nn V. Die Wolframlagerstätten des Transbaikalgebietes Te DD Umgebung die aus dem erkaltenden Granitmagma aufsteigenden erzbringenden Dämpfe und Lösungen einem schnelleren Ab- kühlungsprozesse unterworfen worden sind. Vielleicht den wichtigsten Beweis für die eben beschriebene, sich in nordöstlicher Richtung geltend machende paragenetische Gesetzmäßigkeit liefert die Mineralführung der einzelnen Gänge, die unverkennbar den eben erwähnten Erscheinungen parallel läuft. Natürlich 1äßt sich für jeden einzelnen Gang oder Gang- bezirk keine endgültige Mineralvergesellschaftung festlegen, da, wie die jüngsten Arbeiten zeigen, immer neue, durch die Abbau- versuche gezeitigte Mineralfunde unsere Kenntnisse bereichert haben und es auch fernerhin tun werden. Immerhin sind, wie aus der beigefügten Tabelle hervorgeht, zwei Grundzüge deutlich ' ) \ en u Al S | ö E12 D S 348 sl] A | ee Si 1:8 SS A E „ 5 ? A | ; 4 I x DZ Wolframit +1 +11 a E N Scheelit .”.. — + Zinnstein. .. . + 1— - Hämatit‘. 5... + x Turmalin‘ ... Popass ri Berry Flußspat ,". Arsenkies. . . Molybdänglanz ‚ PyOS - Bleiglanz Kupferkies .. . | Zinkblende . . . S Wismutglanz . . 2X Gedieg. Wismut a Mineralverteilung der Zinn-Wolframgänge (nach Tetja ev). ausgeprägt, nämlich: das Vorherrschen der auf höhere Tempera- turen hinweisenden Chlor- und Fluorverbindungen (Topas, Fluß- spat) in Vergesellschaftung mit Beryllen im zentralen Teile des Gebietes und eine allmähliche Verdrängung derselben durch die