= 67 de den allgemeineren Beziehungen zwischen Lohn und Profit beschäftigen werden, daß einige dieser Fälle und besonders der letzte besondere Bedeutung gewinnen. Um zusammenzufassen: die Wirkungen, sei es bei Dar- stellung der Produkte in ihrer direkten Bedeutung als Quan- titäten, sei es bei Betrachtung der Gesamtheit der Betriebe, beweisen uns, daß die Einführung des technischen Kapitals entweder unmittelbar oder mittelbar den Umfang des kollek- tiven Mehrproduktes und damit den zur Verfügung der Ka- pitalistenklasse stehenden Reichtum an Gebrauchswerten vermehrt. $ 2. Die beiden Lösungen bei der allgemeinen Betrachtung der einzelnen Betriebe. Gehen wir jetzt zur Betrachtung der einzelnen Betriebe über. Nehmen wir den einfachsten Fall an, in dem die gleich- mäßig aus Lohn- und technischem Kapital zusammengesetz- ten Gesamtkapitalien jedes Betriebes den gleichen Umfang wie die vorher nur in Lohn angelegten Kapitalien haben, wobei aber jedem dieser Gesamtkapitalien eine größere Pro- duktquantität als früher. und zwar in der einheitlichen Pro- portion von 20°, entspricht. Die Darstellung dieser Hypo- these würde in der letzten Tabelle von Kapitel VI leicht zu finden sein, wenn dort die Zusammensetzung der Kapitalien jedes Betriebes wie in Betrieb V und die Produktquantitäten für jeden Betrieb mit 120 anstatt mit 100 angenommen wor- den wären. *) Wir haben nun ‚schon seinerzeit gesehen, daß die ein- zelnen Unternehmer bei Gleichgewichtspreisen und den von diesen Preisen freigelassenen Spielräumen — immer bei Konkurrenzherrschaft — ihre Positionen durch Belastung N 1) Die Hypothese, daß auch die Lohnprodukte anwachsen, ist zwar der. allgemeinen arythmetischen Einfachkeit halber, zu deren Zweck sie aufgestellt wird, bequem, enthält aber die große Unannehmlichkeit, die Frage unter anderen Gesichtspunkten zu komplizieren. Das Anwachsen dieser Produkte bedeutet eine all- gemeine Lohnerhöhung und stellt daher aufs neue das schwie- rige Problem einer gleichzeitigen Vermehrung sowohl des not- wendigen wie auch des Mehrproduktes auf. Wir sind deshalb gezwungen, die Vorteile, die die Hypothese bietet, anzunehmen, und gleichzeitig die durch sie aufgeworfenen Fragen — vor- läufig — zu vermeiden.