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        <title>Die Lagerstätten von Wolfram, Zinn und Molybdän in Russland</title>
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            <forname>Leo von</forname>
            <surname>Zur Mühlen</surname>
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            <idno>1725947455</idno>
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      <div>84 Rußlands Molybdänlagerstätten 7 
durch Granitinjektionen gebänderte Amphibolite, wechsellagernd 
mit hellgrauen Gneisen und bisweilen leicht schichtigen rosa- 
farbigen feinkörnigen Apliten. Beschränkt verbreitet sind ferner 
dunkelgrüne lamprophyrische Ganggesteine. Der ganze Gesteins- 
komplex ist stark gestört und zeigt eine Reihe isoklinaler, nach 
NO überkippter Falten, ferner unbedeutende Verwerfungen, 
Überschiebungen und Trümmerzonen. Am Nordende des Dorfes 
sind die Gesteine von einem grobkörnigen Hornblende-Biotitgranit 
| Tb 
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N. x 7 
| 1 Grechnos 
ZU S HN 
/ Maßstab ZWwerat - 1201 / 
A Y ZZ. 7 
Fig. 13. (Nach Tetjaev.) 
durchbrochen, dessen Ausbiß in etwa 1%—2 km Ausdehnung 
zutage geht. Die Schiefer streichen ungefähr 0O—W. Beim Dorfe 
Gutaj fallen sie 30—40° nach N, weiter nach Grechnevo stellen 
sich bereits die Störungszonen ein. Im S, beim Tälchen Frolova, 
werden die Injektionsgesteine durch Kalkstein abgelöst. Den 
ganzen Schichtenkomplex spricht man nach den Untersuchungen 
ObruClevs als präkambrisch, anscheinend archäisch an. 
Die von Tetjaev und Doktorovic-Grebnickij 
beschriebene Lagerstätte ist an eine Reihe von Quarzgängen ge- 
bunden, deren Ausbisse an verschiedenen Stellen der Felswände 
a</div>
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