallindustrie.
(Erhebung des Arbeitgeberverbandes der Pariser Metallindustrie.)
Quelle: Wirtschaft und Statistik 1925, S. 644.
Februar 1923 Februar 1924 Februar 1925
Zeit- | Stück- Zeit- | Stück- Zeit- | Stück-
lohn lohn lohn

Fr | Er Fr Sa Fr. [| Fr.

Schlosser BE = A 3,15 17 8,46 3,37 3,68 3,66 3,95
Werkzeugschlosser . . . Vo, 3,35 3,56 3,66 3,85 3,81 4,12
Schmiede 3 A, 3,14 3:67 3,65 4,00 | | 3,80 4,19
Fräser Ma = a2 3,54 3,45 3,75 | 3,77 4,00
Modelleure . .. LE 3,93 4,34 4,11 4,620. 1 4,50 4,73
Bohrer AN En 8,17. 23,46 I. 3,38 3,79 | 3,51 4,08
Einrichter u... | A. 3,29 3,49 3,45 3,63 ‘ 3,76 4,19
Dreher A LE a. 3,23 | 3,50 3,53 3,83 3,83 ‚ 4,12
Hilfsarbeiter (ungelernte) . . es 2,01 92,21 2,95 2,46 2,49 2,62
Hilfsarbeiterinnen (ungelernte) . 39 | 1,51 1,48 1,83 1,70 2,01
. (angelernte) . . I 1,49 1,73 1,83 1,98 2,01 2,91

Häufigste Stundenverdienste?) in den Pariser Maschinenbauanstalten.
Januar — Februar 1926.
Quelle: Wirtschaft und Statistik 1926, Nr. 15, S. 497.

Veröffentlichung des Arbeitgeberverbandes der Metallindustrie von Paris und Umgegend.
Neben den häufigsten Stundenverdiensten der Hauptmasse (70 Prozent) der beteiligten Ar-
beiter werden die Verdienste für je 15 Prozent der Arbeiter, deren Verdienst unter oder
über jenem Durchschnitt liegt, noch gesondert angegeben:

im Zeitlohn Im Stücklohn
Berufsart 15 v. H. | 70.v. H. | 15 v.H. 16 v. IH. | 70 v.H. | 15 v. H.
der erfaßten Arbeiter der erfaßten Arbeiter
Pr Er Br Fr EP
Facharbeiter

Handformert se Rn a Ta 3,63 4,18 4,71 3,74 4,94 / 6,61

Kormer für-Kupferguß 1 EN 3,81 4,32 | 5,30 3,82 5,02 5,88

Werkzeugdreher : .. ." 22 52 4 Ua 74 / 4,39 4,86 | 3,86 4,67 5,27

Handschmiede . N e 3,39 4,16 4,87 3,63 4,51 5,37

Kupferschmiede . . m 9,71 4,33 4,94 - — -

Kisenschmiede A 3,28 3,89 4,46 3,60 4,39 4,84

Ingelernte
Maschinenformer 1 a 3,02 3.419 4,11 3,27. 4,35 6,05
Dreher a 3,15 3,64 4,15 3,18 3,99 4,53
Bohrer en 2,99 S30 1 3:88 3,14 3,78 4.40
Kesselheizer kr ee 2,83 3:29 9,74 — — =
Maschinenführer =. » 2,68 4.29 3,84 — —
Ungelernte
Hilfsarbeiter (männliche) . . . 2,48 14 247 | 288 | 3,54
2) Einschl. Prämien und sonstiger Arbeitszulagen, ausschl. Sozialzulagen,
?) Einschl. Prämien und Werkzulagen, ausschl. Familienzulagen.

133
        <pb n="145" />
        5. Schweiz.
Durchschnittliche Stunden- und Tagesverdienste in der Metall- und Maschinenindustrie.
Quelle: Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1924/25 und 1926.
Stundenverdienst in Cts. Vagesverdienst in Frces.
Tahr T -
Gelemte u. OS Ungelernte Arbeiter Gelernie und | Ungelernte Arbeiter
lernte Arbeiter angelernte Arbeiter |
1913 65,0 48.9 6,36 4,88
1918 110,3 89,0 10,48 8,29
1919 137,7 112,0 11,77 9,28
1920 159,9 131,0 12,93 10,72
1921 165,6 134,5 13,10 10,78
1922 146,1 116,2 12,61 9,93
1923 138,3 1142 11,98 9,10
1924 140,8 106,2 12,20 9,35
6. Schweden.
Durchschnittliche Stundenverdienste!) männlicher erwachsener Arbeiter in den
mechanischen Werkstätten.
Quelle: Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1924/25 und 1926.
Tahr 1913 1921 1922 1923 1924
inKr. 0,46 1,67 1,26 1,12 1,16
1) Einschl. Überstunden, Naturalzulagen usw.
7. Kanada,
Tarifmäßige Stundenlöhne in der Eisen- und Metallindustrie (in 13 Hauptstädten).
Quelle: Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1926.
1913 1922 1923 1924 | 1925
$ Ö ®% $ h ,
SCHE A VE 0,352 | 0,643 0,647 0,649 | 0,646
Maschinisten u A 0,370 | 0,646 0,649 0,647 | 0,639
KASCHTONEer SE N 0,363 0,653 0,652 0,656 | 0,649
Biecharbeiter |... 0.425 [0.710 Ö.728 N O.784 1 DO.752
8. Holland.
Durchschnittliche Stunden- und Wochenverdienste der erwachsenen männlichen
Metallarbeiter*).
Quelle: Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1924/25 und 1926.
Stundenverdienste ı Wochenverdienste
Hl. \ Hfl.
Te 0,21 13,30
1920 1. Halbjahr . 0,66 31,86
2 0,74 35,51
19211. 0,77 36,97
2. »” 0,77 36,79
1922. 1: ” 0,69 32,98
a, | 0,66 31,86
1923 1. I. 0,62 29,86
2. » 0,60 28,67
1924 1.9, . 0,57 27,31
2, 0,56 27,10
1925 1. 0,57 27,22
5 0.59 28.19
1) Gelernte, angelernte und ungelernte Arbeiter, deren Durchschnittsverdienste im einzelnen für das
1. Halbjahr 1925 wie folgt festgestellt wurden:
Stundenverdienst Wochenverdienst
Gelernte 0 a u ur 062 29,83
Angelernte Cd 26,75
Ungelernte HEN 22,46

Den
l } hu 2
134
        <pb n="146" />
        9. Belgien.
Tarifmäßige Stundenlöhne im Maschinenbau von Brüssel,
Quelle: Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1924/25 und 1926.
1. Juli ]1. Oktob.| 4. Jan. | 1. April] 1.’Juli |1. Oktob.
1924 1924 / 1925 1925 1925 1925
Fr; | Br. A Pr. Ze Fr. Fr. 2 Fr;
Monteure 3,20 | 3,02 | 3,02 | 3,08 | 3,02 | 3,15
Eisenformer. A a 8 | 32 SIT 3,30
Modelleure A A | 376 [8761 O6: [GM
Dreher A A 301 00 | 3,30 3,32
Ungelernte Hilfsarbeiter . ..“. ”.". 2,35 2291 229 |: 200 | 9321 2,30
10. Tschechoslowakei.
Tarifmäßige Stundenlöhne im Maschinenbau von Prag.
Quelle: Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1924/25 und 1926.
1924 1925
De] 1. Juli
1. Juli 1. Oktober a, Oktober
1. August 1. November, 1. Januar 1. April ‚ xovember
L. September | 1. Dezember 1. Dezember
KC KE KCE | KC KC
Monteure A aa. wTW #1 ART ak! CAFE D Le 5,41 ı 5,41 5,42 | 5,42 5,53
Eisenformer ed 5,52 | 5,52 5,52 | 5,52 \ 5,53
Modelleure. 5 6,35 | 6,46 6,46 | 6,46 | 6,67
Dreher A 5,10 | 5,10 5,10 | 5,00 | 5,00
|
Ungelernte Hilfsarbeiter. ... . .. 3,33 3,33 8.38 il 3,13 3,23
11. Österreich,
a) Tarifmäßige Wochenlöhne in der Wiener Metallindustrie.
Quelle: Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1926.
nn Gelernte und | Ungelerntc Hilfs-
ungelernte Arbeiter arbeiter
Schilling Schilling
Januar 1914. ea La 7 40,32 30,24
Ende des 1. Vierteljahrs 1925... 7... 40,80 34,00
Pe SE 40,80 | 34,08
n #1 ” A 40,80 34,08
ME - A N 40,80 34,08
A 19260 DR 40,80 34,08
2 ” D 40.80 34.08
Die aufgeführten tarifmäßigen Zeitlohnsätze geben nicht die höheren Stücklohnverdienste
wieder, wie auch die folgende Tabelle zeigt:

b) Durchschnittswochenverdienste in der Metallindustrie (Großindustrie) von Wien.
(Erhebung der Wiener Arbeiterkammer gemeinsam mit dem österreichischen Metall-
arbeiterverband) nach: Wirtschaft und Statistik 1925, S. 645.

Fnde Januar 1925 _____ Ende Juni 1925

 Berufcart Akkord- | Zeit- Durch- Akkord- | Zeit- | Durch-

lohn lohn schnitt John | lohn | schnitt

— Sch. Sch. Sch. Sch. Sch. Sch.
Dreher rn a A en 56,71 ; 147,92 | 52,76 ! 57,50 ‚ 148,40 53,30
Schlosser A N A ED 57,77 | 45,09 49,93 58,35 | 145,50 50,43
Schmiede? 4 HE N 58,56 | 146,87 54,50 59,15 47,50 55,05
Spengler ES 59,27 | 149,30 54,56 59,86 50,00 55,10
Werkzeugmacher‘.‘,. Sl 56,52 | 149,43 51,13 57,09 ' 149,93 51,64
Sonstige gelernte Arbeiter... I. 56,90 | 46,93 51,31 57,60 47,40 51,80
Angelernte Hilfsarbeiter. ... . 43,67 | 41,52 41,68 44,11 | 141,54 42,00
Ungelernte Hilfsarbeiterinnen . 29.65 22.46 26.30 29.95 22.67 27,00

135
        <pb n="147" />
        12. Italien.
Tarifmäßige Stundenlöhne im Maschinenbau von Rom und Mailand
in den Jahren 1924 und 1925.
Quelle: Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1924/25 und 1926.
1924
1. Juli 1. Oktober
Rom Mailand Rom Mailand
Lire ) Lire Lire Lire
MO EN S ara 3,0 2,83—3,15 3,20 2,76
Eisenformer . .. 2% 3,00—8,50 2,98—3,45 520 20
Dreher 3,00—3,30 2,76—3,19 3,20 3,02
Ungelernte Hilfsarbeiter. . 1.” 2,20—2,56 2,26 —2,42 2.20 2:12
325
1. Januar | 1. Aprıl | Juli 1. Oktober
Rom | Mailand Rom | Mailand Rom Mailand Rom | Mailand
Lire Lire | Lire Lite ij Lire Lire I Lire Lire
U ea an &amp; TE ET Can 3,40 | 3,24
Esenformet 2 ‚48,20 | 2,99 3,60 3,27 3,60 3,47 4,80 3,47
Dreher LA a 2 ze 3.30 3,50 3,50 3,40 3,50
Ungelernte Hilfsarbeiter. .".. | 2,00 202 230 2.40 00240 2,60 0012,70. 12,60
13. Dänemark.
Durchschnittliche Stundenverdienste der Schmiede, Maschinenarbeiter und Hilfsarbeiter
der Metallindustrie in Kopenhagen und in der Provinz.
Quelle: Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1924/25 und 1926.
Schmiede und Maschinen- Hilfsarbeiter
arbeiter
Kopenhagen Provinz Kopenhagen Provinz
Kr. Kr. Kr, Kr.
19147 LEN 0,62 0,55 0.49 0.46
1. Vierteljahr 1920... UN 2,31 2,00
N nn a 2,40 | 2,08
. N en, m 2,56 2,22
e ; Pa 2,68 2,32
i. Vierteljahr 1921 . | 2,62 2.24 20 LI 1,86
N 7 | e 2,33 2,01 1,89 | 1,67
S N . 2,30 1,93 LT DS
%. ı .- a 2,29 1.92 LS 54
t. Vierteljahr 1922. u 5
; n  _-. ı 1,89 | 159 7 1,29
- »„ »„ . 1,92 | 1,60 1,46 | 1,30
{ 8 N EG 1,93 1,59 | 1,29
Ai. Vierteljahr 1923 . Te. 1,80 1,50 1,39 | 1,24
. 7 Be Se 1,81 1,49 19
. 7 A PA 1,81 1,50 2,40 1 24
*. ” »” . . . - . 1,85 1,54 1,43 1:27
1. Vierteljahr 1924 . REES 1,89 1,56 1,47 1,30
De » A U 1,90 1,59 1,48 4,81
- 2” ” . . . . aM 1,95 1.62 1,51 1,34
}. Vierteljahr: 1925. Ku S 1,97 1.64 4,51 1.34
2 G U AN Un ! !
3. 5 ET S 1,98 1,65 1,54 137
4 S EAU ; 2,01 1,68 1,54 37T
ing

ES.
Zeit
134
        <pb n="148" />
        14. Ungarn.
Durchschnittliche Stundenlöhne in der Metall- und Maschinenbauindustrie Ungarns.
Quelle: Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1924/25 und 1926.
5 r Ungelernte
" Facharbeiter Hilfsarbeiter
Kr. Kr.
1. Halbjahr 1914 : 0,71 0,37
Dezember 1919 . . ; 4,60 2,72
e 1920 . 12,43 8,31
5 1921 23,27 15,13
4 1922 122,60 71,23
+ 1923 2293 1.236
Januar 1924 . 2 506 1.917
April 1924... 7147 3 685
Juni 1924.) 9 363 4 862
September 1924 . 9 505 5 077
Januar 1925 7. 9 877 5271
15. Japan.
Durchschnittliche Tagelöhne von Metallarbeitern.
Quelle: Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1924/25 und 1926.
1924 2. Hälfte 1925
Yen Yen
Dreher de 2,31 2,29
Monteure 2m. 2,33 2,36
Gießer: |. 2,21 2,20
Schmiede‘ =... 2,18 2,20
Holzmodelleure ... 2,34 2,36
16. Polen.
Tarifmäßige Stundenlöhne im Maschinenbau von Warschau (in Zloty).
Quelle: Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1924/25 und 1926.
1925 .
1. Januar lc 1. April | 1. Juli | 1. Oktober
a TAN 0751 5. 075 0,76 0,77
Eisenformer N 0,75 0,75 | 0,76 | 0,77
Modelleure u. 5 0,75 | 0,75 | 0,76 | 0,77
Dreher Ta 0,75 | 0,75 | 0,76 0,77
Ungelernte Hilfsarbeiter . . 0,47 / 0,47 / 0.47 0,50
17. Norwegen.
a) Durchschnittliche Stundenlöhne (einschl. Akkordlöhne) in wichtigeren Orten
der norwegischen Eisen- und Metallindustrie.
Quelle: Wirtschaft und Statistik 1925. S. 307 und Statisticches Tahrbuch für das Deutsche Reich 1924/25, S. 109.
Nov. 1921 ı Nov. 1922 | Nov. 1928 | Nov. 1924
Kr. Kr. Kr. Kr.
Facharbeiter 2,43 1,78 1,73 1,94
Hilfsarbeiter 1.95 1.52 1.64 1,58

Zeil
1 e m
137
        <pb n="149" />
        b) Tageslöhne in der norwegischen mechanischen Industrie.
Quelle: Arbeidsgiveren, orgon for norsk arbeidsgiverforening, Nr. 9 vom 28. August 1922. (Nach: Enquete
sur la production, TI. IV 1,1S:765.)
Jahr Kr. | Index
1914 . 5,25 100
November 1920 . 20,08 382,4
n 1921 17,86 340,1
c) Tarifmäßige Stundenlöhne im Maschinenbau von Kristiania (Oslo).
Quelle: Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1924/25 und 1926.
92 1925 |
1. Juli, 1. August 1. Oktober, 1. Nov. KT ). April, 1. Juli;
und 1. September und 1. Dezember - JARUAT | 4 Ogt, und 1. Dez.
in Kr. in Kr. in Kr. in Kr.
MONTE. A A 1,50 1,59 1,59 175
Kisenformer ih u DE 1,50 1,59 1,59 1,75
Modelleure 2 2 1,50 i 1,59 1,5950 1,76
Dreber Lee 1,50 | 1,59 / 1,59 | 1,75
Ungelernte Hilfsarbeiter . .. 1,40 133 33 1,49
18. Finnland.
Durchschnittliche Stundenverdienste von Metallarbeitern in Finnland.
Quelle: Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1924/25.
Juli 1913 Juli 1928 / Juni 1924
Finn. M. A Finn, M. Finn. M.
SCHIEN AA 0,504 | 5,760 6,231
GC 0,478 6,417 ; 7,463
Feilen VE 0,502 5,844 | 6,500
Dreher EN | 052406184 6861
19. Australien.
Mindestwochenlöhne im Maschinenbau von Sydney und Melbourne
(ungewogener Durchschnitt für beide Städte).
Quelle: Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1924/25.
1914 , 1921 1922 1923 1924
Juli 31. Dez. | 30. Juni | 31. Dez, | 30. Juni | 31. Dez. | 30. Juni 31. Dez.
Due sh d sh da sh dd sh Ash ash
Kupferschmiede ... 69 0 124 7 104 11 106 91106 0 114 3 109 9 108 6
Modelleure . . . . 73 0 134 0 44 O0 11279 112.70 1203 1159 117 6
Monteure 68 0 12477 104 11 106 9 10650 11483 109 9 108 16
Dreher n 68 0 124 7 104 11 106 9 106 0 | 114 3 109 9 108 6
Hilfsarbeiter._... . | 47 3 8576 84 6 826 816 86 0 E7 3 65 2
20. Neuseeland.
Durchschnittliche Mindestwochenlöhne in der Maschinenbauindustrie.
Quelle: New Zeeland Official Year-Book, S. 728.
am 31 Miız Monteure Motormaschinisten
| sh d ' sh; d
1911 61. 5% 64 117
1912 64 71% 64 1177,
1913 64 7% 64 11%,
1920 84 21% 88 9%
1921 102 51% 101 7%
1922 100 10 1019
1923 94 5 94 5
1924 94-5 94.715

138
        <pb n="150" />
        21. Rußland.
Durchschnittliche Monatsverdienste der Metallindustriearbeiter in Moskau,
Quelle: Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1924/25 und 1926.
Verdienst
Monat in Tscherwonezrubeln
193 SE DAN 33,4 (Goldrubel)
1924 Januar 61,22
April Te, 58,13
Juin 69,82
Oktober 79,10
1925 Januar 5 u 74,45
Apr N Lt 74,28
Jul { 85,45
Oktober . . 85,84

139
        <pb n="151" />
        <pb n="152" />
        Zu Punkt 8.
Zolltarife, Ein- und Ausfuhrverbote und -befreiungen
        <pb n="153" />
        Vorbemerkung.

In den nachfolgenden Tabellen und Ausführungen zu Punkt 8 sind die Maschinenzölle
sowie die wesentlichsten anderen handelspolitischen Tatsachen von 25 Maschinenbedarfs-
länder behandelt. Aus Raummangel konnten in den Tabellen im allgemeinen nur die
wichtigsten Maschinenpositionen der verschiedenen Zolltarife berücksichtigt werden, und
zwar sind durchgängig die im Jahre 1913 und die im Herbst 1926 gültigen Zölle für sechs
Maschinengruppen (Werkzeug-, Textil-, Land-, Antriebs- und Druckmaschinen, sowie die in
den einzelnen Tarifen unter „nicht besonders genannte Maschinen“ fallenden Erzeugnisse)
angeführt, wobei es allerdings nicht immer möglich war, auch innerhalb dieser Gruppen alle
einzelnen Zollsätze (insbesondere bei Staffelzöllen) zu nennen.

149
        <pb n="154" />
        1. Vereinigte Staaten.
Tarif Zollsätze )
ar Erzeugnisse Se =
nummer 1913 | 1926
372 Werkzeug maschinen‘ EN 15% v. W..' 30%, v. W.
372 Textilmaschinen 0 . 7 259% V. W. 35% v. W.,
1504 Landwirtschaftliche Maschinen... . 2... +0 u + frei irei
Milchzentrifugen im Werte von mehr als 50 $. 25%% 7. W,
8372 Antriebsmaschinen
Dampfmaschinen 1 ir en 15% vv. WR 15% v. W.
Verbrennungsmotoren ... 0 u - ; 20% 7. WW. 30% v. W.
372 Druckmaschinen A etc n 15% v,. W.30%9 7. W.
372 Nicht besonders genannte Maschinen . . . . 209% v. WW. 30% 7, W-
Weder jetzt noch in der Vorkriegszeit gab es in Amerika eine unterschiedliche Zoll-
behandlung der Einfuhrerzeugnisse verschiedener Länder, ebensowenig wie Einfuhrverbote
für Maschinenbauerzeugnisse.
2. Großbritannien,
Maschinen jedweder Art oder Herkunft sind zollfrei.
Einfuhrverbote bzw. Einfuhrbeschränkungen bestehen nicht.
3. Deutschland.
Zollsätze in RM für 100 kg
T. if- Fam FE ————————
ne Erzeugnisse 1918 2m "026 a
„| vertrags-|j_ „- | vertrags-
| allgemein | mäßig |angemein. mäßig
904 Werkzeugmaschinen im Gewichte von:
1.25 dz oder darunter... 0 0 Wa, 20 12 20
2. mehr als: 25.dz bis (10.dz N 12 8 12
DS LO 0 Le a, 8 | 6 8
AA SP Ve 6 | 5 6
Se in 100... Ce N a, 4 ee 4
Textilmaschinen:
aus 899 Spinn- und Zwirnmaschinen‘. AT 1 6 4 12
900 Webstühle
a) Bandwebstühle REN 1 Sr 5 4,50 ] 7
b) andere i . SAH LUUTG 7a 5 4,50 7,50
Landwirtschaftliche Maschinen:
905 a) Pflüge und andere Bodenbearbeitungsgeräte für
Kraftbetrieb ohne eingebaute Kraftmaschinen X 1 — 4
Mähmaschinen 8. A A 4 8
906 C b) Milchentrahmungsmaschinen im Gewichte von
50 kg oder darunter . . Zei 12 0d. 150 10 25 20
mehr. als 50 kg.“ 2 „443 bis 12.443 bis 10 20 14
894 Antriebsmaschinen:
im Gewichte von:
1.40 kg oder: darunter‘. a RA TOR OA ef 100 75 100
2. mehr als 40 kg bis 1020 2 U 60 — 60
A U De 38 ZZ 38
fe u DU DS a 25 — 25
ST Be WO EN 18 11 18
O5. » 105 DR da 13 7,50 13
A Es 0b ir AU 10 | 6 10
dB. » 08 a 00 X 7 5 7
Ya 008 2000 % 550! 4,50 5,50
WO 0005, ; ka A 3,50 — 3,50
906D Andere nicht besonders genannte Maschinen‘):
im Gewichte von:
1.40. kg oder: darunter a 15 10 15
2. mehr als 40 kg bis zT BANN 12 10 12
a ” 1 0Zz5 DA Me a A 10 7 Mi
+. ” »” 2 ” ”„ 4 ” ” . . . . . . . . 9 5 9
A »” »” 4 ” »” 10 »” . . . . . . . . . T 5 T
ÖL a 5,50 4 5,50
7. ” 2» 50 »” ” 100 ” . . . . * * * . 4,50 * 4,50
BO 3 3 3
1) Hierunter fallen auch die oben nicht genannten Landmaschinen und die Druckmaschinen.

143
        <pb n="155" />
        4. Frankreich,
I Zollsätze in Goldfranken!) für 100 kg ,
R 1913 1926
Tarife Erzeugnisse SI ES
nummer General- | Minimal- | General- | Minimal- D % h
tarif tarıf tarif tari£ OS
— | Jand
Werkzeugmaschinen im Gewichte von:
525 mehr als 25000 kg. AA } 15 | 10 39,2 9,8 39,3
000 Dis 0 18 12 47,2 11,8 11,8
000 000 16 62,8 15,7 28,3
0 LO A 36 24 94 | 23,5 37
250 kg und darunter. CE 75 50 196 49,0 19,6
Textilmaschinen:
517 | Water-Spinnmaschinen . 2 18 12 71,6 | 179 LTES
617 Andere Spinnmaschinen A 15 9 53:6 1 13,4 53,6
518 Webstühle N vn A ae 12 8 47,6 11,9 47,6
Landmaschinen:
522 Milchzentrifusen 2 | 28 | 15 a van 15% v.W.
Teile von diesen .... N 23 15 6097. W 15%, v.W.|609% v.W.
Grasmähmaschinen, Mähmaschinen, zusammen-
gesetzte Mäh- und Bindemaschinen. . . . 15 | 12 28,60 7.15 8:75
Andere
im Gewichte von 400 kg oder mehr. .. .| 15 | 12 53,80 | 13,45
nicht besonders genannte . ... 7. 16,5
Hackmaschinen, Federzinkeneggen, Kultiva-
toren und Pflüger 413,456
SamaschlHeN EN 22,70
im Gewicht unter 400 kg 2.2. 2 23 15 67,40 | 16,85
nicht. besonders genannte ... . A. 20,65
Hackmaschinen, Federzinkeneggen, Kultiva-
toren und Pflüge über 150 kg. . 16,89
Sämaschinen . 28,30
Antriebsmaschinen jeder Art mit Kolben:
im Gewichte von:
510 ınehr als 100.000 kg N 18 12 43,80 10,95 | 13,45
50.0005 615 100.000) TR Al 14 51 12,75 15,7
10005 0000 24 16 58,4 14,6 18,—
250, 1000. =. 7 27 18 65,6 16,4 20,20
100 ,, An 26 94,8 23,7 29,20
580 00. N AH 1312 Ma28 | 40,5
weniger als 500, HUN 60 | 40 146, — 36,5 45,—
Die Sätze der letzten Spalte gelten nicht für Halbdiesel- und ähnliche Motoren. Für diese
sind die Sätze um 77,50 % höher.
521 Druckmaschinen im Gewichte von: ; |
10000 kz umd mehr 2 UN 14 a 32,20 8,5 32,20
weniger als 10000 kg... 18 12,80 0,70 | 20,50
525 sex | Nicht besonders genannte Maschinen u. Apparate | 15 ı 37,80 2,45 37,80
Vor dem Kriege genossen die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Deutschland die
Minimalzollsätze. Nur für Textilmaschinen unterlagen die Vereinigten Staaten einem Zoll-
zuschlag von 50% der Minimalsätze. In der Gegenwart genießen Großbritannien und die
Vereinigten Staaten, nicht aber Deutschland, die Minimalsätze, doch unterliegen ameri-
kanische Textilmaschinen wie vor dem Kriege einem Zollzuschlag von 50%.
?*) Die in Papierfranken festgesetzten Zollsätze von 1926 wurden mit dem Kurs vom 16. November 1926
(100 Papierfranken = 17,5 Goldfranken) in Goldfranken umgerechnet.

