V. Die Wolframlagerstätten des Transbaikalgebietes 53 Wolframit ausgefüllte Nebengänge. Der erste Hauptgang zeichnete sich durch reichliche Wolframitführung aus. Die chemische Zusammensetzung des KErzes kennzeichnet folgende, im Laboratorium des Geologischen Komitees ausge- führte Analyse: WORTE 16,00% FeO nz 0% Mn Or rer 2 516,70 ,% 99,85% Genauere Angaben über den wirtschaftlichen Wert der Lagerstätte fehlen. Bis zur Eisenbahn beträgt die Entfernung in der Luft- linie 130 km. In den übrigen Teilen des Massives, in dem Nachbarbatholithen und im anstehenden sedimentären Gestein waren bisher nur taube Gänge wahrzunehmen. Anscheinend bildet dieses Gebiet den Südwestflügel der trans- baikalischen Wolfram-Zinnprovinz und verdient als solcher volle Beachtung, da man dort mit der Möglichkeit zu rechnen hat, weiter fündig zu werden. 9. Genetische Übersicht der transbaikalischen Wolfram- Zinnprovinz, Sämtliche Wolframgänge gehören ebenso wie die mit ihnen verwandten Zinnsteingänge Transbaikaliens einer einheitlichen, etwa südwestlich bis nordöstlich gestreckten Zone an, deren Haupt- oder Nordostflügel fast alle bekannten Wolframlager- stätten umfaßt, während über den Südwestflügel nur dürftige Angaben vorliegen und unsere gegenwärtigen Kenntnisse sich eigentlich ausschließlich auf das Ganggebiet von Duldurga be- schränken. Anzunehmen ist, daß die südwestliche Fortsetzung dieser Metallprovinz jenseits der russischen Reichsgrenze in der Mongolei liegt, worauf bereits Meister hingewiesen hat, und wofür verschiedene geologische Gesichtspunkte sprechen. Die Zinnsteinvorkommen bilden inmitten dieser Zone einen selb- ständigen Herd, der sich unmittelbar westnordwestlich an das Gebiet des Serlovaja-Gora anlegt, und gleich diesen den Mittel- punkt der ganzen Provinz bildet. Metallogenetisch gehört das Vorkommen zu dem übrigen Wolframbezirk, wenngleich es in