j V. Die Wolframlagerstätten des Transbaikalgebietes ‚25 WO 76.02.% Pe ER 9 e2 Mn OA 295% Si OR HL 730 CO 141 SU OT DE I A 0,29.% CN 100,17 % Der Abbau der Lagerstätte begann 1911, schlief jedoch bald ein und wurde erst im Jahre 1916 wieder aufgenommen. Ge- fördert wurde ausschließlich die erzführende Verwitterungsrinde, jedoch nicht tiefer als 3 m. Die obersten Deckschichten, die sog. „Torfe“, waren erzfrei. Soweit anstehende Erznester erschlossen werden konnten, wurden sie in den Abbau mit einbezogen. In ungefähr zwei Monaten betrug bei einer Belegschaft von 10 Mann die Ausbeute an fast reinem Konzentrat 4,5 t. Im Sommer 1917 stieg sie auf 9,7 t. Es gelangte fast ausschließlich Tagebau zur Anwendung. Die aus den unverwitterten Gängen geförderten, mit Quarz durchwachsenen Erze konnten, da es an einem Poch- werk mangelte, nicht aufbereitet werden und gelangten auf die Halden. Im Gegensatz hierzu bereitete die Aufbereitung der Verwitterungsrinde keinerlei Schwierigkeiten. Die lockere Gesteins- beschaffenheit gestattete den Abbau der nur 0,52 % W Oz ent- haltenden Grusmassen. Die Lagerstätte ist infolge der nesterförmigen Erzführung nur schlecht erschlossen. Nach den bisherigen Ergebnissen be- rechnet Tetjaev den Vorrat auf 81,5 t, doch dürften weitere Aufschlußarbeiten weit höhere Zahlen ergeben. Leider hat man bis zur Einstellung der Arbeiten im Jahre 1917 von einer plan- mäßigen Erschürfung des gesamten erzführenden Distrikts ab- gesehen und sich nur auf den Abbau der einzelnen bekannten und erschlossenen Ganglinsen beschränkt. Gruben von 20—25 m Teufe zeigten, daß sich die Erzkörper bei einem Durchmesser von mehreren Metern röhrenförmig nach der Tiefe fortsetzen und regellos Erznester und Einsprenglinge verschiedener Größe ein- schließen. Nahe der Eisenbahn gelegen, steht die Grube verkehrstechnisch