AU
1Ä4
        <pb n="156" />
        5. Schweiz.
Zollsätze ın schweızer Franken für 100 kg
1913 | 1926| Provis.
J— Erzeugnisse EEE Sen De
mn tree ner u | wm
1921. 15.11.25
Werkzeugmaschinen:
Die nachstehend unter der statistischen Nummer M.6
genannten Maschinen:
M.6. Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Me-
tallen, Holz, Stein usw., das Stück im Gewicht von:
894 c 50000 kg und darüber . a A 8 5 15 20
894 d 10.000 bis auf 50000 ke EN ATS 8 6 | 15 | 20
895 b 2500, 10000, RE RE N eine 10 Tl 20 30
896 b 5000 u 2500, Ka 12 8 20 40
897 b 100 500 , EA 16 12 30 50
898 b weniger als 100 DANN 20 16 35 60
Textilmaschinen:
884 Spinnereimaschinen, inklusive sämtlicher Maschinen zur
Vorbereitung und zum Transport der Spinnstoffe:
Zwirnereimaschinen, inklusive Facht-, Spul-, Gaser-
maschinen, Glanzmaschinen und Häspel. . . .. ; 15 25
885 Webstühle ... . 7 FE 4 15 25
Landmaschinen:
aus 893 a Siebmaschinen und Sortiermaschinen für Getreide und
Sämereien;  Milchzentrifugen . 1 4 0 8 + 15
893 a Andere landwirtschaftliche Maschinen, wie: Sämaschi-
nen, Mähmaschinen, Dreschmaschinen usw.. . . . 20 7
Antriebsmaschinen:
Die nachstehend unter den statistischen Nummern: aus
M.3, aus M.4, aus M.5 genannten Maschinen:
a. M.3. Wasserkraft- und Winddruckmaschinen,
a. M.4. Dampfmaschinen, feststehend; Dampf-
lokomobile; Dampfturbinen; auch in Verbindung
mit Arbeitsmaschinen.
a. M.5. Gas-, Petroleum-, Benzin-, Heißluft- und
Druckluftmaschinen, sowie andere Krafterzeu-
gungsmaschinen.
Verzollung nach den Tarifpositionen 894c bis 898b wie
Werkzeugmaschinen, vgl. unter 1.
Druckereimaschinen:
Maschinen für den Buchdruck und andere graphische
Gewerbe; Buchbindereimaschinen:
890a Buchdruckpressen u ET a 30
890 b andere se ee ie N Sa} 30
Nicht besonders genannte Maschinen:
Die nachstehend unter der statistischen Nummer M.9
genannten Maschinen:
M.9. Maschinen und mechanische Geräte aller Art,
im allgemeinen Tarif nicht anderweit genannt.
Verzollung nach den Tarifpositionen 894c bis 898b wie
Werkzeugmaschinen, vgl. unter 1.

1) Der provisorische Generaltarif vom 5. November 1926 ist noch nicht in Geltung.

In der Vorkriegszeit wurden die niedrigsten Sätze (vergl. die Spalte 1913 vertragsmäßig)
auf die Einfuhr aus allen Maschinen exportierenden Ländern angewandt. 1926 gelangen die
Sätze des Gebrauchstarifs von 1921 allgemein zur Erhebung. Eine Differenzierung findet
nicht statt.

Die letzten aus der Nachkriegszeit stammenden Einfuhrverbote kamen mit dem
31. Dezember 1925 in Fortfalt.

145
        <pb n="157" />
        6. Schweden.
Zollsätze in
| schwedischen
Tarlf- Erzeugnisse Kıonen für
nummer 100 kg
1913 | 1926
Werkzeugmaschinen.
1005 Bohrmaschinen für Metalle, sofern sie ein Stückreingewicht von höchstens 500 kg
besitzen. AU Fee.
Bohrmaschinen mit größerem Stückreingewicht als 500 kg, Drehbänke, Fräs-,
Hobel-, Gewindeschneid- und Schleifmaschinen zum Bearbeiten von Metallen,
andere Maschinen zum Schneiden von Metallen, jedoch keine Scheren; ebenso
für sich eingeführte Aufsätze (Spindelstöcke, Reitstöcke und Stützböcke) so-
wie Stichelhalter, Wechselräder und Teilvorrichtungen: bei einem Stückrein-
gewicht von:
1006 höchstens 250 kg .. AA . 4 N | 20
1007 mehr als 250, aber nicht mehr als 1000 kz N IS 16
1008 mehr als 1000, aber nicht mehr als 2000 kei AR N 14
1009 mehr als 2000, aber nicht mehr als 5000 kg . . A MS LEE 10 10
1010 mehr als 5000, aber nicht mehr als 10000 kg. . . . N 07:60
1011 mehr. als 10000 kg. va 5 3
Drehbänke sowie Fräs-, Hobel-, Säge-, Bohr- und Stemmaschinen, bestimmt für
die Holzbearbeitung; ebenso alle anderen nicht besonders genannten Holz-
bearbeitungsmaschinen sowie Maschinen aller Art zur Bearbeitung von Kork:
bei einem Stückreingewicht von:
1014 höchstens 290 Ka 7 2
1015 mehr als 250, aber nicht mehr als 5000 kg . . .. | A 12
1016 mehr als 5000 kg Sale . a 8 3
Textilmaschinen.
aus 1034 Textilmaschinen aller Art mit Ausnahme der Näh- und Strickmaschinen . . . | 10% | 10%
Ey WW.
Landmaschinen.
1025 Pflüge, auch Dampfpflüge, Häufelpflüge und Erdauflockerer; Eggen und andere
eggenähnliche Ackergeräte; Ernte- und Mähmaschinen; Pferderechen, Heu-
wender, Unkrautausscheider, Pferdehacken und andere für Saat- oder Ernte-
zwecke bestimmte, nicht besonders genannte Apparate; Drahtsiebe, Wurf-
maschinen, Trieure, Getreidesortierer und andere, nicht besonders genannte,
zum Sortieren, Reinigen und Auslesen von Getreide, Samen und anderen
Früchten bestimmte Apparate; Kartoffel- und Torfzerkleinerungsmaschinen,
Erdfruchtschneider, rotierende Quetschen (auch Getreide- und Ölkuchen-
quetschen) sowie Schrotmühlen, Häckselschneidemaschinen und andere zur Zer-
kleinerung von Futterstoffen bestimmte Maschinen; ebenso Strohelevatoren
und andere Zusammenlegemaschinen . . % 3 j
1027 Dreschwerke, Stroh- und Heupressen sowie Sämaschinen . .... . -. . +. - 1
1028 Düngerverteler „ne . Fa BUN 5 5
Milchabschäumer aller Bauarten sowie Milchseparatoren, Milchzentrifugen und
Radiatoren; ebenso Emulsoren, Zentrifugen für Fettbestimmung sowie
Gärungs- und Schlämmzentrifugen:
1029 für Maschinenbetrieb 2... 0. HI ; A 5 16
1030 für Hand- cder Fußbetrieb, auch mit Riemenscheiben versehen . . . . .| 25 25
Trommeln für Separatoren und Fettbestimmungszentrifugen bei einem Stück-
reingewicht von:
1031 höchstens 10 kg; ebenso fertig gearbeitete Teile zu solchen Trommeln,
er TE a a . 0 [50° Wa60
1032 von größerem Gewicht 1... A 1007 400
Antriebsmaschinen.
Gas-, Photogen-, Benzin- sowie andere Verbrennungs- und Explosionsmotoren,
ebenso Heißluftmotoren bei einem Stückreingewicht von:: : |
992 höchstens 500 kg WE de NE nn ER a WON:
9931 1 mehr als 500, aber nicht mehr 1500 ke. . U
994 mehr. als 1500, aber nicht mehr als 5000 kg... 12
995 mehr als“5000, aber nicht mehr als‘ 25000 kg. 4 LE l.9 9
996 mehr als 25000 ke . Ze EG 6

146
        <pb n="158" />
        Zollsätze in
schwedischen
Tarif- Erzexu . Kronen für
gnisse
nummer 3 100° kg.
1913 | 1926
Druckereimaschinen.
1017 Druckpressen: Schnellpressen, auch Zweitouren- sowie Rotationspressen, mit
Zubehör, ebenso lithographische Pressen aller Art, Lichtdruckpressen darunter
einbegriffen; ferner Schriftgießerei- und Setzmaschinen sowie für solche . |
Maschinen bestimmte Matrizen . . . . + - - - AL. frei | frei
1018 Tiegelpressen, darunter auch einbegriffen Handpressen (nicht lithographische) ;
und Korrekturpressen . . . MAN - N. | 12 12
ex 1034 1!) Druckpressen anderer Art, als unter Tarifnummer 1017 und 1018 genannte . .|10%, | frei
1.V: W.;
Nicht besonders genannte Maschinen.

1034 Maschinen aller Art, anderweitig im Tarif nicht besonders genannt. . . . . | 109% / 10%

iY- We WW.

Der schwedische Zolltarif ist einreihig. Andere als die vorstehend vermerkten Zollsätze
wurden bzw. werden in Schweden nicht erhoben.

Einfuhrverbote oder Einfuhrbeschränkungen bestehen nicht.

1) Nach dem deutsch-schwedischen Handelsvertrage, in Kraft seit dem 1. August 1926, werden Druck-
pressen ex Tarifnummer 1034 zollfrei in Schweden hereingelassen. Diese Vergünstigung kommt infolge der
ihnen von Schweden zuerkannten Meistbegünstigung auf Erzeugnisse der betreffenden Art aus allen wichtiger
Maschinen exportierenden Ländern zur Anwendung.

7. Kanada,

Sf Zollsätze des Generaltarifs!)
Tarif Erzeugnisse a )
nummer . 1913 | 1926

453 Werkzeugmaschinen . . . . CE a A 271 9% v.W. | 271 9% v.W.
458 Textilmaschinen
(außer Nähmaschinen und solchen Textilmaschinen, die im Inland
hergestellt: werden)?)... A 10 7. W. 10 VW.
Landmaschinen
446 b N A Eee 25 a V- WO VW.
447 b b) Dreschmaschinen 0. Ki U Tr Dr 20 99V. W.E0 N.
445 Kkc) Erntemaschinen -. 2. 110 T- ' 7 EWG FW.
446 ! d) Kultivatoren und Sämaschinen . 20 067: W 719% 7.W.
446 We) Eggen, Pferderechen usw... ‘...: wo VW.) Til a MN.
447 f) Lokomobilen u. a. Zugmaschinen. . . 020. 2/5 VW. 1719 v. W.3)
448 g) andere: Landmaschinen er rn De 125. Va W110. 7. W.
453 Antriebsmaschinen -. . z Ta 271, 9/0 v.W. 271, v.W.
Druckmaschinen ,
442 a) Druckpressen, Buchbinderei- und Papierbearbeitungsmaschinen » 9% v.W. (10 0 v.W.
b) Zeitungsdruckpressen, Schriftgieß- und Setzmaschinen . . . frei | frei
453 |! Nicht besonders genannte Maschinen . . 271/2 0/,v.W, | 271, 9% v.W.

1) Die Maschinenzollsätze des Generaltarifs gelten im allgemeinen für alle Länder außer Großbritannien,
so z. B. auch für die Vereinigten Staaten und für Deutschland. Einige europäische Länder (wie Frankreich,
Schweden, Norwegen und die Schweiz) genießen aber für einzelne Positionen Bindungen und Ermäßigungen
des kanadischen Mitteltarifs, so z. B. bei der Position der nicht besonders genannten Maschinen einen Wert-
zoll von 22% %. — Großbritannien ist bei fast allen Positionen stark begünstigt.

7) Die im Inland hergestellten Textilmaschinen (außer Nähmaschinen) unterliegen den Zollsätzen der
Tarif-Nr. 453 (nicht bes. genannte Maschinen).

3) Gas- und Gasolintraktoren zollfrei.

8. Niederlande,

In Holland können die überwiegend meisten Maschinen und Apparate zollfrei eingeführt
werden, ebenso wie in der Vorkriegszeit. Unterschiedliche Behandlung der Erzeugnisse aus
Vertragsstaaten gegenüber solchen aus vertragslosen Staaten besteht nicht. Einfuhrverbote
bzw. -kontrolle ‚gibt es nicht.

147
        <pb n="159" />
        9. Belgien.
Zollsäize in Goldfranken !) |
Tarif für 100 kg
arıf- . ———— BEE ha
Rue Erzeugnisse 1926
1913 | Minimal- | Maximal-
= 5 (c tarif | tarif
Werkzeugmaschinen:
1040. Werkzeugmaschinen, im Gewichte von:
25.000 kg und’ mehr NE. 2—4 9,33 | 27,9
10000 bis 25 000 kg U 2—4 11,6 34,8
5000 „ 10000 ,, a 2 13,9 41,7
1000 5000; DE A 16,2 | 148,6
250, 1000; A EA SEEN EEE RE 23,2 69,6
weniger als 250 ,, A A } T Sn 2—4 46,4 139,2
Textilmaschinen:
1046 Vorspinnkrempel, vollständige, zum Spinnen und Zwirnen. ... .. 2—4 | 10:2 30,6.
1047 ' Spinnmaschinen, andere, Mulemaschinen usw., vollständige. . . .. 2—4 8,1 24,3
1048 Webstühle « . . ’ ® 2—4 | 8,1 24,3
' Landmaschinen:
1057 Landwirtschaftliche Maschinen (Motore ausgeschlossen) und ihre losen
a Teile:
a) Milchentrahmer‘ . "7 L a . 2—4 | 18.1 54,4
b) Dreschmaschinen und Trieure und andere Maschinen, überwiegend
ans Oz EEE ‚0% v.W. 10,9 82,7
c) Pflüge, Kultivatoren, Grubberpflüge, Kartoffelpflüge usw., mecha- '
nische Mähmaschinen, Sämaschinen, Heumaschinen und andere
nicht besonders genannte landwirtschaftliche Maschinen:
1. Erntemaschinen (einfache Mähmaschinen, Garbenbindemaschi-
nen aller Art), Knochenmühlen, automatische Futterschneide-
maschinen, Heuablader, Heuwender und Heurechen, Grasmäh-
maschinen, Pasteurisationsapparate für Milch und Milchkühler 2 1,8 5,4
2 andere IL 2 | 5,8 17.4
Antriebsmaschinen:
1025 Dampfmaschinen, feststehende, immer ohne Kessel, Dampfpumpen und
andere mechanisch betriebene Pumpen; Kompressoren für Luft und
Gas, verschiedenster Art; Gas-, Petroleum-, Spiritus-, Heißluft-
Preßluftmotoren sowie Motoren für jedes andere Gas- oder Explo-
sionsgemisch, ferner alle anderen nicht besonders genannten Antriebs-
maschinen:
a) mit Kolben, im Gewichte von:
50000 kg und mehr .. .: ET NEL 2—4 8,1 | 24,3
10000 bis 50000. kz .. . STE St 2—4 | 10,9 32,7
200 000 AN N 2—4 1) 39
1.000 5 ZU N 2—4 16,3 48,9
00 2 19,5 58,5
250. ,, 500 , A CE NA SG 2—4 27,1 81,3
100, 250. RE al a Bd 32,6 97,8
0 007% nn NE N © ang 43,5 130,5
weniger als 50 „ Ma ta ah ‚1 2—4 | 54.4 163,2
b) ohne Kolben, im Gewichte von:
50.000 kg und ‚met ut a re a a A 20,3 60,9
5000. bis 50000 kg . 2. A A A ?—4 24,4 73,2
DO O0 A AT A 30,5 91,5
weniger als 500. A N a = 4 45,6 136,8
1‘) Die in Papierfranken festgesetzten Zollsätze von 1926 wurden über die Belga (Kurs vom Novem-
ber 1926) in Goldfranken umgerechnet,

148
        <pb n="160" />
        Zullsätze in Goldfranken !)
für 100 kg
Tarif- Erzeugnisse ; 1926
er 1913 [ARE | MA
Druckereimaschinen.
aus
1064 Maschinen, nicht besonders tarifiert:
b) aus Gußeisen, Eisen oder Stahl, im Gewichte von:
10000 bis 50000 kg . .. 2 AS 18
2500 „ 10000 , x. . a 27,9
1.000: 2500 een 2 a 2-4 10,5 31,5
500.1 1000 7 ES a2 13,9 HT
250 500%, a | a 18,5 55,5
100, 250°, f . Da a2 —4 23,3 69,9
50 00 . Pa a2 29 87
weniger als 50, .. FE 24 34,8 104,4
Nicht besonders genannte Maschinen,
1064 Maschinen, mechanische Vorrichtungen und Geräte, nicht besonders
tarifiert:
a) aus Aluminium oder mit einem Gehalt von mindestens 10 v. H.
Aluminium, im Gewichte von:
250 kg und mehr se . Ds 1 0464 139,2
weniger als 250 kg. aaa | 58 174
bh) aus Gußeisen, Eisen oder Stahl, im Gewichte von:
50000 kg und mehr . ERICH REN N 5:8 LA 7,4
10000 bis 50000 kg ze eier m 2 na 6 18
2 500.:,, 10 000°. CE UN x Va 2 — A 9,3 27,9
00 OO N HE 10,511 31,6
500 1000 N a 94 13,9 ı 41,7
250: 500 ae 5 18,55 | 55,5
100-&gt;, 250°. A HE A D— 4 233. 269,9
50, OT a AST ES En 2-4 29 87
weniger als 50 , 2—4 34,8 104,4
c) aus Kupfer oder mit einem Gehalt von mehr als 50 v., H. Kupfer,
im Gewichte von:
250:kg und mehr 5.1 RE SA 06 121,8
weniger.als 250 kg... 12 | 58 174
d) mit einem Gehalt von mindestens 10 v. H. und höchstens 50 v. H. /
Kupfer, im Gewichte von: | |
250 kg und mehr‘. 14, 12 88 69,9
weniger als 20 TE EC at 12 1229 | 87
e) aus‘ Holz A A Re U w. W100. W004. W
f). aus. jedem‘ anderen. Material... Ai at A EEE 2 109%. W097. w.
Die vorstehend wiedergegebenen günstigsten Sätze wurden bzw. werden auf
Maschinenbauerzeugnisse aller wichtigen Maschinen exportierenden Länder angewandt. Der
in 1925 vermerkte Maximaltarif findet keinem Lande gegenüber Anwendung.
Einfuhrverbote oder -beschränkungen bestehen nicht.
Anmerkung. Maschinen und dergleichen wurden vor dem Kriege je nach dem Material, aus dem
sie bestanden, verzollt, und zwar Maschinen
aus Gußeisen zum Satz von. belg. Franken‘: . .. .'. . 9? per 100 kg
aus Schmiedeeisen zum Satz von belg. Franken... .. . 4% „- un.»
aus Aluminium zum Satz von belg. Franken... 8
aus Kupfer und anderen Stoffen zum Satz von belg. Franken 12 „ „
aus Holz 10% ad valorem.

149
        <pb n="161" />
        10. Tschechoslowakei.
Zollsätze ın österr. Goldkronen !) für 100 kg
Tarif- . 1913 | 1926
Erzeugnisse S = SE
n S
ES jAtigemein Y°Tia8S- Ay gemein | Vertrags-
mäßig | mäßig
538 Werkzeugmaschinen:
Metallbearbeitungsmaschinen im Gewichte von:
a) 200 ke und darunter m AS 26 109,50 65,70
5b) 200 bis 1000 kg RE 28 24 102,50 | 61,40
c) über 1000 k&amp; . . "a a 6 87,60 52,60
529 Holzbearbeitungsmaschinen:
Sigegatter „u f a dl 24 3 1350/18) 87,60 | 52,60
ANdere a 87,60 21 439:50
531/33 Tertilmaschinen:
Spinnumaschinen A Wa | 15 | 5 6,60
Webstühle ... f . 15 | 14 6,60
530 Landwirtschaftliche Maschinen:
a) Dampipflüge +... 2... EA 10 36,50
b) Dreschmaschinen .. . . I ; . HI 3 al 47,30 26,30
c) andere (aus Eisen). . . &gt; nE LE 24 | 202) | 63; 28, —
Milchzenträugen. 1... 8. 2 105,30 52,60
528 Aniriecbsmaschinen im Gewichte von:
a) Z00Kk2 ‚oder darinter 146,— 58,503)
5) 200/bi5s 2000 ke 1 LO Ha 32 117,— 46,759)
c) 2500, 0000 Sn 26 22 95,— 38,—°)
a) 10.000; 100000. e A? 19/21 | 80,50 82,203)
e) Über W000 k&amp; 1 2. © 18 73,— 29,20%)
538 Druckmaschinen im Gewichte von:
Ale KR oder daTuMier nn UL A 30 24 13:20
2 5) 200 bis 1000 ke N 28 22 | 12,30
c) über 1000. ke. . a | 24 16/20 10,50
538 Nicht besonders genannte Maschinen im Gewichte von:
a) 200 ke oder darunier u a 24 109,50 |45,60/86,-
5) 200 bis 1000 kN A 22 102,50 050
CC) Übers W000 ke | 24 16/20 87,60 43,8/57,-
5 1) Die in K&amp;E festgesetzten Zollsätze von 1926 wurden mit dem Kurs vom 16. November 1926 (100 K&amp;
=— 14,6 Goldkronen) in Goldkronen umgerechnet.
?) Mit Ausnahme der Mähmaschinen.
3) Diese Vertragssätze gelten nur für Explosions- und Verbrennungsmotoren.
1943 hatten Amerika, England und Deutschland das Recht der meistbegünstigten Nationen
in Österreich, dasselbe gilt jetzt für die Tschechoslowakei.
In der Tschechoslowakei besteht z. Zt. noch Einfuhrbewilligungspflicht. Von den oben
aufgeführten Maschinen sind hiervon befreit: Holzbearbeitungsmaschinen, Textilmaschinen,
landwirtschaftliche Maschinen, Schuh- und Gerbereimaschinen.

150
        <pb n="162" />
        ii. Österreich.
Zollsätze in Goldkronen für 100 kg ;
. 1913 | 1926
Tarif- ı Erzeugnisse = A —} Si
nummer | Allgem. ne Allgem: Me
| mäßig mäßig
Werkzeugmaschinen:
4:1C Metallbearbeitungsmaschinen im Gewichte von: I
1. 10000 kg oder mehr U 24 16 32 - 24
9 10000 bis 1000 kg‘ 7 24 18/21 455 (28
&amp;.. 1000. 200 5 N. 28 24 58 | 33
4. unter 200 kg 4 We A 30 26 70 38
Holzbearbeitungsmaschinen im Gewichte von: |
1.110000 kg “oder mehr‘ 13,50 | 32 22
9 10000, 2000 kg En 18 | 45 ı 25
2000: 10000, A 8 24 18° HS | 28
8 000 LO 4 38 16808 33
A. unter 200 Kg . 18 | 70 35
Textilmaschinen:
440 c Spinnmaschinen . . . m | 15 5 frei | \ frei
400b Webstühle:
für Baumwolle und Leinen ; | 15 14 | 20 16
für -Cuche a 15 4120
alle anderen 1... 15 1400. 20 13
439 Landwirtschaftliche Maschinen:
a) Dampfpflüge 0a Ta za 0 10
b) Dreschmaschinen . . . a“ 18 {7 25 15
c) Milchseparatoren: .1 A 24 40 35
d) andere (aus Eisen). . 24 201) 24 18
Antr“ hsmaschinen im Gewichte von:
a) 100000 kg. oder‘ mehr." = 20 18
Dampfmaschinen ; at ’ 28 18
Verbrennungsmotoren N. | 28 20
b) 100000 bis 10000 kg . Az 22 19/21
Dampfmaschinen ; TB. 35 24
Verbrennungsmotoren HER 35 25
c)ML0 000: bis 2500 kg... 1 26 22
Dampfmaschinen‘ 2... K. 9 40 26
Verbrennungsmotoren Sl 40 30
d) 42500 bis 1000 kg‘... TR: . | 32
Dampfmaschinen  .... A 45
Verbrennungsmotoren . Ku 45 38
e)31000 bis 200 kg.%% . % 32
Dampfmaschinen.. 1. } 60
Verbrennungsmotoren „ a 60 38
f) unter 200 kg . 40 65
Drur maschinen im Gewichte von:
41C 1.200000 kg.und mehr... EN Pan 24 16
Schnelldruckpressen, Rotationsmaschinen und Flach-
druckrotationsmaschinen . . . . a 32 22
Ta A SAN A ; 32
210000 bis 1000" kg u Sn 24 18/20
Hand- und Schnellpressen, Rotationsmaschinen . . . 45 35
Flachdruckmaschinen über 7000 kg. . . . - u. 45 30
andere De N A 45
SE1000-bis 200 Kg A . 28 22
Hand- und Schnellpressen, Rotationsmaschinen .. 58 40
And U 58
4... im Gewichte unter 200 kg. 39) 24 70
Nicht besonders genannte Maschinen im Gewichte von:
441c 1. 10000 kg und mehr N 24 | 16 | 32 | 20/26
2: 20.000. bis 1000 kp N 24 18/20 | 145 25/35
31 000 OO 28 22 58 30/40
I 4%. "unter 200 Ko 30 24 | 70 32/45
1) Mit Ausnahme der Mähmaschinen.
Deutschland, Amerika und England genießen wie 1913 so auch jetzt das Recht der meist-
begünstigten Nationen, d. h. Verzollung nach den Vertragssätzen.

