— 240 — getan hat, hat er sich dieser Methode nur dazu bedient, um damit zu beweisen, daß seine eigene Werttheorie, trotz der notwendigerweise eingeführten Korrekturen, grundsätzlich als richtig bestehen bleibt. Da nun diese Theorie auf einer Darstellung der Produkte durch die Arbeit beruhte und be- ruht, mußte er, um zu seinem Ziel zu gelangen, diese Auf- fassung auch dann aufrecht erhalten, als er sich auf die Ge- samtheit der Betriebe bezog. Auf diese Weise hat er den gan- zen Vorteil eingebüßt, der ihm von dem Neuen, provisorisch angewandten Gesichtswinkel kommen konnte, und der darin hätte bestehen müssen, ihn dazu zu führen, die Produkte außerhalb des Bereiches der Arbeit, direkt zu betrachten, und zuzugeben, daß gerade ihre Darstellung durch die Arbeit Schuld daran war, wenn er nicht gesehen hatte und nicht sah, daß das neue technische Kapital tatsächlich eine Masse von Produkten hervorgebracht hatte, die nicht kleiner, sondern eher größer ist als die Produktenmasse, die ‚mit dem von ihm ersetzten Teil des Lohnkapitals erreichbar war. Marx konnte also — in unverzeihlicher Weise von sei- nen eigenen Voraussetzungen voreingenommen — seine verspätete Zuflucht zum Begriff von der Gesamtheit ‚der Be- triebe nicht ausnutzen, um seinen Irrtum von der Betrach- tung der Arbeit anstatt der Produkte zu berichtigen, und zuzugeben, daß das technische Kapital eine Quantität Pro- dukte liefert, die der des von ihm ersetzten Lohnkapitals zum MmMindesten nicht nachsteht. Er hat ganz im Gegenteil an diesem Irrtum festgehalten und sich der angedeuteten Auffassung — wie wir weiter oben festgestellt haben — zu dem einzigen und begrenzten Zwecke bedient, zu beweisen, daß die Einführung des technischen Kapitals — obwohl sie einer Verringerung der Mehrarbeit und somit des Mehr- wertes Raum gibt, und obwohl dies eine Modifikation aller früheren auf Grund der Arbeit bemessenen Tauschwerte bedeutet — trotzdem der Theorie nicht widerspricht, nach welcher der Wert durch die Arbeit bestimmt wird.