66 Rußlands Wolframlagerstätten —— Markt wären die Lagerstätten im Ural, in der Kirgisensteppe, im Altai und im Amurgebiet heranzuziehen. Für großangelegte Unternehmungen dürften ihre Vorräte, trotz der Wichtigkeit und Hochwertigkeit einiger ihrer Vorkommen kaum ausreichen. Anders das Transbaikalgebiet. Hier ließe sich unter Umständen ein großzügiger Bergbau einrichten. Schon die Kriegszeit hat dort einige, wenn auch für den Weltmarkt unbedeutende Erträge gezeitigt. So förderten die staatlichen Betriebe der Gruben Bukuka, Belucha, Antonova Gora (Bol’&oj Soktui), Tutchaltui (Maly Soktui), Duldurga und Kazakovy Priisk insgesamt 1916 21 t und 1917 85 t. Die Förderung der Privatgruben von Charanor, Serlovaja Gora, Oldanda und USmunskij Golec betrug 1916/1917 etwa 14,4 t. An Nebenmineralien wurde noch ungefähr % t Wismut gewonnen. Von diesen der Arbeit von Polevoj entnommenen Angaben unterscheidet sich die in der „Enzyklopädie des Exportes III. Bd. Wolfram 1925“ wiedergegebene Statistik, nach der sich die Förderung der Gruben: Bukuka, Belucha, Soktui und Serlovaja Gora folgendermaßen gestaltet: 1915 1916 1917 1918 1919 Bukükd +. eu 8 54 14,5 43,3 11,3 2,2 Belucha 1. = 1,2 22,0 8,9 1,4 Soktui .. ... . — 5,1 19,4 — — Serlovaja Gora. . .- es 7,5 4,8 = — rn 10t 288t 895t 202t 36t Demnach ist die Förderung der Jahre 1916 und 1917 etwas höher zu bemessen, und zwar bereits bei Nichtberücksichtigung der kleineren Gruben Duldurga, Kazakowy Priisk, Charanor, Oldanda und Usmunskij-Golec. Die Gruben Bukuka und Belucha haben ihre Betriebe während der Jahre 1918 und 1919, allerdings in beschränktem Umfange, aufrecht erhalten. Die bisherige Ausbeute, namentlich die der Lagerstätten Charanor und Serlovaja Gora stand nicht auf der Höhe und glich mehr einem Raubbau, da nur hochprozentige Erze zur Ausbeute gelangten, während das schwer aufzubereitende Erz auf die Halden geworfen wurde. Besser war der Abbau am Bukuka geleitet, doch ließ dort die geologische Durchforschung der Lager- Ve AR