42

A

4 x
i51
        <pb n="163" />
        12, Italien.
Zollsätze in Goldlire für 100 kg
N 1913 ı 192
Tarif Erzeugnisse — — } — $ - —
DE I Autonom | A Autonom Veraese
| mäßig ! mäßig
403 Werkzeugmaschinen:
a) nicht automatische:
1 Über 00 ZN a a 28,80 25,60
2. von 50 bis 100.dz ; . Ba 34,20 28,80
BA OO E ; | | 48 38,40
EN FF 6 | 51,20
5. biszuldz. , 99 72
b) autcmatische:
Tr a 50 0Z - ? 15°/oZuschl.| En
2. von 10 bis 50 dz ‚a Sn, | 250 | 37%
3. bis zu 10 (dz-. ) ' 50% u Zuschlag
© S’binnereimaschinen: ;
a) zur Vorbereitung nn. 2. A 14165
b) A 9 | 6 mn
A UDer SO dZ 28
2. von 10 bis 30 dz. 32 /
SO. Dis Zu 10:02. 3 36 |
415 Webereimaschinen:
a) mit automatischer Vorrichtung 1 15
b) andere L 10 ! 6 ; 5
LA UDer SO dZ WE 28
2. über 10 bis 30 dz 1. 3 ) 32
39. bis zu 10 dz. 2 ' 36
287 Landmaschinen‘):
a) Pflüge und andere Erdbearbeitungsmaschinen
1. über 30. dz A!
20 van 10 bis30dz. as / 24
3. bis. zu 10 .dz.. 27
b) Dreschmaschinen
1 über SO dz A 21 4
2. über 10 bis 30 'dz ... 3 5 240 Da208
3. bis zu 101dz a 27 234
c) 41. \Mähmaschinen 2... 2. | 1} Se frei
2. Teile davon
A) DER NL ‚16,80
bYvon 10 bis 30. dr. Te A 1 et | 19,20 | 10
c) bis zu 10 dz 2 EEE ! 21,60
306 Antriebsmaschinen:
a) mit Kolben
Tr Dampfmaschinen
1. über 200 dz 27 | 218
2. 0, 100 bis 200 dz 28,8 | 19,2
BU 0. 100.5 7 30,6 | 20,4
Mr Bd 32.4 216
DD 36 224
6. DO 41,4 27,6
De CE 54 | 4
8, DB 72 72
9. bis zu 1% dz . 90 90
1) Der Einfachheit halber sind nur einige wichtige Landmaschinen berücksichtigt; der italienische Tarif
ist HS bei Landmaschinen sehr stark unterteilt, während er früher nur „Mähmaschinen‘“ und „andere“
enthielt!

414
} Li
AU
I
152
        <pb n="164" />
        Zollsätze in Goldlire für 100 kg

; 1913 | 1926

Tarif- Erzeugnisse —— x — A Vorat)
nummer Autonom| ertrags- Autonom| ertrags-
mäßig mäßig
II. Verbrennungsmotoren*)
\.. über. 1000. dz 7 A 32,4 23,4
2.7 1500 4 bis.1000 dz ; 36 26
8. P- 1 B00- 2 800,7, . SA 41,4 29,9
4... 100 42005, A 45 32,5
az 50 3 100°, EB AT ; 54 36
da 5 DO . 63 42
Ca 10 20; EU DES . 81 49,5
Be DE in 1CH,, N, A 108 66
Q RP 5 | ) 126 70
10. 1 Yız N . 162 90
11. bis zu 1%: dz V 180 100
„5 Druckmaschinen:
a) Rotationsmaschinen  , a KK 18 15
b) andere: 0 430 . N.
1, über 50 dz +... 32,4 27
2071 30 bis 50 zz: 5 36 ı 30
Or NEON OT 43,2 312
A En 50,4 36,4
5. bis zu 5 dzu 1 57,6 57,6
4 Nicht besonders genannte Maschinen:
aus Gußeisen, Eisen oder Stahl?)
t. über 100 dz Ta 48
Dr 90 bis 100.42. 54
EA Ya 72
4 Te U : 92
5. \bis zu. 41 dz ., A . 118

1) Für hydraulische Motoren und Rotationsmotoren ist die kolossale Steigerung und Unterteilung der Zol-
sätze gegenüber 1913 ungefähr ebenso.

2?) Ähnlich für andere (nicht aus Eisen bestehende).

Deutschland, Großbritannien und die Vereinigten Staaten waren bzw. sind in Italiem
meistbegünstigt. Einfuhrbeschränkungen liegen nicht vor, jedoch besteht eine starke Tendenz
die Einfuhr zu verringern, was u. a. zu dem italienischen Schutzdekret vom 7. Januar 1926
geführt hat.

13. Dänemark.
Tarif- F s Zoijlsätze
rzeugnisse — —
PU Mer — 1913 1926

224 | Alle Arten von Maschinen mit Ausnahme der Mähmaschinen . | 59% VW. | 5% v. W.

223 Mähmaschinen . 599 VW... | frei

Diese Zollsätze gelten für alle Länder.

412
60.
158
        <pb n="165" />
        14. Ungarn,
Zollsätze in Goldkronen für 100 kg
Tarif. Erzeugnisse 5 Fa An A
A * Autonom / Vertrags Autonom A
mäßig mäßig
826  Metallbearbeitungsmaschinen je nach Art und Gewicht - 24—30 | 16—26 28—100
827 | Holzbearbeitungsmaschinen je nach Gewicht. . . .. 24 13,50—18/ 40—80
830 +; Textilmaschinen (mit Ausnahme der Nähmaschinen) . | 15 | 5—14 | frei
Landwirtschaftliche Maschinen:
O4 A Dampipldee A ] 60
814b Säe- und Düngerstreumaschinen . . . . 24 | AU 33
8140 Pflüge, Eggen und andere Bodenbearbeitungsmaschinen ı 24 20 | 30
815a Getreidemähmaschinen ET 24 14
815b5 Grasmähmaschinen, Heurechen usw: 2020 30
817 Dreschmaschinen 2 DE 18 17 50
819 andere landwirtschaftliche Maschinen . 24 20 30/50
Antriebsmaschinen:
aus 807 Dampfmaschinen im Gewicht von:
mehr als 1001 dz. Sn 20/22 0 18/200 50
TS NE 2 75
WEISE AS 5 CZ U . 32/40 / 320
aus 807 | Schnellaufende Explosions- und Verbrennungsmotore
' (mit Ausnahme der Dieselmotore) im Gewicht von:
mehr als deze ES 18/22 130
ADS N a 32 200
A a N 40 270
SUSE NAT EE  n 40 400
809 Dampf- und Gasturbinen im Gewicht von:
A N X 20/26 If 18/26 1 100
b)50 dz umd darunter . 26/40 26 | 130
Druckereimaschinen:
833 Druckereimaschinen mit Ausnahme der Setzmaschinen !
im Gewicht von:
BC N A A
AA 70 50
cc) 5.dz und darunter... SO 22/24 95 75
Nicht besonders genannte Maschinen:
aus 836 b) aus Eisen, im Gewicht von: |
U mehr als 0 BE F- / a
| SD OK | 24/80 | 16/24 |" 100 | 70
95.5 kg und darunter... . a 20
1) Nur für Gewichte von 20 bis 100 dz.
2) Nur für einige Maschinenarten.

154
        <pb n="166" />
        15. Japan.
TE N Zollsätze
Se Erzeugnisse 1913 | 1926
- na 1 Yon — ca 2 MB.
mer 1 Kin — 0.60 ke
596 | Werkzeugmaschinen:
Metall- und Holzbearbeitungsmaschinen: j |
1. bis zu 25 kg . IN _- 84,40 Yen % Kin
Br m 100: a 52:60 0 on
Be Lin 500 ,, a 30,50 Jo »
4. ”„ », 1 000 » . . 1 15 0% v. W. 24,20 " O0 ”
6.7 0 200, ; 23,50 „ % »
Ge sn 3000 Ba 1660
75 m 7 20.000 Be WB ln
SB. „ 800005, GR
9), andere . . ; a SE
597 ! Spinnmaschinen usw. m 15% 7. W. 6,90: „.. Yon
598 - Webstühle:
a) aus. Metall“ x . 159% v. W. 5:05 1 0 Cm
b) andere . . . 7 16% vv. W.
Äntriebsmaschinen:
576 *  Dampfmaschinen:
1. ‘bis zu. 250 kg Ef AD 23,10 Yen %, Kin
2. ; ’ 1 000 ”„ „ 1 ! 13,10 ” 9% ”
Ar 15% v. W.
8. „ »„, 5 000 », . ) 11,30 ” 9% ”
4 U, 500005 Be an
5. andere ; k 159% V. W.
77. Gas- und Petroleummotoren:
1.Dbis zu; 100 ker r 30,— Yen % Kin
BE 350 ,, 0a 20,— 9 mn
Sta 9. 1000; A 171
de 2000, . 15% v. W. a
Be 5 10.0008, 14.70.50 6
G-5 25, 90000, ; 1910
Tr andere nn. an . Pa ) 20% v. W.-
693 | Druckereimaschinen:
1..bis zu 250 °kg . ; 20 9% v,. W.
5% v. W. .
Zandere. un ; . ) A 16,50 Yen % Kin
6041) | Nicht besonders genannte Maschinen . 15.0.5. W. 20 0/9 VW:
1) Hierunter fallen auch landwirtschaftliche Maschinen.

155
        <pb n="167" />
        16. I,
Russische Polnische
Zollsätze 1913 | Zollsätze 1926
| | in Goldrubel für in Gold-Zloty für
Tarifnummer Erzeugnisse 100 kg!) | 100 kg?)
„| Vertrags- „| Vertrags-
Allgemein| mäßig | Allgemein mäßig
Werkzeugmaschinen:
16718 Metallbearbeitungsmaschinen im Gew. von:
a) 300 kg und weniger AA 48,25
b) 300 bis A , 37,50
TO ZOO 82.20
d) 2000. 4000... AS SO has
A000 0000 16,10
f) über 10000, aa 12,85
GTA Holzbearbeitungsmaschinen‘ 26,80 | 19,50 | 20,20 16,10
Textilmaschinen:
16723 Spinnereimaschinen 2. ; | 27,80
16720 Webstühle : | l
b) ohne Hilfsmaschine . .. 2... 1 18,65 | 12,80 15,40 9,25
c) mit Hilfsmaschine 2. En 18,20 10,95
Landmaschinen: |
167% Milchzentrifugen 0... A re | frei 5,35 3,75
674% Mähmaschinen ı. =. 4, dm frei N irei 2.15
167% Samaschinen da rn SE 7,60 4,60 7,30
167% Pilüge, Eggen, Kultivatoren ZI 7,60 4,60 9,—
Dreschmaschinen . . CE A frei 9,—
16747 Pferderechen SEN a 8 | frei 10.95 7,65
Molkereimaschinen 7:60 5 4,60 10.95 7,65
Antriebsmaschinen:
1679 Dampfmaschinen ; Windmotoren ; Verbrennungs-
motoren bis 3000 kg im Gewichte von:
2) 120 kg und weniger a 45, —
bb) 120 bis 300 kg 36.40
CN TO . 28,85
a) 78500 15000 ; | 22,50
10. 3001. 8 14 26,80 | 1950 19%0
{) 3000 „ 50001, ; 17,15
g) uber 50005). en 15,—
16710 Verbrennungsmotoren über 3000 kg ) ' 11,80
671 Druckmaschinen im Gewichte von:
a) a KUNA WEN. 34,25
SE a a 27,80
6 2 000. A 20 960 2140
A) OO N 16,10
e) über. 300, 4 11,80
a. Nicht besonders genannte Maschinen im Ge-
wichte von:
a) 6 ke und Were En. 34,25
D) 6 bs 2 | | 27,80
CE DO 00, A i( 18,65 | 12:30 21,40
a OO / | 16,10
e) Uber 00 ) N 11,80
Die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Deutschland genossen im Jahre 1913 in
Rußland Vertragszollsätze. Im Jahre 1926 dagegen galten in Polen nur für die Vereinigten
Staaten und Großbritannien die Vertragssätze, nicht aber für Deutschland.
Einfuhrverbote bestehen für folgende Erzeugnisse:
Lokomotiven und Tender, Nähmaschinen, Transmissionsteile außer Kugel- und Rollen-
lager, Schreib- und Rechenmaschinen, Waagen.
Die Einfuhr kann auf besondere Erlaubnis hin genehmigt werden.
1) Die in Goldrubel für 100 Pud (= 16838 kg) festgesetzten Vorkriegszollsätze Rußlands wurden auf Gold-
rubel für 100 kg umgerechnet. |
?) Die in Papier-Zloty für 100 kg festgesetzten Zollsätze Polens wurden mit dem Zloty-Kurs vom
16. November 1926 in Gold-Zloty umgerechnet.

Polc-
‚671
156
        <pb n="168" />
        17. Norwegen.
. ; Zollsätze
Tarif- .
Erzeu isse En
Hummer‘ En 1913 1926
424 | Alle Arten von‘ Maschinen. 7 a EEE | 10% v. W. |10 % v. W.))
= 1) Durch Zuschläge erhöhen sich die Zollsätze in der Gegenwart meist auf 15% vom Werte.
Durch Regierungsverfügungen werden jedoch für gewisse Zeiten bestimmte Maschinen-
arten zollfrei eingelassen, wie z. B. in der Gegenwart Wollwebstühle.
18. Australien.
3 ; Generaltarif *\
Tarif- .
E nisse Br
nummer EEE 1913 | 1926
174 Werkzeugmaschinen . . . 0.0.0 . . 26% V. W. 110%, v. W.!)
bezw. ,
176 f | 60%, v. W.?)
176 f Textilmaschinen 4 SEE 0 NFC a 25% v. W.1160%, v. W.?)
160—165 Vi Landmaschinen je nach Art. LO a 15-25 % v.W. 110-359, v.W.3)
178 Antriebsmaschinen‘... TA a 20% v. W. 160%, v. W.2)
169 Druckmaschinen . . l frei 110% v. W.})
1) Großbritannien: frei.
?) Großbritannien: 45 %.
3) Großbritannien: frei bis 22% % v. W.
19. Britisch-Indien.
Tarif- N . Zollsätze
Zrzeugnisse 1 ———
nummer 1913: 1) 3026
87 Werkzeug maschinen: „1 A EEK ea ta cr ie frei | Zt a NW:
87 ST extilmaschinen ER a Cr He KT Ja | frei 121 9/9 VW.
69 | Landmaschinen TE Br KT 727er 1 9 EN frei frei
87? Antriebsmaschinen 1.070 NT da ln Ne frei 21% v. W.
87? Druckmaschinen IN. sa N ae ee aa aa frei 121 9 VW.
872 Nicht besonders genannte Maschinen . . . . | frei 21 9 v. W.
20. Argentinien.
Tarif- . Zollsätze
Erzeugnisse Sn GE
nummer 1913 | 1924
Werkzeugmaschinen:
1452/54 Baumsägen, Brettersägen, Kreis- und Bandsägen. . . .- | 6% vr: W.32% v.ıW.
1247/49 andere Werkzeugmaschinen . &gt; 1. VE te SE 5% vv. W. frei
1247/49 Textilmaschinen . . . TAN 59% v. W. frei
Landmaschinen:
29 Mähmaschinen, Erntemaschinen, Garbenbinder . ..... | frei frei
33 Dreschmaschinen: ee een Dr DE Eee a HAT frei frei
1273 HE ' 5% v. W. frei
37 Buttermaschinen 5 A Wie re SU Se el he ke Me frei frei
819/21 A HH 5% v.W. 5% v. W.
1267 Rasenmöähmaschinen er le A AR N al 50/, v.W. 32% v. W.
1274/5 Sämaschinen BE tt 5% 7, W. 5% v. W.
1413 u. 16 BER MA 5% v. W. 5% v7. W,.
1247/49 Nicht besonders genannte landwirtschaftliche Maschinen. . . 59% vv. W. frei
1247/49 Antriebsmaschinen. Ab a Pe Tan ale La en ur fa le 5% v. W. frei
1247/49 Druckmaschinen“. A N 5% v. W, frei
1247/49 Nicht besonders genannte Maschinen. . . . - 5% v. W. frei
)
Eine unterschiedliche Behandlung der Erzeugnisse verschiedener Länder gibt es ir
Argentinien nicht, auch nicht in der Vorkriegszeit.

157
        <pb n="169" />
        21. Brasilien,
Zollsätze
Tarif- Erzeugnisse ı in % vom Wert bezw. in Reis
nummer für 1 kg
N 1913 1926
Werkzeugmaschinen:
1009 Nicht besonders genannte im Gewichte von:
10 kg oder weniger. a AA a 250
10 bis DK _- ; A 220
50, CO 7. SS 200
00, O0 „‚W-- SL 180
250 &gt; OS at = N AT 160
OO 89%, v. W. 140
N A A a a a 120
5000 ;, 100008, .7 A. A EEE 100
über 100008 5 ST N 80
1015 Pressen Sn 7. Sa SEN EW
1021 Drehbänke mit Kraftantrieb ... 7 A A 8 9% v. WW.
andere un. dd Ko 300 300
Textilmaschinen:
1009 Nicht besonders genannte im Gewichte von:
10 kg oder weniger A a 250
10 bis A ra 220
50.6 OO ER el 200
100, SE u 180
250 2 500, 1 Pe DS vyW. 160
DO ; | N: 140
1060 000 —— 120
5000.75 10000 r Sa 100
über 10000 kg . , a 80
Maschinen zur Herstellung von Garn. .. a frei
Landwirtschaftliche Maschinen . . . EN. frei
Antriebsmaschinen:
1008 A. Dampfmaschinen, feststehende, im Gewichte von:
1000 kz und weniger. ze —_— - UM 200
1000650 B000 Ken m. . 150
5000... 20000, 0 &gt; Pe N 120
EL SER ee ER 100
über 100000 kg. . 90
i.. Verbrennungs- und Explosionsmotoren im Gewichte von:
500 kz und weniger... CE 300
E00 bis 1000 SE VW. 220
Uber 1000 Kar ds, u EEE 180
1014 Druckmaschinen . 59% VW. 159% VW.
1009 ‘ Nicht besonders genannte Maschinen im Gewichte von:
10 KR Oder Wen NT ; 250
10 bis OT 220-
50, OO 7 200
100° De e 180
250 O0 RE fr 160
50007 E00 A 140
10005 6000 ZN 120
5000 51 1000085 100
über 10000 ke Sr 80
„. Eine. unterschiedliche Behandlung. der Erzeugnisse verschiedener Länder gibt. es in
Brasilien nicht, auch nicht in der Vorkriegszeit.

158
        <pb n="170" />
        22. China.
| Zollsatze
Erzeugnisse 1913 1926
Sämtliche Maschinen . | 59% VW. | 5% v. W.
23. Südafrikanische Union.
Tarif- ) uerrrT. Zollsätze des Generaltarifs !)
nummer 1913 | 1826
Werkzeugmaschinen:
118 b a) feststehende für Fabrikinstallation . . . WE | 3% VW. frei
118 d D)Vandere ns SAN 3% v. W339 v. W.
Textilmaschinen:
118 b ; a) feststehende für Fabrikinstallation . . . . - Ka 8 FW: frei
118 d | b) andere für industrielle Zwecke. . . . . - 3% v. W339 VW.
140 c) Näh- und Strickmaschinen für den Hausbedarf. . . 20% v. W.16% vv. W.
Landmaschinen:
101 a) Molkereimaschinen NE U Bo VW. frei
135 b) Woll-, Heu-, Stroh-, Wein- und ähnliche Pressen. . 30 7 MW, frei
118a c) alle anderen‘ Landmaschinen... TA, 39% v. W frei
Antriebsmaschinen:
118b { a) feststehende für Fabrikinstallation . . . 8 NW. frei
118d | b) andere für industrielle Zwecke . . 8% v. WS % WW.
103 c): Schiffsmotoren: Al 0 Ken BTW. frei
1180 d) für Bergbauzwecke 4} „1. 8 NW. frei
118 Druckereimaschinen‘ „A 390 V. W.39% v. W.
Nicht besonders genannte Maschinen:
118 b a) feststehende für Fabrikinstallation . 39% v. W. frei
118 d b) andere für industrielle Zwecke. . . 3% 7 WE3% VW.
18 C c) für Bergbauzwecke . 3 VW, frei
1) Die Maschinenzölle des General-(Maximal-)Tarifs gelten für alle Länder. Nur Großbritannien
genießt im Jahre 1926 eine Vorzugsbehandlung durch Genuß des Minimaltarifs, jedoch ist es lediglich bei
Maschinen für industrielle Zwecke (Tarif-Nr. 118d), bei Maschinen für Bergbauzwecke (Tarif-Nr. 118c) und
bei Maschinen für die Elektrizitäts- und Gaswirtschaft (Tarif-Nr. 119) gegenüber anderen Ländern durch
Zollfreiheit begünstigt.

159
        <pb n="171" />
        24. Spanien.
Zollsätze in Goldpeseten tür 100 kg
Tarif- . "1913 — ——_— —— 5 * An a
ner Erzeugnisse - N VE 926 Sat
Reihe I | Reihe II / N TAF | Reihe I | Reine II | EEE
Werkzeugmaschinen
a) für Metall:

534 bis 0 2570 25 = 195 ‚95 Sn

535 501— 1000 kp. | 225 90 —

536 | 1001—4000 kg... 3 op 20 210 70 2

537 4001— 10000 kz 2. H | 5 | 150 50 40

538 über 10 00020000 kg. . | 90 30 27

b) für Holz: |

539 ' bis 250.2. 2 2 25 / 250 ı Ye =

540 250—500 kg 2. 25 25 255 | 85 -

541 500-1500 kg... 0 so z

542 über 1500 kei. 2. u ; 5 150 50

554 Textilmaschinen aller Art (aus-

genommen Strick- und Stick-
maschinen)... . 20 2 8,50 195 65
Landmaschinen

566 A m \ | 65 25

567 Sämaschinen 180 50

568 ' Maschinen zum Anbau mit

Kraftbetrieb 0 0 50 | 25 z

569 Mäh- und Erntemaschinen . . 1 fi 40 | 20

570 Dreschmaschinen usw. . . . 50 25

572 Häckselmaschinen usw.. . . 40 20

573 Maschinen f. Molkereien usw. 50 | 25

Antriebsmaschinen
Verbrennungsmotoren:
493 Dis 000 ER 130 | 65 “
494 über 100021. 222.22 120 60
dto. durch Gasolin, Spiritus
usw. betrieben:

495 bis 1000 EB 220578 110 | 88

496 über 1000 Kr 2 ‘35 120 69 —

mit mehr als 2 Zylindern:

497 Dis 1000 KR 440 WW 22076

498 über 1000. ke 160 80 —

mit Antrieb durch schwer-
flüssige Brennstoffe:

499 Dis 10 0002KkE NN 25 35 , | 60 20 e

500 1000050000 kg... © ) Pneen | 45 15 _

501 über 50000 kz . k —30 {| 30 10 .

Dampfmotoren für Land und
See: 1

503 Dis 00 330 132 T
ex 503 Eokomobilen 2 ZI 330 | 132 105,60

504 500-2000 kg; a 35 339 18 100
ex 504 Eokomobilen : | LO 339 | 113 90,4

505 200010000 key. Zn ı 246 82 75
ex 505 Kokomobilen. a 246 82 66

506 10 000—50 000 kg a. 207 69 62
ex 506 Lokomobilen . . Da | 20—30 | 207 69 56

507 über 50000 Ka. 120. 40 32

Druckmaschinen

578 Ds 00 100 40 =

579 100-1000 kg ; S = 105 35 —

580 | über 1000 kg. 8. J 90 30 =

Nicht besonders genannte Ma- | |
schinen |

590 | bis 50 Kg 268 105 90

591 50—500 kg 250 95 80

592 | 500500 kg 7 | 22 88 | 18,50) | 240 85 / 70

593 über 1500 kg . . j | 180 60 50

1) Für Müllerei-, Papier- und Eismaschinen.

Einfuhrbeschränkungen bestehen nicht. Vor dem Kriege hatten Deutschland, Groß-
britannien und die Vereinigten Staaten volle Meistbegünstigung. Jetzt gewährt Spanien nur
noch die listenmäßige Meistbegünstigung. Seit Juli 1926 wird lt. dem spanischen
Schutzdekret vom 9. Juli 1926 bei den meisten Maschinenpositionen ein 20%iger Zoll-
zuschlag erhoben.

160
        <pb n="172" />
        25. Jugosiawien,
Zollsätze in Golddinar für 100 kg
Taril- . 4 1913 N 1926 ii.
Erzeugnisse |
nummer Maximal- Minimal- Maximal- Minimal-
tarif | tarif tarif | tarif
Werkzeugmaschinen:
654 Werkzeugmaschinen für die Bearbeitung von:
1. Holz- und Schnitzstoffen: 12. a 6 frei 40 30
2. Metallen, Steinen und anderen Stoffen. . . 6 frei 40 30
Textilmaschinen:
aus 657 Textilmaschinen:
1. Webstühle ur zu. 8 frei 258 W irei
2. Spinnmaschinen . . . . 8 frei 25 frei
Landmaschinen:
aus 653 Landwirtschaftliche Maschinen:
1. Dreschmaschinen:
a) im Stückgewicht über 1000 kg... 8 frei | 25 | 15
b) im Stückgewicht von 100 kg oder darunter 8 frei Bl 40 15
2. Erntemaschinen, Hackmaschinen, Mäh-
maschinen, Sämaschinen und Trieure ... 10 frei | 40 20
3... Separatoren. 7. a 3 10 frei 40 20
Antriebsmaschinen:
aus 650 Dampfturbinen, anderweit nicht genannte Dampf-
maschinen, sowie alle Verbrennungsmaschinen
für Rohöl, Petroleum, Benzin, Gasolin, Genera-
tOrgas USW... CE 12 frei 25 15
Hydraulische Motoren und Wasserturbinen:
1.‘ hydraulische Motoren .. . 12 frei 20 15
2. Wasserturbinen:
a) mit Durchmesser des äußeren Laufrades
von über 180 m TE 12 frei 40 25
b) andere. a 12 fıei 40 30
Druckereimaschinen:
aus 658 Nicht benannte gewerbliche Maschinen und Teile
davon für die
Buchdruckere ish SE a 20 6 25 20
Nicht besonders genannte Maschinen:
662 / Maschinen und Apparate, anderweit nicht genannt ! 20 6 40 30
Die Erzeugnisse aller wichtigen Maschinen exportierenden Länder wurden bzw. werden
in Jugoslawien infolge der ihnen zuerkannten Meistbegünstigung nach den Sätzen des
Minimaltarifs abgefertigt.
Einfuhrverbote bzw. -beschränkungen bestehen nicht.

551
161
        <pb n="173" />
        <pb n="174" />
        Zu Punkt 9.
Aus- und Einfuhr.
        <pb n="175" />
        Vorbemerkung.

Das statistische Material zu Punkt 9 umfaßt, wie aus dem nachfolgenden Verzeichnis im
einzelnen zu ersehen ist, folgende Zusammenstellungen, und zwar in der Regel für die Jahre
1908—19138 und 1920—1925:

In den Tabellen 1a und 2a sind zunächst die Wertziffern der Gesamtmaschineneinfuhr
bzw. -ausfuhr derjenigen Länder wiedergegeben, welche eine größere Ein- oder Ausfuhr von
Maschinen aufweisen. Mit den Jahresdurchschnittskursen der Markumrechnungstabelle
(Tabelle 3)1) sind diese Ziffern aus den ausländischen Währungen in eine einheitliche
Währung (deutsche Reichsmark) umgerechnet und so in den zwei Hauptzusammenstellungen
(Tabellen 1b und 2b) ausgewiesen. In den dann folgenden Tabellen 4—15 sind fernerhin für
einige wichtige Maschinenarten die diesbezüglichen Ausfuhrziffern der 12 bedeutendsten
Maschinenausfuhrländer gegeben und endlich in den Tabellen 16a—18c für die drei Haupt-
produktionsländer die Verteilung des Maschinenexportes auf die Absatzländer im letzten Vor-
kriegsjahr und im Jahre 1924 (Deutschland auch 1925).

Innerhalb der Tabellen 1—3 und 16—18 ist die Anordnung der Länder bzw. Absatzländer
die, daß zunächst die 21 Produktionsländer aufgeführt wurden, und zwar in der gleichen
Reihenfolge, wie sie bei den anderen Punkten des Material-Anhanges behandelt sind, darauf
(bei den Tabellen 1a und b sowie 3 und 16—18) die übrigen Maschineneinfuhrländer, geordnet
nach der Größe ihrer Gesamtmaschineneinfuhr (Werte in RM.) im Jahre 1924.

; 1) Die Kurse dieser Tabelle wurden in der vorliegenden Denkschrift auch für die Umrechnung der
Produktions- usw. Ziffern in die deutsche Reichswährung benutzt.

154
        <pb n="176" />
        Verzeichnis
der zu Punkt 9 gehörigen Außenhandels-Tabellen.
1. Gesamtmaschineneinfuhr von 50 Ländern 1908—1913 und 1920—1925:
a) in Landeswährung,
b) umgerechnet auf Reichsmark (1. Hauptzusammensteliung).
2. Gesamtmaschinenausfuhr von 19 Ländern 1908—1913 und 1920—25:
a) in Landeswährung,
b) umgerechnet auf Reichsmark (2. Hauptzusammenstellung).

) Markumrechnungstabelle. (Die in den zwei Hauptzusammenstellungen für die Um-
rechnung der ausländischen Währung in deutsche Reichsmark verwendeten Jahresdurch-
schnittskurse.)

' Vereinigte Staaten — Ausfuhr wichtiger Maschinenarten (Werte) in den Fiskaljahren
1908/09—1918/14 und in den Kalenderjahren 1920—1925.

5. Großbritannien — Ausfuhr wichtiger Maschinenarten nach Menge und Wert in den
Jahren 1908—1913 und 1920—1925.

) Deutschland — Maschinenausfuhr, unterteilt nach den Fachverbandsgruppen des VDMA
(nach Menge und Wert):

a) in den Jahren 1908—1913,
b) in den Jahren 1920—1925.

. Frankreich — Ausfuhr wichtiger Maschinenarten nach Menge und Wert in den Jahren
1908—1913 und 1920—1925.

Schweiz — Ausfuhr wichtiger Maschinenarten nach Menge und Wert in den Jahren
1908—1913 und 1920—1925.

9). Schweden — Ausfuhr wichtiger Maschinenarten nach Menge und Wert in den Jahren
1905—1913 und 1920—1925.

10. Kanada — Ausfuhr wichtiger Maschinenarten (Werte) in den Fiskaljahren 1908/9 bis
1913/14 und 1920/21—1925/26.

11. Niederlande — Ausfuhr wichtiger Maschinenarten nach Menge und Wert in den Jahren
1920—1925.

12. Belgien — Ausfuhr wichtiger Maschinenarten nach Menge und Wert im Jahre 1925.

13. Tschechoslowakei — Ausfuhr wichtiger Maschinenarten nach Menge und Wert in den
Jahren 1920—1925.

14. Österreich — Ausfuhr wichtiger Maschinenarten nach Menge und Wert in den Jahren
1923-—1925,

15. Italien — Ausfuhr wichtiger Maschinenarten nach Menge und Wert in den Jahren
1908—1913 und 1922—1925.

16. Absatzmärkte der Vereinigten Staaten für wichtige Maschinenarten (Werte)
a) im Fiskaljahr 1912/13
b) im Kalenderjahr 1924.

17. Absatzmärkte Großbritanniens für wichtige Maschinenarten (nach Menge und Wert)
a) im Jahre 1913,

b) im Jahre 1924.

18. Deutschlands Absatzmärkte für Maschinen (nach Menge und Wert)

a) ım Jahre 1913,
b) im Jahre 1924,
Cc) ım Jahre 1925.

165
        <pb n="177" />
        Gesamtmaschineneinfuhr von 50 Ländern. Tabelle 1a.
(Quelle: Statistik des betr. Landes.)
Lfd. N Y Werte in 1000 der Landeswährung
| Länder Währung | an — A En I — z—— =— | ; -
DE ı 1908| _1909_ _ 1910 | 1911 _ __ 1912 | 1913 | 1920 | 1921 | 1922 _' 19238 1924 1925
1 Ver. Staat. v. Amerika!) .| %® ) 4 259 10232 9 396 7 384 7:520 6 738 14 245 | 12 447 12 634 15 338 12 009 13 958
Großbritannien .. . £ 3.965 / 3.897 3884 4 712 5 663 5 913 19 607 10 533 7 048 8 407 9 730 10 913
Deutschland :. .. . RM 82 829 77.230 77 2564 88 099 99 112 101235 : . 38 598 98 942
Yrankreich . 1 Frs. 188540 | 184 090 210 600 241 350 256 000 275 86082 335 007 31 493 811 829 554 807 218 964760 1058 867
Schweiz 7 rs. 33 200 33 930 37 910 38 780 47 170 42 200 97 789 51 691 33 449 36 805 50 110 63 840
WSchweden .. .. . rt. 20 756 8 17 304 18 496 20 379 17 245 21 739 89 691 49 372 23 633 32.201 34 017 37 142
AK anada?) N 14 264 20 030 30 639 37 881 | 49 460 37 268 78 998 36 114 38 952 47 984 38 988 57 976
Niederlande . . . . ‚in. 27360 ' 24410 26 895 32 129 40 166 49580 = 161052 107175 75 470 61 090 69 140 74 200
Belgien- (-Luxemburg) ." Frs. 64 836 60 493 70 583 70 791 99 463 108 718 538 124 510 742 568 302 537.325 687 203 478 664
| Tschechoslowakei . . . KC. . 625 151 642 547 419 279 244 192 354 472 562 603
! Isterreich (Österr.-Ung.) AG Rr. | 107 300 97 600 112 800 127 200 161 800 132 200 32 885 . 39 085 36 620 77870 ° 56 8705
N A 219 890 162 450 136 520 138 530 130 900 125 050 7561311 459 037 340 226 387 778 514 980 917 070
Dänemark. 2. a br 18 452 12350 12.950 170310 19 090 74 312 40 233 25571 36 699 41 821
Ungarn 2 Er S e = ; I 33 522 31 042
Japan ' Yen 30 817 17 470 12 910 20:252 23838 31 316 98 085 LOTALT 95 216 88 434 102 991 70 559
L Polen 0 — = —_ — | 44 576 59 187 89 023 93 617
1 Norwegen 1..." Kr. 15 450 14 560 16 920 20 870 25 130 27 720 83 620 49 787 27 440 31550 31 580 32 803
Finnland. 2. 2. mb. 19 248 / 147238 1539685 17035 19 460 23.177 177152 165039 | 108 021 | 175263 210 610 210 350
L Australien?) 5 SS a ä £ 2719 2 696 3.053 3 594 4 265 4.306 8174 6 291 6 286 7579 7617
20WNeuseeland . .*.%.. AEe 629 544 615 631 803 . . 1 689 1560 1835 2313
21ER ußland . a. RS). 77 540 92570 109 060 140 620 142 960 158 030 21 389 46 515 14.717 21106 72 057
22 Britisch-Indien*).. .. Rup. 6314 7 4731 9, 4 146 9) 3 890 ©) 4561 9) 6 823 9%) 4255 226 362 748 251 644 209 211 146253 147 508
- 23 Argentinien N es, 16105 18675 |! 23413 ] 20445 | 283263 22 376 | 16 983 20 841 ) 19 026 23 965 39 141 37 176
24 Brasilien a Se 20 536 22.292 26 998 36 313 46 660 44 449 8 083 % 6 508 *) 34317) 3368 ”) 5624 7)
SeCchma  E -Tael 10 932 10 593 12'572 9 542 5752 6 645 28 221.367 739 | 57 055 30 084 25 905 | 16 980
26 MSüdafrik. Union . . IE 1410 2120 3519 2.955 2 936 8 1833 6 670 7494 | 3.070 3 604 4596 4.902
OMexika 1 Pes. 21 482 16527 21 982 23 468 19 560 23 690 47 194 59 388 35 297 36 009 39 920
OSpanien en Pe 51 006 52 462 54 163 62 921 74 437 92 490 102 590 197 180 131 450 151 540 134 830 108 190
OO UL 4 Pes, 4057 5 307 7 968 7 899 9881 12071
30 Niederländ.-Indien . . .! hf. 17.105 13 402 16 814 21367 28 546 34884 | 72812 104 608 41 692 27 949 36217
a ED Can A a 16 237 28 685 25 694 22978 | 25251 27 110 17 455 29 683
32 Peru A N DT 256 137 . . 868 498 831 1 131 1 570 2 048
So eypten 2.70 58 A: 744 495 480 7.05 794 883 1922 2 292 1 053 1 094 1384 1957
34lrischer Freistaat... — —_ Se em zn 1143 |. 1162
SM umänien. . .. .. Lei 29 800 29 680 34280 ı 50040 53 900 42 410 209 438 276.294 421 500 775 157 860698 1277 824
SCH Columbien. . 2: . . .Apes, , | . . . 2 506 3.995
37 Algier N UF 1S 15 431 15186 16 479 23 978 . . . . .
Saeitlandı u 2 ar x = = An — = . 340 808 8) 338898 3) 120 254 18.147 19 224
30 lugoslawien‘ .°. ... Din. 4 794 3 256 4 798 71628 8 430 . 583 335 190 187 321 406 318 616 268 580 368 209
40 ortugal. 4. %. . . Ess. 109080) 2.007) 1 949°) 2 006 °) - 3 022 | 7746 45 890 53 065 85 157 103 695
Ansriechenland 8... . Drachm. IM 42582 1915 | 2277 2221 MR 246180 2021 46700 32344 36530 59435 169750
2 N } Lewa 8 760 13 500 14 205 17 830 21 660 18 050 52 000 149 600 270 100 334 400 378 000
N - . - . ; -
24 Irueuay  - APes. 433 535 624 ; . ; ; / . .
45 Marokko... Fre. 374 353 445 7950 so 228581 33722 24470 18058 31168
46 EChvicen Bol. . | 2777 | 3298 4 242 6 540 3 778 ; )
ATS - Tikal 1 P B DC 898 1 846 2 039 4 241 2 666 21075 2 568 2.996
48 BEsÜand E.Mk: — = . - - 803 163 495 680 474 084
49 Litauen Ohr Tits ==&gt; — 8 32210)| 41 38810) 14276 9 254 12 104 9737
50 ‚Tunis . an -
') Ver. Staaten: 1908—1913 Fiskaljahre, beginnend am 1. Juli, 1920—1925 Kalenderjahre. ?) Kanada: Fiskaljahre, beginnend am 1. April.
) Australien: 1908—1913 Kalenderjahre, 1920—1925 Fiskaljahre, beginnend am 1. Juli. 4) Brit.-Indien: Fiskaljahre, beginnend am 1. April.
5) Schilling. 6) Engl. 7) Engl. £. 8) Lett. Rubel. 9) Milreis. 10) Lit. Auksinas.
        <pb n="178" />
        MY VEIY a
Gesamtmaschineneinfuhr von 50 Ländern. Tabelle 1b.
(Aus der jeweiligen Landeswährung — Tabelle 11 — umgerechnet in Reichsmark.) (1. Hauptzusammenstellung)
Lfd. Lö Werte ın 1000 RM.
änder _ | |
Nr. 1908 | 1909| 1910_| 1ı9u 1912 _° 1913 | 1920 _. 1921 ' _1ı922 1923 | 1924 ! 1925
Ver. Staat v. Amerika!) . 17888 42 974 39 463 31 013 31 584 28 300 59 829 52378 ' 53063 !' 64420 50 438 57 624
&gt; Großbritannien 7 80.886 79 499 79 234 96 125 115 6525 120 797 301 262 | 170 203180 1831 022 UM 161.423 179227 221 316
DHeutschland 1 ER | 82 829 77 230 77.254 88 099 99 112 101 235 (17 000) (23 000) (33 000) (19 000) 38 598 98 942
Frankreich. | 152 717 149113 ı 170586 195 494 207360 ‘ 223447 693497 ' 467 563 285 367 205 841 213.115 212 303
SCHWEIZ Ka ne 26 892 27 483 30 707 31 412 ] 38 208 34 182 69 430 37 631 26 759 27 898 38 439 51 819
Schweden ... WG 23 351 19 467 20 808 22 926 19 401 24 456 77 134 | 46 755 25 973 ) 35904 ) 37953 41 881
Kanada) A 59 880 84 086 128 623 159 024 207 633 156 451 331 634 151 607 163 520 201 437 162 190 243 499
Niederlande”... 7. 1 46 512 41 497 45 722 54 619 68 282 83641 ‘ 232539 151 331 121 884 100 249 1113156 125 205
Belgien (-Luxemburg) . 52 517 48 999 57172 57 341 80 565 88 062 166 280 159 862 182 993 117 674 134486 | 95781
! Tschechoslowakei . . . ee 41 885 34 055 42 766 30 280 44 203 70 100
Isterreich (Österr.-Ung.) . 1 91205 82 960 95 880 108 120 137 530 112 370 27 985 (30 000) 33 261 31 164 45 584 33 650
tale 8111 131585 ' 110581 112 209 106 029 101 291 156 273 82 627 68 045 74 841 94 756 153 334
Dänemark. A, |] (21 000) 20 759 13 894 14 569 19 474 21 476 49 120 30 054 22477 28 295 29 459 (31 000)
Jngarn 1 N - (28 000) (13000) (26000) (22 000} 28 514 26 404
Dan Ti lm 64 469 36 547 27.007 42 367 49 869 65 513 207 548 206 705 191 003 180 317 178 174 121 361
Polen LT — (25 000) (30 000) 36 107 47 941 71 388 69 220
Norwegen . 1.“ %*. 17881 16 380 19 035 23 479 28 271 31 185 58032 | 31316 20 141 / 22 085 18 503 24 632
Finnland DA BL 15 398 11778 12317 13 628 15 568 18 773 | 28 876 15 019 9 830 19 805 22 219 22 255
] Australien?) Sp x... 55 468 54 998 62 281 73 318 87 006 87 967 125 594 101 656 116857 145 524 140 305 (145 000)
21. Neuseeland: ... =, FF, 12 832 11 098 12 546 12872 16 381 (18 000) | (32 000) (30 000) 31 399 29 954 33 801 46 908
21 Rußland . a Aa a am 167 486 199 951 235 570 303 739 308 794 341 347 (5 800) 46 200 100 472 31 789 44 808 156 075
22 Britisch-Indien!) .).“... 128 806 96 512 84 578 79 350 93 044 139 189 393 048 411 356 311 208 273 439 195 979 225 392
= 27 Argentinien a. Tl 65 225 75 634 94 823 82 802 94 215 90 623 / 64 162 63 940 65 411 78 797 128 382 142 756
&gt; Ze Brasilien 7.089 51 116 61 906 83 266 106 991 101922 | 124195 105 163 63 782 64 669 103 594
20 China 29 954 28.177 34 699 26 241 17 946 20 467 146 919 216 087 198 780 101 022 88 077 54 166
2% Südafrik: Union 1. "78 28 764 43 248 71 788 60 282 59 894 64 004 | 102 485 121 096 57071 | 69 200 84 658 99 413
% Mexiko. . .. .F.” 044940 34 574 45 986 49 095 40 920 49 559 98 730 122 339 (90 000) 70 947 78 860 87 824
£ Spanien % 40 805 41 970 43 330 50 337 59 550 74.917 68 633 111 998 85 443 91 833 75 424 87 634
2 Cuba A a 17.031 22 279 33 450 33 160 41 480 / 50 674 | | (63 000)
| Niederländ.-Indien ... . | 28 856 22 609 28 365 36 046 48 157 58 849 105 141 147 706 67 333 45 864 58 309
C a 48 283 29 329 24 875 43 945 39 363 35 202 29 089 32 854 24 332 42 744 (40 000)
G Peru a ED WE 5 230 2799 (10 000) 17 633 7 866 13 622 19 671 27 145 35 062
? Ägypten GE | 15 438 10 271 9 960 14 629 16 476 18 322 (30 700) (39 000) 19 961 21 556 26 407 40 745
c Irischer Freistaat . - — 21 054 23 565
3 Rumänien 24 138 24 041 27 767 40 532 43 659 34 352 17 383 14 367 12 224 16278 18.161 25 940
3 Columbien . . ; ( 7000) , ) 9 605 15 804 (18 000)
- Algier 12 499 12 301 13 348 19 422 ; (23 000) ; . - | (17 000) .
© Lettland . . = — . . (13000) 16406 14 902 15 506
39 Tugoslawien 3 883 2637 3 886 | 5.9801 6828 (6 000) 9 275 18 829 18320 : 14338 14 718 26 364
40 Portugal - 3662 9112 8 848 2107 (12 000) \ 13 708 ı 2861 | 18 526 | 14 683 15 260 14 331 (15 000)
4 Griechenland 2 091 1 551 1844 (99 1993 — 1 637 21 902 7 924 5 078 4279 12 799 (10 000)
4 Bulgarien . 7 096 10 935 11 506 12 17 545 14 621 5 536 6 433 7 833 12 373 11 680 (15 000)
4 Türkei... . (11 000}
4. Uruguay .“. 1 879 2322 . 798 (8 000) . . (9 000)
4 Marokko (300) 303 286 9 44 1534 55 | 8418 4 605 6 885
4; Bolivien . . 138 5.389 4.787 . (6000)
4aSsam . :30 4 21970 , 2.902 3 205 | 4.109 5 026 5 620 .
4 Estland a (5 000) 12 047 5 254 5310
43 Litauen -_- 536 3 799 5 085 4 032
50 Tunis . (4 000)
Sämtliche Ziffern in Klammern sind geschätzt.
ı) Ver. Staaten: 1908—1913 Fiskaljahre, beginnend am 1. Juli, 1920—1925 Kalenderjahre, ?) Kanada: Fiskaljahre, beginnend am 1. April.
3) Australien: 1908—1913 Kalenderjahre, 1920—1925 Fiskaljahre, beginnend am 1. Juli. 4) Brit.-Indien: Fiskaljahre, beginnend-am 1. April.

_
4
        <pb n="179" />
        Gesamtmaschinenausfuhr von 19 Ländern. Tabelle 2a,
(Quelle: Statistik des betr. Landes.)
I Werte in 1000 der Landeswährung
oo: Känder Währung !
A 1908 | 1909 | 1910 1911 1912 1913 1920 | 1921 1922 1923 | 194 1925
Ha Ver.. Staat. v.. Amerikas) $ | 106316 | 87210 | 102810 133539 | 143590 | 162038 | 496784 | 319329 182219 222198 | 241227 304 704
2 Großbritannien nn £ | 30706 W226 8010.27 400 28987 N 31065 35306 In 70674 81 817 57 027 45028 | 41 450 44 288
A DsSutschland u SP | RM | 449363 419482 ' 500735 592832 684389 | 738 441 . ; . 497 195 | 517857 734 901
Frankreich N A Te | Frs. 74 582 71:24 75767 | 85748 90225) 94679 513188 | 477239 353585 578592 764348 3844 886
SSCHWeZ RS Frs. | 56 a 49 9421)! 56 0381) 63 635°) 73165 76853 234951 | 184691 142027 126450 137350 154309
SE SchwWeden KT: 21 640 | 23 769 28 929 35 369 39625 43472 123906‘ 383132 91 855 73 315 94 295 80 007
KR $ 4 700 | 5 695 7 359 7 6 7412 8 785 21488 | 115 9960 ' 13814 15 099 18 253
8 Niederlande . . ON nn hfl. 18 151 15144 15 213 z 5 25 764 22.099 S9509 1% 436 26 474 24 643 283 805 34 907
z 9A Belegien (-Luxemburg) .... Frs. 58 336 50 356 61 605 70 608 94 627 77 265 49231 336 259.260 251 114. 10296 26704367 357 292876
10 Tschechoslowakei. .. ... KC. — zn — | 504 553 8 272393 171305 426 280
11 Österreich (Österr.-Ungarn) . . G.-Kr, | 23 481 24 598 31623 | 34014 38063 | 32396 52 005 58 582 40 658 66 540°)| 71 541°)
Pe ONCE Lire | 9 655 8 443 10 978 14 779 19 731 22359 114543 | 102927 | 9.679 121316 136507 ! 157014
13 Dänemark. . Kr. 11 723 7 672 | 8 989 10740 ı 11222, 44108 | 29840 22427 25.670 32 342
Ungarn . G.-Kr. - zZ —- — — — . | . . 15 572 14 315
5 A apan 1. A Yen A 1861 1420 1069 263 2489 2 004 10514 | 9087| 10360 6 841 7 634 7024
Polen 7. . | Zloty = — N — - — N ; 6 490 4984 6344 12005
17 Norwegen . Kr. 859 WM 12811 2114 | 2486 2543 8 1676 2338 8 4024 2 848 3720 4818
18 Finnland . Fmk. 455 785 ' 1004 | 1677 4 424 25671 3 474 10 187 8.365 7198 11 645 27 541
19 Australien‘). . £ 145 146 157 174 191 283 243 399 478 175 299 281
) Schweiz: 1908—1911 einschl. elektrischer Lokomotiven.
5 DE rem Nahe DEP RR U am 30. Juni, 1920—1925 Kalenderjahre.
*) Australien: 1908—1913 Kalenderjahre, 1920—1925 Fiskaljahre, endend am 30. Juni.
5) Österreich: 1924 und 1925 Schilling.
        <pb n="180" />
        Gesamtmaschinenausfuhr von 19 Ländern.
(Aus der jeweiligen Landeswährung — Tabelle 2a — umgerechnet in Reichsmark.) Tabelle 2b.
(2. Hauptzusammenstellung)
Werte in 1000 RM
Länder
1908 | 1909 | 1910 | 1911 _| 1912 | 1913 | 1920 ; 1921 | 19% | 193 | 19% 1925
! Ver. Staaten v. Amerika?) 1446 527 366 282 431802 ' 560 864 603 078 680 560 2086493 1341 182 765320 933232 1013153 | 1279767
32 Großbritannien . . . . 626402 548 576 558960 ' 591335 633 746 721 266 1085906 1322081 1060132 864583 | 763509 898 161
3 Deutschland . ... 10449363 419 482 500735 592 832 684 389 738 441 . . 497 195 517867 734 901
Va Frankreich ++ 4 4 we 60 411 57 619 61 371 69 456 73 082 76690 ı 152417 | 149376 121633 ‚ 147 541 169 609 169 400
Schweiz = 45 774') 40 453!) 45 3911) 51 544!) 59 264 62 251 | 166 815 134 455 113 622 95 849 105 361 125 253
U 24 345 26 740 32 545 39 790 44 578 48 906 | 106 559 78 726 100949 ı 81746 ı 105205 90 216
A Kanada?) EN N 19 740 23 919 30 908 DR 21.1356 36897 | 90250 38 283 41832. | 58019 | 62 812 76 663
. 8 Niederlande a 30 857 25 745 25 862 gER23 43 799 37 281 57 051 58 508 42756 | 40439 | 46376 58 902
2° 9 Belgien (-Luxemburg) 47 252 40 788 49 900 2 76 648 62 585 71483 | 381148 80859 | 64882 | 71 892 58 604
10 Tschechoslowakei . . . m = 7 = 33805 | 46233 27784 | 21 242 53 157 (44 000)
11 Österreich (Österr.-Ung.) . 19 959 20 908 26 880 28 912 32 354 27 537 IM 44 256 (52 700) 49853 34 600 39 818 42 331
12 Italien .. KB 7821 6 839 8 892 1_ 971 15 982 18111 * 23825 | 18527 | 183386 23414 25 117 26 253
13 Dänemark . | 13 188 8 631 1C 113 12 083 12626 ME 291565 IL 22200 IM 19718 F 19792 22782 (25 000)
14 Ungarn . — zZ — e r- (4000) (11000) (25000) (12 600) 13 246 12176
15 apan- 4. 3 893 2971 2 236 2642 5 207 4192 22248 18 565 20 785 13 949 13 207 12 081
16 !Polen. . . — — — — —“ (5000) (5000) 5267 1 4037 10 5087 8876
17 Norwegen . 966 1441 2376 al 2795 2861 1884 8 563 2531 2 090 2 604 2823 (4 000)
18 | Finnland 369 636 813 1 358 3653-0 2.083 566 927 761 813 1229 2914
19 | Australien*, 2.958 2.978 3 203 3 550 3 896 5781 3 734 6 447 8 886 3 360 5 508 5 699
Die in Klammern gesetzten Ziffern sind geschätzt.
1) Schweiz: 1908—1911 einschl. elektrischer Lokomotiven.
®*) Ver. Staaten: 1908—1913 Fiskaljahre, endend am 30. Juni, 1920—1925 Kalenderjahre.
3) Kanada: Fiskaljahre, beginnend am 1. April.
') Australien: 1908—1913 Kalenderjahre, 1920—1925 Fiskaljahre, endend am 30. Juni.
        <pb n="181" />
        Markumrechnungstabelle. Tabelle 3.
Die in den 2 Hauptzusammenstellungen für die Umrechnung der ausländischen Währung in deutsche Reichsmark
verwendeten Jahresdurchschnitts-Kurse.
EM Land Währung 1908 | 1909 1910 | 1911 191211913 | 1920 1921 _ 1922 | 1923 | 1924 | 1925 | Anmerkung
. ' |
Wer. St. v. Amerika 1 Dollar 4,20 4,20 4,20 4,20 | 4,20 4,20 4,20 4,20 | 4,20 4,20 4,20 4,20
A Sroßbritannien . | 1£ 20,40 20,40 20,40 | 20,40 ! 20,40 | 20,429 15,365 16,159 18,590 19,201 18,42 20,28
Deutschland . . .}!100M.bzw.RM| 100,00 | 100,00 100,00 1100,00 |100,00 |100,00 | . 100,00 1100,00 100,00
Frankreich... . 100 Fıs. 81,00 81,00 81,00 | 81,00 81.0088 81.00029,70 5 131,30 34,40 451 25,50% 22,098 | 20,05
Se 800 Ds, 81,00 81,00 81,00 81,00 | 81,000 81,00 71,00 0 (172,80 "80,00 Kl 75,80 | 76,71 | 81,17
Schweden ... . .M00Kr. 112,50 | | 112,50 1 112,50 (1 112,50 112,50 112,50 86,00 94,70 109,90 111,500 111,57 14112,76
Kanada... MM 1 Dollar 4.20 4.20 4,20 4.20 4,2088 420888 42088 42088 42088 42088 4,16 4.20
Niederlande . . . 100 hfl. 170,00 170,00 170,00 170,00 170,00 168,70 144,40 1141,20 1161,50 164,10 161,00 168,74
n ee, a a en 81,00 81,00 81,00 81,00 81,00 |! 81,00 30,90 | 31,830 | 32,20 | 21,90 | 19,57 20,01
LO schechoslowakei EC. = = = 6,70 5,30 10,20 12,40 12,47 12,46
Österreich (-Ungarn) 100 Gold-Kr. 85,00 85,00 | 85,00 85,00 85,00 85,00 85,10 85,10 85,10 85.10 59,84 1) 59/17 11%) 100 Schilling
lien... A100 Lire 81,00 81,00 81,00 81,00 81,00 81,00 20,80 | 18,00 ! 20,00 19,30 18,40 16,72
Dänemark :. . . .M00Kr. 11250 12:50 12,50 2:50 12,50 Yı12:50 66.10 474,705 Bez so 77 1070.44 ia3.20
Ungarn... . 00 Gold-Kr. — - — - = 85,06 ' 85,06 85,06 85,06 85,06 85,06
an a oO En 2,092 2,092 2,092 2,092 2.092085 2,092 2.1168 2,048 5 2.006888 2,0398 1,73 1,72
A OENB ot _ En zz Sn — =
| y e 81,00 81,00 80,19 73,94
Norwegen‘... . 00 Kr. 112,50 W-R112:50 112.50 112,50 12,50 1250 69406290 73,40 70,00. 58,59 | 75,09
En ME, en en 80,00 80,00 80,00 80,00 80,00 81,00 16,30 9,10 9,10 311,30 | 10,550 10,58
Australien. . .* £ 20,40 20,40 20,40 20,40 20,40 20,429 15,365 16,159 | 18,590 19,201 | 18,42 20,28 |wie Großbrit
E 1 ’ ’ ’ ’ ’ ’ ’ ’ &gt; lt.
_ 2) Ne an N 20,40 20,40 20,40 20,40 20,40 20,429 15,365 16,159 ' 18,590 19,201 18,42 20.28 n
a 21 En land. A Tscherwonetz 21,60 "21,60 Ya21.60 Ya21,60 4 21,60 ) 21,60 21,60 21.60 21,60 21,60 | 21,23 21,66 '!) 10 Rubel
N NEE SE | a Den „20,40 ?) | re 1ı 20,40%) 20,40 !)] 20,40 !) 20,429 Se 1183,40 123,67 Mi32,60 ‚134,00 52,8008 9 engl. £
| rgentinien a. . . oldpeso un 4,05 05 3. 4,05 3 4,05 4,05 4,05 3,778 3,068 3,438 3,288 3,28 3,84
?+ Brasilien... .) 10Goldmilr. | 2293 22,93 | 22,93 ! 22,93 | 2293 22.93 | 15,965‘) 16.159!) 18/590!) 19/201!) 18,42 !) 20.28!) !) engl. £
2 WEN 2.74 2,66 2.76 2,75 3,12 3,08 5,206 | 3,1901] 3,4584 N 3,353 | 3,40 3,19
25 Südafrik. Union . . 1£ „20,40 20,40 20,40 20,40 | 20,40 20,429 15,365 | 16,159 18,590 | 19,201 | 18,42 20,28 wie Großbrit.
Mexiko. .. 6 1 Peso 2,092 2,092 2,092 2,092 %0 2,0928 2,0928 2,092°| 2,0600 2,0541] 2,010 | 2,19 2,20
En Son ien A nn | N SZ 80,00 80,00 80,00 81,00 66,90 56,80 65,00 60,60 55,94 81,00!) !) 100 Goldpes.
AD eso S ‚20 4,20 4,20 4,20 4,198 ; | . - A
SO Niederl.-Indien . 100 hil. 170,00 170,00 170,00 170,00 170,00 1168,70 144,40 |141,20 161,50 164,10 161,00 168,74 wie Niederld.
Chile I 1 Goldpeso 1,532 1,532 1,532 1,532 1563280 1,5328 11528 12128 1,394 / 1.440 | 1,391
ea 4 1 per. £ | 20,40 20,40 20,40 20,40 20,40 20,429 20,315 15,796 16,392 1 17,39317,29 17,12
| A ynten Er } £ E. 6 20,75 20,75 20,75 20,75 20,75 {820,751 119,703 020,82
% ischer Freistaat . E = E — — — Ge = 18,42 20,28
VS Rumänien . . . 100 Lei 81,00 e1,00 a1.00 Me1,c00 Ae1,00_ 81,00 As Ms. 202.00 2.0 A211 2:03
SS Solumbien‘ 1Peso ) ; ' 2 . ) ) 3,833 3,956 ; ;
c 7 Algier a 100 Frs. 81,00 81,00 81,00 81,00 81,00 |81,00 29,70 31,830 34,40 25,50 22,09 20,05 wie Frankreich
58 NN at. = — = Se = . 82,12 80,66
an RO slawien A 00 Dinar 81,00 81,00 81,00 81,00 81,00 81,00 15,90 9,90 5,70 4,50 8 5,48 7.16
N a A on Sn 4,54!) 4,541) 4541 4,54!) 4,54!) 453,60 ' 78,11 40,37 27,67 17,92 | 13,82 20,63 1) 1Escudo
 R Da enland . . . 100 Drachmen 81,00 81,00 | 81,00 81,00 81,00 | 81,00 | 46,90 24,50 183,90 7,20 7,54 6,60
ulearien . . 0. 00 Lewa » 81,00 81,00 81,00 81,00 81,00 | 81,00 | 6,80 4,30 2,90 3,70 3,09 3,05
43 G Türkei . | . — . - — / . zS S -
44 Uruguay . 1 Peso 434 4,34 4,34 4 .
a ; ; ; . . ‚34 . . . .
En ES A 00 Fırs. — 81,00 81,00 81,00 81.00 871.00 81.00 29,70 31,30 34,40 25:50 22,09 20,05 wie Frankreich
Rn SO a A N OT . . , . | 1,634 | 1,634 £ , 1,267 1,291 1,333
Ob ica 157,20 "157,20 EE157:20 157,207 4157,20 (157,20 ; . |198,00 1195,70 187,60 186,97
0 n09 Te N . / — ER = | = 13088 15008 150088 1,06 1,12
50 VD unis “ N HODE 2 an 78 a — ; . 41,05 42,01 41,41
; . ı 100 Frs. 81,00 81,00 | 81,00 81,00 | 81,00 ' 81,00 |29,70 |31,30 |34.40 ‚2550 22.09 20,05 | wie Frankreich
        <pb n="182" />
        Vereinigte Staaten. Tabelle 4.
Ausfuhr wichtiger Maschinenarten.
(Werte in 1000 $)*)
Fiskaljahre, endend am 30. Juni Kalenderjahre
Maschinenarten . ; Se
_ 1908,9 1909/10 1910/11 1911/12 1912/13 1913/14 ‚ 1920 1921 , 1922 1923 | 1924 | 1925
Lokomotiven . „x 3498 2405 3 954 3 298 6 443 3 692 53 630 33 696 8 664 4 422 5 649 7022
Kraftmaschinen .. . 6627 9174 12 095 15 448 19 090 12927 77 940 28 884 18321 21 596 21 340 35 003
Landw. Maschinen . . . 26 891 29 609 37 904 37 516 43 086 34 765 50 763 40 350 24 219 46 512 56 639 73411
Metallbearbeitungsmasch. . 3 640 5 976 9 627 12152 16 097 14 011 44 312 19 636 12 209 13.105 14 589 22 037
&gt; Textilmaschinen . ; 2) 2) 2) 2) 1 968 1611 20 920 19 928 13726 9 044 8 752 11 489
Nähmaschinen “= EEE 5 904 7514 9 040 9 947 11574 11 495 15 582 7 306 9 136 10 905 10 515 10 634
Maschinen für die Zucker-
industrie . . . 2591 17883 2 889 2 548 22 787 15 628 3799 6 028 8 305 8 270
Bergbaumaschinen 4 016 5 400 7TO17 6870 10 041 9 557 15 220 18 870 10.802 16763 16 477 20811
Bureaumaschinen EEE 9529 11160 12 849 15 938 17 094 17 081 37 774 17 934 17 386 21728 26 425 33 859
Druckereimaschinen ; I , *) 4216 4 535 14212 11543 7 983 8493 10111 9 900
1) Mengenangaben sind nur für einzelne Positionen der Außenhandelsstatistik vorhanden.
?) Enthalten in der Position „All other machinery“.
        <pb n="183" />
        Tabelle 5.
Großbritannien,
Ausfuhr wichtiger Maschinenarten nach Menge und Wert.
Teer WE Mengen in tons bzw. Stück
| heiten | 1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925
Lokomotiven (u. Tender) _tons 47 327| 43 540| 35 447| 47422| 39 298| 47 121 48 296 47 379| 32 208 34 656| 23 563 29 326
SS ea SR 586 669 482
He A . . a .
Kraftmaschinen . . . . Itons ! 76175 66434| 75 363 80 434 81 — 94 564 30311 30060 29 060 41 812 50 695 56 847
Landw. Masch. u. Geräte | / | |
(einschl. Molkereimasch.) | tons | 59412 60399 71458 77902 76211 73498 10712 5315 8.107 13 221 17971| 21 958
| | | ‘1
Werkzeugmasch. (Metall-, | | | | |
Holz-, Steinbearbeitung) !tons | 8 N 15 164/ 13 329/ 12 749 16 © 16 537| 24 242| 19 12 011| 14 18 11995 14 289
Textilmaschinen . . . . tons |190 5601174 SEE 362144 319150 158078 074 63 314157 044154 396 138 658.103 618.123 107
Nähmaschinen . . . . . Stück' 34 364 61191| 65 445 69129129891 56 440 90877 57 757 57373 90837 91032 72167
tons 1 156 2174 2 157 2 180 3 835 2540 2556| 1735 1728 2841 2759| 1981
Teile ....... . tons 24026 25695 24743 25457 31345 30 719 20 787 7556 18095 16589 18952 26 932
Schreibmaschinen . . . Stück | «x. 811| 1947 2754 3440 4386 3720 2591 150 2911 3275 2139
tons 12 zZ 22 26 24 3 2 N a
“ " ® | |
Ce es o A 7| öl 34 a0 7 43| 48 64
Schiffsmaschinen . . . . -tons e | 279 3383| 181/ 135) 167
Druckereimaschinen u. dgl. | |
Maschinen . . Itons | 2079 3841| 5572| 3717| 4254
Maschinenarten Werte in 1000 £
1908 | 1909 1910 1911 1912 1913 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925
E——— - | X
| |
Lokomotiven (u. Tender 2 730,0 2 381,1 1 707,7 2.307,62 137,2 2 781,9/ 5 987,3 7 938,5 5 074,9/ 2 893,6| 1 851,5/ 2 558,9
|
Teile —_—_ ; BO ; ; ; / 1 066,5 1 614,1 1 379,1 1134,2/ 644,6| 601,9
Kraftmaschinen .....% 3 504,0 3 068,2 3 545,7 3 844,9 4 334,6 5 a 4 122,4/ 4 866,3/ 4 089,5/ 4 180,4| 4 724,7| 5 428,4
Landw. Masch. u. Geräte | : |
(einschl.Molkereimasch.) 2311,6/ 2 271,8 2 687,3 2 739,9 2 905,4/ 2 989,2 1025.8 589,8/ 712,4 1 021,3 1.368,71 707,2
Werkzeugmasch. (Metall-, | | | /l | | |
Holz-, Steinbearbeitung) | 416,4 TO 714,6 759,5/ 934,9 1012,83 436.0 2 920,6/ 1 516.1 1 N 1.361,9 1 560,9
Textilmaschinen . . . 18 829,0/ 8 240,0 7 614,2 6 779,2/ 7 043,5/ 8 281,8 9 158,925113.1 21449,015734,3 10831,4/12157,9
Nähmaschinen... 90,6 1817 155,11 167,0 301,1 209,5 481,3/ 384,1 311,2 415,8 351,6| 262,6
Teile... A 475.51 1.674.111.576,5/1 604,5/2.083,7/2 Zn 456,0 1 397,7/ 2 635,2 2 151,9 2 077,5| 2 693,8
Schreibmaschinen 29 A 13,4 87 15,6 20,9 27,4 31,8/ 68,7/ 47,1 23,8 39,5/ 41,8/ 26,0
a ran 4,7 2,9 36 126,80 960 65 64,9 33.5 148,8 an 47,6 60,7
Schiffsmaschinen . . .. 2595,31 819,6 1 209.1] 1 632,4 1 750,4/ 2 336,5 4 896,16 182,5/ 6 507,2 2 421,3 1 355,3
Druckereimaschinen u. dgl. | | |
Maschinen... „437.5 972,0 738,8 868.4 ı 027.0|

172
        <pb n="184" />
        Deutschland, Tabelle 6a.
Maschinenausfuhr 1998—1913, unterteilt nach den Fachverbandsgruppen des V.D.M. A.')
(Mengen in t und Werte in 1000 M.)
Fachverbandsgruppen des V.D.M.A. 1908 1909 ‘0 a8 ‘
| ' | | |
Nr. Erzeugnisse t 1.1000 M. t |. 1000 M. t | 1000 M. | t | 1000 M. , t | 1000 M. | t | 1000 M.
I Werkzeugmaschinen . . Da 58 523 77616 48 033 63019) 591151 . 762271 ‚64851! 67602 | 772883 | ‚84012 | 90 279 98272
N Textilmaschinen und Zubehör... . . % 61 946 83 439 62442 | 83317 | 75624 | 98758 | 77562 | 109287 | 82201 | 117840 | 79867 116521
III Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte . 44 297 27 018 | 49 860 30711 ı 61064 36 565 | 65239 |... 44 123 | 80787 | 55890 380820 56 544
IV. Lokomotiven . . A 50 098 622841 37522! 41854 36 144 37 430 | 51680 |. 49 216 | 36780 | 371652 | 54 445 55 224
V Kraftmaschinen . a 51 840 54520 : 47468 55 044 60 009 72 666 | 73304 105 943 93924 '! 127 195 | 100262 117655
= VI Arbeitsmaschinen Da 10 815 13 526 10 434 12 452 12 993 15720 13 976 17 879 19 446 24591 ' 22683 29 723
zo
VIII Mechanische Fördermittel und Waagen . . 21 705 16 677 18 410 14 681 25 815 19 864 27 746 23 915 32 390 26 333 39 601 32 682
[X Maschinen für die Papierindustrie und das
graphische Gewerbe . . 24 896 32 270 19 747 29 169 23327 34 900 25 599 37 870 30 094 42050! 29098 42810
A Maschinen für die Nahrungs-, Genußmittel-
und chemische Industrie . . . + + 26921 28391 30488 31388 | 237610 | 36367 | 40362 38370 41782 41517] 40501 39357
XI Maschinen für die Aufbereitung von Kohlen, |
Erzen, Steinen und Erden:, 7 22 406 17 952 22287 17686 | 25317 19700 22685 17 342 23688 ' 18057 | 32 614 24 039
XII Sonstige Maschinen und Maschinenteile, Ver- c
schiedenes EAN 28 981 35670 | 31735 40 160 39266 | 52538 64 689 81265 | 86 693 | 109752 | 56279 | 125 614
—“ - — * A —— OS EEE Sr —— A Sn Ye —— - —————
|
I-XII | Insgesamt: 4. AS, 402 428 | 449 363 | 378 426 | 419 482 | 456 285 | 500 735 | 532 694 | 592 832 | 605 068 | 684 389 |] 666 449 | 738 441
1) Für die Fachverbandsgruppen VIT (Hütten-, Stahl- und Walzwerksanlagen und -maschinen) sind Ausfuhrzahlen nicht festzustellen, da diese Erzeugnisse in der
deutschen Außenhandelsstatistik zum Teil unter Werkzeugmaschinen (Gruppe I), zum Teil mit verschiedenen anderen nicht-maschinellen Erzeugnissen in einer Ziffer aus-
gewiesen sind.

ı Kn 1910 1911 1912 1913
        <pb n="185" />
        Deutschland. Tabelle 6b,
Maschinenausfuhr 1920—1925, unterteilt nach den Fachverbandsgruppen des V.D.M. Al!)
(Mengen in t und Werte in 1000 M.)
Fachverbandsgruppen des V.D.M.A. 1 4A6y0n 192: 2) 10-4 jum- Ja
XL. Erzeugnisse E | 1000 A Tı000  ı0.P  12000M. tt 12000 MP: | 1000 M.
I Werkzeugmaschinen .......... 94921 | 66 654 | 78 167 49762 64101 45041 | 68307 ı 58155 | 95751
II Textilmaschinen und Zubehör. ......... 51448 | 36 960 | 47 856 | ) 49689 101262 | 49147 | 114693 | 58258 144 432
III Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte . 41 454 | 63 136 60 465 | 44 312 33 912 | 40155 33448 73 380 61227
IV Lokomotiven ZA 17 091 50 031 101 250 17163 26863 HE 17.177. 20 106 1226573 27171
VE Kraltmaschlien a 30 890 36 047 62 759 46586 | 51722 31456 ı 49036 49 954 86 436
Im
J
® VI Arbeitsmaschinen 041 | 11533 | 163157 12669! 22992 12639 24820 17193 36536
Werte Werte Werte
VI Mechanische Fördermittel und Waagen A 26 860 057 Test 7 n gg (Dicht fest En 5n0 Hnicht Fest 7er A 77 346 0 26.865 MM 20 370 MMO 232 UEL.220
stellbar stellbar stellbar
IX Maschinen für die Papierindustrie und das
graphische Gewerbe. . . . 27/578 18 096 23 435 21113 (0 37.388 19 277 41 871 25 769 60 118
“Maschinen für die Nahrungs-, Genußmittel-
und chemische Industrie. ...... 21 636 | 23 061 24 947 15 108 19 081 12 865 18 265 17314 25502
XI Maschinen für die Aufbereitung von Kohlen,
Erzen- Steinen und Erden 2 11909 | 9 715 12 641 8 817 | 7 998 8 590 | 8 456 11486 11703
XII Sonstige Maschinen und Maschinenteile, Ver-
schiedenes N 865273 83252 82 823 60566 | 114 528 55 900 | 118 485 82 128 | 161 796
m .—_———— ———“- — H—————— Sn . a . +. Zi — Ze A
ee Ense LU . „| 420101 |! ] 416 646 | 539158 | ı 344518 | 497 7 E 309 HE 517 SE 436 444 | 734 901
*) Für die Fachverbandsgruppen VII (Hütten-, Stahl- und Walzwerksanlagen und -maschinen) sind Ausfuhrzahlen nicht festzustellen, da diese Erzeugnisse in der
deutschen Außenhandelsstatistik zum Teil unter Werkzeugmaschinen (Gruppe I), zum Teil mit verschiedenen anderen nicht-maschinellen Erzeugnissen in einer Ziffer aus-
gewiesen sind.

LvZ0 Sa aD LVZS 7024 1925
        <pb n="186" />
        Tabelle 7.
Frankreich,
Ausfuhr wichtiger Maschinenarten nach Menge und Wert.
Maschinenarten Fa Mengen‘ in Yonnen ZI a En
ä 1908| 1909| 1910| 1911| 1912| 1913 || 1920| 1921 1922 | 1923 | 1924 1925
Lokomotiven (Lokomoti-|
ven, Straßendampfma-;
schinen und Lokomotiv-| / | }
tender)Y 0. m 2401227211840 2953 | 1679 | 1335 || 4674 | 5412!)| 44281) 8874?) |55152) 67072)
Kraftmaschinen „hen
und Schiffsmaschinen,
Dampflokomobilen, Was-
ns EN Temular rn) META TAU 2888 3515 3478 4562 144571) ha 60801)8) | 7426 1)3) | 8675 1)3)
Landwirtsch. Maschinen + 6913 | 6750 | 7365 . 9376 10823 |12311 || 5836 | 5764 | 4433 8490 | 13663 ‘ 14431
Werkzeugmaschinen . |4071 | 4126 | 4998 | 5102 | 4748| 4583 | 7345 | 5787 | 3770 | 6204 | 8651 11171
Textilmaschinen . . E 3358 | 3283 | 2600 | 2528 1973| 3386 | 6154 | 9412 | 12378 | 10702 | 12456
Nähmaschinen... . . | 290 | 443 | 379 | 306| 3911 183| 169 U 199 | 265 dl: 8
Papierindustriemaschinen | 45 54 | 29 | 8 SH 79| 30 50 46 57 Ak 190 111
Bureaumaschinen(Schreib- | ı
u. Rechenmasch. usw.) ' .‚, 45%) | 879) 91 2%) 92 o| 209 | 106 | 106%. 200.28. 191 154
Druckereimaschinen (Pros /
sen und Druckmaschinen ' | | ] | |
einschl. Zubehörteile) [3545 7025| 704 | 945 | 755! 811] 744| 632 | 480 (= 667202782 | 767
Maschinenarten _ nn Ver 3000 Francs FF“ A AA U
—_ 1908| 1909| 1910 1911 1912| 1913| 1920 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925
Lokomotiven (Lokomoti-
ven, Straßendampfma-
schinen und Lokomotiv- \ || | 1) 1) 7) O %
tender) .. . +1 3470 | 5750 | 5114| 4738| 2811 | 2220 187427 837115 22548! 47367 29425 39101
Kraftmaschinen ae
und Schiffsmaschinen,
Dampflokomobilen, Was-
serkraftmaschinen, Pum- | |] D 9) )) 5 1°) 9°
pen ‚und Ventilatoren) 39412 | 2657 m 4351| 4280 5947 30096 | 21956 | 19988 | 39065 ' 49513 | 65638
Landwirtsch. Maschinen | 7950 8100 8838 11252 112988 114773 am 25939 | 19949 | 35018 ‘ 52739 59452
Werkzeugmaschinen . ji 8346 | 8459 10245 110458 | 9734 | 9396 69780 43405 | 22621 | 35638 56479 80352
Textilmaschinen . . . ı 3797 | 4370 3910| 3060| 2832| 2259 hass 42483 | 64246 | 84788 | 78451 | 81972
Nähmaschinen . . . . | ee 884 | 1350| 1156| 933 1191 | 1460 ist 903 1909 3056 4058
Papierindustriemaschinen . 79 94 51 14 S4] 139] 165 313 231 306 1026 601
Bureaumaschinen(Schreib- / ) |
u. Rechenmasch. usw.) . 1135) 2185 *) 22654) 2303) 20502 8284| 6572 7976 ' 7181 7218
Druckereimaschinen (Pres-
sen und Druckmaschinen 1 |
einschl. Zubehörteile) 17935114755) 1501| 1989 | 1632| 1731 6200| 5061] Sesel. 6046 |. 7677. | 8006
1” Einschl. Straßenmaschinen mit Petroleumspeisung.
* KEinschl. Dampfwalzen.
* Einschl. Dampfkessel.
» Einschl. Registrierkassen und Zubehörteile.
5) Druckmaschinen (nicht spezialisiert).

175
        <pb n="187" />
        Tabelle 8.
Schweiz.
Ausfuhr wichtiger Maschinenarten nach Menge und Wert.
ASCHE TUT Mengen in Tonnen }
chin 9 EAN AU hl z HK OA _
_ 1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925
Lokomotiven und Tender. } 7011) 9821) 7411) 1440) 895| 979 1176| 1074| 6421. 3883| 2527| 3184
| |
Kraftmaschinen“) 2. 12749 9987 |11004 13004 16 125/16 905 I 654 14 196 112 127 |13 007 114 626 17 505
| |
Landw. Maschinen?) . . | 341 501 560 628 598 671 553 311 255 252 498 604
Werkzeugmaschinen . . | 528 539 | 596 857 | 995 2979| 8136 2696| 2423 2369 2853| 2899
Textilmaschinen . . . . 110884 | 8879 '10696 | 9860 110 770 10 241 14.180 10562 9994| 9400 | 9 903 12 535
Nähmaschinen und Teile. 108 | 27 4201 165 | 96|. 961 80 78) 1165| 1109| 1401 168
Maschinen für die Her-
stellung und Bearbeitung
von Nahrungsmitteln,
Kältemaschinen, Kühl- /
anlagen... 7” a1 504 111488 M1646. 11773 | Zn 2411| 4731| 2714| 2497| 2315| 2272 3 137
Müllereimaschinen, Por- ]
selausalren. IE | 5232 |5970 | 6377 / 7 441 7 5.893 | 3 595 A 3718| 4297| 3810
Bureaumaschinen‘) . . . | 53 | 52 / 67 70 / 83 100 135 86 93 134 136 110
Buchdruckereimaschinen, / / |
Buchbindereimaschinen . | 263 | 315 278 391 469| 423] 6613| 464| 989| 974| 1104| 1 406
Maschinenartett Werte in 1000 Fres.
Vi a1 Trier EOS ES nn “ya FAN
” 1908_| 1909_| 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925
i | | |
Lokomotiven und Tender. {| 13011) / 1898') | 1 082) | 2.117) | 1201| 1463 / 4459| 3 602 1 a 1454 1055| 1931
Kraftmaschinen’) HA 22 767 18 338 19564 Pe 116 '28 661 30 920 67 047 (69 154 3 645 @ 142 44 955 b2 437
Landw. Maschinen?) . . 366 | 547 679 | 631 | 625 602) 2065/1217 574 ZN ie 1342
Werkzeugmaschinen . . 11316 | 1290 / 1650 2267 | 2625| 2439 36081 12663 9 ol 7 N 823 |12 119
| |
Textilmaschinen . 4 031 ALRI0 14 045 1°592 14620 |14 632 e 178 46 545 41 510 35 198 37 145 fe 148
Nähmaschinen und Teile. | 542 | 141 | 243 | 341 1465| 460 | 559| 468 6158| 6281 763| 974
Maschinen für die Her-
stellung und Bearbeitung
von Nahrungsmitteln,
Kältemaschinen, Kühl- }
anlagen‘... .7 Mal2.440 00 25030012054 3450 4166| 4281 19381 12456/ 7935| 7152 7588| 9553
.. . . l
Müllereimaschinen, Por- | | |
zellanwalzen.. 6 050 | 7 481 | 6 454 | 6 909 8389| 8 254 |17 942 11 829 | 6657: 7 A 8474| 7 629
Bureaumaschinen‘) . . . 963 | 997 |1240 |1328 |1701 2010 5901 3949 3285! 4634 4669| 3969
Buchdruckereimaschinen, | | | ] A
Buchbindereimaschinen . | 562 665 | 737 1037 |1028 997| 4091| 2534| 3566| 4544| 4 716 | 5299
*) Einschl. elektr. Lokomotiven, da nicht getrennt.
°) Einschl. Dampfpflüge, Dampfpumpen, Dresch- und Mähmaschinen, da nicht getrennt.
°) Einschl. landw. Geräte; ausschl. Dampfpflüge, Dresch- und Mähmaschinen.
*‘) Kassa-Kontrollapparate, Rechenmaschinen und Gasmesser.

176
        <pb n="188" />
        Schweden, Tabelle 9.
Ausfuhr wichtiger Maschinenarten nach Menge und Wert.
j Mengen in Tonnen
Maschinenarten WENDE Ta T © A —
1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925
Lokomotiven und Tender . = &gt; - / 85| 2384| 3 633 |L7 804 |11 343 18 2111. 292
Kraftmaschinen (Dampf-
maschinen, Lokomobi-
len, Verbrennungsmoto- | ; | |
ren usw.) . . .° "7", 1605|.2577| 4517| 5927 6570| 6648 | 7540| 4474 | 2933| 4537| 6389| 6 420
Landwirt. Maschinen und
Geräte (einschl. Molke- / | ) |
reimaschinen) .. . . M11034|/9764 112 393 114 172 116 390 |18 090 "12 773 | 8 718 | 3919| 7 201 {11 533 | 17 924
Werkzeugmaschinen (Me- ‚,
tall- und Holzbearbei- / / | | | | | |
tungsmaschinen) . .. 1481| ı 289 2102 | 2614| 2 659 | 2597 | 5 027 1534| 1 460 | 2 428 | 2710| 3 583
| | U . | | n
Textilmaschinen . . . . | 188! 144 93/1119 451 481178 720 174| 1381|, 202
Nähmaschinen .. . . 118 67 61/ 52| 57 70 | 156 50 ‘29 | 199 198! 270
Bureaumaschinen(Schreib-
maschinen, Rechenma-
schinen, Registrierkas-
sen) 211 041. 0,31. 0,7 0.41 045 |. 16] el
) Werte in 1000 Kronen
Maschinenarten = = ED DA
an 1908 1909 | 1910 | 1911 1912 1913 | 1920 | 1921 | 1922 | 1928 | 1924 | 1925
Lokomotiven und Tender . 338| - 10 93 121811 553 56 401 26 949 \32 468| 662
Kraftmaschinen (Dampf-
maschinen, Lokomobi-
len, Verbrennungsmoto- |
ren usw.). ........ 2294| 9956 6334| 7599| 9 795 |10 690 33 768 19 135 | 8 716 10 412 115 293 114 659
Landwirt. Maschinen und
Geräte (einschl. Molke- }
reimaschinen) . .. . . 14623/15774 |16 256 18 937 |19 844 |22 344 |40 193 126 293 112 282 |16 725 |25 475 138 078
Werkzeugmaschinen (Me-
tall- und Holzbearbei- | \
tungsmaschinen) . . . 1569| 1 481 22611 2769| 2 819| 2662 16 268 | 5345| 3387| 5209| 4846| 6 181
Textilmaschinen . . 216| 160| 1ı08| 1ı28| 74| 8383| 708| 2783| 227| 397| 646| 958
| | | l | |
Nähmaschinen . . . . 1714 7 2 89 81 96 118 643 236! 410 665 | 625! 818
Bureaumaschinen(Schreib-
maschinen, Rechenma-
schinen, Registrierkas- | | | | | |
a A EN 9 5 5| _989|_ 285| 157]...4401| 754| 982
Kanada, Tabelle 19,
Ausfuhr wichtiger Maschinenarten (Werte in 1000 $)*).
nn Fiskaljahre, endend am 31. März '
aschlmenarten SO 1909/10 1910/111911/12 1912/13 1913/1411920/21/ 192 1/22'1922/23/1923/24/1924/25 1925/26
Lokomotiven u. Er-- Ca |
satzteile , 31781 1907 | 1700 | 1023 | 21 14
Kraftmaschinen . 9 | 2683| 273 | 9 |. 121]. - 82] 288
. | | |
Landwirtschaftl. | | |
Maschinen . . |3612 4321 | 5914 5793 | 6366 | 7949 |11979| 5054 5720 8864 |10 930 | 13 207
Werkzeug- | | | | | |
maschinen . . . A DE Ah 150 [63 | 100 24 381
Nähmaschinen . 60 239 | 169 250 “ 4437 716 77 | 1515 | 2149| 3 022
Bureaumaschinen 303 ı 371 22 3 „20 9328 1268‘ 260‘ 2379| 207
Druckerei- ; | | | |
maschinen. . , 18$ 21 37 _ _ 20 9 5, i 5 1
1) Gewichtsziffern sind in der Außenhandelsstatistik Kanadas überhaupt nicht angegeben, Stückzahlen
nur bei Einzelpositionen.
177
        <pb n="189" />
        Niederlande, Tabelle 11.
Ausfuhr wichtiger Maschinenarten‘) nach Menge und Wert.
a Stat. Mengen in Tonnen Werte in 1000 hfl nn
Maschinenarten : I Be en A EEE
NM | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925
Lokomotiven (und
Tender) und Teile | | | / | /
davon en ‚1205/06| 1296 1306/1509 | 411 | 781 | 1343 | 2864 2645/2835 | 426 / 658 1051
| | | S |
Kraftmaschinenund | 1952 | | | \ I | /
Teile davon . . 1553/55 &lt; 26062354 |3021 |3746 | 4841 4925| 4307 3296 3238 |4 161 |5 436
S 1063/68 | | /
Landw. Maschinen 19207 | / | |
und Geräte. . . 1069/71 663 549 353 297 | 364 304 | 628 511 231 191 218 190
Arbeitsmaschinen .,1856/57| 6 686 | 4 938 4994 |4672 '5276 | 5940 | 8637| 6 937 |6 171 |5 713 16810 |7544
Textilmaschinen | |
einschließl. Näh- | ; |
maschinen‘... ‚1060/61| 554 646 539 684 | 805 1 050 882 = 664 838 | 1086 11307
Maschinen und Ge-
räte der Zucker / |
industrie . . .} 1058 | 738112 a 8258 9520 |11831| 6 752 13 180 4 725 |4806 |4609 |5 258
Mechanische | | |] / ) |
Fördermittel . .j1214/16| 3552| 4192 3150 |3470 5538 6382| 4519 5878 3210 |2742 5 [4147
Bureaumaschinen?). | 1087 33 | % 83 29 | 27 31 | 212 2891 24710146 [134 | 166
*) Eine Unterteilung der holländischen Maschinenausfuhr nach Maschinenarten ist nur für die Nach-
kriegszeit möglich. Vor dem Kriege wurde die gesamte Maschinenausfuhr in einer einziger Position
ausgewiesen.
?) Einschl. Kopierpressen und andere Hilfsmittel für die Bureauarbeiten.
Belgien, Tabelle 12,
Ausfuhr wichtiger Maschinenarten nach Menge und Wert im Jahre 1925).
Mengen / Werte
in Tonnen | in 1000 Frıs,
Lokomotiven (und Tender). "A 11 469 47 135
Kraftmaschinen !. 0. 4 2.976 16 887
Landwirtschaftliche Maschinen (einschl. |
Molkereimaschinen. .,. » . "a 7 744 | 31 658
Werkzeugmaschinen 2... HL 3139 |. 19099
KWextilmaschinen A de N | 1097 0 12530
Näh- einschl, Stickmaschinen . . .. 26 2 755
Bureaumaschinen 1. 2. | 28 | 1512
*). Eine Unterteilung der belgischen Maschinenausfuhr nach Maschinenarten ist nur für das Jahr (1925
möglich. In den vorhergehenden Jahren wurde die Maschinenausfuhr lediglich nach dem in den Maschinen
verwendeten Material unterteilt.
Tschechoslowakei Tabelle 13.
Ausfuhr wichtiger Maschinenarten nach Menge und Wert
Mengen in Tonnen Werte in 1000 Kt
_ . 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 I 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925
Lokomotiven (u. Tender). - 474 280/ 25 8987 3983 5670 16 039 nn "5681108 805/48 222
Kraftmaschinen.. , 2 901 3 218 14861 782 2328| 1966 76 6554| 56 636 17 678/16 118 28 7771 30 991
Landw. Maschinen u. Ge- | ;
räte (einschl. Molkerei- | .
maschinen)... 4215/16 759 5623 4848 8 0 13 661/115 675/352 334 28 286 25 968 42 593 88 753
Werkzeugmaschinen . . 1 898 1 919 830[_.1 083 1 610 d 079 29 807 45 902! 13 €63| 8291| 13 450 8 620
Cextilmaschinen:... . 6 13-8 OS 6380| 6 255 6687 3 694| 75 807| 91 434 66 231/30 084 28 492| 20 358
Nähmaschinen , . .. 58 1216” 1080 68 67 . | 1806| 4885 3975 956 1593 .
Arbeitsmaschinen .'. | 664 520 480 272 473 763/ 165917 11 ze 4858 3402 5241| 5623
Bureaumaschinen‘ .“. . | 27 42 2 6 Olaf 905) 34950 573 1445 1058 -..
Druckereimaschinen . . as 95 76 66 SE / 374) 1694| 1189| 379 898) 3.
Müllereimaschinen . | 195 5721 564 306 89i . | 3664| 10145| 6183 2.498 7 461
178
        <pb n="190" />
        Tabelle 14.
Österreich.
Ausfuhr wichtiger Maschinenarten nach Menge und Wert‘).
. Werte
Mengen in Tonnen (in 1000 Goldkronen jr
| 1923 | 1924 | 1925 ! 1923 1924 1925 _
Lokomotiven (und Tender) . . . . . 6058,5 / 4578,1 | 619,8 | 6765 !' 65283 1008
Krattmaschinen DH 6657,2 ‘ 5612,3 6374,4 9733 9458 15536
Landw. Maschinen und Geräte (einschl.
Moilkereimaschinen) u a a 4 786,6 7714,8 8032,2 | 3686 5670 15738
Werkzeugmaschinen u N 2695,56 3737,9 3390,9 4529 6744 5858
Textilmaschinen ... 2 US 799,2 630,7 I "2282 2106 2077
Nähmaschinen 1. u 2560 365,6 | 369,8 ! su 981 1605
Bureaumaschinem dl ENT 13:6 2230 148 08 4208 301 416
Druckereimaschinen‘‘. ..”.”,*.*, 632,0 1 443,50 951,9 | 810; 1 uBR7 2901
Müllereimaschinen u U 6 568,9 | OA N 422 | 639 | 1047
Maschinen für die chemische Industrie . 319,1 351,1 349,4 524 616 748
1) Für die Jahre 1920—1922 ist eine Unterteilung der Maschinenausfuhr nach Maschinenarten nicht
möglich.
Tabelle 15.
1a.. mn.
Ausfuhr wichtiger Maschinenarten nach Menge und Wert.
Mengen in Tonnen
Maschinenarten NT ART TS a I TINTE UT 5
1908 1909 1910 1911 | 1912 | 1913 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925
Lokomotiven (und | ) |
Tender) — | — 9 83 | 3823 | 489 | 177 1462 / 2271 127
Kraftmaschinen.. ...... 1779 12. 805 1339 1504 2718 2.3833 21450 4. 71500 1. 1611 2342
Landwirtschaftl. Ma-
schinen und Geräte
(einschl. Molkerei-
maschinen) . .... . 3 208 | 260 | 875 463 35 481 410 1) 296 | 26911 0867 [461
Werkzeugmaschinen . | 28 43 57 1 84] 71 147 1 450 | 5 644 | 0880 536
Textilmaschinen ..... / 491 140 164 | 232 | 354 | 487 | 566 706 1781 610
Nähmaschinen!) . . . a0 2 7 ae 83177) | 20 31 146 | 23
Druckereimaschinen . ı 18. 16 158 355 392 196 133 256 352 412
Werte in 1000 Lire
Maschinenarten m S Fr — m ATI =
1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925
Lokomotiven (und ı |
Tender) 2 = / — 1411 50! 568 | 880 | 2604 |10109 ‘12616 103
Kraftmaschinen‘ .. ' 2328 1042 1880 ' 1965 3755 5503 4 11886 W 11677 13920 [OST
Landwirtschaftl. Ma-
schinen und Geräte
(einschl. Molkerei- ı
maschinen) . . . . { 270 | 386 | 487 | 579 | 5838 | 491 | 38324 | 2328 | 2462 | 3109
Werkzeugmaschinen . | 27 44 | 58 91 | 190 | 181 | 834386 | 5172 | 6029 ! 4576
Textilmaschinen . . . 66 20714243 315 508 682 | 4950 6484 | 6750 | 5560
Nähmaschinen!) . . . 22 26 | 43 |. 24 53 | 11029) | 388 307 607 579
Druckereimaschinen 26 24 237 533 667 332 | 1093 1.1765 3352 4814
1) 1922—1925 einschl. Stickerei- und ähnliche Maschinen.
?) Davon Teile: 296 t
3) Davon Teile: 1050.

IT lie.
179
        <pb n="191" />
        Tabelle 162,

Absatzmärkte der Vereinigten Staaten für wichtige Maschinenarten im Fiskaljahr 1912/13.
(Werte in 1000 Dollar.)
n Br ; Ya Zucker
Sbeueäne EBEN NN
maschinen | maschinen
Großbritannien . 1.375 1053 ls 200 E20 3026 550 | 3213 523
Deutschland . . ; 722 | 3768 IL S3176 118 / 758 7 2'745 0 244
Frankreich . . | 197 | 3412 bi / a A 535 0 1396 338
Schweiz‘ |... : ; / { . . - ; | 266 -
Schweden... RR 84 X . . . ;
Canada, ) 1183 | 9887 17 12326 1859 528 2224 | 1411 1315
Niederlande... Ha 1 | 418 5 201 208 |
Belgien / A A 77 2 ‚ | 363
Österreich.-Ung. | . 1569 FE 01 61 723
Tialien he 50 1 478 , 109 525
Dänemark | 60 692 | ,
Japan 11302 a 163 N 306 384
Norwegen 4. / ; 92 | 168
Austral. Bund. 684 922 373 396 | 604 445
Neu-Seeland. . 142 . ® .
Rußland (europ.) 522 8682 1089 766 481 Al 1140
Brit.-Indien . . r ) 280 | 224
Argentinien . . | 955 / 6 983 a 850 127 657 236
Brasilien... 231524 | 349 2677 16418 285 2 743 252
Chinas ld 28 ; 163 ; . )
Brit.-Südafrika . 151 | 1439 „1 en 160
Mexiko ah 630 653 ze | 1672 398 145
Spanien 0... . 116 226
Cuba „2 es I 4 315 309 11303 JE 215
Niederl.-Indien. \ N S , . 287
Chile an 203 AM 62 457 , i a2 a4
Per ; 4 259 .
Rumänien .. 4. 0 424 S 223
Columbien. ../ 93 202
Urtguay 2 | 40 520 7 161
Philippinen . . 468 | 206 . | 227 ı 183 142
Venezuela. . . . A . 113
Übrige Ausfuhr. | 594 | 1654 | 3588 | 2972 | 250 ' 991 | 1021 ' .209 | 1426 | 718
Insgesamt .. 1] 6443 Km BE |16 097 | 1.968 sm 2 889 110041 SG | 4.216
| | |

150
        <pb n="192" />
        Tabelle 16b.
Absatzmärkte der Vereinigten Staaten für wichtige Maschinenarten im Kalenderjahr 1924.
(Werte in 1000 Dollar.)
Loko- | Kraftma- Landw.| TEILE Textil- | Nähma- ‚Hacker: Bergbau- | Bureau- |Druckerei-
Absatzländer Orten schinen Ne tungsma- Sera schinen she ehe jan einst a en
schinen | schinen ) maschinen

Großbritannien und Irland . 484 1.1879] 3128 2318 01987 5 959 ' 4748 1 838
Deutschland'e . N, 54 3 545 249 | 1062 4 21 | 2476 187
Frankreich 0 le 637 1 687 (7195 2000 473 279 13 385 | 2653 601
SCHWEIZ kr RT ee ; 1 33 43 | 30 2 . . 545 62
Schweden in YA AR WAT 112761 165 41 8 ; 12 665 150
CAD N 357 7296 |6981| 1752‘ 1715 | 6601| 18 | 1286 | 1363 | 2050
Niederlande. 4.1.4 ) 132 2283| 202 4 59 N 621 213
Belgien tr N 7 IS 9281 \ 192 92 19. 97 560 109
W’schechoslowakei .... . ; 35 56 1 4 . 12 520 110
Österreich S 1 : 6 1 39 . . 683 4
Ttalien sr ı 66 |1360| 304 629 33 14 134 | 1104 176
Dänemark 2 AL EN . 95 1.1603 30 22 12 . » 1.269 56
Ungarn VA . S N ; X 7 ; e 120
Da 96 2087 240| 1981 576 | 1196 12 IE. 562 547 ! 701
Polen und Danzig . . . . 5.11" 210 5 29 9 N 190 | 304 ,
Norwegen... le 16 30 23 24 / 1 . | 128 150 7
Finnland 10 ; 8 ; 11 ; . 11 185 | 2
Austral, Bund... , 569 |4573| 640 129 454 | 16 | 474 | 1181 | 1373
Neuseeland .....". | 10 189 0 107 7 42 2 94 | 200 199
Rußland MEN A 135 |1295| 236 11 3ı Ha 200 152
Brit.-Indien und Ceylon . 385 159 2061 337 319 137 | 5 899 406 ] 117
Argentinien 1. 247 2132 |15628| 215 493 | 44512 98 52501 11730370
Brasilien. ... ..M740K 774] 786|[ 187.) 487 | ' 400.0 .772 64 824 507
Ch N 16 215 96|. sıl 307 45 1. 99 99 366
Britisch-Südafrika . . . 20 187 Il ı907|K 223 1 | 3 65 Ih 1278 286 176
Mexiko 7. 1.4 eu 1504| 35200 212°) 1086 529 I. 2.387 603 143
Spanien so 132 565| 324 202 10: 3 458 | 698 165
Cuba... 0. X 0 ss 13950 846 28 | cos] 4271 81 507 | 200
Niederl.-Indien . . .. . 109 A . 7 14161. 7620153 4
Chile NUN 210 Ms5ı 513 213 59 720 29 937 3812 60
Per 138 3 320 424 1 120 32 237 153 775 178 4
AÄRypien LEN : 5 7 17 N S ; 47 91 3
Rumänien: el . 49. 15 . . . 165
Columbien 4 a 306 170 77 ; 2221| 127 467 * 302 81
Algier. und. Tunis‘ 4-1 ; 32 917 S . . . 60 .
Portugal ee A : ; . 14 13 | . 1 ; .
Bulgarien 4.4. 6 4 en . | ; 8 . , .
Uruguay N 24 0 5351 717 22 | 101 es 128 Z3
Bolivien . A 21 15 X 42 ; 451 | 43
Dominik. Republik ..... 34 248 | . 15 888 „4. 888 . .
KeuadOr a 22 x } 25 : . 56 | 76 .
Venezuela 41 LT 25 147 | 183] 67 28 | 106! 70 | 864
Philippinen 0. 98 | 529 166 74 21 558 902 141 ] BR
Hongkong ah . . . | 20% 47 . . .
Kwantung Ku e 317 | 108 . . | | . -
Straits Settlements . . . . . | 35 2 ' 363 7 38
Port.-Ostafrika 920. 168 |
Übrige Ausfuhr‘ 2 +. 27611287. - A 985 aM
Insgesamt . ..... 5649121340 56685/14590 | 8752 |10514| 8304 | 16477 |26 425 110 110

181
        <pb n="193" />
        Absatzmärkte Großbritanniens für wichtige Maschinenarten im Jahre 1913.
(Nach Menge und Wert.) Tabelle 17a.
. e . Werkzeug- Landwirtschaftl. Nähmaschinen Teile von ! Schiffs-
Absatzländer Lokomotiven ME Kraftmaschinen A Texiilmaschinen 4 Maschinen | Maschinen (vollständıge) Nähmaschinen Maschinen
tons |1000£ tons | 1000 £ tons | 1000 £ tons | 1000 £%W tions (11000 £ _ Stück tons |1000 £ BF tons 1000 £ . tons | 1000 £
Ver. Staaten von Amerika 9 0,7 3939 | 250,8 n 7 . . 27,4
Deutschland .“. a. . ı 1877 | 99,0 3917| 7839000 434 46,0 7817 | 297,4 . 932 91,4 | 126,0
Frankreich 2. 0.4 A 12087202 327,1 2680| 7es 9763 | 142,1 64 190 IR 158,2 1 1 440 5,1 4.759 213,2 101,7
SCHWEIZ ? 4 e e 668 54,3 . . ) s . 238 22,5
Schweden + ; 5 ; 2028 99.2 . . . . S e 952 74,5 66,2
Canada ss SZ ) 5 953 3 5271763 546 | 24,8 191 14,01 . 60 6.8 45,0
Niederlande . ..°. . El 144 62,2 E22 02 ss 2 72412511 280 17.9 10 ı 608 60.3 | . 502 24,6 302,8
Belgien EEE 5 . 2011 | 95,8 10314 490,7 491 32,1 1109 41,9 | 836 42,0 14,8
Österreich-Ungarn . . ; | 3761 169,6 1.045 65,4 122 10,6 1182 76,3 100,4
A | W575 97,700 23208 150,1 01 465 68,51) 2 7298 116,1 | 2.376 157,8 ı 10,3
Dänemark . . 244 15,5 541 21,6 . ; 672 26,0 . 320 15,6 | 0,3
ran 139 5 7,0 4770 41170019 688 602,6 DE2 164 118,1 | , . 358 ; 0,9 . ! 101,1
Norwegen a ES . | 794 27,7 : as s . ; . . . ; 310 18,8 231,4
Finnland ; S ; . 2 ; d . } | . - A
Austral, Bund. . .&gt;. °. 6 020 269,9 7 sc2 928 1 1417| 64.0 | 2098 ı 115,8 | 2356 85,2 3 246 147 16,0 306 32,2] © 251,8
Neuseeland.) . As. . .. sc ef 15,0 244 13,7 7828 327 1670 73 8,1 . = 63,7
Rußland z.B h 5.210 332,1 15308 995,3 1315 85,0 126 729 41 103,3 53 3 1,0 11337 839,9 = 189,9
Britisch-Indien:. . . 14 81100 838,5 IM12 285 576.2 0050 287 [1992 6 1419 89,2 2515 97,8 | . | 1297 127,3 | % 7.6,8
Argentinien: .. u 11571 695,6 4 445 230,6 205 13,0 488 30,6 5196 219,3 2402 86 5,5 . ‘ GE 76.5
Brasilien OB 1279 78,8 3413 100,911 863 | 480.2 1141 57,7 663 23,4 9214 394 23,9 « . | S 55,6
/ Chin 175 10,3 615 39,4 3321! 134,6 ; Ss 8 4 9 605 333 22,5 . N a
Britisch-Südafrika ... 32430 192,802 753 140,0 7 . 299 2 22;8 | 2381 94,2 656 4 1,9 359 39,8 | _ 0,1
NIKON 85 3408 400 18,8 | 30021 1231,7 : ; S e . . . . Ss 18,4
Spanien LE ESS 526 29,7 3209 306,4 | 3166| 161,7 | 857 20,6 6 oo 2.4 267 44 5,1 1420 103,6 | .2 110,2
Niederl.-Indien . 25 3,0 i ; ; . 8 24 883 555 41,3 . 5 F
Chile, 2. 2 A 5: 247 7,5 M- @ 2 7 2390 95,6 | 9 340 327 25,8 S S 18,1
Der EN a 5, s Wu ; 112 5.1 0 1028 31 2,7 . E 0,3
Ägypten. .. 22 I 254922 207,3 206 160 ; 2220913 ; ; ; 215 2 78
Rumamen zz. zZ LN N 166 8,7 . e 441 16;3 . . . 520 51,3 SB 25,3
Colhunbien A . ; . 3 | 987 22 22 ) : ©
Alice, , | . 24900 101,0 . % . 9)
POörtugal 1560 62,4 1 254 57,6 748 31,2 5 693 31,0 Te .
Griechenland 4. 4... 5 448 20,5 € . 305 18,3 s 81,5
Bulgärien- « . e . . n . . 52 3,4
Türkei +. mn A 36116 (Ye. Bine a5 334 11 1,0! 768 82,9 3,7
Öruguayı nF 379 24.4 3 ; . . .
Bolivien. ; . 4 431 8 1,0
SINE 184 13,0 . '
Philippinen... 52 3,2 315 16,1 210 4 0,5
Hongkong... , } 580 37,0 52 3 0,3
Cello 1694 107,1 1327 62,8 .
Straits Settlements ... . 81 6:1 1378 70,9 3 927 102 7,0 %5
Port.-Indien 681 | 48,5 ; . ;
Port.-Ostafrika . ; © 323 1657
Britisch-Westafrika . . ST . 843 46,1 | . | . 2838 53 6,9 36,0
Übrige Britz Bes: . 3 254 | 218,0 3540 196,6 471 27,5 303 / 17,5 1075 47,2 2 840 59 7,6 218 18,7 93,3
Übrige Länder AA 973 73.6 7578 396.5 1513 74,4 ) 1276 82,6 4 764 209,7 8 253 221 23.3 7ER 54.9 5
Insgesamt . 47121 2 781,9 [94564 |5210,1: |178 074 |8 281,8 | 16537 |1012,8 | 73498 | 2 989,2 | 86440 | 2540 | 209,5 30719 | 2158,3 | 12 336.5

”
|
        <pb n="194" />
        Absatzmärkte Großbritanniens für wichtige Maschinenarten im Jahre 1924. Tabelle 17b.
(Nach Menge und Wert.)
j ] Textil- Werkzeug- Landwirtschaft]. Nähmaschinen Te:le von Druckerei- Zuckerrafrin,- Schiffs- "Andere
"Absatzländer Eat von ii. ZZ Maschinen / Maschinen | Maschinen En (vollständige) | Nähmaschinen | Maschinen Maschinen Maschinen Senilfem.
Stück| tons |1000£} tons 11000 £ tons 1000£[| tons |1000:£] tons |1000:£[|Stück| tons 11000 £{ tons | 1000 £ tons |1000£1 tons 11000 £[| Stück |1000£| 1000 £
Ver, Staaten v. A. ; . ; 5 1,3. 5501 | 666,9 25 6,5 . . . ; . 208 54,3 4 2.0 . . .
Deutschland . . . , . ; 3315 388,3 38 3,4 Pr ; ; . 348 53,9 11 11,8 . ; . ;
Frankreich . .. ; . 1669 | 182,8 | 6695 771,9 802 | 124,5 {| 1623 ! 102,5 | 5613 85 12,9 | 3199 300,3 319 | 104,5 261 | 16,9 8 | 319,1 24,8
Schweiz... ; ; 788 126,5 . . ; ; . . . 23 ai PP. N | . ) '
Schweden... . . ; 637 103,8 , . 65 40 . . . 621 53,5 2 21 f X ; | S
Canada. ) ; 897 | 100,2] 1144 133,1 50 5,7 . ; ; . . 67 14,3 51 11,3 2 0,2 2 5,0
Niederlande . . . ’ ; 950 82,8 | 3826 367,1 43 7,3 641 48115 ; x 915 84,4 91 33,1 13 0,6 5 72,9 16,8
Belgien +... 465 44,5 | 7232 713,6 396 43,8 263 15,6 |. . 746 70,4 107 32,4 34 2,5 3 62,0 7,5
Tschechoslowakei . | . . . . . . . . . 442 43,3 . . . . ; ;
Österreich... .. ; ; ; ; ; . } ; . . ‘ c ; 31 4,4 ; . ; . ; . S
Hallen Hr } | 920 36,7 | 5472 476,0 446 20,2 231 14,2] ; 1804 247,0 63- |: 66,2 ; ; :
Dänemark. .. . ‘a . 67 7,6 . . . . 87 % 3,1 ; [8 184 20,3 ; . ß 1 7,5
Ungam u . . . . . . . . . . . . . | ; 12 1,6 ‚oo . ; . n
Japan 2 199 26,0 | 1480 | 249,4 | 8932 1023,8 412 53,8 : ; 8959| 415 | 37,7. | 1806 106,1 109 16,4 Ö ; 4 161,5 ı 62,9
Polen und Danzig . . . : . 595 87,5 . a 7,1 &amp; Aa . Y . 1 2,2 n . ; ; |
Norwegen. . . ; de . ; ON 58. . ; ; N \ . 136 20,0 ; ; . ; 65 as
Finnland ‚7... ; . . ; . 432 62,4 . . 1 . ; x . 349 33,3 . . . .„.M . .
Austral. Bund . | 265 | 464 46,6 | 3477 371,3 | 2214 252,5 | 1646 | 188,8 1305 150,7 | 9412| 1408 61,9 {| 1213 BF 140,0 878 | 169,1 | 401.1 23,6 al 90,9 13,9
Neuseeland . .. 22 167 21,1 530 70,5 101 13,5 291 34,5 223 21,0 [4179| 179 23,1 122 14,3 383 84,1 . N 3 16,0
Rußland —, 7,7, . 15 1,2) 866 215,0 141 26,9 225 15,9 ; . _- , 0,2 ; ; . A in
Brit.-Indien . .'. ı 178 10871 722,8 ] 14151 1167,6 | 33087 30345 3162 | 305,1 464 856,1 | 499 ı2 2,711 1305 | 124,9 734 | 140,7 | 1043 69,0 11 28,0 54,4
Argentinien . . . 43 3700 256,9 | 1646 131,5 154 14,7 238 31,6 657 65,2 | 184 4 1,6 . e 1.358 66,4 | 3 0,9
Brasilien: .. 2 7 1.1 9010 122,6 || 92811. 847,5 178 16,9 20 2,0 | 7894| 118 16,8 . * n h 11608 71,4 7 110,7
China... 1 67 7,9 723 83,8 | 2401 269,8 142 16,2 . . Jı1249| 1454 42,4 SH] 28,7 160 36,9 . . .
Brit.-Südafrika . . 27-16 1228 IR 134,0 IM 22200 220,2 . ; 523 65,4 2721 153,3 | 4704 72 11,9 201 26,5 213 62,9 | 1467 101,7 . .
MexiKk0.. . 5. E . . 43 37 | 755 W° 94,9 . . . ; . . . ; / ; 125 9,5 k ;
UV SS . 3670 254,21 2340 | 240,9 464 38,8 487 31,0 601 | 10 20 | 10620 148,0 96 18,0 . ; 7 | 25,2 73
Cuba ee . ; . ; . f N ‘ . .. . . . . : n a . 168 14,4 z .
Niederl.-Indien . . . , . 501 42,5 ] ; ; . 61 7,7 110154| 321 34,2 86 11 152 . ; 290 1. | 20,9 PP. .
Chile 27 985 80,8 419 42,6 ; $ 96 140 46 39% ; . . N 7 . ; 1 ] 0,3
Peru ; . . 555 49,4 . ; | . 210 20,4 ; . , ; . . - 1335 88,7
Ägypten: . . .. . . : 3194 245,9 6 0,9 | 23 27 2% 26,8 II 2. ; 3835. | 37,1 | . . 6 | 15,9
Irischer Freistaat | ‘6 824 76,0 793 83,4 : . . 1738 147,2 . ; 36 21,0 . . 2 30,1
Rumänien. . .. , V A 215 17,2 . . . . . . 434 |... 39,9 . k
Columbien .... 2 1561 21,9 . - . | ; } | z . . . ,
Algier... . 12 0,8 . . . . 1169 74,9 152 13,3 . . . |
Jugoslawien . .. ' . N | . ; . . . . . ; ; 217 18,6 . R ”
Portugal 2 4 k ie 34,5 327 39,3 197 23,6 223 16,8] . 270 25,1 | . ]
Griechenland . \ n 519 | 441 , ; ‚- la. 10 1 HE 587% 505106 2 o,7 2 0,5
Bulgarien... . , . ; . . | ; . . n . 601 5,7 ; ; ;
Türkei. 20 76 6,8 . . . . . . . . . 118 12,2 | rl .
Siam. A | 13 3,2 ; . 17 5,6 ,. ; 480 19 | 1,9 ) ; 0,1 ;
Estland‘... =, . ; ; ; . 15 7,0 N 40 A . n F R n .
Litauen; . ; . . ‘ | - . 1 11,7 . . | . ; . . .
Tunis, 9 ; ; ; ; | I 121 TE : . ı ; 7 ;
Brit.-Ostafrika ; . ; . sıs 25,01 ; 830 477] , . . NE 2083|. 15,9 I: #7
Brit.-Westafrika . 5 © 143 12,5 5 . . . . ; . 3 6J0 23 15,3 . . . ; ; 9 4,7
Hongkong. . . . ; . 135 26 07 21 2,7 . . . . . ; ; ‚a 7231| a7,5 N }
Straits Settlements . . : 1601 163,9 ; 235 25,3 3 0,5 |L0985| 331 36,1 42 6,1 , . . 5 44,5 | 11.6
Ceylon. . 2: 1 a7 4,4 702 56.0 54 6,5 | . ; . | 109 11,0 | gt ;
Brit.-Westindien 4 23 2,0 80 10,3 ; 64 2,9 1 x 390 5 1,0 ; ; | 12181. 91,410.
Venezuela . =... . ; . 328 ı 34,4] * | . ; ; . . . n | . . ; . ;
Philippinen . .,. . . . ; . . . k ; . . . . . 88 5,9 | ‘ | .
Port.-Ost- u. West-
afrika a. 28 | 16161 146,4 73 7,4 ) 155 17,6 . . . ; 258; 16,5 .
Persien 0.7 ; . . 103 8,6 L’ „3 ; - . A . N . ; x. ? . ; .
Übrige Brit. Bes. , 59 | 2785 ' 244,2 | 3502 | 358,6 1%86 192,8 824 | 100,1 1869 | 160,3 | 3716 66 21,0 168 24,6 448 | 99,3 942 | 49,8 29} 164 | 32,7
Übrige Länder . . 39 | 396 45,4']) 3269 | 332,6. 585311 698,9; 13912 | 179,51 2169 184,9 | 8408| 235 38,7 I 1074 | 116,0 545 | 123,0 763 ı 57.8010 42 71. 81,6 19,1
Insgesamt . . . . ‘ 482 | 23563 | 18516 | 50695 | 4724,7 |103 618 110 831,3 | 11995 |1361,9 117 971 | 1368,8 bı 032] 2759 | 351,6 | 18952 |2077,5 | 4254 |1027,0 | 11837 | 768,7 | 167 | 10826 | 272,7
        <pb n="195" />
        Deutschlands Absatzmärkte für Maschinen im Jahre 1913 (nach Menge und Wert). Tabelle 18a.
S ; , ; Kessel, Teile und
; Sr kzeug: EU En Dampflokomotiven STSHES Zubehör Insgesamt:
Absatzländer maschinen maschinen maschinen Maschinen von Maschinen '
8 |1000 RM t | 1000 RM. + | 1000 RM. t 1000 RM. t |1000 RM. __t | 1000 RM. t 1000 RM’
Ver. Staaten von Amerika 1277 1 743 4 409 5 688 51 95 y27 139 2.888 3 504 1 944 5142 , 10 696 16311
Großbritannien 5 987 6 509 2422 4616 472 488 19 19 12 549 15 638 26 104 12 626 47 552 39 896
Frankreich 2 12 745 13727 12 500 16717 2102 2233-2372 2 606 23 501 25 603 14772 13 706 67 993 74 592
SCHWEIZ A a 3210 8711 3 550 5 074 1274 858 60 63 7 403 8 959 9 045 6 934 24 543 25 599
Schweden 2... 2.008 2.315 1507 1851 502 413 188 184 * 3 945 5 061 1539 1619 9 688 11443
Canada 0 RE 79 91 105 173 13 23 — — | 1.748 1631 180 135 2124 2053
Niederlande .. . 2. 4.775 4 638 3 053 3711 2 507 1717 1 038 1082! 14328 14 816 15271 9.081 40 973 35 045
BEINE 7 736 7 459 3975 5020 1.069 876 / 249 226 15 683 15 730 9 482 7 804 38 194 87115
Österreich-Ungarn .. 13 864 15 407 8 439 11370 4173 5240 2 740 2751 27.375 85.756 13 074 13 907 69 665 84 431
CE 7 630 7 676 4 833 7 389 2768 1852 | 1.056 1190 12120 14 671 6 530 6 392 34 936 39 170
Düinemamk es DE 1201 1190 864 1303 1844 1181 1218 1248 4719 5111 3 401 2.287 13 247 12320
pa 1.380 1148 1 946 2011 3 3 1485 1523 6917 6 495 1.088 790 12818 11970
Norwegen. 2 5. 997 1101 949 1164 396 201 115 134 3 861 4 615 2163 1.4283 8 470 8728
Finnland a DE 419 452 666 975 157 167 5 5 2 484 2929 772 766 4 502 5 294
Australischer Bund. . 338 400 692 1145 79 134 19 23 1 536 1 880 651 436 3314 4.018
Kußlande | 16.257 18 765 12 904 20299 182359 14 061 1.774 1872 58 494 66 883 13 249 14 627 121 035 136 507
Britisch-Indien ... =. |] 158 160 693 1352 | 283 377 631 614 ı 2:295 2 490 457 438 4517 5 431
Argentinien 1.828 2.086 | 1115 1 842 7.97 736 5 978 6310 7831 9 136 2.268 2140 19 816 22 250
Brasilien SSL 2582 3006 ; 2.958 4 944 493 595 2855 2 709 9.978 11 780 1693 1791 " 20 558 24 825
CE | 259 273 ı 260 541 42 51 779 606 1923 2220 432 339 3694 4 030
Britisch-Südafrika . 55 70 173 427 146 215 23 25 2 566 3.301 2.638 12500 | 5 600 5 538
NIC ON 70 104 704 789 37 530 116 191 2193 2 440 1 244 625 ı 4416 4202
SPAM N 1792 2122 1 096 2113 295 2620 11072 11017 6 848 8 038 2209 241988 23 312 25 965
CU 20 22 85 115 4 5 387 394 2905 1973 433 237 3 833 2 746
Niederl.-Indien . . .. 539 593 359 918 83 97 1 508 1753 5 682 5 081 3 203 2.070 | 11374 10512
a 332 383 421 733 472 431 2021 2.329 3542 3 939 1575 1372 8 363 9187
Bere a ine SZ 44 50 35 54 15 19 129 132 1964 1473 209 170 | 2.396 1.898
ARypien 84 77 91 186 3 4 953 980 2512 2 655 476 384 : 4119 4 286
Rumänien . . SZ 833 836 | 658 866 1198 1318 5 705 53201 8184 8 243 1581 1541 ‘ 18 160 18 124
Columbien . . ... | 13 18 26 61 8 4 126 141 295 360 71 84 539 668
Serbien | 43 45 S11 285 | 24 36 1.096 1.242 715 823 473 455 | 2662 2 886
A 387 485 589 869 41 41 1799 21071 1842 1.887 427 389 5.085 5778
Griechenland... .. 90 100 114 249 55 64 - 1175 1139 597 657 2 030 2209
Bulgarien a , 140 149 102 186 126 99 4 230 3 767 3372 83421 506 660 ] 8 476 8 203
Te 192 227 185 427 35 39 1.398 1.389 1.889 1834 543 535 4 242 4 451
Uruguay BA 232 252 152 220 60 43 141 145 1258 1278 134 152 1977 2.085
Bohvien 29 28 24 / 58 6 6 1383 140 936 864 539 371 1676 1467
ECHador es 10 9 17 41 17 14 4 51 124 144 9 9 181 222
Guatemala... 2... De 31 10 24 12 16 - 142 137 33 55 222 263
Britisch-Ostafrika . .. 5 7 19% 39 3 3 18 21 401 321 65 40 510 431
Übrige Ausfuhr. .... 614 717 787 1.747 683 913 830 828 7.585 7914 3 800 7 494 14 299 14 613
Insgesamt 90279 | 98 72) 73 795 107 592 40 708 | 34 983 54 445 565 224 ] 277705 | 312089 144 866 118 602 | 681798 | 726.12

.m LA
        <pb n="196" />
        Deutschlands Absatzmärkte für Maschinen im Jahre 1924 (nach Menge und W ert). Tabelle 18b.
Absatzländer Werlzeugmaschlnen W Textilmaschinen IM | F Aelmaschinen 3 Dampflokomotiven | Sonstige Maschinen ! K0SS PC). Tele 4 Zubehör Insgesamt
N $ | 1000 RM t [10 RM tt _1000_RM v 1000 RM = | 1000 RM 07-7777 71000 RM tt 1000 RM_

Ver. Staaten von Amerika 1.086 1732 1.988 5 980 86 212 10-7 9 2102." 3820 480 1181 5752 12 894
Großbritannien . . .. 1.783 3 106 1108 83711 188 312 BL 4579 | ‚9447 2176 | 2582 9 834 19 158
Prankreich Ye 147601 2258 1675 4049 81 109 Sl 38 3184 | 5799 677 | 1840 7:123 14 093
Elsaß-Lothringen‘. .. 123) | 169 102 | 214 304 212 — 307% | 610 ı 134 | 307 970 15612
Schweiz 2 2.700 4 409 1 875 5 083 | 1099 | 929 | 20 17 4102 8 094 3646 | _ 4881 13442 Il 23413
Schweden“, 2.994 4 292 1331 2 695 415 499 23 19 4 294 71945 - 2021 3198 11108 17 897
Canada 2. ES, 5 7 24 67 — 101 164 2 11 132 249
Niederlande... 2 535 3634 2 062 4 683 2.309 1711 410 451 10 135 16 284 6 975 8150 24 426 34 913
Belgien A, 1138 156100 1463 2852 508 405 49 38 2825 ‚ 5004 | 906 1 441 | 6 889 11 301
Luxemburg 4 44 63 17 59 282 198 — — 717 879 264 318 1.324 1617
Tschechoslowakei . . . 1 886 3891 3 889 8 896 222 422 210 228 2781 6 906 | 1 662 4478 |} 10650 24 821
Österreich +. N 3 567 5 587 2 690 6 391 700 746 61 62 5 562 11 055.3 681 5 693 16 262 29 534
Hallen EEE 2 873 4 241 4527 10 273 2 933 2130 ] 113 124 5 952 9 647 2747 | 4862 19 145 81277
Dänemark 800 1 053 844 1 944 1705 1124 660 667 3753 | 4549 ' 22354 2.922 10116 12 259
Ongarn EA 542 897 2 532 4 341 236 276 38 49 1 394 3 027 574 1140 5316 9 730
apa EEE 826 1621 2 589 4 624 18 27 = — 2 846 5 991 310 671 6589 12 934
Polen SE 4 3 294 2 826 6 936 1 231 1 668 2.045 2220 7532 12676 3570 6209 " 19151 33 003
Norwegen 271 359 401 947 152 140 16 23 1805 2315 861 1154 3 506 4 938
Finnland 7 376 562 779 1.485 397 368 935 1.198 2.137 3 391 1471 1 803 6 095 8 807
Australischer Bund... .; 162 225 190 731 6 9 - 350 709 | 19 72 727 1.746
Rußland: El 743 1 562 296 980 1 586 1 594 12 13 2 600 6 182 398 1569 5 635 11 900
Britisch-Indien: 7, 184 324 453 1 522 144 196 26 35 1 632 3026 ! 323 365 2.762 5 468
Argentinien N 2477 3 243 2103 4 817 572 541 249 382 4 833 8 025 1895 2 808 12129 19 816
Brasilien” SEE 3 599 4 652 2.247 5 546 160 218 1947 2889 5671 9133 712 1 458 14 336 23 896
China 1 816 2503 441 1 032 33 43 91 112 1 925 3312 | 4740 732 4 780 7 734
Britisch-Südafrika .. . 215 369 80 253 | 310 315 5 6 484 1011 | 395 | 405 1 489 2359
Mexiko. OR A 246 413 216 488 48 60 57 64 1388 2348 527 718 2482 4 091
Spanien. LM, i 865 1 550 976 3.067 485 369 93 169 4 549 7406 ı 1007 1 913 7:975 14 474
Niederländisch-Iindien . . 349 490 47 114 216 251 972 1 298 1818 2755 1 962 2.026 5 364 | 6 934
Chile... EN 339 586 250 662 185 225 381 | 557 17356 2.749 804 1 443 3694 | 26222
Peru. 96 156 46 86 15 27 132 | 167 570 870 146 124 1 005 1 430
Ägypten... , 113 169 63 160 23 29 48 35 1751 2.076 412 582 2410 3 051
Rumänien... 993 1 219 631 1.157 410 332 2124 1 473 3 243 4 453 1 333 2:381 8 734 11.015
Columbien =. A, 43 71 27 69 14 15 134 198 437 880 79 168 734 1401
Lettland... ”. En 754 991 882 1 663 913 803 107 154 2144 2.697 494 705 5 294 7013
Jugoslawien . 416 640 681 1 420 157 160 450 623 1 985 3218 502 1.060 4191 7121
Portugal... Er 378 537 209 497 209 189 1755 2.727 1262 1744 326 455 4 139 6149
Griechenland A 461 725 257 710 126 172 64 77 1 803 2 806 384 681 3 095 5171
Bulgarien ENTER 370 549 851 212300 197 205 21 13 1774 2 364 267 515 3480 5769
Türkei... En 350 727 339 767 315 362 2.025 1.988 1137 1 444 333 473 4 499 5 761
Bolivien NEE 27 35 6 22 5 5 = — 119 164 179 229 336 455
Estland ZZ, 214 332 255 610 435 406 36 | 35 794 1 088 222 401 1 956 2872
LATE 87 126 225 | 423 425 362 | 71 108 1 059 1.338 ] 191 289 2.058 2 646
Danzer A 460 395 902 718 1172 122 31 All 1787 2923 849 1128 4 148 6 666
Saargebiet u LEE 1 593 1525 146 406 119 in 779 745 921 1 484 8301| 1065 4359 5 336
Memelland en 73 106 43 | 91 128 126 — | 188 267 159 168 591 758
Ecuador EEE 45 70 70 105 27 38 25 34 159 234 15 37 341 518
Guatemala 15 25 4 8 9 12 — — 628 806 210 37 677 888
Übrige: Ausfuhr... 770 1194 611 1 906 223 359 830 985 4 005 6 340 986} 1 596 7 426 _ 12 380
Insgesamt . . 45.041 | 68310 | 45 762 | 107 567 | 12 109 ] 20 194 | 17177 20111 118 860 | 200 714 | 50726 ; | 78 394 | 298 676 | 495 290
        <pb n="197" />
        Deutschlands Absatzmärkte für Maschinen im Jahre 1925 (nach Menge und Wert). Tabelle 18e.
Absatzländer Werkzeugmaschinen Textilmaschinen Landmaschinen } Dampflokomotiven | Sonstige Maschinen DE N Insgesamt

Sn DLR 1000 RM “1000 RM ” at 16000 RM A 1000 RM 1% KR 1600 RM
Ver. Staaten von Amerika 2218 3 288 3.158 | 9 409 75 182 — — 1740 4 092 962 2019 8 153 18 990
Großbritannien 3441 | 6 265 3 5188 208 311 59 69 6 301 14 068 9939 7 425 21 259 33 326
Frankreich En 2 099 3755 1 520 | 4 737 | 522 674 152 147 3.335 7 706 1462 3.322 l 9 090 20 341
Elsaß-Lothringen . . . 131 207 129 259 229 159 43 39 372 773 203 556 1107 1 993
SCHWEIZ 3264 5 535 1772 5 018 | 1120 963 | 21 33 5 748 | 11 425 4.977 6371 16 902 29 345
Schweden LE 1241 | 2163 1014 2.263 608 590 15 8 | 5 457 9 909 3 599 4 096 11 934 19 029
Canada zz SE 8 20 42 112 8 13 —_ — 174 612 10 53 243 810
Niederlande... 3.344 5190 3612 78590010 3 455 2684 305 280 11 490 19 273 12898 . 12807 35 104 48 093
Beigien 1998 2507 2100 4812 | 581 418 12 14 3 904 7 639 2 236 3.342 10 831 18 732
Euxemburg . = 175 210 19 45 323 244 | — = 246 381 794 658 1557 1 538
Tschechoslowakei . 3164 6 154 3857 10 570 398 718 | 66 71 4 980 11 556 2.354 5 642 14819 34 711
Österreich: 1.985 3 491 2.243 5176 739 757 201 227 4 595 10592 | 3984 5 840 13 747 26 083
Malen. 2. zZ A 7 853 11427 9088 |! "17897 4 995 3 450 | 138 139 ' 12146 18480 6121 8 530 40 341 59 923
Dänemark . 838 1.186 583 | 1750 2361 1.747 290 327 2.985 5418 . 2769 3394 9 826 13 822
Cngarn 2 513 953 2429 4 950 249 274 26 20 1183 3249 . 522 1.302 4 922 10 748
Japans zn 419 1.007 1 650 3141 44 64 496 629 3 760 7 10388 511 1 002 6 881 12 946
Polen... A 2 233 4 153 2.007 6145 . 2121 2652 732 755 8 043 15 011 | 2 560 5 498 17 696 34 214
Norwegen 0. 299 518 303 | 945 227 200 20 30 2 361 4 304 1729 2.127 4 939 8 124
Finnland = 5 N 312 527 257 zu 368 351 13 15 1793 2 878 | 865 1.325 | 3 607 5 809
Australischer Bund. .. I 245 404 179 | 622 13 32 = a 634 1 425 77 170 + 1148 2.653
Rußland. a, | 1827 4 225 575 2.424 12 631 10 494 &gt; = 4 644 18 794 1.920 3 921 21597 39 858
Britisch-Indien . 350 560 632 2.105 211 302 912 1208 2.085 4 038 2908 . 3312 7.096 11 525
Argentinien . .—. . MS 161 4 663 1716 4 882 823 832 378 461 8 981 13 987 3 680 4 777 18729 29 602
7 Brasilien. A + 496 6 439 3326 | 7 538 343 449 8608 11631 9292 15 609 ! 1261 / 2 260 27 326 43 926
China 1215 2298 349 640 ı 37 55 193 213 2189 3 864 1.296 1.383 5279 8 453
Britisch-Südafrika BES 327 552 132 446 408 538 1.995 2 631 719 12710 887 940 4 468 6 378
Mexiko EEG 298 541 351 774 61 83 12 14 2.370 4 225 588 646 3 680 6 283
Spanien 2235 | 3517 1.306 4612 1071 843 942 911 8 601 14 585 2.868 4 197 { 17 023 28 665
Niederländisch-Indien nr 326 548 44 158 215 277 750 845 4 693 5 728 4 044 4 055 10 072 11611
Che A 249 468 249 672 210 286 634 72608 2509 4 372 919 1 396 4 770 7 920
De 67 119 241 | 471 16 25 104 149 716 1.326 311 | 527 1 455 2617
Ägypten SA 256 388 108 | 275 72 86 72 72 | 3.357 4 675 830 939 ,‚ 4695 6 435
Lrischer Freistaat... 30 52 15 29 53 120 64 83 |] 52 119 28 48 242 451
Rumänien HE 1.285 1 981 973 2.134 340 330 205 189 4116 6096 ı 2067 | 3095 | 8 986 13 825
Columbien . . A, 81 139 62 165 20 32 156 206 564 1274 99 214 982 2 030
Lettland N 418 701 315 873 508 483 102 138 1.346 201088 454 651 ! 3143 4 856
Jugoslawien . . ES 1.084 1579 1109 2.605 282 284 42 49 2810 | 4548 ' 626 1190 5 953 10 255
Portugal WE De 569 1 004 191 564 175 177 810 1127 1.065 1.927 253 492 3.063 5 291
Griechenland ? 878 1 665 354 1105 131 190 210 230 4 469 6582 | 1076 1571 7118 11343
Bulgarien A AA. 289 S91 910 2614 602 723 AT. 79 1 683 2.330 386 731 3 947 6 868
Türkei EN ET 615 1 090 268 697 526 405 1184 1 023 2785 4.259 519 926 ı 5897 8 400
Bolivien N 28 47 15 118 8 10 163 ] 350 137 279 158 238 | 509 1042
Estland SR De ne 132 220 151 536 193 250 51 55 260 447 230 358 ; 1017 1 866
Litauen OEL 122 158 149 315 345 246 489 406 700 919 191 SL 1996 2.375
Danzig SE . 260 412 285 728 474 764 19 15 1956 |] 3.357 1172 1602 | 4 166 6 878
Saagrgebiets. ; 714 1108 150 413 67 80 1.350 1090 1046 | 1732 E79 1231000 4206 5 654
Memelland KR ANE ; Si 41 18 33 140 175 — | — 190 | 312 96 136 478 697
Ecuador RUN 4 - 112 43 104 10 21 51 59 193 337 35 60 376 693
\xuatemala en 25 35 14 45 7 14 2 == 273 429 86 128 ß 405 648
Übrige Ausfuhr a 970 2 2.228 4062 665 748 412 408 69678 116770 2355 3.242 13597 21 875
Insgesamt 758.155 95751 1 53 552 133 748 ] 89288. | 35802 | 22:574, 2 27171 | 162015 /297.002 | 90 794 |120 076 ı 426 378 | 709 550
        <pb n="198" />
        Zu Punkt 10.
Verbrauch auf die Kopfzahl und nach Ländern.
        <pb n="199" />
        Maschinenverbrauch insgesamt und pro Kopf der Bevölkerung in 43 Ländern.
a) Vorkriegszeit.
V erbrauch, ® Be- Verbrauch
" Land Jahr in Mill. I A N A |völkerung | pro Kopf
| RM (in Millionen RM) I in Mill. RM
' Ver. Staaten von Amerika | 1914 | 4767 'P 5420 TE 28 — A681 96,5 49,4
: Großbritannien 1 93 1002 P 1602 TEIL LAT 45,2 22,2
Deutschland! .. u. a9 | 2163 P 2800 +E 101 — A 738 67,0 / 32,9
Frankreich. 1018 589 200 248 (204) TE 328 2A 778 960% 9,6108
SCHWEIZ N | 1913 92-—1520P 120 (180) 5 34— A 062H 3,9 23,6—39,0
Schweden 1913 97 P 322 E24 — A149 5,7 17,0
; Cana ANNE 1910 399—4394P 300 (340) FE 129 — A 30 7:5 9 53,2—58;5
3 Niederlande 4. 1913 132 PT 4085 E34 A027 6,7 19,7
9 BEZIEHEN 1913 171 — 1678 PP 4146(162) AK 88 A 63 7,5 22,8—24,9
10 Österreich-Ungarn .. 1912 566 | PP. 2460 TE138 ZA 32 51,5 11,0
alien 1913 233 —2830P #150 (200) +E101 -— A 18 34,7 6,7— 8,2
12 Danecmarkı 0. WR 1913 40 P 32 ARD | 2,9 13:8
13 NAD 1913 104 --114 P 42 (62) mE 66 — A 14 53,4 1,9— 2,1
14 NOTWESC KL 1913 39—43 P 10.(04) TEL ZA 2:5 15:6—17,2
15 Finnland A ee 6068) tE 9A 2 3,3 7.0— 7.6
16 | Australien 2 42 GP 60(60) TE 83 2A 6 4,6 S0;9-—355;2
7 N eusccland ‚A N A 2 U 56) HE 18 10230240
18 Rußland. EN | 1913 791—841 P 450 (500) + E 341 167:0 4,7— 5,0
Cl | 1913 139 E 139 319,0 0,4
20 Argentinien LG | 1913 91 E91 7,9 11,5
21 Brasilien 0 102 K 102 30,0 3,4
22 CHI 1913 20 E20 | 950,0 0,06
28 a Südafrik. Union... 9 64 E 64 6,1 105
24 Me U OS 50 E50 15,5 3,2
25 SPANIEN SE 1913 75 5 75 20,0 8,8
26 Cuba 1 a 1913 51 E51 ı 2.7 18,9
27 Niederländisch-Indien . . 1913 59 E 59 44,0 1,3
28 | Chile LE 1913 35 E 735 3,8 9,2
29 Tr THE 1913 10 N AI0 4,5 2:2
Som As ypien 2... 2 as 18 E18 25 1,4
31 Rumänien 2. aa 44 za 4 720 6,1
32 Columbien  .. A 913 7 2 &amp; 5,1 1,4
33 | Algier La 19138 23 23 5,6 4,1
SA Serbien. . : 1912 7 za 3,0 2,3
35 Portugal... 1913 14 za 6,0 2,3
36 Griechenland . 1913 2 2 4,8 n4
37 Bulgarien a 1912 18 13 4,4 4.1
38 Türken u 1913 13 AL 8,0 1,6
39 Uruguay 2 1913 8 ; 14 5,7
40 Marokko 1913 2 5 5,0 0,4
41 Bolivien. 1913 ) © 2,8 158
42 Siam. A 1913 3 E . 8,4 0,4
43 | SCHMS 1913 2 EA 2,0 1,0
*) P = Produktion, E — Einfuhr, A — Ausfuhr.

188
        <pb n="200" />
        Maschinenverbrauch insgesamt und pro Kopf der Bevölkerung in 50 Ländern.
b) Nachkriegszeit.
Verbrauch|  Errechnung ”) Be- | Verbrauch
Land Jahr | in Mill. ) a |völkerung| pro Kopf
RM (in Millionen RM) in Mill. RM
Ver. Staaten von Amerika ı 1923 14465 P 152334 +E 64— A933 1121 , 129,0
Großbritannien . . . .] 1924 / 2351 P 2936 +E179— A764 144,0 | 53,4
Deutschland: U | 1925 2264 PP 2,900 +E 99 — A735 62,5 | 36,2
Frankreich‘ a 1926 529—610 P 486 (567) + E 212 — A 169 39,2 13,5—15,5
S Schweiz. 925177 —2470P 425020) FE 62 — A 125 400 44.0—61,7
Schweden? 0 N 1925 ı 122 HP 170 +E 42—A 90 6,0 20,3
Canada 2 N 925 836—916 P 670 (750) + E243— A 77 8.9 93.9—102,9
Niederlande. =... .aa1924 168‘. HP EL03 +E111—A 46 7,0 24,0
Belgien (-Luxemburg) ) 1925 199. WP 162 +E 96—A 59 7,9 | 25,2
Tschechoslowakei... 92581176 —206 HP LE150(180) HE 70—A 44 | 13,8 | 12,7—15,0
17 Österreich 1925 | 92—112'! P 100 (120) })HE 34—A 42 6,6 13,9—17,0
1 Aitalien. . 1 = - 25 e67—4070P 240 (280) FE 153-— A 26 39,0 9,4—10,4
Dänemark... . 924 59 MP 53 +E 29 — A 080 3.4 37,3
LE Ungarn . ; .”,“"", „9250| 69-—74 HP 55(60) +E .26—A 12° 8,0 86-98
japan. . . 2 == | 0928 [346—416 HP (180 (250) + E 180 — A‘ 14101 59,7 5,8—7,0
16 Polen 1. A 925 E110-—1200P 50( 60)+E 69—A 9 27.3 4,0—4,4
17 Norwegen . ee m I 1925 | 36—41 ıP 15(20) +E 25—A 4 | 2,7 13,3—15,2
18 Finnland EAU 1925 29—34 P 10(156) TE 22—A 3 3,4 . 8,5—10,0
19 Australien . er u. 1928/24 259—299 P w20 (160) +E 145 — A 6 6.0 43,2—49,9
20 Neuseeland ......... 1923/24 46—47 P 12 ( 13) + E: 34 1.4 , 32,8—33,6
21 Rußland . . = “| 1924/25 536—586 P.. 380 (430) + E 156 130,0 4,.1—4,5
22 Britisch-Indien | 1925/26 225 E 225 330,0 0,7
23 Argentinien... . . . 1925 143 IE 143 8,8 16,3
24 Brasilien. de 1924 104 | E 104 / 32,0 3,3
25 China 0.0 924 88 E 88 450,0 0,2
26 Südafrik. Union ‚1 1925 99 E 99 7,0 14.1
27 Mexiko 1 DE | 1925 88 E 88 | 14,0 6,3
28 Spanien 8. at Da 1925 90 E 88 (+P 2) 21,0 4,3
29 Cuba EN 1924 63 E 63 3,0 21,0
30 —Niederländisch-Indien . . 1924 58 JE 58 | 50,0 4.2
31 Chile. 1923 43 E 43 4,0 10,7
SE Peru- 1925 35 E 35 5,0 7,0
Sa Agypien A  a1925 a4 )E a 18,0 83,2
34 Irischer Freistaat . . .] 1925 24 |E 24 3,2 7,5
35 Rumänien... .”... 026 | 28 I2 26 (+P2) 17,5 1,6
36 ME Columbien '.: =... IE 18 6,3 2,9
ST Aleier 1... 924 17 MET 5,8 2,9
sa tettland 1925 1555 IE. 15,5 1,8 8,6
39 Jugoslawien . : 1925 26 E 26 12,2 2,1
40 Portugal. . I 1925 15 z 15 6,0 2,5
41 Griechenland . a 1924 13 E 13 5,6 2,3
42 Bulgarien a ae Ca 1924 2 3 12 5,0 2,4
43 Turks 1924 11 4 1 10,0 1,1
44 Uruguay 1924 9 ) n 1,5 6,0
45 Marokko er u 1924 7 ; 5,5 1,3
46 Bolivien 1924 6 . 3,0 2,0
47 ST A vH 1924 6 % 9,4 0,6
48 Estland Be 1925 6 E 5:3 (FP'0;7) 4,1 5,5
49 Citauen en 1924 | 5 E 5 2,0 | 2:5
50 | Tunis . 924 4 ME 4 Zu 1,9
*) P — Produktion, E — Einfuhr, A — Ausfuhr.

189
        <pb n="201" />
        <pb n="202" />
        Zu Punkt 11.
Preise.
        <pb n="203" />
        <pb n="204" />
        1. Vereinigte Siaaten,
Preise landwirtschaftlicher Maschinen.
a) Durchschnittliche Stückpreise (local prices) nach Vierteljahresberichten.
Quelle: United States Departement of Agriculture: Agriculture Yearbook 1923, S. 1152.
N SS OH ST art 15. 1. 23. | 15. 4. 23. | 15. 7. 283. [25.10.28 | 116. 1.24
$ K $ $ $
Centrifugal hand cream separator,
250-quarf capacity. er 79,10 80,61 81,91 84,06 85,31
Engines, gasoline 3 horsepower . . . . 97,44 100,48 | 103,45 103,00 103,99
Grain binders, 7-100t + +. m Te llelıe 201,61 206,95 If. 217,97 217,19 222,81
Harrows, disk, 7-foot single... 53,36 54,51 | 55,25 53,00 57,74
Hay rakes, 2-horse, Sulky 1 N 40,67 | 39,88 43,75 ) 43,34 44,91
Mower, 7 9-100t 1 ONE IE 74,39 | 76,92 81,39 81,00 81,22
Piow, 2 horse, walking. de EN 16,241 "Il. 18,83 18,94 / 19.8300 19,92
Plow, riding, horse-drawn, 2 bottoms . . 85,10 | 89,54 91,79 89,47 / 95,00
b) Stückpreise nach Berichten von Händlern für Mitte Dezember jeden Jahres.
Quelle: United States Department of Agriculture: Agriculture Yearbook 1923, S. 1150/51.
AS EETESA 1909 | 1914 | 1918 | ı919 | 1920 | 1921 | 1922
5 Ass $ $ $ $
Cream separatorsS 4. ee el ee 63,10 / 59,30 87,00 95,00 o| 102,00 | 90,00 88,88
Harrows en . : ; | 30,00 | 25,50 | 24,90
Mowers. 0.) TE u 44,80) 146,50 111. 79,20 | 84,00 | 88,00 | 78,00 | 77,24
Plows ii tree . | 11.60 1 12.10 | 20.00 | 21,00 23,00 20,00 22,35
| 1
Tedders N a 39,00 a 39:60 69,40 | 74,00 78,50 69,00 | 70,33
Walking cultivators. .‘.. NE An 32,90 35,20 40,00 34,00 30,05
2. Großbritannien.
Über Maschinenpreise liegen hier keine Angaben vor.

193
        <pb n="205" />
        3. Deutschland.
Indexziffern der Maschinenpreise!) in Deutschland.
(Juli 1914. = 100)
Quelle: Wirtschaft und Statistik ab 1925.
2 Landwirt- Metall- Holz- ;
Monat Maschinen schaftliche bearbeitungs- bearbeitungs- Verbreinmungs- Schreib:
sgesamt Maschinen maschinen | maschinen EO10Len maschinen
1994 :
DAN SR U 141,6
FEeDTuar NL 181,7 134,0 131,0 129,0 127,0 11100
März. el 130,5 . 5 . |
A MEN 130,0 139,0 141,0 128,0 | 111.0
Main RUN 141,1 144,0 142,0 144,0 141,0 On 19
Janı 142,2 144,0 142,0 ' 153,0 140,5 100,0
Ye 137,7 138,0 137,0 141,0 118,5 100,0
ASUS 135,0 131,0 135,0 129,0 118,5 100,0
September. 1%... 186,2 131,0 134,1 128,6 118,55 | 100,0
Oktober 134,3 127,0 132,3 128,6 118,5 100,0
Noyember 133,5 127036 130,6 128,6 118,5 100,0
Dezember 1... 133,4 121,7 0,6 128,6 125,5 100,0
1925:
Januar u She 135,2 122,9 132,9 | 131,9 119,0 100,0
FeDrHaT N 138,7 125,8 137,8 as32 121,0 1 100,0
METZ 139,1 126,7 140,0 133,2 | 121,0 100,0
AT 140,2 128,1 141,3 133,2 121,0 100,0
Mat | 143,9 128,2 145,6 133,2 121,0 100,0
EN 146,1 129,9 146,9 136,7 124,5 99,5
Ta NE DE | 146,5 1 129,9 146,9 136,7 122;5 99,5
AUS 7 0 146,9 140,5 122,5 99,5
September 1 9. "147,9 131,8 146,2 143,0 122,5 99,5
Oktober U ak 147,6 131,8 145,4 142,3 1225 99,5
November . . Skede / 148,1 / 131,8 146,7 142,3 122,5 99,5
Dezember. a N 148.1 131.4 146,7 139,0 127,5 99,5
1926:
Yanuar . 147,5 131,9 148,6 136,2 118,5 99,5
Februar. U. 147,1 132,2 146,7 136,2 118,5 99,5
Marz Un 147,0 131,4 146,7 ' 136,2 118,5 99,5
ATI 145,8 131,9 144,4 ' 135,6 118,5 99,5
Mai 145,3 131,9 144,4 135,6 118,5 99,5
nun | 145,0 5 ea 144,3 135,2 118,5 99,5
A 144,6 127,6 144,3 135,2 118,5 99,5
August 0. 143,9 | 127,6 143,0 134,8 118,5 99,5
September . 143,9 127,2 / 143,0 134,8 118,5 | 995
Oktober 7 143,9 127.2 143,0 134,8 118,5 ' 99,5
1) Zugrundegelegt sind Preise ab Fabrik oder Händlerpreise.

194
        <pb n="206" />
        !
=
fr = DOM LO 0 UND MMHONOOS N „MX UN CO CO CO) 0 O0 49H HAHAAMYOOQ DON GOCH I L- WACO
Se RITDLENAADNHNOHADINFLTLANSLH NONLSEOEHIAHAHONDHOHOFTOSTONNLRRF
% HK RHHAHOWSELESRDOZEDNADOOD DLORFTFNHNOORDOFTFFTOSDNNGHDLTODNHOSODOC
- “. DOOHDO®O DO FORMONFOMOLND HOMO) AKNODO MNZOMDHOOQHAHANDLWL
AO NA FA MNAMDMAMAMA® OO HANQNF A kr) A A
&amp;
N OOSNTOSTALS ON AONACOOS DW ww OO) DOCH N OD NODOD N ON &amp;C © DD D- ©
= =. DOSE LTSEHDATEINDEHOTIE DANS EDIT ODTOEHATEBSSSESRLS
© |. ANSADRONHOH DOSE NO OORSOHALD SOON TOSOSSTEONSRADSHAOODBORAAAOHFT
= OAOHNOMN Do FMOOFTOSFTNOANH SO FROSOFHAS&lt; © MUMHML5O® |
&amp; An OA MAT A N DS a x NT
+, &lt;&lt;
ES DON OA ONQSNDNOOQOQFXXNAN DD COCHA N SON OO5rNOS5OOXLSLTLAONHA-ACOQOANH
3.6 ANNDLSAOHSTOLTTIDROEOPDNAKNAEN HOT FTRELRNKHTID ALOE HABE HESEHSZEL.
BSce OSFNOLNS DHEOEGGDOHMHOHSFANMAD OESIAHOGHGASHHORE SNSEMFOSDONHHONA Hi
NESassK Ol O©Ss SC CO OFEN sr SF © m! AA
Be
Do
5,
u NONE HTIELEADNAOAMOSO DOHO&gt;SOHOO|*KAHOD&gt;-OFTKOMNMOOROOHANDDOLWO
ze ON ©OSSAADONHRDDDNONADNOSK ODORPDDOFAHDNODORPBLNAHSOHAHLHOSEHO
Sir, AOFTIGB ON HH DON CR EINDHLEDORH®S\S SS IADNSHPOHOANHAHO
3 DANN NN NH ON irn m Ss N 7 m)
A =
aß NDONHLRANHRAAONODOROHTDOOLT DEDIAHNHDNOLOOFKFODENOROONNANK
DO SSNSHEN|QOHDAFTSHOSNO HMOSOXNONSASNASOSAFTNODHODOSLALOHHAON
„ SOSSE FITROONGNLDFTFENAONHOFTFS SPDODNENHE&gt;ENYNOHSONDHLRAOHOHNNFTOHEEMOÖOLX
= $$+&gt;Ss AO O5 HOMO FNAD FMMMAFTFTOFAL OHANSAONS N A
- m) - = A — an A Ce]
© OMA ONDOSTOxO|QLWONMNMOMNAMHOTSTE BANDS HAMNOOENOZOONMLAOMNMSOOCOOXQ0VOoMA
7 FOoOSs+O-OOoKORFITODOEFEORHLC DOOR DASORASHANMOAOFTACC©DOQONOSLRA\85
. SOOHOOSFTAFTANGAGDLAOHASONSCOO SAaNAEKNMOCODLEYO HMMOSKTOXANFKOOHAN
% who DO AO FFENNAHMNMONA + NAQDN NOFN © &lt;&lt; HNAFTAN A
- = O5 oOHO SS Hot ScHUnMon OHAHANHL-AMDORNMACLORALOHOMONOQHMHMO @
| x © &lt;&lt; © OO DA SNONNANLGMO MA S©OMAMOHATAFINT&gt;EODSOOFNHSEIAHOHSOAS LG,
= a a NAH NK || SAFTEONGS DO AKA HAN Oo = S|
3 ES a _ —
—
CD nl
N
” DNA DN 0QOHADXQOOONOM NDOMHNNOFKNFTOLONNOGOS-AMAAOQOHYO HH
eu DOFNA SON ı©oOMHMANAHNANA A
| A IST IE || HOCH SöüöO©H AA ON An SF m |
= A © | - -
Ü nn
| NA FTOMOOMOFOFOSOoOSFIENOHANL NANDMNONHMNM&gt;EDMOONYOFSOMPOOOF*T*OLMLANM:
= DAS DORAOAFIADOFIF&gt;SOCOR SONO ENMFLHOFI-DNDNHNHOD-ANSHALHFODSXNAMEF
N CHAHD SÖFIIKKFIFENKNK SI +EHD HD DNNI AO FI ASFI KANN HA
_ : (&lt;N] NA N ©
ı — —
LONDON ANMORDMADOFTFADMKOMNMA HOMO MAAMOONMOODXNM-—ANDOMWNY*5KOOLUM
BIS SONNKAS DMDONDGHPDOLIFNNOH®O HANFTNMSOEAAASOLFNKOOSMONKN GIOFTXT 7
A ADNAO FOHHOKDOON HNBH © NOQM FF SONN © DAIAHAODHN HOF HA
A © F N N (N =
- —
3
DO DOMNANMOO5FrOOHAHMMON WNODOOOHNONALO X MM FL 5X OOLNONMNA XD
z © DC DA OAOOA TS PO FT FT FII-ANN SOON +F+SX5-A40DSSSNOÖO ON SC OOCHAHAOANHOANAMOS,
5 DES A AS NAH OH DO AAO OT ON EIXIFrO©OHOIN 7 DO DOCH OS
. SS DPA cN N &lt;t oc QN AN
. DAORDNFTNNOOENOMOOKOEAON NODAONADCO&lt;OADOMLNMNMMOAFODXQLLAYLHOOXONFH
VL OAKNKNSAFTFASADFTODONDOSMDSSE MANLZOHMOSOHISHAK©HASPDHAOALMSFTOL MS
Fa AMD AKO Om DON FTOSMNNAD GCEESMOHOHOAMHH NANM &amp;® MAMHMON AANA
OA HAMA ON MN NHAN 2] A tan
ak DSL SDOTALOMODTNOLTL OMAN OODENHA-DTOHAOEKXOONDANL
; DD ©OOLOOoOoMON®DSOHLRAONDLSOOLHANON COOH FTFAFTOHADQMONMOKOCRDROFTNDL--SOFTAMI:
NASNADA ADB{NAFTTIAOSHDDFETEN DEOFTNHLLOMLOFAMNH AAO OMOS NAMSY+M m
1: MOM DVN UDN DOM{AM HS &lt; &lt;+ ON © u AHA 4 Sn
Bol =
A
M
DAAD ADOFDOMFONOMNMOMANDE SALES ONMOOEOCMADFKRDRDMONNOFTTKFTNSO D
ATOM ORKR FOOD AAHAAFIN DLAHAHANGAHANFLOMMOOADODANONDAOHOFTNK SD
a NFTSOHKIN HOHA-ADDDDFIFNKNHNAD DBALTNINHKIANDHNINTANTN SOHDDKNO HAAN O4
A NON MM MA MAD N za OF A N Sa A 2
u . . . . . . A . . . . . . m . - E . Fe - . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . |
„x ie le le de Cm a) le BE dm ie U 1D m] N/e, 01 0 \ 4100 (iie N BE CE TEEN Eh
a ©
; oo =
= ei &amp; &amp; Ss m Ss S -
Sie „5 . . . . 7 . . . . m . = . . “u . {1 . . dem . . . . . . . . . . . . . . * .„ =
SE OO = DS DO Te = Di hm)
ES IT ee Ve dere Aa Sa le IR Te .— Hm U AD N A
De ES E Dis :5 = e sis re 3
. * . . . . . . wi... . . . . . . . I . . . + &gt; . ’
SSH EEE AL t AM =) Ma N = a a DE SZ
SEAN u a EE0 Sn DE Or as HEUT Orr SS ;
- HI ..— es eiVÖ &amp;© de —_ . . (®) 4 ae SS VU-—, — 3
ESEL GE REES Zen EE, SEE
1 Es SS On SO ETIKETT SOSE SD. DES a as
ION LPZS EEE ER EEE DEN ODE EEE SEN a
OHR oO '0.8;7 0 HN SO ER 0.555 HH HER A Wu 55 © GS:5 A A
ss = = San sO© 5 © O5 ON. S Si
&gt;50 NRZ HOEAD SL ZELDA EDEL AHA HIAN SAGE

186
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
